Ruprechtskraut

Geranium robertianum

Wildpflanze essbar
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Portrait

Ruprechtskraut wurde in der traditionellen Volksheilkunde als Heilmittel bei Zahnschmerzen, Prellungen, Fieber, Gicht, Nieren- oder Lungenleiden, Herpes und Nasenbluten verwendet. Der Aufguss von der Pflanze wurde als Stärkungsmittel eingesetzt und galt auch als wirksam gegen Durchfall. Auf Wunden aufgelegt sagt man ihm antiseptische Wirkung nach. (Quelle)

Das Ruprechtskraut wird volksmedizinisch auch bei Ohrenschmerzen verwendet.

Dazu wird ein frisches Blatt händisch zerknüllt und vorsichtig so ins Ohr gesteckt, dass es noch herausschaut.-  Alternativ wird das Kraut fein zerkleinert und durch ein Teesieb gedrückt, so dass ein wenig Frischsaft aufgefangen werden kann. Ein Wattestückchen wird darin befeuchtet und ins Ohr eingeführt.

Auf die gleiche Art wird es bei Nasenbluten angewendet.

Seinen Trivialnamen Kindsmacher erhielt das Ruprechtskraut aufgrund seiner storchschnabelähnlichen Fruchtkapsel, die bei Reife ihre Samen bis zu 6 m weit schleudert.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

entzündungshemmend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Ohrenschmerzen Volksheilkunde
Das Kraut wird traditionell als Umschlag oder Öl bei Ohrenschmerzen eingesetzt, da ihm entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Zahnschmerzen Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt Ruprechtskraut als hilfreich bei Zahnschmerzen, das Kraut wird zum Ausspülen oder als Umschlag verwendet.
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Prellung - Quetschung Volksheilkunde
Das zerquetschte Kraut wird traditionell als Umschlag auf Prellungen und Quetschungen aufgelegt, um Schwellungen zu lindern.
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Fieber Volksheilkunde
Ruprechtskraut gilt in der Volksheilkunde als fiebersenkendes Mittel und wird traditionell als Tee bei erhöhter Temperatur eingesetzt.
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Fieberblase Volksheilkunde
Das Kraut wird volksheilkundlich bei Fieberblasen angewendet, denen entzündungshemmende und antivirale Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Gicht Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Ruprechtskraut traditionell bei Gicht eingesetzt, da ihm harnsäuresenkende und entzündungshemmende Wirkungen zugeordnet werden.
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Nierenbeschwerden Volksheilkunde
Das Kraut gilt volksheilkundlich als harntreibend und wird traditionell bei Nierenbeschwerden und zur Unterstützung der Nierentätigkeit verwendet.
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Durchfall Volksheilkunde
Ruprechtskraut wird in der Volksheilkunde traditionell als adstringierendes Mittel bei Durchfall eingesetzt.
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Aphrodisiakum Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Ruprechtskraut traditionell als luststeigerndes Mittel geschätzt und entsprechend angewendet.
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Hilft bei

Andere Namen

Ruprechts-StorchschnabelStinkender StorchschnabelBockskrautKindsmacherStiergräschenGottesgnadenkrautKatharinenkraut

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeFrauenpflanzeMännerpflanze
Vorkommen HöhenstufenFlachlandGebirgeHügellandMittelgebirgeLebensraumMagerwiesenÄckerAlpine SteinrasenBergwiesenBöschungenBrachlandFeldränderGärtenMauernPflasterritzenRuderalstellenSchotter- und KiesflurenSchuttplätzeSteinhaufenTrockenwiesenWegränderVerbreitungAfrikaAsienEuropaNordamerika
Blütenfarbe purpur
Blütezeit Vollherbst | OktoberSpätsommer | AugustFrühsommer | JuniFrühherbst | SeptemberHochsommer | JuliVollfrühling | Mai
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Steckbrief

Familie
Geraniaceae
Gattung
Geranium
Ordnung
Geraniales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Moist shady positions in undergrowth, rocks and walls, hedge banks, roadsides and waste places.
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
4/10
Feuchtigkeit
6/10
Boden
7/10
pH-Wert pH 5.5 – 6.5

Anbau & Pflege

Succeeds in any moderately fertile retentive soil in a sunny position. Tolerates a wide range of soil types, succeeding in dry soils. Grows well on woodland edges. The whole plant has an unpleasant aroma. The foxy smell is particularly pronounced after rain. Members of this genus are rarely if ever troubled by browsing deer or rabbits.
Vermehrung: Seed - sow spring in situ.

Essbare Verwendung

None known

Weitere Nutzung

Dye Repellent Freshly picked leaves are rubbed on the body to repel mosquitoes. They impart their own peculiar odour. A brown dye is obtained from the whole plant.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Algeria, Altay, Aurland, Austria, Azores, Baltic States, Belarus, Belgium, Bremanger, Bulgaria, Canary Is., Central European Russia, China South-Central, China Southeast, Connecticut, Corse, Cyprus, Czechia-Slovakia, Delaware, Denmark, East European Russia, East Himalaya, Ethiopia, Etne, Finland, France, Germany, Great Britain, Greece, Hungary, Indiana, Iran, Ireland, Italy, Kazakhstan, Kirgizstan, Kriti, Krym, Labrador, Lebanon-Syria, Libya, Lindås, Madeira, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Missouri, Morocco, NW. Balkan Pen., Nepal, Netherlands, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New York, Newfoundland, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Nova Scotia, Ohio, Ontario, Pakistan, Pennsylvania, Poland, Portugal, Prince Edward I., Québec, Romania Eingeführt: Alabama, Alaska, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Arkansas, Bermuda, Bolivia, Brazil South, Brazil Southeast, British Columbia, California, Chile Central, Chile South, Dominican Republic, Falkland Is., Haiti, Illinois, Japan, Juan Fernández Is., Kentucky, Madagascar, Malaya, Montana, New Zealand North, New Zealand South, Oregon, Reunion

Alternative deutsche Namen

Gewöhnlicher Stink-StorchschnabelStinkender St., RuprechtskrautStinkender Storchschnabel
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren