Heilpflanze: immunstärkend, immunstärkend, blutfettregulierend

Inkagurke

Cyclanthera pedata · auch: Gurke, Inka-

Kulturpflanze
9 Fotos

Beschreibung

Die Inkagurke, die oft weiche Stacheln trägt, ist relativ kältetolerant und wächst auch noch bei Temperaturen knapp über 0 °C. Schnee auf den Blättern, schadet diesen, den Früchten aber nicht. Sie können noch geerntet und verzehrt werden.

Anbau problemlos im Garten oder Gewächshaus möglich.

Erläuterung

Für die Freilandkultur genügt Ende April. Nicht zu früh aussäen, da die Pflanzen rasch wachsen. Mit 1 cm Erde bedecken. Keimthemperatur 20°.

Portrait

Wie die Namen dieses unkomplizierten einjährigen Kürbisgewächses andeuten, wurde es bereits von der peruanischen Urbevölkerung als Gemüse genutzt und von ihren Schamanen als Heilmittel verwendet. „Heute weiß man: die Früchte wirken cholesterinsenkend, antidiabetisch und blutdrucksenkend und helfen bei der Gewichtsabnahme. Sie enthalten immunstärkende, krebshemmende und antioxiodative Flavonoide.“ (Quelle )

Inkagurken bilden mit ihren hanfähnlichen Blättern, den gelblichen Blüten und den lustigen, bis zu 12 cm großen Früchten, denen wie ein winziger Schmetterling die Blüte lange auf der spitzen Nase  sitzen bleibt, einen hübschen Sichtschutz, von dem genascht werden darf!

Und da nicht nur die mild gurkig schmeckenden Früchte – roh oder gekocht – verspeist werden können, sondern auch die Blätter und Jungtriebe (die Pflanze wächst weiter), eroberte die Inkapflanze die Gärten Mittel- und Südamerikas, Chinas und Indiens. Und eben ist sie dabei, auch in unsere Einzug zu halten.

 

Kultivierung:

  • Dazu werden die schwarzen, zackigen Samen für die Gewächshauskultur ab März, für das Freiland Ende April einzeln in Töpfchen im Haus vorgezogen.
  • Nach den Eisheiligen kommen die Pflanzen in den Garten oder in große Pflanzentröge in mit Kompost gut versorgte Erde. 
  • Jede Pflanze entwickelt männliche Blüten, die in einem traubigen Blütenstand erblühen, und weibliche, einzelne Blüten. Die Pflanze ist selbstfruchtbar.
  • Inkagurken können deshalb einzeln gepflanzt werden oder in Grüppchen.  In der bereits sonnenwarmen Erde legen sie gleich los! Mit ihren kräftigen Ranken klammern sie sich an alles Erreichbare und werden ohne Mühe auf gutem Humusboden 5 – 10 m lang.
  • Also ein Rankgerüst anbieten, das aus Schüren errichtet sein kann. Die Inkagurken winden sich aber auch um Rankgitter, Zäune und Pfähle. Oder begrünen Pergolas und Balkone.  
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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

immunstärkend (Blätter) Volksheilkunde
immunstärkend (Früchte) Volksheilkunde
blutfettregulierend (Früchte) Volksheilkunde
blutzuckersenkend (Früchte) Volksheilkunde
blutdrucksenkend (Früchte) Volksheilkunde
appetitzügelnd (Früchte) Volksheilkunde
Darmperistaltik fördernd (Blätter) Volksheilkunde
Darmperistaltik fördernd (Früchte) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Mikronährstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Gewichtsreduzierung Volksheilkunde
Gilt in der Volksheilkunde als unterstützend bei Gewichtsmanagement, da die kalorienarme Frucht sättigend wirkt und den Stoffwechsel anregen soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Zubereitungen u.a. Früchte mixen und tgl. eine halbe Tasse trinken; getrocknete Früchte

Hilft bei

Andere Namen

SchamanengurkeHörnchenkürbisStachelgurkeKorilaCaiguaAchocha

Merkmale

Verwendung HeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat BlattgemüseFruchtgemüseVerzehrtauglichkeit EinfrierenEntsaftenFermentierenKochenMahlenRohkostPflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeGartenpflanzeKübelpflanzeleicht zu ziehenSichtschutzWochenendgartenGenusspflanze
Vorkommen LebensraumGärtenVerbreitungWeltweit
Blütenfarbe gelbweißgrün
Blütezeit Frühherbst | SeptemberHochsommer | JuliSpätsommer | AugustFrühsommer | Juni
Wuchsform krautige Pflanze / StaudeKletterpflanze

Aussaat & Pflege

early spring

Samen

full spring

Jungpflanzen

Nachbarn im Garten

Gute Nachbarn:

Lade Nachbarschaftsgraph...

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Cucurbitaceae
Gattung
Cyclanthera
Ordnung
Cucurbitales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Not known in a truly wild condition.
Essbarkeit
★★★☆☆
Heilwirkung
★★★★☆

Anbau & Pflege

It is a commercially cultivated vegetable. Achocha is a plant of the tropics, where it can be found at elevations up to 3,000 metres[ 196 , 299 ]. It can also be cultivated in the subtropics and in areas of the temperate zone that have a long, warm growing season of 4 months or more[ 196 ]. Requires a very warm, sunny and sheltered position in a rich well-drained soil[ 200 ]. The plant is considered to be a weed pest in Florida[ 318 ]. The first harvest of fruit can take place about 3 months after planting, and can then continue for several months[ 299 ]. There are many named forms[ 196 ].
Vermehrung: Seed - sow mid spring in a rich compost in a warm greenhouse or warm sheltered spot. Put 2 or 3 seeds in a pot and thin the seedlings to the strongest plant. Plant out after the last expected frost and give the plants some protection such as a cloche until they are growing away well. A spacing of 90 cm is suitable. Plants should be staked.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Fruit Leaves Shoots Edible Uses: Fruit. Young, immature fruits are eaten raw or cooked and have a similar taste to cucumbers though they are not crisp[ 183 , 193 ]. Older fruits are cooked, they can be stuffed in much the same way as marrows[ 183 , 196 ]. The fruit has a large cavity in which the seeds develop, and this can be filled with other foods to make kaywa dishes. This may have inspired the local Spanish name pepino de rellenar ("stuffing cucumber"). Mature fruit are cooked with oil and vinegar or added to soups and stews. The fruit is about 6 - 15cm long[ 196 ] and 6cm wide[ 200 ]. Leaves and tender young shoots - cooked and used as greens[ 183 , 284 ].

Weitere Nutzung

The roots are used to clean the teeth[ 318 ].

Verbreitung

Heimisch: Antioquia, Cundinamarca, Nariño, Argentina Northwest, BR, Bolivia, Brazil Northeast, Brazil Southeast, Colombia, Costa Rica, Ecuador, Guatemala, Honduras, KM, La Réunion [I]; China [I] (Yunnan [I]); Tibet [I]; Nepal [I]; Bhutan [I]; India [I] (Sikkim [I], Uttarakhand [I], West Bengal [I]); Mexico (Chiapas, Guerrero, Jalisco, Michoacán); Guatemala; Honduras; Nicaragua; Costa Rica; Panama; Colombia (Antioquia, Cundinamarca, Nariño); Venezuela [I]; Ecuador; Peru; Bolivia [I]; Argentina (Jujuy, Salta), Leticia | Manizales, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Middle America, Nicaragua, Peru, South America, Venezuela Eingeführt: Belgium, China South-Central, East Himalaya, Flemish Region, GT, HN, IT, Réunion, Tibet, West Himalaya

Alternative deutsche Namen

Korila
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren