Heilpflanze: entgiftend, leberschützend, entkrampfend

Mariendistel

Silybum marianum · auch: Distel, Marien-

Wildpflanze essbar
© Foto: JPierce
16 Fotos

Beschreibung

Die deutsche Bezeichnung der Gattung Silybum, zu der nur zwei Arten zählen, lautet „Mariendisteln“. Sie entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Flecken auf den großen, bedornten Blättern dieser beiden Distelarten von der Milch der Jungfrau Maria stammen. 

Erläuterung

Die Pflanze bildet im 1. Jahr nur die Blattrosette aus.

Portrait

 

Die MARIENDISTEL(Silybum marianum) 

erlangte durch ihren Gehalt an Silymarin als Leber-Heilpflanze und Leberschutz Weltbekanntheit!

 

SILYMARIN, ist ein Stoffkomplex, der zu den sekundären Pflanzenstoffen, zu Flavonoiden, zählt und einzigartig in der Mariendistel (Silybum marianum) vorkommt, und zwar nur in den Schalen der Mariendistelfrüchte (Samen). Hier hat es die Aufgabe, durch seinen bitteren Geschmack und durch seine gerbende Wirkung Fressfeinde abzuhalten, und durch seine antioxidativen Kräfte vor Krankheitskeimen zu schützen.

 

Auch für den Menschen zeigt Silymarin wichtige Schutzwirkungen:

 

Silymarin, ein besonderer, antioxidativer Bitterstoff und Gerbstoff, gilt als der „Schutzengel der Leber“.

Es ist ein pflanzliches Heilmittel, dem in der Lebertherapie ein besonderer Stellenwert zukommt:

  • In der Schulmedizin wird die Reinsubstanz, ein rezeptpflichtiges Medikament, intravenös als Gegengift (Antidot) bei akuter Knollenblätterpilzvergiftung verabreicht. Je früher, desto besser! Ansonsten kommt jede Hilfe zu spät.
  • Als Arzneimittel zugelassen sind standardisierte Fertigpräparate in Form von Tabletten. Man erhält sie rezeptfrei in der Apotheke.
    Sie wirken allgemein gut leberentgiftend und leberaufbauend. Eine Heilwirkung, die sonst selten ist! Eine mehrwöchige Leber-Kur mit Silymarin reinigt die Leber und hilft, neue Leberzellen aufzubauen.

    Eine Einnahme ist sinnvoll bei
    • toxischen – beispielsweise durch Medikamente, Industriegifte und Alkohol verursachte – Leberschäden
    • bei Fettleber
    • unterstützend bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen
    • unterstützend bei Leberzirrhose
    • unterstützend bei Viruserkrankungen.  
  • In der Volksheilkunde werden seit alters her die Früchte ("Samen") der Mariendistel verwendet
    • bei den Einsatzgebieten, bei denen sie auch von der Schulmedizin eingesetzt werden,
    • bei Verdauungsbeschwerden -  zur Anregung des Gallenflusses und bei bei Magenkrämpfen.

Dazu wird kurmäßig dreimal täglich eine halbe Stunde vor den Hauptmahlzeiten eine Tasse Tee aus Mariendistelfrüchten getrunken:

Pro Tasse Tee

1 Teelöffel Mariendistelfrüchte (= Samen) in einem Mörser gut zerstoßen und in eine Tasse geben.
Mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen.
Tee trinken und die in der Tasse verbliebenen Samenreste verspeisen.

Erntekalender

Blätter early summer gekocht essbar

Stacheln entfernen.

Früchte late summer gekocht essbar
🌿

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Zitierte Quellen für diese Pflanze

Literaturliste →
Belege:
  • 📘 Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), European Union herbal monograph on Silybum marianum (L.) Gaertn., fructus(2018), EMA/HMPC/294187/2013
    „Linderung von Symptomen bei Verdauungsstörungen, Völlegefühl und Dyspepsie sowie zur Unterstützung der Leberfunktion, nachdem ernsthafte Erkrankungen ärztlich ausgeschlossen wurden."
  • 📚 Rudolf Fritz Weiß, Volker Fintelmann, Lehrbuch der Phytotherapie, Mariendistel-Kapitel
    „Silymarin aus den Mariendistelfrüchten gehört zu den am besten untersuchten pflanzlichen Leberschutzstoffen."

Traditionell beschriebene Eigenschaften

entgiftend (Samen) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
leberschützend (Samen) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
entkrampfend (Samen) Volksheilkunde
gallentreibend (Samen) Homöopathie
venenstärkend (Samen) Volksheilkunde
antirheumatisch (Samen) Volksheilkunde
antioxidativ (Samen) Volksheilkunde
antioxidativ (Blätter) Volksheilkunde

Die Blätter enthalten kein Silymarin, jedoch Flavonoide und Fumarsäure.

verdauungsfördernd (Blätter) Volksheilkunde

Die Blätter enthalten kein Silymarin, jedoch Flavonoide und Fumarsäure.

Die Blätter enthalten kein Silymarin, jedoch Flavonoide und Fumarsäure.

Inhaltsstoffe

LINOLSÄURE Fettsäure
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Bitterstoffe Sekundär
Flavonoide Sekundär
Gerbstoffe Sekundär
Polyphenole Sekundär
Fumarsäure
Lipide
Makronährstoffe
Organische Säuren
Phytosterine
SILYMARIN
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
LINOLSÄURE

Die zweifach ungesättigte LINOLSÄURE ist eine essentielle OMEGA-6-FETTSÄURE. "Essentiell" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Linolsäure für den menschlichen Organismus lebensnotwendig ist und ihm über die Nahrung ( Fette, Öle )  zugeführt werden muss.  Auf die Haut aufgetragen, vermag Linolsäure  Hautreizungen entgegenzuwirken chronische Lichtschädigung der Haut zu verringern im Rahmen der lichtgeschädigten Altershaut auftretende Flecke zurückzubilden die Größe von Mitessern zu reduzieren. ( Quelle )  Beigabe von Vitamin E schützt das empfindliche Öl vor Oxidation. Oxidierte („ranzige“) Öle wegen der darin enthaltenen körperschädigenden Oxidantien weder als Nahrungsmittel noch als Hautpflegemittel verwenden!  

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Bitterstoffe

Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die durch Aktivierung von T2R einen bitteren Geschmack aufweisen. Sie können sowohl aus der Natur kommen als auch synthetisch hergestellt werden. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Fumarsäure

Fumarsäure ist der Trivialname einer in der Natur vorkommenden organisch-chemischen Substanz. Die ungesättigte Dicarbonsäure trägt den IUPAC-Namen (E)-Butendisäure und wird auch trans-Butendisäure oder Acidum Fumaricum genannt. Ihre Salze heißen Fumarate. Die isomere Z-Form heißt Maleinsäure.

Lipide

Lipide und Lipoide sind eine Sammelbezeichnung für wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe, die sich dagegen aufgrund ihrer geringen Polarität sehr gut in hydrophoben Lösungsmitteln wie Chloroform oder Methanol lösen. Ihre Wasserunlöslichkeit rührt vor allem von den langen Kohlenwasserstoff-Resten her, welche die allermeisten Lipide besitzen. Man teilt sie grob in verseifbare und nicht verseifbare Lipide ein.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Phytosterine

Phytosterine, auch Phytosterole, sind eine Gruppe von in Pflanzen vorkommenden chemischen Verbindungen aus der Klasse der Sterine. Zusammen mit den Mycosterinen der Pilze unterscheiden sie sich von den tierischen Zoosterinen durch C1- oder C2-Substituenten an C-24 und in manchen Fällen durch eine Doppelbindung an C-22. Die hydrierten Formen (5α-Hydrierung) der jeweiligen Phytosterine werden als Phytostanole bezeichnet. Die Phytosterine kommen in den Pflanzen frei, in Ester- oder in Glycosid-Form sowie im unverseifbaren Anteil von pflanzlichen Fetten und Ölen vor. Die häufigsten pflanzlichen Sterine sind Stigmasterin, β-Sitosterin, Campesterin und Brassicasterin, letzteres kommt speziell in Rapsöl vor und kann als Biomarker für die Verwendung von Rapsöl eingesetzt werden. Phytosterine fungieren als strukturelle Komponente in der Zellmembran von Pflanzen, analog dem Cholesterin in der Zellmembran von Tieren, das selbst jedoch kein Phytosterin ist, da es nicht in Pflanzen vorkommt. Das Vorliegen von Cholesterin kann daher auch zum Nachweis der Verfälschung von Pflanzenfetten mit tierischen Fetten eingesetzt werden.

SILYMARIN

  SILYMARIN , auch als Silibinin bzw. Silybin bezeichnet, ist ein Stoffkomplex, der zu den sekundären Pflanzenstoffen zählt und einzigartig in der Mariendistel (Silybum marianum) vorkommt, und zwar nur in den Schalen der Mariendistelfrüchte, volkstümlich als "Samen" bezeichnet. Silymarin schützt die Samen der Mariendistel durch seinen bitteren Geschmack und durch seine gerbende Wirkung vor Fressfeinden, durch seine antioxidativen Kräfte vor Krankheitskeimen. Auch für den Menschen zeigt Silymarin wichtige Schutzwirkungen: Silymarin, ein besonderer, antioxidativer Bitterstoff und Gerbstoff , gilt als der „Schutzengel der Leber“, ganz speziell bei Knollenblättervergiftungen. Es wirkt aber auch allgemein leberentgiftend und leberaufbauend, was sich als eine sonst selten gezeigte Heilwirkung manifestiert. In Ernstfällen medizinisch besonders heilwirksam ist Silymarin, wenn es als standardisiertes Präparat, wie es in der Apotheke erhältlich ist, eingenommen wird. Die Schulmedizin verwendet es in dieser Form und in Form von Injektionen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Leberbeschwerden Volksheilkunde
Die Mariendistel gilt in der Volksheilkunde als klassisches Lebermittel und wird traditionell zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt.
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Gallenbeschwerden Volksheilkunde
Traditionell wird die Mariendistel bei Gallenbeschwerden angewendet, da sie die Gallenproduktion anregen soll.
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Verdauungsbeschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Mariendistel bei träger Verdauung eingesetzt, um die Verdauungstätigkeit anzuregen.
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Magenkrampf Volksheilkunde
Die Pflanze wird volksheilkundlich bei Magenkrämpfen verwendet, denen eine unzureichende Magensekretion zugrunde liegen soll.
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Venenbeschwerden Homöopathie
In der Homöopathie wird Mariendistel bei Venenbeschwerden eingesetzt, besonders wenn diese mit Stauungen verbunden sind.
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Hämorrhoiden Homöopathie
Homöopathisch wird Mariendistel traditionell bei Hämorrhoiden angewendet, insbesondere bei venösen Stauungen im Beckenbereich.
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Rheumatische Beschwerden Homöopathie
In der homöopathischen Praxis wird Mariendistel bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt, die mit Leberstauung einhergehen sollen.
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Schulmedizinisch in standardisierter Form zur Vorbeugung und Therapie toxischer Leberschäden durch Knollenblätterpilze, Medikamente, Gewerbegifte, ... unterstützend bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen und Leberzirrhose.

Hilft bei

Andere Namen

Christi KroneDonnerdistelFieberdistelFrauendistelHeilandsdistelStechkörnerVenusdistel

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzePflanzen- und SamenhandelZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenFlachlandHügellandMittelgebirgeLebensraumSchuttplätzeWegränderWeingärtenVerbreitungMitteleuropaMittelmeerraumVorderasien
Blütenfarbe purpur
Blütezeit Frühsommer | JuniHochsommer | JuliVollfrühling | Mai
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

full spring

Samen

Vogelwelt

Diese Vögel lieben Mariendistel:

Quellen

Steckbrief

Familie
Asteraceae
Gattung
Silybum
Ordnung
Asterales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Waste places, usually close to the sea, especially if the ground is dry and rocky.
Essbarkeit
★★★☆☆
Heilwirkung
★★★★★
Licht
8/10
Feuchtigkeit
3/10
Boden
8/10
pH-Wert pH 7.5 – 8

Anbau & Pflege

Succeeds in any well-drained fertile garden soil. Prefers a calcareous soil and a sunny position. Hardy to about -15°c. The blessed thistle is a very ornamental plant that was formerly cultivated as a vegetable crop. Young plants are prone to damage from snails and slugs. Plants will often self sow freely[K].
Vermehrung: Seed - if sown in situ during March or April, the plant will usually flower in the summer and complete its life cycle in one growing season[K]. The seed can also be sown from May to August when the plant will normally wait until the following year to flower and thus behave as a biennial[K]. The best edible roots should be produced from a May/June sowing, whilst sowing the seed in the spring as well as the summer should ensure a supply of edible leaves all year round[K].

Essbare Verwendung

Edible Parts: Flowers Leaves Oil Oil Root Stem Edible Uses: Coffee Oil Oil Root - raw or cooked. A mild flavour and somewhat mucilaginous texture[K]. When boiled, the roots resemble salsify (Tragopogon hispanicus). Leaves - raw or cooked. The very sharp leaf-spines must be removed first, which is quite a fiddly operation[K]. The leaves are quite thick and have a mild flavour when young, at this time they are quite an acceptable ingredient of mixed salads, though they can become bitter in hot dry weather[K]. When cooked they make an acceptable spinach substitute. It is possible to have leaves available all year round from successional sowings[K]. Flower buds - cooked. A globe artichoke substitute, they are used before the flowers open. The flavour is mild and acceptable, but the buds are quite small and even more fiddly to use than globe artichokes[K]. Stems - raw or cooked. They are best peeled and can be soaked to reduce the bitterness. Palatable and nutritious, they can be used like asparagus or rhubarb or added to salads. They are best used in spring when they are young. A good quality oil is obtained from the seeds. The roasted seed is a coffee substitute.

Weitere Nutzung

Green manure Oil Oil A good green manure plant, producing a lot of bulk for incorporation into the soil[K].

Verbreitung

Heimisch: Afghanistan, Africa, Albania, Algeria, Altay, Australia, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Bulgaria, Caucasus, China, Eastern Europe, Europe, India, Ireland, Lebanon-Syria, Liechtenstein, Luxembourg, Malesia, Middle Asia, Morocco, North Caucasus, Northern America, Siberia, Transcaucasus, Ukraine, Vietnam, Yugoslavia Eingeführt: Alabama, Alberta, Anhui, Argentina Distrito Federal, Arizona, Arkansas, Australia, Austria, Beijing, Belgium, Brazil, British Columbia, Buenos Aires, California, Catamarca, Chaco, Entre Ríos, Estonia, Fujian, Gansu, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, Hebei, Heilongjiang, Henan, Hong Kong, Hubei, Hunan, Jilin, Jujuy, La Pampa, Latvia, Liaoning, Liechtenstein, Lithuania, Luxembourg, Mendoza, Nei Mongol, New Zealand, Ningxia, Paraná, Qinghai, Rio Grande do Sul, Rio Negro, Salta, Santa Catarina, Santiago del Estero, Shaanxi, Shandong, Shanxi, Sichuan, Southern South America, Tasmania, Tianjin, Tierra del Fuego (Argentina), Tucumán, Yunnan

Alternative deutsche Namen

Gewöhnliche MariendistelMariendistel
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren