Heilpflanze: zellschützend, antioxidativ, immunstärkend

Feigenkaktus

Opuntia ficus-indica · auch: Kaktus, Feigen-

Kulturpflanze roh essbaressbar
10 Fotos

Portrait

 

Der Feigenkaktus gehört zur Gattung der Opuntien und zur Familie der Kakteengewächse. Zu ihr gehören 190 verschiedene Arten. Stammt der Feigenkaktus ursprünglich aus Amerika, so ist er heute mittlerweile auch in Südeuropa, Afrika und der Karibik beheimatet. Besonders im Mittelmeerraum entwickelt sich der Feigenkaktus zu einem invasiven Neophyt und wird daher in manchen Gebieten – besonders auf den Kanaren - von menschlicher Hand bekämpft.

 

Wie fast alle Kakteenarten kommt der Feigenkaktus mit extremen Klimabedingungen wunderbar klar. Extreme Sonneneinstrahlung, lange Dürrperioden oder nährstoffarmen Böden hält er ohne Anstrengungen stand. Auch kurzzeitige Frostperioden werden unbeschadet überstanden. Ebenfalls ein Grund für seine weite Verbreitung.

 

Der Feigenkaktus wird zwischen 1 Meter bis 6 Meter groß. Die Blütezeit ist im Frühjahr. Die Blüten haben leuchtende Farben in gelb, rot und orange.

 

Die Kaktusfeige – eine furchtbar leckere Frucht

Die Erntezeit der sehr süßen und saftigen Früchte ist der Spätsommer bzw. Anfang vom Herbst. Die 5 – 10 cm großen länglich bis eiförmigen Früchte haben dann eine rote, grüne oder orange Farbe.

 

Die Früchte und der Kaktus selbst sind mit sehr vielen und fiesen kleinen Stacheln – sogenannten Glochiden - bestückt, so dass das Ernten der Kaktusfeigenfrüchte nur mit ausreichend Schutz wie z.B. Arbeitshandschuhen oder dicken Tüchern möglich bzw. sinnvoll ist.

 

Nach der Ernte müssen erstmal die Stacheln und Dornen von den Früchten entfernt werden. Meist geschieht dies durch Abreiben der Stacheln mit einem dicken Tuch oder Zeitungspapier. Eine andere Taktik ist, die gesammelten Früchte in einem Eimer hin und her zu rollen, damit die Stacheln durch die Reibung abfallen.

 

Die geernteten Früchte können dann in der Küche weiterverarbeitet werden. Auch hier sollte man zum Selbstschutz noch unbedingt Gummihandschuhe tragen. Entweder schält man die Früchte um an das Innere zu gelangen oder man schneidet sie längsseitig auf und holt das Fruchtfleisch mit einem Löffel raus. Die kleinen Kerne können unbesorgt mitgegessen werden.

 

Die Früchte sind eine wahre Delikatesse und werden gerne als Vorspeise oder Beilagen genutzt. Weitere Möglichkeiten sind die Verarbeitung zu Marmelade, Fruchtsäften oder zum Likör.

 

Was viele nicht wissen: nicht nur die Früchte kann man essen, auch die frischen, jungen Triebe des Kaktus sind essbar.

 

Weitere Anwendungsbiete der Früchte: die Körperpflege

 

Ein weiteres beliebtes Einsatzgebiet neben der Küche ist die Körperpflege, speziell für Haut & Haar1

Dafür werden die kleinen Kerne der Früchte zum sogenannten Kaktusfeigenkernöl weiterverarbeitet. Es gilt als eines der teuersten Wirkstofföle der Welt. Man benötigt für 1 Liter reines Öl etwa 1 Million Kaktusfeigen und viele, viele Stunden Handarbeit. Dies schlägt sich natürlich im Preis wieder: 1 Liter pures Öl kosten ca. 1.000 €.

 

Kaktusfeigenkernöl hat einen hohen Gehalt an Vitamin E welches sehr wichtig für die Haut- und Haarzellen ist. Es findet daher Anwendung bei diversen Hautproblemen oder trockenen und spröden Haaren.

 

Studien zur heilenden Wirkung der Früchte

 

Mehrere Studien belegen die antioxidative Wirkung der Inhaltsstoffe als Radikalfänger zum Schutz der Körperzellen. So beugen z.B. die Inhaltsstoffe Betanin und Indicaxanthin der Zellalterung vor und verhindern Zellschäden.

 

Die Studien wurden im Jahr 2003 von der Universität von Palermo und 10 Jahre später im Jahr 2013 von den tunesischen Instituten „Laboratory Applications of Chemical Resources“ und „Preparatory Institute for Engineering Studies (IPEIT)“ durchgeführt.

 

Weiterführende Links: Kaktusfeigenkernöl auf Arganoel-Zauber.de kaufen

Erntekalender

Früchte late summer gekocht essbar
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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

zellschützend (Früchte) Volksheilkunde
antioxidativ (Früchte) Volksheilkunde
immunstärkend (Früchte) Volksheilkunde
hautpflegend (Samen) Volksheilkunde
verdauungsregelnd (Früchte) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Aminosäuren Aminosäure
Tryptophan Aminosäure
LINOLSÄURE Fettsäure
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Calcium Mineral
Magnesium Mineral
Anthocyane Sekundär
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Vitamin E / Tocopherol Vitamin
Vitamine Vitamin
Einfachzucker
Fructose
Glucose
Kohlenhydrate
Lipide
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Organische Säuren
Polysaccharide
Proteine, Eiweiße
Sekundäre Pflanzenstoffe
Zitronensäure
Details zu den Inhaltsstoffen
Aminosäuren

Aminosäuren (AS), unüblich, aber genauer auch Aminocarbonsäuren, veraltet Amidosäuren genannt, sind chemische Verbindungen mit einer Stickstoff (N) enthaltenden Aminogruppe und einer Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O) enthaltenden Carbonsäuregruppe.

Tryptophan

Tryptophan, abgekürzt Trp oder W, ist in der L-Form eine proteinogene α-Aminosäure mit einem aromatischen Indol-Ringsystem. Gemeinsam mit Phenylalanin, Tyrosin und Histidin zählt Tryptophan daher zu den aromatischen Aminosäuren. Es gehört zu den essentiellen Aminosäuren, kann also vom menschlichen Körper nicht gebildet werden und muss mit der Nahrung zugeführt werden. Es ist benannt nach den Verdauungsenzymen Trypsin, mit deren Hilfe es aus dem Protein Casein isoliert wurde. Im Einbuchstabencode wurde für Tryptophan W zugeordnet, da der Doppelring optisch an den sperrigen Buchstaben erinnert.

LINOLSÄURE

Die zweifach ungesättigte LINOLSÄURE ist eine essentielle OMEGA-6-FETTSÄURE. "Essentiell" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Linolsäure für den menschlichen Organismus lebensnotwendig ist und ihm über die Nahrung ( Fette, Öle )  zugeführt werden muss.  Auf die Haut aufgetragen, vermag Linolsäure  Hautreizungen entgegenzuwirken chronische Lichtschädigung der Haut zu verringern im Rahmen der lichtgeschädigten Altershaut auftretende Flecke zurückzubilden die Größe von Mitessern zu reduzieren. ( Quelle )  Beigabe von Vitamin E schützt das empfindliche Öl vor Oxidation. Oxidierte („ranzige“) Öle wegen der darin enthaltenen körperschädigenden Oxidantien weder als Nahrungsmittel noch als Hautpflegemittel verwenden!  

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Anthocyane

Anthocyane oder Anthozyane sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die im Zellsaft nahezu aller höheren Pflanzen vorkommen und Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung verleihen.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Vitamin E / Tocopherol

Tocopherol, auch Vitamin E genannt, ist ein fettlösliches, hitzebeständiges Vitamin. Wirkung: Als Radikalfänger (Antioxidans) besonders wichtig für unser Immunsystem, für die Zellerneuerung. Wirkt gegen Entzündungen, Arteriosklerose, vorzeitiges Altern. Im Lebensmittelbereich schützt es Öle vor dem Ranzigwerden. Speicherung: Dieses fettlösliche Vitamin wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamingaben kann Schäden verursachen.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Einfachzucker

Monosaccharide sind eine Stoffgruppe von organisch-chemischen Verbindungen. Sie sind die Produkte der partiellen Oxidation mehrwertiger Alkohole. Monosaccharide haben eine Kette aus mindestens zwei Kohlenstoffatomen als Grundgerüst und weisen eine Carbonylgruppe sowie mindestens eine Hydroxygruppe auf. Sie sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Disacchariden (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) oder Polysacchariden (Vielfachzuckern) verbinden.

Fructose

Fructose ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung. Fructose gehört als Monosaccharid (Einfachzucker) zu den Kohlenhydraten. Wegen der Ketogruppe am zweiten Kohlenstoffatom und wegen der Zahl von sechs Kohlenstoffatomen im Molekül ist Fructose eine Ketohexose. Sie kommt in zwei spiegelbildlichen Isomeren vor. Alle Angaben in diesem Artikel betreffen allein die D-Fructose, da die L-Fructose in der Praxis bedeutungslos ist.

Glucose

Glucose, Glukose oder Glykose ist ein natürlich vorkommendes Kohlenhydrat. Von den Glucoseenantiomeren ist die D-Glucose die natürliche Form. Sie wird auch als Traubenzucker oder bei Lebensmittelinhaltstoffen als Dextrose bezeichnet und ist das häufigste Monosaccharid (Einfachzucker). L-Glucose kann synthetisch dargestellt werden, besitzt aber nur geringe Bedeutung. Wenn Glucose ohne weiteren Namenszusatz (Präfix) erwähnt wird, ist D-Glucose gemeint.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Lipide

Lipide und Lipoide sind eine Sammelbezeichnung für wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe, die sich dagegen aufgrund ihrer geringen Polarität sehr gut in hydrophoben Lösungsmitteln wie Chloroform oder Methanol lösen. Ihre Wasserunlöslichkeit rührt vor allem von den langen Kohlenwasserstoff-Resten her, welche die allermeisten Lipide besitzen. Man teilt sie grob in verseifbare und nicht verseifbare Lipide ein.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Proteine, Eiweiße

Proteine, Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaute Moleküle, die Struktur und Funktion jeder lebenden Zelle von Pflanze, Tier und Mensch bestimmen und an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Ein Mensch besitzt Hunderttausende verschiedener Proteine, hergestellt in den Ribosomen (zelleigne „Eiweißfabriken“) aus nur zwanzig Aminosäuren! Proteine zählen mit den Kohlenhydraten und Fetten zu den Hauptnährstoffen des Menschen. Die DGE empfiehlt Erwachsenen, täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht durch Mischkost zu sich nehmen. Mehr nicht, denn eine dauerhafte und übermäßige Aufnahme von Eiweißen erhöht die Konzentration der Harnsäure im Blut, was zu Gelenkserkrankungen wie Gicht oder Rheuma führen kann. Pflanzliches Eiweiß ist dem tierischen ebenbürtig und bringt durch die mitgelieferten Ballaststoffe zusätzliche Sättigungsvorteile, gesundheitliche Werte und wenig Fett. Proteine können noch mehr: Sie fungieren als Infektionsabwehr, regulieren die Ionenkonzentration in den Zellen und bestimmen so die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, sorgen für die Kontraktion der Muskeln … Ab einer Körpertemperatur von 41° Celsius (Fieber) beginnen die Proteine allerdings abzusterben und es besteht für den Erkrankten Lebensgefahr.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Zitronensäure

Citronensäure (auch Zitronensäure) ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Tricarbonsäuren und zu den Fruchtsäuren zählt. Neben der wasserfreien Variante existiert das Citronensäuremonohydrat (C6H8O7 · H2O), das pro Molekül Citronensäure ein Molekül Kristallwasser enthält. Die Salze und Ester der Citronensäure sind die Citrate. Ein Konstitutionsisomer der Citronensäure ist die Isocitronensäure.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Hautpflege Volksheilkunde
Das Fruchtfleisch wird traditionell zur Hautpflege verwendet, da es reich an Vitaminen und Antioxidantien ist und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Haarpflege Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt der Feigenkaktus als pflegend für Haare und Kopfhaut, da seine Inhaltsstoffe das Haarwachstum unterstützen sollen.
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Anti-Aging Volksheilkunde
Der hohe Gehalt an Antioxidantien und Vitaminen wird traditionell genutzt, um Hautalterung vorzubeugen und die Hautstraffheit zu fördern.
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Verstopfung Volksheilkunde
Der hohe Ballaststoffgehalt macht den Feigenkaktus in der Volksheilkunde zu einem bewährten Mittel zur Förderung der Verdauung und Darmtätigkeit.
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Feigenkaktuskernöl

Hilft bei

Andere Namen

Indische Feige Kaktusfeige

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeFutterpflanzeGenussmittelpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat BlattgemüseFruchtgemüseObstVerzehrtauglichkeit DestillierenEinfrierenEntsaftenGenussnahrungKochenLagernNotnahrungÖl-PressenRohkostSaftPflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungFarbstoffKosmetikZierpflanze
Blütenfarbe gelb
Blütezeit Vorfrühling | März
Wuchsform sukkulente Pflanze

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Cactaceae
Gattung
Opuntia
Ordnung
Caryophyllales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Gras
Habitat
Naturalized in the Mediterranean where it grows in dry arid and rocky places.
Essbarkeit
★★★☆☆
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
9/10
Feuchtigkeit
3/10
Boden
6/10
pH-Wert pH 7 – 8.5

Anbau & Pflege

Agroforestry Services: Living fence Fodder: Bank Minor Global Crop Requires a sandy or very well-drained soil. Prefers a pH in the range 6 to 7.5. Plants must be kept fairly dry in the winter but they like a reasonable supply of water in the growing season. A position at the base of a south-facing wall or somewhere that can be protected from winter rain is best for this plant. Requires warmth and plenty of sun. Plants tolerate considerable neglect. Cultivated in many warm temperate and subtropical areas for its edible fruits and its use as a stock-proof barrier, it is not very cold-tolerant and is unlikely to survive the winter outdoors in Britain. There are some named varieties, one at least of which is free from spines and irritant hairs. Many Opuntia species are self-fertile, though cross-pollination can improve fruit set and quality. The fruits (tunas) are typically harvested in late summer to autumn, around late summer to early fall, depending on the species and climate. Opuntia species usually flower in late spring to early summer. Opuntia species generally grow moderately fast, with many species capable of producing new pads and fruit within the first year of planting, especially in favorable conditions.
Vermehrung: Seed - sow early spring in a very well-drained compost in a greenhouse. When they are large enough to handle, prick the seedlings out into individual pots and grow them on in the greenhouse for at least their first two winters. Plant them out into their permanent positions in late spring or early summer, after the last expected frosts. Give the plants some protection from winter wet. Make sure you have some reserve plants in case those outdoors do not overwinter. Cuttings of leaf pads at any time in the growing season. Remove a pad from the plant and then leave it in a dry sunny place for a couple of days to ensure that the base is thoroughly dry and has begun to callous. Pot up into a sandy compost. Very easy, rooting quickly.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Flowers Fruit Leaves Seed Edible Uses: Gum Gum Fruit - raw, cooked or dried for later use. Sweet and gelatinous. Very refreshing, they are somewhat like a watermelon in flavour. The fruits are up to 10cm long and 9cm wide. Be careful of the plants irritant hairs, see the notes above on toxicity. Pads - cooked and used like French beans. Watery and very mucilaginous. Flowers - raw. Seed - ground into a meal. An edible gum is obtained from the stem.

Weitere Nutzung

Fodder Gum Gum Agroforestry uses: Prickly pear can be used as a natural fence or barrier, provides habitat for wildlife, and its pads can be used as forage for livestock. A gum is obtained from the stem. It is used as a masticatory or mixed with oil to make candles. The juice of the boiled stem segments is very sticky. It is added to plaster, whitewash etc to make it adhere better to walls. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Prickly pear flowers are known for being rich in nectar and attract a variety of pollinators, including bees and butterflies. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The fruit (tunas) and pads (nopales) of prickly pear are edible and provide food for various wildlife, including birds and mammals. The pads can also offer some shelter for small animals. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – The pads and spines can provide shelter for invertebrates, and the leaf litter around the base can serve as habitat for beneficial insects. 4. Pest Confuser (Smell): No – While prickly pear may have some aromatic qualities, they are not specifically recognized for confusing or deterring pests.

Verbreitung

Heimisch: Caribbean, Global, Jardín Botánico de Bogotá, Los Santos | Suaita, Mexico Southwest, North America, Oceania, Origin unknown, probably South America; Portugal [I]; Spain [I]; Gibraltar [I]; Baleares [I]; France [I]; Corsica [I]; Sardinia [I]; Italy [I]; Sicily [I]; Isole Pelagie [I] (Lampedusa [I], Linosa [I]); Pantelleria [I]; Malta [I]; Croatia [I]; Bosnia & Hercegovina [I]; Montenegro [I]; Greece [I]; Crete [I]; Morocco [I]; Tunisia [I]; Libya [I]; Madeira [I] (Madeira Isl. [I], Ilhas Desertas [I], Porto Santo Isl. [I]); Canary Isl. [I] (Lanzarote [I], Fuerteventura [I], Gran Canaria [I], Tenerife [I], La Gomera [I], Hierro [I], La Palma [I]); Cape Verde Isl. [I] (Santo Antao Isl. [I], Ilha de Sao Nicolau [I], Fogo Isl. [I]); Gambia [I]; Cameroon [I]; Angola [I]; Zimbabwe [I]; Namibia [I]; Botswana [I]; South Africa [I] (widespread); St. Helena [I]; Mauritius [I]; East Aegaean Isl. [I] (incl. Rhodos [I]; Turkey [I]; Cyprus [I]; Lebanon [I]; Syria [I]; Israel [I]; Jordania [I]; Saudi Arabia [I]; Oman [I]; Yemen [I]; China [I]; South Korea [I]; Pakistan [I]; India [I] (Andhra Pradesh [I], Karnataka [I], Madhya Pradesh [I], Maharashtra [I], Tripura [I], Uttar Pradesh [I]); Andaman Isl. [I]; Nicobar Isl. [I]; Bangladesh [I]; Australia [I] (Northern Territory [I], South Australia [I], Queensland [I], New South Wales [I], Victoria [I]); New Zealand [I]; Society Isl. [I] (Tahiti [I]); Hawaii [I] (Kauai [I], Oahu [I], Molokai [I], Lanai [I], Maui [I], Kahoolawe Isl. [I], Hawaii Isl. [I]); USA [I] (SE-USA [I], Southern Plains States [I], New Mexico / Arizona [I], California [I]); Mexico [I]; Honduras [I]; Costa Rica [I]; Cuba [I]; Hispaniola [I]; Puerto Rico [I]; St. Martin/St. Maarten [I]; Saba [I]; St. Eustatius [I]; Guadeloupe [I]; Trinidad [I]; Colombia [I]; Isla Margarita [I]; Ecuador [I]; Peru [I]; Bolivia [I]; Brazil [I]; Paraguay [I]; Uruguay [I]; Argentina [I] (Buenos Aires [I], Chaco [I], Cordoba [I], Corrientes [I], Entre Rios [I], Formosa Prov. [I], Santa Fe Prov. [I], Catamarca [I], La Rioja [I], Salta [I]), Piedecuesta, Yopal | Villavicencio Eingeführt: AE, AL, AO, Albania, Algeria, Angola, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Arizona, Assam, Azores, Baleares, Bangladesh, Benin, Bogotá, Bolivia, Brazil Northeast, Brazil South, Brazil Southeast, California, Canary Is., Cape Provinces, Cape Verde, China South-Central, China Southeast, Colombia, Corse, Cuba, Cyprus, DR Congo, Dominican Republic, East Aegean Is., East Africa, El Salvador, Eritrea, Ethiopia, Florida, France, Free State, Galápagos, Galápagos Islands, Gambia, Greece, Guatemala, Hainan, Haiti, Hawaii, Honduras, India, Iraq, Italy, Kenya, Korea, Kriti, KwaZulu-Natal, Lebanon-Syria, Leeward Is., Lesotho, Libya, Madeira, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Morocco, NW. Balkan Pen., New Mexico, New South Wales, Northern Provinces, Palestine, Paraguay, Portugal, Puerto Rico, Queensland, Rwanda, Saudi Arabia, South Australia, Spain, St.Helena, Sudan-South Sudan, Tibet, Trinidad-Tobago, Tunisia, Türkiye, Victoria, Western Sahara, Yemen

Alternative deutsche Namen

Feigenkaktus
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren