Jetzt sammelbar: Blätter

Pfennigkraut

Lysimachia nummularia L.

2 Fotos

Verwendete Pflanzenteile

Die Blätter können roh und gekocht verzehrt werden und geben den Speisen eine säuerliche Note, sind zudem fast das ganze Jahr über ernt- und essbar.

Portrait

Seinen Namen hat das 5 – 10 cm hohe Pfennigkraut von der Form seiner kleinen, rundlichen, wintergrünen Blätter mit denen es einen dichten Teppich über den Boden und die es umgebenden kleineren Pflanzen webt. Von Juni – August schmückt es ihn mit vielen leuchtend-gelben, kleinen Blütenschalen. Ein entzückender, idealer Bodendecker also, … wo man ihn brauchen kann. Zum Beispiel an sonnigen und halbschattigen Uferrändern und unter Gebüschen. Wo nicht, wünscht man sich gerne ein paar Schnecken her, die den Teppich in Schach halten! ;) Aber nein, das wuchernde, „zarte“ Kräutlein ist schneckenresistent!

Wahrscheinlich schmecken denen weder Gerbstoffe noch Kieselsäure seiner Blätter. Die Menschen wiederum nutzten gerade deswegen das Pfennigkraut als Heilkraut und heilten damit in Form von Absud Entzündungen von Schleimhaut und Haut, linderten mit aufgelegten frisch vermusten Blättern Rheumaschmerzen. In der Alternativmedizin wird es heute noch zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt.

Was natürlich jemanden, der die Teppichweberei des Pfennigkrautes unterschätzt hatte und händeringend beobachtet, wie das als zart vermutete Kraut überirdisch nach allen Seiten 50 cm lange Ausläufer treibt, wie sich deren Knoten bewurzeln, sich von der Mutterpflanze abtrennen, um, inzwischen vervielfacht, erneut Ausläufer zu treiben, wenig tröstet.

Nun ja, wollen wir den Bericht positiv beenden: Das Pfennigkraut ist ein ausgezeichneter, schneckenresistenter Bodendecker mit Heilkräften!

Erntekalender

Blätter early spring gekocht essbar

Die Blätter geben den Speisen eine säuerliche Note, sind zudem fast das ganze Jahr über ernt- und essbar.

Blüten early summer gekocht essbar

Eignen sich gut zum Dekorieren der Speisen und, getrocknet, für Teemischungen.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

entzündungshemmend (Blätter) Volksheilkunde
adstringierend (Blätter) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe Sekundär
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Silicium
Details zu den Inhaltsstoffen
Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Silicium

Silicium, oder auch Silizium, ist ein chemisches Element mit dem Symbol Si und der Ordnungszahl 14. Es steht in der 4. Hauptgruppe (Kohlenstoffgruppe), bzw. der 14. IUPAC-Gruppe, und der 3. Periode des Periodensystems der Elemente. In der Erdhülle ist es, auf den Massenanteil bezogen, nach Sauerstoff das zweithäufigste Element.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Halsschmerzen Volksheilkunde
Das Pfennigkraut wird traditionell als Gurgellösung bei Halsschmerzen eingesetzt, da ihm adstringierende Eigenschaften zugeschrieben werden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Zahnfleischentzündung Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt das Pfennigkraut als hilfreich bei Zahnfleischentzündungen, zum Spülen und Gurgeln verwendet.
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Aphthen
Das Kraut wird traditionell zum Spülen der Mundhöhle bei Aphthen verwendet, da ihm entzündungshemmende Wirkungen nachgesagt werden.
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Mundgeruch Volksheilkunde
Pfennigkraut-Spülungen gelten in der Volksheilkunde als Mittel gegen Mundgeruch, da die Pflanze desinfizierend wirken soll.
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Durchfall
Das Pfennigkraut wird traditionell bei Durchfall eingesetzt, da ihm adstringierende und beruhigende Eigenschaften auf die Verdauung zugeschrieben werden.
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Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird das Pfennigkraut bei rheumatischen Beschwerden angewendet, denen entzündungshemmende Eigenschaften zugeordnet werden.
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Hilft bei

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeVerzehrtauglichkeit NotnahrungPflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeFeuchtbiotopleicht zu ziehenzum Verwildern geeignetZierpflanze
Vorkommen LebensraumAuwälderFluss- und BachuferGärtenHecken
Blütenfarbe gelb
Blütezeit Frühsommer | JuniHochsommer | JuliVollfrühling | Mai
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Steckbrief

Familie
Primulaceae
Gattung
Lysimachia
Ordnung
Ericales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Damp situations in pastures and by the sides of streams, avoiding acid soils.
Essbarkeit
★☆☆☆☆
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
5/10
Feuchtigkeit
7/10
Boden
6/10
pH-Wert pH 5.5 – 6.5

Anbau & Pflege

Landscape Uses:Container, Ground cover, Rock garden, Woodland garden. An easily grown plant, succeeding in a moist loamy soil. Grows well in heavy clay soils. Grows well in marshy soil and in shallow water in pond margins. Prefers a shady position but also succeeds in full sun. Plants are hardy to at least -25°c. Most species in this genus seem to be immune to the predations of rabbits. A very ornamental plant. Special Features:Attractive foliage, Invasive, Naturalizing, Fragrant flowers, Inconspicuous flowers or blooms.
Vermehrung: Seed - sow spring or autumn in a cold frame. This species rarely produces seed in Britain. When they are large enough to handle, prick the seedlings out into individual pots and plant them out in the summer. Division in spring or autumn. Larger clumps can be replanted direct into their permanent positions, though it is best to pot up smaller clumps and grow them on in a cold frame until they are rooting well. Plant them out in the spring.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Edible Uses: Tea A tea is made from the leaves and flowers.

Weitere Nutzung

Can be used as a ground cover plant in moist soils but requires weeding for the first year or so. Plants should be spaced about 60cm apart each way and form a carpet, rooting as they spread.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Altay, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Brussels-Capital Region, Bulgaria, Central European Russia, Czechia-Slovakia, DK, Denmark, East European Russia, England (England, Wales, Isle of Man [I], Scotland [I], Orkney Isl. [I], Shetland Isl. [I], Isles of Scilly [I]); Ireland (Ireland, Northern Ireland); Denmark; Norway; Sweden; Finland [I]; Netherlands; Belgium; Luxembourg; Germany (Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen); Switzerland; Liechtenstein; Austria; Poland; Czech Republic; Slovakia; Hungary; France; Channel Isl. (Guernsey); Corsica [I]; Italy; Slovenia; Croatia; Bosnia & Hercegovina; Montenegro; Serbia; Kosovo; North Macedonia; Albania; Romania; Bulgaria; European Turkey; Greece (scattered N-Greece, rare C-Greece, Thasos, Samothraki); Estonia; Latvia; Lithuania; Belarus; European Russia; Moldova; Ukraine; Crimea; Siberia (Altai, W-Siberia); Russian Far East [I] (Primorye [I]); Northern Caucasus; Turkey (NW-Anatolia: Bithynia); Australia [I] (Tasmania [I]); New Zealand [I]; Canada [I] (British Columbia [I], New Brunswick [I], Newfoundland [I], Nova Scotia [I], Ontario [I], Prince Edward Isl. [I], Québec [I]); USA [I] (Alabama [I], Arkansas [I], California [I], Colorado [I], Connecticut [I], District of Columbia [I], Delaware [I], Georgia [I], Iowa [I], Illinois [I], Indiana [I], Kansas [I], Kentucky [I], Louisiana [I], Massachusetts [I], Maryland [I], Maine [I], Michigan [I], Minnesota [I], Missouri [I], Mississippi [I], North Carolina [I], Nebraska [I], New Hampshire [I], New Jersey [I], Nevada [I], New York [I], Ohio [I], Oregon [I], Pennsylvania [I], Rhode Island [I], South Carolina [I], Tennessee [I], Virginia [I], Vermont [I], Washington State [I], Wisconsin [I], West Virginia [I]), Flanders, Flemish Region, France, Germany, Global, Great Britain, Greece, Hungary, Ireland, Italy, Krym, NW. Balkan Pen., Netherlands, North America, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Poland, Romania, South European Russia, Spain, Sweden, Switzerland, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Walloon Region, West Siberia Eingeführt: AU, Alabama, Arkansas, British Columbia, CA, California, Colorado, Connecticut, Delaware, District of Columbia, Finland, Georgia, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Nebraska, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New York, Newfoundland, North Carolina, Nova Scotia, Ohio, Ontario, Oregon, Pennsylvania, Primorye, Prince Edward I., Prince Edward Island, Quebec, Québec, Rhode I., South Carolina, Tasmania, Tennessee, Vermont, Virginia, Washington, West Virginia, Wisconsin

Alternative deutsche Namen

Muenz-GilbweiderichPfennig-GilbweiderichPfennigkraut
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren