Schöllkraut

Chelidonium majus

Wildpflanze stark giftig
5 Fotos

Andere Namen

AugenkrautBlutkrautGschwulstkrautGoldkrautGottesgabeKrätzenkrautMarienkrautTeufelsmilchkrautWarzenkraut

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanze
Vorkommen VerbreitungMitteleuropa
Blütenfarbe gelb
Blütezeit Frühherbst | SeptemberHochsommer | JuliVollfrühling | MaiVollherbst | OktoberSpätsommer | AugustFrühsommer | JuniErstfrühling | April

Quellen

Steckbrief

Familie
Papaveraceae
Gattung
Chelidonium
Ordnung
Ranunculales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Baum
Habitat
Rubble, damp ground, banks, hedgerows and by walls, nearly always close to human habitations.
Essbarkeit
★☆☆☆☆
Heilwirkung
★★★☆☆

Anbau & Pflege

Verwendung in der Landschaftsgestaltung: Waldgarten. Gedeiht in jedem Boden außer unter sumpfigen Bedingungen. Bevorzugt einen nährstoffreichen Boden waldartiger Beschaffenheit. Schattenverträglich. Pflanzen wachsen gut an Mauern, wenn sie einen halbschattigen Standort und eine Bodentasche zum Wurzeln erhalten. Eine kurzlebige Perenne, aber sie sät sich frei aus und kann leicht zum Unkraut werden. Sie besiedelt schnell Brachland und lichte Waldgebiete. Einmal etabliert, ist die Pflanze sehr schwer zu beseitigen. Besondere Eigenschaften: Nordamerikanischer Nativ, naturalisierend, attraktive Blüten.
Vermehrung: Samen - Aussaat in situ Februar bis Mai oder August bis November. Die Keimung erfolgt normalerweise innerhalb von 1 - 12 Monaten. Die Pflanze sät sich selbst reichlich aus und sollte nicht viel Ermutigung benötigen. Teilung im März. Die Pflanze blutet stark, daher wird diese Methode nicht empfohlen.

Essbare Verwendung

Essbare Teile: Blätter Öl Essbare Verwendung: Öl Blätter - in kleinen Mengen gekocht. Sie enthalten geringe Mengen toxischer Alkaloide. Die Blätter werden mit sauberer Erde gekocht, die Mischung wird über Nacht stehen gelassen und dann gründlich in mehreren Wasserwechseln gewaschen. Sehr viel ein Notnahrungsmittel, das verwendet werden sollte, wenn alles andere fehlschlägt!![K].

Weitere Nutzung

Ölpflanzen bilden schnell eine Bodenbedeckung, sollten aber aufgrund ihrer invasiven Natur nur in naturnahen Bereichen verwendet werden. Die Samen enthalten 50 - 66% fettes Öl. Keine weiteren Details angegeben.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Algeria, Altay, Amur, Arendal, Austria, Azores, Baleares, Baltic States, Belarus, Belgium, Bulgaria, Buryatiya, Canary Is., Central European Russia, China North-Central, China South-Central, China Southeast, Chita, Corse, Czechia-Slovakia, Denmark, East European Russia, Finland, France, Germany, Greece, Hungary, Iran, Irkutsk, Italy, Kazakhstan, Khabarovsk, Kirgizstan, Korea, Krasnoyarsk, Krym, Madeira, Manchuria, Mongolia, Morocco, NW. Balkan Pen., Netherlands, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Poland, Portugal, Primorye, Qinghai, Romania, Sardegna, South European Russia, Spain, Sweden, Switzerland, Transcaucasus, Tuva, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine Eingeführt: Argentina Northeast, Argentina Northwest, Argentina South, Brazil South, British Columbia, Colorado, Connecticut, Delaware, Great Britain, Illinois, Indiana, Iowa, Ireland, Kentucky, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Missouri, Montana, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New York, New Zealand North, New Zealand South, North Carolina, Nova Scotia, Ohio, Ontario, Pennsylvania, Peru, Prince Edward I., Québec, Rhode I., Utah, Vermont

Alternative deutsche Namen

Gewöhnliches SchöllkrautSchoellkrautSchöllkrautWarzenkraut
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren