Wusstest du?
557 überraschende Fakten über Wildpflanzen
Walnussbäume können über 300 Jahre alt werden und dabei bis zu 25 Meter hoch wachsen! Der älteste bekannte Walnussbaum in Deutschland steht in Baden-Württemberg und ist über 200 Jahre alt.
→ WalnussIsländisches Moos kann bis zu 100 Jahre alt werden und wächst nur 1-3mm pro Jahr! Es überlebt Temperaturen bis -40°C und kann monatelang ohne Wasser auskommen - ein echter Überlebenskünstler!
→ Isländisches MoosNelkenblüten schmecken süßlich-würzig und sind komplett essbar! Schon im Mittelalter würzten Köche damit Wein und Süßspeisen. Die Blütenblätter enthalten sogar Vitamin C und eignen sich perfekt als bunte Dekoration für Salate.
→ Edelnelke, Gartennelke, Landnelke, TopfnelkeDie Kartäusernelke verdankt ihren Namen den Kartäusermönchen, die sie in ihren Klostergärten kultivierten. Die stillen Mönche schätzten ihre bescheidene Schönheit und pflegten sie als Symbol für Demut und Besinnung.
→ Gewöhnliche KartäusernelkeDie Spätblühende Traubenkirsche ist ein Einwanderer aus Nordamerika und erobert deutsche Wälder! Sie wächst so schnell, dass sie heimische Bäume verdrängt. Förster nennen sie deshalb 'Problembär des Waldes'.
→ Spätblühende TraubenkirscheDer Name 'Topinambur' kommt von einem brasilianischen Indianerstamm namens 'Tupinambá'. Die Franzosen nannten die Pflanze so, obwohl sie ursprünglich aus Nordamerika stammt - ein historischer Namensirrtum!
→ TopinamburIn Tirol glaubte man früher, Zirbenholz könne böse Geister vertreiben. Deshalb wurden Wiegen und Betten aus Zirbenholz gefertigt - heute wissen wir: Das Holz wirkt wirklich beruhigend!
→ ZirbeDie Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber erst durch russische Forscher berühmt. Sie züchteten sie als 'Superbeere' für die Raumfahrt - Kosmonauten sollten damit gesund bleiben!
→ AroniaGänseblümchen können bis zu 15 Jahre alt werden! Sie überstehen sogar harte Winter, weil sie ihre Blätter flach am Boden ausbreiten und so vor Frost geschützt sind.
→ GänseblümchenZuckerhut-Chicorée stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wurde schon von den alten Ägyptern angebaut. Die heutige Form entstand aber erst im 19. Jahrhundert durch belgische Gärtner, die zufällig entdeckten, wie man ihn bleicht.
→ ZuckerhutVorsicht beim Sammeln: Nur vor der Blüte ernten! Sobald Scharbockskraut gelb blüht, bildet es giftige Protoanemonin-Verbindungen. Die herzförmigen Blätter sind dann ungenießbar und können Übelkeit verursachen.
→ ScharbockskrautThymian lockt bis zu 170 verschiedene Insektenarten an! Bienen fliegen bis zu 3 km weit für seinen Nektar. Honig von Thymianblüten gilt als Delikatesse und kostet manchmal mehr als 50€ pro Kilogramm.
→ Echter ThymianZirbennüsse sind so nahrhaft, dass Tannenhäher bis zu 100.000 Stück pro Jahr sammeln und vergraben. Die vergessenen Nüsse werden zu neuen Bäumen - eine perfekte Partnerschaft!
→ ZirbeFenchel war im alten Rom so wertvoll, dass Gladiatoren ihn vor Kämpfen aßen, um stark zu werden. Die Römer glaubten, dass Fenchel Mut verleiht und böse Geister vertreibt!
→ GewürzfenchelIn der Wüste rettet der Feigenkaktus Leben: Seine Blätter enthalten trinkbares Wasser und die Früchte stillen Hunger und Durst. Wüstenvölker nennen ihn deshalb 'Baum des Lebens' - er ist wie eine natürliche Notration.
→ FeigenkaktusMeisterwurz wächst nur in den Bergen ab 800m Höhe und kann Temperaturen bis -30°C überstehen! Die Pflanze braucht kühle Sommer und viel Feuchtigkeit - deshalb findet man sie hauptsächlich in den Alpen.
→ MeisterwurzIn der Wildnis kann Zitronengras lebensrettend sein: Die Blätter speichern Regenwasser in ihren Rillen, das man trinken kann. Außerdem vertreibt der Duft gefährliche Insekten und Schlangen.
→ ZitronengrasHagebutten sind botanisch gesehen gar keine Früchte, sondern Scheinfrüchte! Die echten Früchte sind die kleinen harten Kerne innen drin - jede Hagebutte enthält 10-30 davon.
→ Rosen, KulturrosenGerbstoffe in Pflanzen sind wie natürliche Ledergerberei! Sie machen Blätter bitter, damit Tiere sie nicht fressen. Früher nutzte man sie tatsächlich zum Gerben von Tierhäuten zu Leder.
→ testDer wissenschaftliche Name 'Seseli' stammt aus dem Griechischen und bedeutet 'kleine Petersilie'. Tatsächlich wurden die jungen Blätter früher wie Petersilie zum Würzen verwendet - aber nur nach dem Kochen!
→ HügelheilwurzKurkuma kann bis zu 1 Meter hoch werden und braucht 10 Monate zum Wachsen. Eine einzige Pflanze produziert bis zu 10 fingerdicke Wurzeln, die zusammen über 500g wiegen können.
→ KurkumaGriechischer Bergtee bildet unterirdische Netzwerke mit Pilzen! Diese 'Mykorrhiza' hilft der Pflanze, Nährstoffe aus kargstem Fels zu ziehen. Ohne diese Pilz-Freundschaft könnte sie in den Bergen gar nicht überleben.
→ Griechischer BergteeDie Blätter vom Gemüseamaranth enthalten mehr Eisen als Spinat und mehr Calcium als Milch! Eine Handvoll rohe Blätter deckt bereits 25% des täglichen Eisenbedarfs eines Kindes ab.
→ GemüseamaranthEin Marillenbaum kann über 100 Jahre alt werden und dabei jährlich bis zu 150kg Früchte produzieren. Die ältesten Exemplare stehen in chinesischen Klostergärten.
→ MarilleAckerminze kann ihre Duftintensität je nach Tageszeit ändern! Morgens riecht sie mild, aber bei Hitze am Mittag wird der Mentholgeruch so stark, dass er Insekten aus 50 Metern Entfernung anlockt.
→ AckerminzeDer Rauhhaarige Amarant ist ein echter Überlebenskünstler! Eine einzige Pflanze kann bis zu 100.000 winzige Samen produzieren, die 40 Jahre lang keimfähig bleiben. Deshalb gilt er als einer der hartnäckigsten 'Unkräuter' weltweit.
→ Rauhaariger AmarantWalderdbeeren sind die Ur-Erdbeeren! Sie sind viel kleiner als Gartenerdbeeren, aber ihr Aroma ist 10x intensiver. Eine einzige Walderdbeere schmeckt so aromatisch wie eine ganze große Supermarkt-Erdbeere!
→ WalderdbeereDer milchige Saft der Schwarzwurzel enthält Allantoin - denselben Wirkstoff wie in Beinwell! Früher wurde dieser klebrige Saft zum Heilen von Wunden und als natürlicher Klebstoff verwendet.
→ SchwarzwurzelWilde Radicchio-Verwandte können bis zu 1,5 Meter hoch werden! Im Gegensatz zum Kulturradicchio bilden sie blaue Blüten und ihre Wurzeln wurden früher geröstet als Kaffee-Ersatz verwendet.
→ RadicchioAmarant bedeutet 'die Unvergängliche' aus dem Griechischen. Die alten Griechen webten Amarant-Blüten in Kränze für Götter, weil sie niemals verwelken. Heute wissen wir: Die Blüten behalten ihre Farbe durch spezielle Betacyanin-Pigmente.
→ Rauhaariger Amarant