Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

oekologie

Carvon in der Kölnischwasser Minze kann Ameisen vertreiben! Dieser natürliche Duftstoff verwirrt ihre Orientierung. Ein Topf auf der Terrasse hält die Krabbeltiere fern - ganz ohne Chemie.

→ Kölnischwasser Minze
Chemie & Biologie

Chrysanthemen enthalten über 20 verschiedene Flavonoide - das sind natürliche Farbstoffe, die auch als Antioxidantien wirken und unsere Zellen vor schädlichen Stoffen schützen können.

→ Chinesische Teechrysantheme
Rekorde

Grüne Minze kann bis zu 50.000 Samen pro Pflanze produzieren! Die winzigen Samen sind so leicht, dass sie vom Wind kilometerweit getragen werden können.

→ Grüne Minze
Chemie & Biologie

Diktamos enthält so viel Carvacrol, dass seine Blätter bei Berührung einen intensiven Oregano-Duft verströmen. Ein einziges Blatt kann einen ganzen Raum parfümieren!

→ Diktamos
Geschichte

Chrysanthemen-Tee wird in China seit über 1000 Jahren getrunken! Die getrockneten Blüten ergeben einen goldgelben Tee, der besonders an heißen Tagen erfrischt und den Blutdruck senken kann.

→ Chinesische Teechrysantheme
oekologie

Scharbockskraut ist ein Frühlingssprinter: Es nutzt das Licht vor dem Laubaustrieb der Bäume optimal aus und zieht sich bereits im Mai komplett zurück. Seine Knöllchen überwintern unterirdisch wie kleine Kartoffeln.

→ Scharbockskraut
Geschichte

Pfefferminze hält Ameisen, Mäuse und Ratten fern - Bauern pflanzten sie früher um Getreidespeicher, um Schädlinge natürlich zu vertreiben.

→ Pfefferminze
Rekorde

Ringelblumen sind essbare Zeitansager! Ihre Blüten öffnen sich morgens um 9 Uhr und schließen sich nachmittags um 15 Uhr so zuverlässig, dass Bauern früher die Zeit daran ablesen konnten.

→ Ringelblume
Rekorde

Rizinus kann in einem Jahr bis zu 4 Meter hoch werden! In warmen Ländern wird er sogar zu einem 12 Meter hohen Baum. Seine riesigen, handförmigen Blätter können einen Durchmesser von 60 cm erreichen.

→ Rizinus
Geschichte

Die ersten Gartenerdbeeren entstanden 1750 zufällig in Frankreich, als sich amerikanische und chilenische Wilderdbeeren kreuzten. Vorher waren Erdbeeren winzig - etwa so groß wie Fingernägel!

→ Gartenerdbeere
Rekorde

Bohnen waren die erste Pflanze im Weltraum! 1982 flog die Sorte 'Top Crop' mit dem Space Shuttle Columbia ins All. Die Astronauten testeten, ob Pflanzen in der Schwerelosigkeit wachsen können.

→ Buschbohne
oekologie

Mädesüß ist ein Wetterphrophet: Bei hoher Luftfeuchtigkeit vor Regen schließen sich die Blüten und der Duft wird intensiver. Früher nutzen Bauern diese Eigenschaft zur Wettervorhersage!

→ Echtes Mädesüß
Sprache & Namen

Der Name 'Akelei' kommt vom lateinischen 'aquila' = Adler. Die geschwungenen Blütensporne erinnern an Adlerkrallen! Im Mittelalter nannte man sie auch 'Elfenhandschuh' - ein viel zauberhafterer Name.

→ Akelei
Chemie & Biologie

Die rote Farbe von Radicchio entsteht durch Anthocyane - dieselben Stoffe, die auch Rotkohl und Heidelbeeren färben. Diese Moleküle schützen die Pflanze vor UV-Strahlung und wirken beim Menschen als starke Antioxidantien.

→ Radicchio
oekologie

Waldmeister ist ein Schattenmeister! Er wächst bei nur 1-3% des Tageslichts. Seine Blätter sind wie kleine Solarpanels angeordnet, um jeden Lichtstrahl optimal zu nutzen. Perfekt angepasst an dunkle Buchenwälder.

→ Waldmeister
garten

Die Große Kapuzinerkresse kann bis zu 3 Meter hoch klettern! Ihre runden Blätter funktionieren wie kleine Regenschirme - Wassertropfen perlen einfach ab. Perfekt für Balkone und Zäune.

→ Große Kapuzinerkresse
Chemie & Biologie

Zuckerwurzel-Wurzeln enthalten bis zu 15% Saccharose - mehr als manche Zuckerrüben! Diese natürliche Süße machte sie jahrhundertelang zur wichtigsten Süßpflanze Europas, bevor sie von der Zuckerrübe verdrängt wurde.

→ Zuckerwurzel
survival

Die fleischigen Blütenböden der Silberdistel schmecken roh wie Artischocken! Früher waren sie eine wichtige Notnahrung in den Alpen. Heute ist die Pflanze aber streng geschützt - das Sammeln ist verboten und wird bestraft.

→ Silberdistel
oekologie

Katzenminze macht 70% aller Katzen völlig verrückt! Der Duft löst bei ihnen einen rauschähnlichen Zustand aus - sie wälzen sich, schnurren und werden hyperaktiv. Lustig: Löwen und Tiger reagieren genauso!

→ Echte Katzenminze
Rekorde

Der Zitroneneukalyptus kann bis zu 50 Meter hoch werden und seine Rinde schält sich wie Papier ab! Daher wird er auch 'Spotted Gum' genannt - die bunten Flecken entstehen durch die sich erneuernde Rinde.

→ Zitroneneukalyptus
garten

Borretsch-Blüten sind essbare Sterne! Sie schmecken nach Gurke und werden oft in Eiswürfel eingefroren für coole Getränke. Die blauen Sternblüten können sogar ihre Farbe von blau zu rosa wechseln!

→ Borretsch
garten

Zuckerhut-Chicorée ist eigentlich eine clevere Züchtung: Die Blätter werden fest zusammengebunden, damit sie im Inneren weiß und weniger bitter werden. Ohne diese Technik wären alle Blätter grün und viel zu bitter zum Essen!

→ Zuckerhut
Sprache & Namen

Der Name 'Melilotus' kommt aus dem Griechischen und bedeutet 'Honigklee'. Bienen lieben seine gelben Blüten so sehr, dass ein Hektar Steinklee bis zu 200kg Honig produzieren kann - mehr als die meisten anderen Wildpflanzen!

→ Echter Steinklee
Chemie & Biologie

Die Blüten des Mädesüß enthalten über 25 verschiedene Duftstoffe! Hauptverantwortlich für den süßen Geruch ist Salicylaldehyd - derselbe Stoff, der auch in Wintergrünöl vorkommt.

→ Echtes Mädesüß
Chemie & Biologie

Stauden-Buchweizen kann bei Hautkontakt und Sonnenlicht schmerzhafte Verbrennungen verursachen! Die Pflanze enthält Fagopyrin, das die Haut lichtempfindlich macht. Trotzdem essen ihn Menschen seit Jahrhunderten - aber nur gekocht!

→ Stauden-Buchweizen
oekologie

Murmeltiere nutzen Latschenzweige als natürliche Polster für ihre Winterbaue. Die antiseptischen Inhaltsstoffe der Nadeln halten Parasiten fern und sorgen für hygienische Schlafplätze.

→ Latsche
Geschichte

Im Mittelalter glaubten Menschen, Ackerminze könne Milch vor dem Sauerwerden schützen. Tatsächlich haben die antibakteriellen Stoffe der Pflanze eine konservierende Wirkung - die Bauern lagen richtig!

→ Ackerminze
survival

Die jungen Blätter schmecken scharf wie Kresse und sind essbar, aber Vorsicht: Die Samen enthalten Alkaloide und können giftig sein! Nur erfahrene Sammler sollten sie probieren.

→ Einjähriges Silberblatt
Rekorde

Die Vogelkirsche kann über 25 Meter hoch werden und bis zu 100 Jahre alt! Ihre Früchte sind die Urform aller Süßkirschen. Ein einziger Baum produziert pro Jahr bis zu 50kg Kirschen - genug für 1000 Kuchen!

→ Vogelkirsche
mythologie

Früher glaubten Menschen, das Bittere Schaumkraut würde die Liebe entfachen! Tatsächlich enthält es viel Vitamin C und stärkt das Immunsystem - vielleicht fühlten sich die Leute dadurch einfach vitaler.

→ Bitteres Schaumkraut