Wusstest du?
399 überraschende Fakten über Wildpflanzen
Die Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber erst durch russische Forscher berühmt. Sie züchteten sie als 'Superbeere' für die Raumfahrt - Kosmonauten sollten damit gesund bleiben!
→ AroniaIn der chinesischen Küche werden Taglilien-Knospen getrocknet und als 'Goldnadeln' verkauft. Sie schmecken leicht süßlich und werden in Suppen verwendet. Auch die Wurzeln kann man wie Kartoffeln kochen und essen.
→ Gelbrote TaglilieDas Harz des Mastixstrauchs war im alten Griechenland so wertvoll wie Gold! Es wurde als erstes Kaugummi der Welt verwendet und machte die griechische Insel Chios superreich. Sogar heute noch wird echtes Mastix nur dort geerntet.
→ MastixstrauchMädesüß war die erste Pflanze, aus der Aspirin entwickelt wurde! Die Salicylsäure in der Pflanze inspirierte 1897 die Erfindung des berühmten Schmerzmittels. Der Name Aspirin kommt sogar vom alten botanischen Namen Spiraea ulmaria.
→ Echtes MädesüßDie ersten Gartenerdbeeren entstanden 1750 zufällig in Frankreich, als sich amerikanische und chilenische Wilderdbeeren kreuzten. Vorher waren Erdbeeren winzig - etwa so groß wie Fingernägel!
→ GartenerdbeerePastinaken waren im Mittelalter das wichtigste Wintergemüse in Europa - bis die Kartoffel sie verdrängte! Sie können monatelang im Boden überwintern und werden durch Frost sogar süßer.
→ PastinakeArchäologen fanden 4000 Jahre alte Leindotter-Samen in bronzezeitlichen Siedlungen! Die 'falsche Flachs' genannte Pflanze war schon damals so wertvoll, dass sie in Tongefäßen gelagert wurde.
→ LeindotterDie Echte Betonie war im Mittelalter so wertvoll, dass sie als 'Allheilmittel' galt und sogar gegen böse Geister helfen sollte. Mönche pflanzten sie in jeden Klostergarten!
→ Echte BetonieNelkenblüten schmecken süßlich-würzig und sind komplett essbar! Schon im Mittelalter würzten Köche damit Wein und Süßspeisen. Die Blütenblätter enthalten sogar Vitamin C und eignen sich perfekt als bunte Dekoration für Salate.
→ Edelnelke, Gartennelke, Landnelke, TopfnelkeLärchenharz wurde schon von den alten Römern als 'Venetianischer Terpentin' gehandelt. Es galt als so wertvoll wie Gold und wurde für Medizin und zum Mumifizieren verwendet. Heute noch wird es für Geigenlack genutzt.
→ Europäische LärcheIn Island wird Cetraria islandica traditionell zu Brot verarbeitet. Während Hungersnöten rettete es Menschen das Leben. Heute gilt Flechtenbrot als Delikatesse und wird in Restaurants serviert.
→ Isländisches MoosGerbstoffe in Pflanzen sind wie natürliche Ledergerberei! Sie machen Blätter bitter, damit Tiere sie nicht fressen. Früher nutzte man sie tatsächlich zum Gerben von Tierhäuten zu Leder.
→ testObwohl sie Andenbeere heißt, stammt sie ursprünglich aus Peru und war schon bei den Inkas ein Superfood! Die goldenen Früchte galten als so wertvoll, dass sie nur dem Adel vorbehalten waren.
→ AndenbeereScharbockskraut war früher ein Lebensretter! Seefahrer aßen die vitamin-C-reichen Blätter gegen Skorbut (Scharbock). Ein einziges Blatt deckt fast den Tagesbedarf an Vitamin C - deshalb der Name!
→ ScharbockskrautDie orangenen Blütenblätter der Ringelblume wurden früher als 'Safran des armen Mannes' verwendet, um Butter, Käse und Suppen gelb zu färben - viel günstiger als echter Safran!
→ RingelblumeIn Australien nutzen Aborigines die Blätter des Zitroneneukalyptus seit Jahrtausenden als natürliches Insektenschutzmittel und zur Wundheilung. Sie kauten die Blätter auch bei Erkältungen.
→ ZitroneneukalyptusChrysanthemen-Tee wird in China seit über 1000 Jahren getrunken! Die getrockneten Blüten ergeben einen goldgelben Tee, der besonders an heißen Tagen erfrischt und den Blutdruck senken kann.
→ Chinesische TeechrysanthemeKnoblauch war im alten Ägypten so wertvoll, dass Arbeiter beim Pyramidenbau damit bezahlt wurden! Die Pharaonen gaben ihren Sklaven täglich Knoblauch und Zwiebeln als Lohn für ihre schwere Arbeit.
→ KnoblauchEchter Steinklee riecht nach frisch gemähtem Heu! Das liegt am Cumarin, das auch in Waldmeister steckt. Früher stopften Menschen getrockneten Steinklee in ihre Matratzen - so schliefen sie besser und Motten blieben fern.
→ Echter SteinkleeSchlehdorn kann über 100 Jahre alt werden und bildet dabei undurchdringliche Hecken mit bis zu 4 cm langen Dornen. Diese 'lebenden Zäune' schützten früher ganze Dörfer vor Eindringlingen und wilden Tieren.
→ SchlehdornBrennnesselfasern sind stärker als Baumwolle! Im 1. Weltkrieg wurden deutsche Uniformen aus Brennnesseln genäht. Die Fasern sind so robust, dass sie heute für Outdoor-Kleidung wiederentdeckt werden.
→ BrennnesselGin verdankt seinen typischen Geschmack den Wacholderbeeren! Schon im Mittelalter mixten niederländische Destillateure Wacholder in Schnaps. Britische Soldaten nannten das Getränk liebevoll 'Dutch Courage' - holländischen Mut.
→ WacholderSchon vor 6000 Jahren bauten Menschen in Europa Schlafmohn an - nicht nur für Medizin, sondern auch als Nahrung. Archäologen fanden Mohnsamen in steinzeitlichen Pfahlbauten am Bodensee.
→ SchlafmohnAmaranth war das Hauptgetreide der Azteken! Sie nannten es 'huauhtli' und bauten über 20.000 Tonnen pro Jahr an. Die spanischen Eroberer verboten den Anbau, weil Amaranth in religiösen Zeremonien verwendet wurde.
→ AmaranthIm alten Ägypten wurde Rizinusöl bereits vor 4000 Jahren verwendet. Die Ägypter nutzten es als Lampenöl, für die Mumifizierung und als Heilmittel. Kleopatra soll es sogar für ihre Schönheitspflege benutzt haben.
→ RizinusDie wilde Möhre ist die Urmutter unserer Gartenmöhre! Vor 5000 Jahren war sie noch weiß oder violett. Erst durch Züchtung wurde sie orange - angeblich zu Ehren des niederländischen Königshauses Oranien.
→ Wilde MöhreDie Kärntner Minze ist eine natürliche Kreuzung zwischen verschiedenen Minzarten, die nur in den österreichischen Alpen wild wächst. Sie riecht intensiver als normale Pfefferminze und wurde von Bergbauern jahrhundertelang als Heilkraut genutzt!
→ Kärntner MinzeDie Dicke Bohne ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt! Schon vor 8000 Jahren bauten Menschen sie im Mittelmeerraum an. Sogar in ägyptischen Pyramiden fanden Archäologen getrocknete Bohnen als Grabbeigabe.
→ Dicke BohneIm alten Rom glaubten Gladiatoren, dass Fenchel ihnen Mut und Stärke verleiht. Sie aßen die Samen vor Kämpfen und trugen Fenchelkränze als Glücksbringer in die Arena.
→ BitterfenchelMädesüß duftet intensiv nach Mandeln und Honig - deshalb wurde es früher als natürlicher Raumduft gestreut! Im Mittelalter bedeckten Menschen ihre Böden damit, um schlechte Gerüche zu vertreiben und Ungeziefer fernzuhalten.
→ Echtes Mädesüß