Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

Geschichte

Azteken bauten Feuerbohnen bereits vor 2000 Jahren an und nannten sie 'ayocotl'. Sie galten als Liebeszauber - daher kommt ihre aphrodisierende Wirkung in der Volksmedizin.

→ Feuerbohne
Geschichte

Auf Feigenkakteen leben Cochenille-Läuse, aus denen der kostbare rote Farbstoff Karmin gewonnen wird. Für 1kg Farbstoff braucht man 100.000 Läuse! Dieser Farbstoff steckt heute noch in Lippenstift und Süßigkeiten.

→ Feigenkaktus
Geschichte

Nelkenblüten schmecken süßlich-würzig und sind komplett essbar! Schon im Mittelalter würzten Köche damit Wein und Süßspeisen. Die Blütenblätter enthalten sogar Vitamin C und eignen sich perfekt als bunte Dekoration für Salate.

→ Edelnelke, Gartennelke, Landnelke, Topfnelke
Geschichte

Im 16. Jahrhundert galten Bartnelken als Symbol für Galanterie. Ritter trugen sie als Zeichen ihrer Höflichkeit. In der Blumensprache bedeuteten sie 'Du bist vollkommen'.

→ Bartnelke
Geschichte

Artischocken waren im alten Rom so wertvoll, dass nur reiche Patrizier sie essen durften. Kaiser Augustus liebte sie so sehr, dass er extra Gärtner aus Ägypten holte, um sie anzubauen.

→ Artischocke
Geschichte

Napoleon ließ für Kaiserin Joséphine über 250 Rosensorten sammeln. Ihr Garten in Malmaison wurde zum berühmtesten Rosengarten Europas und rettete viele alte Sorten vor dem Aussterben.

→ Rosen, Kulturrosen
Geschichte

Gemüseamaranth war schon vor 8.000 Jahren ein Grundnahrungsmittel der Azteken! Sie nannten ihn 'huauhtli' und machten sogar religiöse Figuren aus den Samen. Die spanischen Eroberer verboten den Anbau, weil er zu heilig war.

→ Gemüseamaranth
Geschichte

Die Alraune galt im Mittelalter als so wertvoll, dass Betrüger gefälschte Alraunen aus geschnitzten Rüben verkauften! Echte Alraunen kosteten damals so viel wie ein ganzes Haus.

→ Alraune
Geschichte

Schon Kleopatra nutzte Aloe vera für ihre Schönheitspflege! Die alten Ägypter nannten sie 'Pflanze der Unsterblichkeit' und legten sie sogar in Pharaonengräber.

→ Aloe vera
Geschichte

Gin verdankt seinen typischen Geschmack den Wacholderbeeren! Schon im Mittelalter mixten niederländische Destillateure Wacholder in Schnaps. Britische Soldaten nannten das Getränk liebevoll 'Dutch Courage' - holländischen Mut.

→ Wacholder
Geschichte

Die Zuckerwurzel war im Mittelalter so beliebt, dass sie als 'weißes Gold' galt! Ihre süßen Wurzeln dienten als natürlicher Zuckerersatz, bevor Rübenzucker erfunden wurde. Sogar in königlichen Gärten wurde sie angebaut.

→ Zuckerwurzel
Geschichte

Kolumbus nannte Chilis 'Pfeffer', obwohl sie mit schwarzem Pfeffer nichts zu tun haben. Er wollte beweisen, dass er den Seeweg zu den Gewürzinseln gefunden hatte - dabei war er in Amerika gelandet!

→ Paprika & Chili
Geschichte

Die Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber erst durch russische Forscher berühmt. Sie züchteten sie als 'Superbeere' für die Raumfahrt - Kosmonauten sollten damit gesund bleiben!

→ Aronia
Geschichte

Das Harz des Mastixstrauchs war im alten Griechenland so wertvoll wie Gold! Es wurde als erstes Kaugummi der Welt verwendet und machte die griechische Insel Chios superreich. Sogar heute noch wird echtes Mastix nur dort geerntet.

→ Mastixstrauch
Geschichte

Die orangenen Blütenblätter der Ringelblume wurden früher als 'Safran des armen Mannes' verwendet, um Butter, Käse und Suppen gelb zu färben - viel günstiger als echter Safran!

→ Ringelblume
Geschichte

Ursprünglich stammt Glücksklee aus Mexiko und wurde erst im 19. Jahrhundert nach Europa gebracht. Die Azteken nutzten ihn bereits als Nahrungsmittel und nannten ihn 'Xocoyolli' - was 'saures Kraut' bedeutet.

→ Glücksklee
Geschichte

Schon die alten Ägypter nannten Aloe die 'Pflanze der Unsterblichkeit'. Kleopatra soll täglich Aloe-Gel für ihre Schönheit verwendet haben - kein Wunder bei den vielen pflegenden Inhaltsstoffen!

→ Baumaloe
Geschichte

Schwarze Johannisbeeren enthalten 4x mehr Vitamin C als Orangen! Eine Handvoll deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Deshalb wurden sie im 2. Weltkrieg in England massenhaft angebaut, als Zitrusfrüchte knapp waren.

→ Johannisbeeren
Geschichte

Scharbockskraut war früher ein Lebensretter! Seefahrer aßen die vitamin-C-reichen Blätter gegen Skorbut (Scharbock). Ein einziges Blatt deckt fast den Tagesbedarf an Vitamin C - deshalb der Name!

→ Scharbockskraut
Geschichte

Im Mittelalter glaubten Menschen, Katzenminze würde Mut verleihen. Soldaten kauten die Blätter vor Schlachten. Tatsächlich wirkt sie beruhigend auf Menschen - genau das Gegenteil wie bei Katzen!

→ Echte Katzenminze
Geschichte

Der Holzapfel ist der wilde Urahn unserer Kulturäpfel! Seine winzigen, sauren Früchte sind nur 2-4 cm groß, aber sie enthalten so viel Pektin, dass sie früher als natürliches Geliermittel für Marmeladen verwendet wurden.

→ Holzapfel
Geschichte

Die ersten Gartenerdbeeren entstanden 1750 zufällig in Frankreich, als sich amerikanische und chilenische Wilderdbeeren kreuzten. Vorher waren Erdbeeren winzig - etwa so groß wie Fingernägel!

→ Gartenerdbeere
Geschichte

Knollenfenchel war im alten Rom so wertvoll, dass Gladiatoren ihn vor Kämpfen aßen - sie glaubten, er verleihe Mut und Stärke! Die Römer nannten ihn 'marathum' nach der Schlacht von Marathon.

→ Knollenfenchel
Geschichte

Fenchel war im alten Rom so wertvoll, dass Gladiatoren ihn vor Kämpfen aßen, um stark zu werden. Die Römer glaubten, dass Fenchel Mut verleiht und böse Geister vertreibt!

→ Gewürzfenchel
Geschichte

Gerbstoffe in Pflanzen sind wie natürliche Ledergerberei! Sie machen Blätter bitter, damit Tiere sie nicht fressen. Früher nutzte man sie tatsächlich zum Gerben von Tierhäuten zu Leder.

→ test
Geschichte

In der chinesischen Küche werden Taglilien-Knospen getrocknet und als 'Goldnadeln' verkauft. Sie schmecken leicht süßlich und werden in Suppen verwendet. Auch die Wurzeln kann man wie Kartoffeln kochen und essen.

→ Gelbrote Taglilie
Geschichte

Inuit und andere Nordvölker rauchten die Blätter der Bärentraube als Tabakersatz. Sie nannten sie 'Kinnikinnick' - ein Wort, das 'Rauchmischung' bedeutet. Die Blätter enthalten keine süchtig machenden Stoffe.

→ Echte Bärentraube
Geschichte

Huflattich war das erste Hustenmittel der Menschheit! Schon vor 2500 Jahren rauchten die alten Griechen seine getrockneten Blätter gegen Husten. Heute wissen wir: Die Pflanze enthält leberschädliche Alkaloide.

→ Huflattich
Geschichte

Melanzani waren ursprünglich weiß und eiförmig - daher der englische Name 'Eggplant'! Die violetten Sorten entstanden erst durch jahrhundertelange Züchtung in Europa.

→ Melanzani
Geschichte

Kokoswasser ist so rein, dass es im 2. Weltkrieg als sterile Kochsalzlösung für Bluttransfusionen verwendet wurde. Es hat fast die gleiche Mineralstoffzusammensetzung wie menschliches Blutplasma.

→ Kokospalme