Wusstest du?

399 überraschende Fakten über Wildpflanzen

Geschichte

Huflattich war das erste Hustenmittel der Menschheit! Schon vor 2500 Jahren rauchten die alten Griechen seine getrockneten Blätter gegen Husten. Heute wissen wir: Die Pflanze enthält leberschädliche Alkaloide.

→ Huflattich
Geschichte

Kalmus war im Mittelalter so wertvoll wie Gold! Die Wurzel wurde aus Asien importiert und kostete ein Vermögen. Reiche Leute streuten Kalmus auf ihre Böden, damit es gut roch - ein echter Luxus!

→ Kalmus
Geschichte

Im alten Ägypten wurde Rizinusöl bereits vor 4000 Jahren verwendet. Die Ägypter nutzten es als Lampenöl, für die Mumifizierung und als Heilmittel. Kleopatra soll es sogar für ihre Schönheitspflege benutzt haben.

→ Rizinus
Geschichte

Obwohl sie Andenbeere heißt, stammt sie ursprünglich aus Peru und war schon bei den Inkas ein Superfood! Die goldenen Früchte galten als so wertvoll, dass sie nur dem Adel vorbehalten waren.

→ Andenbeere
Geschichte

Archäologen fanden 4000 Jahre alte Leindotter-Samen in bronzezeitlichen Siedlungen! Die 'falsche Flachs' genannte Pflanze war schon damals so wertvoll, dass sie in Tongefäßen gelagert wurde.

→ Leindotter
Geschichte

Die ersten Gartenerdbeeren entstanden 1750 zufällig in Frankreich, als sich amerikanische und chilenische Wilderdbeeren kreuzten. Vorher waren Erdbeeren winzig - etwa so groß wie Fingernägel!

→ Gartenerdbeere
Geschichte

Die Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber erst durch russische Forscher berühmt. Sie züchteten sie als 'Superbeere' für die Raumfahrt - Kosmonauten sollten damit gesund bleiben!

→ Aronia
Geschichte

Traubenkirschen-Holz ist ein Geheimtipp für Möbelbauer! Es duftet süßlich wie Mandeln und wird immer dunkler - von hellbraun bis zu tiefem Mahagoni. In Amerika heißt es 'Black Cherry' und kostet ein Vermögen.

→ Spätblühende Traubenkirsche
Geschichte

Schon die alten Ägypter nannten Aloe die 'Pflanze der Unsterblichkeit'. Kleopatra soll täglich Aloe-Gel für ihre Schönheit verwendet haben - kein Wunder bei den vielen pflegenden Inhaltsstoffen!

→ Baumaloe
Geschichte

Chrysanthemen-Tee wird in China seit über 1000 Jahren getrunken! Die getrockneten Blüten ergeben einen goldgelben Tee, der besonders an heißen Tagen erfrischt und den Blutdruck senken kann.

→ Chinesische Teechrysantheme
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Scharbockskraut war früher ein Lebensretter! Seefahrer aßen die vitamin-C-reichen Blätter gegen Skorbut (Scharbock). Ein einziges Blatt deckt fast den Tagesbedarf an Vitamin C - deshalb der Name!

→ Scharbockskraut
Geschichte

Pfefferminze hält Ameisen, Mäuse und Ratten fern - Bauern pflanzten sie früher um Getreidespeicher, um Schädlinge natürlich zu vertreiben.

→ Pfefferminze
Geschichte

Schwarze Johannisbeeren enthalten 4x mehr Vitamin C als Orangen! Eine Handvoll deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Deshalb wurden sie im 2. Weltkrieg in England massenhaft angebaut, als Zitrusfrüchte knapp waren.

→ Johannisbeeren
Geschichte

Knoblauch war im alten Ägypten so wertvoll, dass Arbeiter beim Pyramidenbau damit bezahlt wurden! Die Pharaonen gaben ihren Sklaven täglich Knoblauch und Zwiebeln als Lohn für ihre schwere Arbeit.

→ Knoblauch
Geschichte

Gerbstoffe in Pflanzen sind wie natürliche Ledergerberei! Sie machen Blätter bitter, damit Tiere sie nicht fressen. Früher nutzte man sie tatsächlich zum Gerben von Tierhäuten zu Leder.

→ test
Geschichte

Tomaten waren bis ins 18. Jahrhundert als 'Liebesäpfel' bekannt und galten als Aphrodisiakum! Reiche Europäer starben aber oft nach dem Essen - nicht durch die Tomate, sondern durch Bleivergiftung aus ihren Zinntellern!

→ Tomate
Geschichte

Fenchel war im alten Rom so wertvoll, dass Gladiatoren ihn vor Kämpfen aßen, um stark zu werden. Die Römer glaubten, dass Fenchel Mut verleiht und böse Geister vertreibt!

→ Gewürzfenchel
Geschichte

Früher nannte man die Knoblauchrauke 'Arme-Leute-Knoblauch', weil sie kostenlos am Wegesrand wuchs und den teuren Knoblauch ersetzte. Sie war das erste 'Gewürz' vieler Bauernfamilien.

→ Knoblauchrauke
Geschichte

Schon die alten Römer aßen Gartenmelde als 'Spinat der Armen'. Sie war so wichtig, dass sie in jedem Klostergarten angebaut wurde, bevor echter Spinat nach Europa kam.

→ Gartenmelde
Geschichte

Kolumbus nannte Chilis 'Pfeffer', obwohl sie mit schwarzem Pfeffer nichts zu tun haben. Er wollte beweisen, dass er den Seeweg zu den Gewürzinseln gefunden hatte - dabei war er in Amerika gelandet!

→ Paprika & Chili
Geschichte

Schon vor 10.000 Jahren bauten Menschen im Nahen Osten Kichererbsen an! Sie gehören damit zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sogar in Tutanchamuns Grab fand man getrocknete Kichererbsen als Wegzehrung fürs Jenseits.

→ Kichererbse
Geschichte

Das Harz des Mastixstrauchs war im alten Griechenland so wertvoll wie Gold! Es wurde als erstes Kaugummi der Welt verwendet und machte die griechische Insel Chios superreich. Sogar heute noch wird echtes Mastix nur dort geerntet.

→ Mastixstrauch
Geschichte

In Japan werden aus Buchweizen die berühmten Soba-Nudeln gemacht! Die Pflanze wächst auch auf kargen Böden und wurde früher 'Heidekorn' genannt, weil sie selbst auf der Heide gedeiht - perfekt für Notzeiten.

→ Buchweizen
Geschichte

Hafer war ursprünglich nur ein Unkraut im Weizen! Erst als Menschen in kältere Gebiete zogen, merkten sie: Hafer wächst dort besser als Weizen. So wurde aus dem Störenfried eine der wichtigsten Getreidearten der Welt.

→ Hafer
Geschichte

Die wilde Möhre ist die Urmutter unserer Gartenmöhre! Vor 5000 Jahren war sie noch weiß oder violett. Erst durch Züchtung wurde sie orange - angeblich zu Ehren des niederländischen Königshauses Oranien.

→ Wilde Möhre
Geschichte

Im Mittelalter glaubten Menschen, Katzenminze würde Mut verleihen. Soldaten kauten die Blätter vor Schlachten. Tatsächlich wirkt sie beruhigend auf Menschen - genau das Gegenteil wie bei Katzen!

→ Echte Katzenminze
Geschichte

In Island wird Cetraria islandica traditionell zu Brot verarbeitet. Während Hungersnöten rettete es Menschen das Leben. Heute gilt Flechtenbrot als Delikatesse und wird in Restaurants serviert.

→ Isländisches Moos
Geschichte

Inuit und andere Nordvölker rauchten die Blätter der Bärentraube als Tabakersatz. Sie nannten sie 'Kinnikinnick' - ein Wort, das 'Rauchmischung' bedeutet. Die Blätter enthalten keine süchtig machenden Stoffe.

→ Echte Bärentraube
Geschichte

In Australien nutzen Aborigines die Blätter des Zitroneneukalyptus seit Jahrtausenden als natürliches Insektenschutzmittel und zur Wundheilung. Sie kauten die Blätter auch bei Erkältungen.

→ Zitroneneukalyptus
Geschichte

Schon Kleopatra nutzte Aloe vera für ihre Schönheitspflege! Die alten Ägypter nannten sie 'Pflanze der Unsterblichkeit' und legten sie sogar in Pharaonengräber.

→ Aloe vera