Heilpflanze: verdauungsfördernd, blutfettregulierend, blutfettregulierend

Artischocke

Cynara cardunculus var.

12 Fotos

Beschreibung

In Mitteleuropa bekannt als heilsames, aber teures Gemüse, wird die Artischocke im Mittelmeerraum in beinahe jedem Garten angebaut und unkompliziert mit großem Genuss verspeist.

Verwendete Pflanzenteile

September im Pflanzjahr, Juni / Juli in den Folgejahren.

Erläuterung

Temperatur: 20° - 25°

Portrait

Ausgewachsen präsentiert sich die Artischocke wie ihre äußerst stachelige Stammform, die „Wilde Artischocke“ der Mittelmeerländer, als eine Riesendistel mit gewaltig-schönen, violetten Korbblüten, die frisch, aber auch getrocknet,  einen aparten Blumenschmuck ergeben.

Die Artischocke ist - wie alle Disteln - essbar. Man kann von ihr mehrere Jahre hindurch ernten, sofern man im Herbst die Pflanze ausgräbt und frostfrei überwintert. Alternativen dazu: Anpflanzung im Gewächshaus, Weinbauklima und dicker Winterschutz aus Laub oder: Geeignete Sorten geschützt in einjähriger Kultur halten.
Möchte man die Artischocken selbst aus Samen ziehen, wird bereits im Vorfrühling unter Glas bei 20° ausgesät. Sobald die Jungpflanze 3 – 5 Blätter hat, wird sie in das Gewächshaus oder ins geschützte Freiland gepflanzt. Das kann auch in einen 20 l Kübel sein.

 

Ihre Bedeutung als Heilpflanze erkannte man bereits in der Antike, aber auch heute werden Artischocken-Blätter- und Blütenextrakte in Heilmitteln (Tee, Tinktur, Trockenextrakt) eingesetzt.

  • Der in den Blättern und Knospen enthaltene Bitterstoff Cynarin fördert die Gallenausscheidung, verbessert dadurch die Fettverdauung, senkt - unterstützt durch Ballaststoffe und Polyphenole, die man durch das Verspeisen der Artischocken zu sich nimmt - das Gesamtcholesterin und beugt Arteriosklerose vor.
  • Durch ihren Gehalt an Inulin ist die Artischocke auch Diabetikern zuträglich.
  • Der Tee aus Blättern und Blüten wirkt fiebersenkend.
  • Ein Halsumschlag aus gekochten Blättern hilft bei Halsschmerzen.

 

Ihre Bedeutung bei der Käseherstellung

Die Artischocke enthält wie Cardy und die Wilde Artischocke in ihren getrockneten Blüten ein Enzym, das die Milch gerinnen lässt. Es wird wie Lab, das jedoch aus tierischen Substanzen gewonnen wird, zur Käseherstellung verwendet.

 

ARTISCHOCKEN KOCHEN UND VERSPEISEN

Gegessen werden - im Unterschied zur eng verwandten Cardy - der verdickte Blütenboden der Knospe, die dicken Knospenschuppen und der oberste Teil des Blütenstängels.

  1. Manche Sorten, wie sie u. a. auch in Kreta bekannt und hochgeschätzt sind, können roh verzehrt werden. Eine Anleitung dazu können Sie den Fotos entnehmen. Eine robuste, roh essbare Sorte findet sich bei den Sortenempfehlungen dieser Seite.
     
  2. So werden Artischocken gedämpft bzw. gekocht:
    •  Man entfernt den Stängel und stutzt die spitzen Blattenden.
    • Dann kocht man die Artischocken in Salzwasser, dem man etwas Zitronensaft zugefügt hat, bis sich die Blätter mühelos herauszupfen lassen. Das dauert ca. 20 bis 30 Minuten.
      Aluminiumtöpfe sind übrigens zum Kochen der Artischocken ungeeignet, da sie sich darin schwarz verfärben.
    • In der Regel werden Artischocken als Vorspeise verzehrt.
       
  3. So werden sie auf die natürlichste Art verspeist:
    • Nach dem Kochen zupft man die Blätter heraus.
    • Taucht deren unteren Teil in einen kalten Dipp wie Sauce tartare,  Schnittlauchsauce, Remouladensauce, Bozner Sauce, Zitronensauce (warm oder kalt) ...
    • Mit den Zähnen streift man den unteren, fleischigen Teil der Blätter samt Dipp ab und arbeitet sich so zum delikaten Artischockenboden vor.
    • Dieser ist, wie es sich für einen zu findenden Schatz gehört, von strohigen Fasern, dem „Heu“ bedeckt. Es wird nicht verspeist, sondern zur Seite geschoben.
  4. Es gibt zahlreiche weitere Artischockenrezepte. Man kann sie z. B. füllen, den Blütenboden frittieren, panieren, überbacken, unter anderes Gemüse mischen, Pizzas damit belegen …
  5. Artischockenböden in Konserven weisen unterschiedliche Qualitäten auf. Meistens sind sie, naja, sagen wir, „geschmacksneutral“.

Erntekalender

Knospen early summer gekocht essbar

Ernte im Pflanzjahr im September, Juni / Juli in den Folgejahren.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Zitierte Quellen für diese Pflanze

Literaturliste →
Belege:
  • 📘 Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), European Union herbal monograph on Cynara cardunculus L. (syn. Cynara scolymus L.), folium - Revision 1(2019), EMA/HMPC/194014/2017
    „Traditionelle Anwendung zur Linderung von Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen und Flatulenz. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren."
  • 📚 Rudolf Fritz Weiß, Volker Fintelmann, Lehrbuch der Phytotherapie, Cynara-Kapitel
    „Artischockenblätter-Trockenextrakte gehören zu den am besten untersuchten Leber- und Gallewirksamen Pflanzenpräparaten der westlichen Phytotherapie. Die Bitterstoffe regen die Gallensekretion an."

Traditionell beschriebene Eigenschaften

verdauungsfördernd (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie

Vor allem wenn die Beschwerden auf bei Störungen des Leber-Galle-Systems zurückzuführen sind.

blutfettregulierend (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
blutfettregulierend (Knospen) Volksheilkunde
antioxidativ (Blätter) Schulmedizin
gallenwirksam (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
kräftigend (Blätter) Volksheilkunde
kräftigend (Knospen) Volksheilkunde
fiebersenkend (Blüten) Volksheilkunde

Tee trinken

fiebersenkend (Blätter) Volksheilkunde

Tee trinken

entzündungshemmend (Blätter) Volksheilkunde

Tee als Kompresse (Umschlag) anwenden.

Vor allem wenn die Beschwerden auf bei Störungen des Leber-Galle-Systems zurückzuführen sind.

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Inulin Ballaststoff
Calcium Mineral
Eisen Mineral
Magnesium Mineral
Bitterstoffe Sekundär
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B1 / Thiamin Vitamin
Vitamin B9 / Folsäure Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Antioxidantien
Chinasäure
Cynarin
Gruppen
Kohlenhydrate
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Organische Säuren
Polysaccharide
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Inulin

Inulin ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructosebausteinen mit einer Kettenlänge bis 100 Monomeren und einem endständigen Glucoserest. Es zählt zu den Fructanen.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Bitterstoffe

Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die durch Aktivierung von T2R einen bitteren Geschmack aufweisen. Sie können sowohl aus der Natur kommen als auch synthetisch hergestellt werden. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B1 / Thiamin

Thiamin, auch Vitamin B1 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : positiver Einfluss auf das Nervengewebe, die Schilddrüse und den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Vitamin B1 gibt Energie, wird allerdings durch Alkohol, Schwarztee und säurebindende Medikamente vermindert. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B9 / Folsäure

Folsäure, auch Vitamin B9 oder Folat genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : Die hitze-, sauerstoff- und lichtempfindliche FOLSÄURE (UV-Strahlung reduziert Folsäure sogar im menschlichen Körper) hat großen Einfluss auf Zellteilung und Zellneubildung. Sie hilft mit, Wirbel- und Rückenmarkschäden (Spina bifida) bei Neugeborenen zu verhindern und wirkt mit bei Blutbildung, Aufbau der Schleimhäute, Verhütung von Arteriosklerose. Speicherung: Durch ihre Wasserlöslichkeit wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Antioxidantien

Ein Antioxidans oder Antioxidationsmittel ist eine chemische Verbindung, die eine Oxidation anderer Substanzen verlangsamt oder gänzlich verhindert.

Chinasäure

Chinasäure ist eine Hydroxycarbonsäure. Sie findet sich in vielen Früchten, zum Beispiel auch im Sternanis.

Cynarin

Cynarin ist ein Naturstoff, der in vielen Pflanzen vorkommt. Chemisch gesehen handelt es sich um eine Caffeoylsäure und einen Ester aus Chinasäure und zwei Kaffeesäuremolekülen.

Gruppen

Familienname

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Gallenbeschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Artischocke bei Gallenbeschwerden verwendet, da ihre Inhaltsstoffe die Gallenproduktion anregen sollen. Dies kann zur Verbesserung der Fettverdauung beitragen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Verdauungsbeschwerden Volksheilkunde
Die Artischocke gilt in der Volksheilkunde als verdauungsfördernd und wird bei Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Ihre Bitterstoffe sollen die Magensaftsekretion anregen.
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Fieber Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Artischocke traditionell bei Fieber verwendet, da ihr eine leicht wärmereduzierende Wirkung zugeschrieben wird.
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Halsschmerzen Volksheilkunde
Die Artischocke wird volksheilkundlich bei Halsschmerzen als Tee oder Gurgellösung eingesetzt, wobei ihre entzündungshemmenden Eigenschaften genutzt werden sollen.
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Hilft bei

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat Verzehrtauglichkeit EinfrierenEinmachenEntsaftenGenussnahrungKochenRohkostTrocknenPflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBalkongartenBienenweideGartenpflanzeKübelpflanzeSchnittblumeGenusspflanzeZierpflanze
Vorkommen LebensraumÄckerGärtenVerbreitungEuropaNordamerika
Blütenfarbe violett
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

early spring

Samen

first spring

Jungpflanzen

first spring

Jungpflanzen

full spring

Jungpflanzen

Nachbarn im Garten

Lade Nachbarschaftsgraph...

Rezepte mit dieser Pflanze

Quellen

Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren