Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

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In Tirol glaubte man früher, Zirbenholz könne böse Geister vertreiben. Deshalb wurden Wiegen und Betten aus Zirbenholz gefertigt - heute wissen wir: Das Holz wirkt wirklich beruhigend!

→ Zirbe
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In der chinesischen Mythologie galten Goji-Beeren als 'Frucht der Unsterblichkeit'. Mönche aßen sie täglich, um 1000 Jahre zu leben. Daher auch der Name 'Glückliche Beere' oder 'Wolfberry'.

→ Goji
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Kiefernharz wurde früher als 'Waldweihrauch' verbrannt. Die alten Germanen glaubten, der Rauch vertreibe böse Geister und bringe Schutz. Auch heute wird Kiefernduft in der Aromatherapie gegen Stress eingesetzt.

→ Waldkiefer
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Im Mittelalter galt Bärlauch als Zauberpflanze gegen Vampire und böse Geister. Germanen hängten Bärlauch-Sträuße in ihre Häuser, um Unheil abzuwenden - wie beim verwandten Knoblauch.

→ Bärlauch
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Mittelalterliche Kräuterkundler glaubten, Habichtskraut würde die Sehkraft stärken, weil Greifvögel es angeblich fraßen. Der Name kommt vom lateinischen 'hierax' (Habicht) - reine Fantasie, aber der Name blieb!

→ Kleines Habichtskraut
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Diktamos wächst nur auf Kreta und ist so selten, dass Ziegen früher an Felswänden kletterten, um ihn zu erreichen. Die Kreter nannten ihn 'Erontas' - die Pflanze der Liebe!

→ Diktamos
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Der Name 'Rapunzel' für Feldsalat kommt aus dem Märchen! Rapunzels Mutter hatte solche Gelüste auf den Feldsalat aus Nachbars Garten, dass der Vater ihn stahl - und dafür seine Tochter an die Hexe verlor.

→ Feldsalat
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Im Mittelalter glaubte man, Weißdorn schütze vor Hexen und bösen Geistern. Deshalb pflanzten Bauern ihn um ihre Höfe. Tatsächlich hält er aber nur Diebe fern - dank seiner spitzen Dornen!

→ Eingriffeliger Weißdorn
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Vampire meiden Knoblauch nicht grundlos: Schon im Mittelalter hängte man Knoblauchzöpfe vor Türen, um böse Geister und Krankheiten fernzuhalten. Der Geruch sollte magischen Schutz bieten.

→ Knoblauch
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In der Antike glaubten die Germanen, Johannisbeeren seien Tränen der Waldgeister. Wer sie am Johannistag (24. Juni) sammelte, sollte ein Jahr lang vor bösen Geistern geschützt sein. Daher auch der deutsche Name!

→ Johannisbeeren
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In Harry Potter schreien Alraunen beim Ausgraben - das stammt aus uralten Legenden! Man glaubte, ihr Schrei töte jeden, der ihn hört. Deshalb zog man sie früher mit Hunden aus der Erde.

→ Alraune
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Petersilie war im antiken Griechenland eine Totenpflanze! Sie wurde auf Gräber gepflanzt und galt als Symbol der Unterwelt. Daher kommt der Spruch 'Er braucht nur noch Petersilie' - gemeint war: Er ist dem Tod nahe.

→ Petersilie
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Die Mariendistel verdankt ihren Namen der Legende, dass die weißen Adern ihrer Blätter von der Milch der Jungfrau Maria stammen, die beim Stillen des Jesuskindes darauf tropfte.

→ Mariendistel
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Die Quitte war schon bei den alten Griechen ein Symbol für Glück und Fruchtbarkeit! Bräute bekamen zur Hochzeit eine goldene Quitte geschenkt. Auch heute noch werden in manchen Ländern Quitten ins Brautkleid eingenäht.

→ Quitte
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Der Name 'Dianthus' bedeutet 'Blume der Götter' - Zeus höchstpersönlich! Die alten Griechen glaubten, Nelken seien aus den Tränen der Göttin Diana entstanden, als sie einen unschuldigen Hirten tötete.

→ Edelnelke, Gartennelke, Landnelke, Topfnelke
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Im Mittelalter galt die Silberdistel als Zauberpflanze gegen böse Geister. Bauern nagelten sie an Stalltüren, um ihr Vieh zu schützen. Der Name 'Karlsdistel' soll auf Kaiser Karl den Großen zurückgehen, dem ein Engel die Heilkraft zeigte.

→ Silberdistel
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In Indien gilt Kurkuma als so heilig, dass Bräute vor der Hochzeit damit eingerieben werden. Die goldene Farbe soll Glück und Reinheit bringen. Dieser Brauch ist über 4000 Jahre alt!

→ Kurkuma
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Früher glaubten Menschen, das Bittere Schaumkraut würde die Liebe entfachen! Tatsächlich enthält es viel Vitamin C und stärkt das Immunsystem - vielleicht fühlten sich die Leute dadurch einfach vitaler.

→ Bitteres Schaumkraut
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Im Mittelalter glaubten Menschen, Arnika schütze vor Blitzschlag und bösen Geistern. Bauern hängten getrocknete Blüten über Stalltüren zum Schutz ihrer Tiere.

→ Arnika
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Im alten Griechenland glaubte man, Pfefferminze entstehe aus der Nymphe Minthe, die von Persephone aus Eifersucht in eine Pflanze verwandelt wurde.

→ Pfefferminze
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Der Name 'Minze' kommt von der griechischen Nymphe Minthe. Sie wurde von Persephone aus Eifersucht in eine Pflanze verwandelt, die für immer süß duften sollte.

→ Grüne Minze
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Die Myrte war im alten Griechenland der Göttin Aphrodite geweiht. Bräute trugen Myrtenkränze als Symbol für Liebe und Treue - ein Brauch, der bis heute bei königlichen Hochzeiten überlebt hat!

→ Myrte
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In der Antike galten Walderdbeeren als Aphrodisiakum der Göttin Venus. Frisch Verliebte aßen sie gemeinsam, um ihre Leidenschaft zu verstärken. Sogar heute werden sie noch als Symbol der Liebe verwendet!

→ Walderdbeere
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Die Gebirgshängenelke ist die Urform unserer Gartennelke! Schon die alten Griechen webten ihre duftenden Blüten in Siegeskränze. Der Name 'Dianthus' bedeutet 'Blume der Götter' - Zeus soll sie besonders geliebt haben.

→ Gebirgshängenelke
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In der griechischen Mythologie galten Johannisbrotbäume als heilig. Man glaubte, dass Dämonen in ihren Ästen wohnen. Deshalb wurden die Bäume oft an Friedhöfen gepflanzt, um böse Geister fernzuhalten.

→ Johannisbrotbaum
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Mittelalterliche Ritter trugen Rockenbolle als Schutz vor bösen Geistern. Tatsächlich hält ihr intensiver Geruch Vampire... äh, Mücken und andere Parasiten fern!

→ Rockenbolle
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Hildegard von Bingen nannte Galgant 'Gewürz des Lebens' und glaubte, er mache Menschen mutiger. Ritter trugen angeblich Galgant-Amulette in die Schlacht für mehr Tapferkeit.

→ Echter Galgant
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Im Mittelalter glaubte man, Baldrian schütze vor Hexen und bösen Geistern. Deshalb hängten die Menschen Baldrianwurzeln über Türen und Fenster. Der starke Geruch sollte magische Kräfte haben und Dämonen vertreiben.

→ Echter Baldrian
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Im antiken Rom galten Sauerkirschen als Aphrodisiakum der Göttin Venus. Römische Soldaten aßen sie vor Schlachten für Mut und Stärke. Daher kommt auch der Name 'Herzkirsche' - für Liebe und Tapferkeit.

→ Sauerkirsche
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In der Antike galten Walnüsse als Symbol der Fruchtbarkeit. Bei römischen Hochzeiten wurden sie wie heute Reis geworfen. Die Form der Nuss erinnerte an ein Gehirn - daher der Glaube, sie mache klug.

→ Walnuss