Heilpflanze: hautpflegend, hustenreizlindernd, abführend

Quitte

Cydonia oblonga

Wildpflanze gekocht essbar
18 Fotos

Beschreibung

Die Wildform der Quitte ist im Gebiet des Kaukasus zu finden. In Mitteleuropa trifft man sie selten verwildert an, FloraWeb führt die Echte Quitte als in Einbürgerung befindlichen Neophyten.

Der Quittenbaum ist jedoch schon lange als Obstbaum in Kultur. Besonders die Kreter schätzten und schätzen sie immer noch sehr. Sie ist sogar nach der hübschen kretischen Stadt Chania, das frühere "Kydonia“, benannt, und zwar sowohl botanisch ("Cydonia") als mit ihrer deutschen Bezeichnung "Quitte", die sich daraus entwickelte.

 

Verwendete Pflanzenteile

Siehe Gartentipp!

Erläuterung

vor Frostschäden. Eine dicke Mulchschicht auftragen.

Portrait

QUITTEN-TIPPS

 

  • Quitten ANPFLANZEN:
    Die Quitte, auch die frostharte, liebt einen sonnigen, windgeschützten Platz. Wichtig ist ein tiefgründiger, nicht zu trockener Boden. Für staunasse und stark kalkhaltige Böden ist sie nicht geeignet. Die meisten Sorten lieben einen leicht sauren bis neutralen Boden.
  • Wann Quitten ERNTEN ? 
    Quitten nicht zu spät ernten!
    Quitten sollen in der ersten Oktoberhälfte geerntet werden, sobald ihre Farbe von Grün auf Gelb wechselt. Eine spätere Ernte fördert die gefürchtete Fleischbräune!
  • Quitten beim Ernten nicht drücken: Sie haben eine empfindliche Haut.
  • Kühl und nicht aneinander stoßend gelagert halten Quitten - je nach Sorte - bis zu 10 Wochen.
  • Quitten ESSEN:
    Aufgrund ihres harten Fruchtfleisches und des herbsäuerlichen Geschmacks werden Quitten in der Regel nicht roh gegessen, sondern gekocht. Hervorzuheben ist ihr hoher Gehalt an Eisen, Kalium und Pektin, das sich allerdings in der Vollreife der Frucht verringert. Sie eignen sie sich zur Herstellung von Kompott, Gelee, Saft, Likör, Quittenbrot (="Quittenkäs") , zum Verfeinern von Marmeladen und zum Braten.  
  • Quitten-DUFT:
    Quitten sollten nicht zusammen mit anderem Obst gelagert werden. Es nimmt den Duft der Quitten an. - Wer ihn liebt, der poliere die reifen Früchte und lege sie als Dekoration in eine Schale! Ihr Duft wird den ganzen Raum erfüllen.
  • Quitten MULCHEN !
    • Alle Quitten, auch deren Holz frosthart ist, haben ein frostempfindliches, flaches Wurzelwerk. Eine im Spätherbst aufgebrachte dicke Mulchschicht aus Falllaub schützt sie vor Frostschaden
    • Im Frühling wird die Mulchschicht bis auf 1 cm abgetragen. Diese dünne Laubschicht hält den Boden in leicht saurem Milieu, wie die Quitten es lieben. 
  • Quittenbäume SCHNEIDEN:
    Wie man Quittenbäume richtig schneidet, wird auf WILDFIND kurz und treffend erklärt. Der Einstieg zu allen Schnittangaben erfolgt    h i e r  !

Erntekalender

Früchte full autumn gekocht essbar

Quitten zeigen ihre Erntereife durch die Gelbfärbung ihre Schale an. Sind sie dann "quittengelb", sollte man mit der Ernte nicht mehr zuwarten und die Früchte alsbald verarbeiten. So verhindern Sie eine Ausbreitung der Quittenbräune.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

hautpflegend (Samen) Volksheilkunde

Schleim der unverletzten Samen auftragen.

hustenreizlindernd (Samen) Volksheilkunde

Schleim der unverletzten Samen schluckweise essen.

abführend (Samen) Volksheilkunde

Schleim der unverletzten Samen essen.

entzündungshemmend (Früchte) Volksheilkunde

Saft aus den ungeschälten, jedoch entkernten Früchten.

Schleim der unverletzten Samen, da sich sonst das hochgiftige Amygdalin aus den Samen löst.

Inhaltsstoffe

Pektine Ballaststoff
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Kupfer Mineral
Mangan Mineral
Natrium Mineral
Zink Mineral
Gerbstoffe Sekundär
Polyphenole Sekundär
Schleimstoffe Sekundär
Tannine Sekundär
Ätherische Öle Sekundär
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Amygdalin
Blausäurehaltige Glykoside
Flavanole
Fluor
Kohlenhydrate
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Organische Säuren
Polysaccharide
Sekundäre Pflanzenstoffe
Zweifachzucker
Details zu den Inhaltsstoffen
Pektine

Pektine sind pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), genauer Polyuronide, die im Wesentlichen aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten bestehen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Nahrungsfasern. Viele Mikroorganismen dagegen sind in der Lage, Pektine in ihrem Stoffwechsel zu verwerten. In der Industrie finden Pektine hauptsächlich Verwendung als Geliermittel.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Kupfer

Kupfer ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Cu und der Ordnungszahl 29. Es ist ein Übergangsmetall, im Periodensystem steht es in der 4. Periode und der 1. Nebengruppe oder Kupfergruppe. Der lateinische Name cuprum ist abgeleitet von (aes) cyprium „Erz von der griechischen Insel Zypern“, auf der im Altertum Kupfer gewonnen wurde.

Mangan

Mangan [maŋˈɡaːn] ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mn und der Ordnungszahl 25. Im Periodensystem steht es in der 7. Nebengruppe (7. IUPAC-Gruppe), der Mangangruppe. Mangan ist ein silberweißes, hartes, sehr sprödes Übergangsmetall, das in manchen Eigenschaften dem Eisen ähnelt.

Natrium

Natrium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 3. Periode und als Alkalimetall in der 1. IUPAC-Gruppe bzw. 1. Hauptgruppe. Natrium ist ein Reinelement, dessen einziges stabiles Isotop 23Na ist.

Zink

Zink ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wird zu den Übergangsmetallen gezählt, nimmt aber darin eine Sonderstellung ein, da es wegen der abgeschlossenen d-Schale in seinen Eigenschaften eher den Erdalkalimetallen ähnelt. Nach der veralteten Zählung wird die Zinkgruppe als 2. Nebengruppe bezeichnet, nach der aktuellen IUPAC-Nomenklatur bildet Zink mit Cadmium, Quecksilber und dem ausschließlich in der Forschung relevanten Copernicium die Gruppe 12. Es ist ein bläulich-weißes sprödes Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Zink ist für alle Lebewesen essentiell und Bestandteil wichtiger Enzyme. Der Name Zink kommt von Zinke, Zind, da Zink zackenförmig erstarrt.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Schleimstoffe

Schleimstoffe sind eine heterogene Gruppe von Biopolymeren, die vorwiegend aus Polysacchariden bestehen. Ihre Haupteigenschaft liegt in der Aufnahme von Wasser, so dass sie damit schleimartige Kolloide und Gele – sogenannte Hydrokolloide – bilden und als Schutzsubstanzen dienen können. Unterschieden wird zwischen tierischen Schleimstoffen, die aus Glykoproteinen bestehen, und pflanzlichen Schleimstoffen, die nahezu nur aus Heteropolysacchariden bestehen. Beide Gruppen beinhalten neutrale Substanzen und saure, die als Grundbausteine Uronsäuren statt Monosacchariden enthalten. Weiterhin unterscheidet man auch zwischen wasserlöslichen und wasserunlöslichen Schleimstoffen.

Tannine

Die Tannine sind pflanzliche Gerbstoffe, die in einigen bedecktsamigen Stauden, Sträuchern, Baumblättern und anderen Pflanzenteilen besonders der Tropen und Subtropen weit verbreitet sind und von pflanzenfressenden Säugetieren aufgenommen werden. Diese Verbindungen haben eine molare Masse von 300–5000 g/mol. Als Monomer tritt häufig die Gallussäure und die Ellagsäure auf.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Amygdalin

Amygdalin ist ein cyanogenes Glycosid, das in Gegenwart von Wasser und dem Enzymgemisch Emulsin Blausäure (HCN) abspaltet.

Blausäurehaltige Glykoside

Blausäurehaltige Glykoside (Cyanogene Glykoside) sind Verbindungen aus Kohlenhydraten und Blausäure . Sie kommen in zahlreichen Pflanzen vor.   Warnung: Auch wenn beim gesunden Menschen das Enzym Rhodanase - es kommt insbesondere in seiner Leber vor – winzige Mengen an Cyaniden zu entgiften vermag, dürfen Pflanzen, die blausäurehaltige Glykoside enthalten, erst nach entgiftender Behandlung als Nahrungsmittel genommen werden, denn Blausäure (Cyanwasserstoff), die in den Körper gelangt, kann von Übelkeit, über neurologische Ausfallserscheinungen, bis hin zum Tod führen. Man geht davon aus, dass verzehrte Bittermandeln in der Menge von einer Bittermandel pro Kilogramm Körpergewicht zu tödlichen Vergiftungserscheinungen führen. Besonders gefährdet sind Kinder: Sie wiegen nicht viel, also genügen wenige Kerne um sie zu schädigen. Aber Kinder probieren gerne Kerne, von denen die meisten blausäurehaltig sind, neben Bittermandeln auch besonders die von Pfirsichen, Nektarinen, verschiedenen Aprikosenarten, Zwetschken, Pflaumen.   Kochtipps: Nahrungsmittel, die blausäurehaltige Glykoside enthalten, erst nach Zerkleinern (außerhalb des Mundes), Wässern und Kochen bzw. Backen mit Wassergehalt zu sich nehmen. Werden solche Nahrungsmittel (Aprikosenkerne, Bittermandeln, Pfirsichkerne, Pflaumenkerne, Maniok, Bambussprossen, Holunderfrüchte, Grünkern, Kirsch-, Apfel-, Quitten-, Birnenkerne, Apfelbeeren, Leinsamen, … roh gegessen, findet die Spaltung von Amygdalin in Blausäure, Bittermandelöl und Glucose erst im Körper statt und der Körper nimmt die sehr giftige Blausäure auf. Zum Würzen unproblematisches Bittermandelaroma verwenden.

Flavanole

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Fluor

Fluor [ˈfluːoːɐ̯] (von lateinisch fluor „Fluss“ bzw. fluere „fließen“) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol F und der Ordnungszahl 9. Im Periodensystem steht es in der 7. Hauptgruppe und gehört damit zur 17. IUPAC-Gruppe, den Halogenen, von denen es das leichteste ist. Es liegt unter Normalbedingungen in Form des zweiatomigen Moleküls F2 gasförmig vor und ist das reaktivste aller Elemente. Es reagiert mit allen Elementen mit Ausnahme der Edelgase Helium und Neon. Fluor ist farblos und erscheint stark verdichtet blassgelb. Es ist das elektronegativste aller Elemente und hat in Verbindungen mit anderen Elementen stets die Oxidationsstufe −1.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Zweifachzucker

Disaccharide sind organisch-chemische Verbindungen aus der Gruppe der Kohlenhydrate. Formal bilden sich Disaccharide durch Wasserabspaltung zwischen zwei Monosacchariden. Die beiden Monosaccharide (Einfachzucker) sind im Disaccharid kovalent über eine glycosidische Bindung verknüpft. Disaccharide zählen zur Gruppe der Oligosaccharide.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Hautpflege Volksheilkunde
Das Quittensamen-Schleim wird traditionell als Gesichtswasser verwendet, da es beruhigend und pflegend auf die Haut wirken soll.
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Durchfall Volksheilkunde
Quittengelee gilt in der Volksheilkunde als bewährtes Mittel bei Durchfall, da die Pektine und Gerbstoffe adstringierend wirken sollen.
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Husten Volksheilkunde
Quittensirup wird traditionell bei Husten eingesetzt, da die Früchte schleimlösende und reizmildernde Eigenschaften haben sollen.
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Wundheilung Volksheilkunde
Das Quittensamen-Schleim wird volksheilkundlich auf Wunden aufgetragen, da es die Heilung durch seine schleimigen Inhaltsstoffe unterstützen soll.
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Verbrennungen - leichte Volksheilkunde
Quittenöl oder das Fruchtfleisch gelten als traditionelle Hausmittel bei leichten Verbrennungen zur Linderung und Hautpflege.
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Hämorrhoiden Volksheilkunde
Quittengelee wird volksheilkundlich bei Hämorrhoiden verwendet, da die adstringierenden Gerbstoffe zusammenziehend wirken sollen.
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Halsschmerzen Volksheilkunde
Quittensirup oder -tee gelten als traditionelle Mittel bei Halsschmerzen, da die Früchte beruhigend und reizmildernd wirken sollen.
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Heiserkeit Volksheilkunde
Quittensirup wird volksheilkundlich bei Heiserkeit eingesetzt, da die schleimigen Stoffe die Stimmbänder beruhigen sollen.
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Gicht Hildegardmedizin
In der Hildegardmedizin gilt die Quitte als wärmend und wird traditionell zur Unterstützung bei Gicht empfohlen.
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Schleim, der aus unverletzten Samen zubereitet wurde.

Hilft bei

Andere Namen

Echte QuitteKretischer ApfelSchmeckbirneKöttenbaum

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeObstVerzehrtauglichkeit DestillierenEinmachenEntsaftenGenussnahrungKochenLagernNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungKosmetikWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeBienenweideDuftpflanzeGartenGartenpflanzeleicht zu ziehenSchmetterlingspflanzeWochenendgartenGenusspflanzeRäucherpflanzeSymbolpflanzeZierpflanze
Vorkommen LebensraumBöschungenGärtenHeckenWaldränderVerbreitungMitteleuropaSüdeuropaVorderasien
Blütenfarbe weißrosa
Blütezeit Vollfrühling | MaiFrühsommer | Juni
Wuchsform Baum

Aussaat & Pflege

first spring

Baum

late autumn

Wurzel

full spring

Blätter

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Rosaceae
Gattung
Cydonia
Ordnung
Rosales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Baum
Habitat
Damp rich soils in hedgerows and thickets.
Essbarkeit
★★★★☆
Heilwirkung
★★☆☆☆

Anbau & Pflege

Succeeds in most soils but prefers a light moist fertile soil and a sunny position. Dislikes very dry or waterlogged soils. Succeeds in semi-shade but does not fruit so well in such a position. Plants also tolerate quite deep shade, though they will often not fruit at all in such a position[K]. Plants are hardy to about -15°c, though the fruit seldom ripens in the north of Britain unless it is grown against a sunny wall. The quince has been cultivated for over two thousand years for its edible fruit and its seed, though it is not a widely grown crop. It is also much used as a dwarfing rootstock for pears and some other fruits. There are some named varieties. Plants require warm summers in order to fully ripen their fruit. The var. 'Maliformis' ripens well in cooler summers. The plant is heat tolerant in zones 9 through 3. (Plant Hardiness Zones show how well plants withstand cold winter temperatures. Plant Heat Zones show when plants would start suffering from the heat. The Plant Heat Zone map is based on the number of "heat days" experienced in a given area where the temperature climbs to over 86 degrees F (30°C). At this temperature, many plants begin to suffer physiological damage. Heat Zones range from 1 (no heat days) to 12 (210 or more heat days). For example Heat Zone. 11-1 indicates that the plant is heat tolerant in zones 11 through 1.) For polyculture design as well as the above-ground architecture (form - tree, shrub etc. and size shown above) information on the habit and root pattern is also useful and given here if available. The plant growth habit is a standard with a non-suckering single trunk [1-2]. The root pattern is flat with shallow roots forming a plate near the soil surface [1-2]. Quince trees are not typically self-fertile and usually require cross-pollination with another quince or related species for optimal fruit production. Quince is generally harvested in late autumn when the fruit turns golden yellow. Quince trees generally flower in spring depending on the climate and local conditions. Quince trees have a moderate growth rate, reaching a height of 12 to 15 feet in about 3 to 5 years, but they may take longer to begin producing fruit, often around 4 to 6 years after planting.
Vermehrung: Seed - probably best sown in a cold frame as soon as it is ripe[K], it can also be sown in February. It requires stratification, pre-chill the seed for 18 weeks if it is fresh, whilst old seed will require 2 weeks of warm stratification first and then 18 weeks cold treatment. When they are large enough to handle, prick the seedlings out into individual pots and grow them on in the cold frame for at least their first winter. Plant them out into their permanent positions in late spring or early summer, after the last expected frosts. Cuttings of mature wood, November in a cold frame. Layering in spring. Takes 1 year. Suckers, removed in spring.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Flowers Fruit Edible Uses: Drink Gum Pectin Pectin Fruit - raw or cooked. When grown in warm temperate or tropical climates, the fruit can become soft and juicy and is suitable for eating raw. In cooler climates such as Britain, however, it remains hard and astringent and needs to be cooked before being eaten. It is used in jellies, preserves etc. The cooked fruit adds a delicious flavour to cooked apples. Strongly aromatic with a firm but rather gritty flesh. The fruit is rich in pectin. The fruit is about 10m long and 9cm wide, tapering to the stalk. A nutritional analysis is available. A drink can be made by adding the dried crushed seed to water, simmering for 5 minutes and sweetening to taste. Flowers. No further details are given.

Weitere Nutzung

Gum Pectin Pectin Rootstock Size Agroforestry uses: Quince can be used as a companion plant in orchards to attract pollinators and beneficial insects. It may also be utilized in hedgerows and for soil conservation due to its dense root system. A mucilage obtained from the seed coat is used as a gum arabic substitute to add gloss to material. The seed contains 20% mucilage and 15% fatty oils. The fruit is rich in pectin. Pectin is said to protect the body against radiation. The leaves contain 11% tannin. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Quince flowers produce nectar and pollen, attracting bees and other pollinators during the blooming season. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – Quince fruits provide food for various birds and mammals. The tree’s dense foliage offers shelter, and its structure can be used for nesting and roosting by birds. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – The rough bark and fallen leaf litter from Quince trees can provide overwintering sites and shelter for beneficial invertebrates. 4. Pest Confuser (Smell): No – Quince does not have a strong scent that is known to confuse or repel pests.

Verbreitung

Heimisch: BR, England [I] (England [I], Wales [I], S-Scotland [I]); Ireland [I] (Ireland [I]); Germany [I]; Switzerland [c]; Austria [c]; Czech Republic [c]; Slovakia [c]; Hungary [c]; Portugal [c]; Spain [c]; France [c]; Monaco [c]; Channel Isl. [c] (Jersey [c]); Corsica [c]; Sardinia [c]; Italy [c]; Sicily [c]; San Marino [c]; Slovenia [c]; Croatia [c]; former Yugoslavia [c]; Albania [c]; Romania [c]; Bulgaria [c]; Greece [c]; Crete [c]; Crimea [c]; Morocco [c]; Algeria [c]; Tunisia [c]; Libya [c]; Canary Isl. [c] (Tenerife [c], Hierro [c]); Cape Verde Isl. [c] (Santo Antao Isl. [c], Ilha de Sao Tiago [c], Fogo Isl. [c]); South Africa [c] (Free State [c]); Kazakhstan [c]; Turkmenistan [c]; Uzbekistan [c]; Tajikistan [c]; Northern Caucasus; Georgia [Caucasus]; Armenia; Azerbaijan; East Aegaean Isl. [c]; Turkey (N-Anatolia, NE-Anatolia, NW-Anatolia: Bithynia, SSW-Anatolia, WN-Anatolia); Iraq (NE-Iraq); Iran (N-Iran, Iranian Aserbaijan, S-Iran, W-Iran); Afghanistan [c]; Yemen [c]; China [c] (Fujian [c], Guizhou [c], Jiangxi [c], S-Shaanxi [c], Shanxi [c], Xinjiang [c]); Taiwan [c]; Pakistan [c]; Nepal [c]; N-India [c]; Vietnam [c]; Australia [c] (South Australia [c]); New Zealand [c]; New Caledonia [c]; Canada [c] (Ontario [c]); USA [c] (California [c], Connecticut [c], Illinois [c], Massachusetts [c], Maryland [c], New York [c], Ohio [c], Oregon [c], Pennsylvania [c], Vermont [c]); Mexico [c]; Guatemala [c]; El Salvador [c]; Honduras [c]; Colombia [c]; Ecuador [c]; Bolivia [c], Global, Iran, Iraq, Jardin Botánico de Bogotá, Jardín Botánico de Bogotá, North America, North Caucasus, South European Russia, Tadzhikistan, Transcaucasus, Uzbekistan, Área urbana de Bogotá, D.C. Jardín Botánico José Celestino Mutis – Sede central Eingeführt: AL, AT, AU, Albania, Algeria, Austria, BO, Baleares, Belgium, Bolivia, Brussels-Capital Region, Bulgaria, CA, California, Canary Is., Cape Verde, Connecticut, Corse, Cyprus, Czechia-Slovakia, East Aegean Is., El Salvador, Eritrea, Ethiopia, Flemish Region, France, Free State, Germany, Great Britain, Greece, Guatemala, Gulf of Guinea Is., Hungary, Illinois, Introducido en América tropical y Estados Unidos como ornamental, Italy, Kazakhstan, Kriti, Krym, Lebanon-Syria, Libya, Madeira, Maryland, Massachusetts, Morocco, NW. Balkan Pen., New York, New Zealand North, Ohio, Ontario, Pennsylvania, Portugal, Romania, Sardegna, Sicilia, South Australia, Spain, Switzerland, Tunisia, Turkmenistan, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Vermont, Walloon Region, West Himalaya

Alternative deutsche Namen

Echte QuitteQuitteQuittenbaum
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren