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557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

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Ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch, eroberte die Mariendistel als Neophyt ganze Kontinente. In Australien gilt sie heute als Unkraut, das Millionenschäden in der Landwirtschaft verursacht.

→ Mariendistel
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Beinwell produziert bis zu 40.000 Samen pro Pflanze! Seine violetten Blüten sind wahre Bienenmagneten und blühen fast das ganze Jahr über - von Mai bis Oktober.

→ Echter Beinwell
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Schwarzwurzeln können bis zu 40 cm tief in die Erde wachsen! Ihre langen Pfahlwurzeln lockern verdichtete Böden auf und holen Nährstoffe aus tiefen Schichten nach oben.

→ Schwarzwurzel
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Die Salweide ist ein echter Frühstarter! Ihre gelben Kätzchen blühen schon im März, wenn fast alle anderen Pflanzen noch schlafen. Deshalb ist sie für hungrige Bienen nach dem Winter wie ein gedeckter Tisch voller Nektar.

→ Salweide
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Murmeltiere nutzen Latschenzweige als natürliche Polster für ihre Winterbaue. Die antiseptischen Inhaltsstoffe der Nadeln halten Parasiten fern und sorgen für hygienische Schlafplätze.

→ Latsche
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Wilde Möhren-Blüten haben einen schwarzen Punkt in der Mitte - das ist eine 'Scheinfliege'! Sie täuscht Insekten vor, dass bereits eine Fliege da ist, was neugierige Bestäuber erst recht anlockt.

→ Wilde Möhre
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Isländisches Moos ist gar kein Moos, sondern eine Flechte! Es besteht aus einem Pilz und einer Alge, die zusammenleben. Der Pilz gibt Schutz, die Alge macht Fotosynthese - eine perfekte WG!

→ Isländisches Moos
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Bienen lieben die Kärntner Minze so sehr, dass ein einziger Quadratmeter blühender Pflanzen bis zu 50 Bienen gleichzeitig anlocken kann. Der Honig schmeckt dann leicht nach Minze und ist bei Imkern sehr begehrt!

→ Kärntner Minze
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Buschbohnen können Stickstoff aus der Luft 'einfangen'! In ihren Wurzelknöllchen leben Bakterien, die Luftstickstoff in Dünger umwandeln. Deshalb brauchen Bohnen keinen Stickstoffdünger.

→ Buschbohne
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Eine einzige Beifußpflanze kann bis zu 50.000 Samen produzieren! Die winzigen Samen fliegen wie Fallschirme durch die Luft und können kilometerweit reisen.

→ Beifuß
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Das Harz der Lack-Zistrose klebt so stark an allem, dass es sogar Fliegenfallen ersetzen kann! Die Pflanze nutzt diese Klebrigkeit als natürlichen Schutz vor Fressfeinden.

→ Lack-Zistrose
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Bienen lieben Stauden-Buchweizen so sehr, dass Imker ihn gezielt anbauen! Seine kleinen weißen Blüten produzieren reichlich Nektar und blühen monatelang. Der dunkle Honig schmeckt würzig-malzig.

→ Stauden-Buchweizen
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Scharbockskraut ist ein Frühlingssprinter: Es nutzt das Licht vor dem Laubaustrieb der Bäume optimal aus und zieht sich bereits im Mai komplett zurück. Seine Knöllchen überwintern unterirdisch wie kleine Kartoffeln.

→ Scharbockskraut
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Bärlauch bildet riesige Teppiche im Wald, weil er sich hauptsächlich über unterirdische Zwiebeln vermehrt. Ein einziger Bestand kann jahrhundertealt sein und aus Millionen genetisch identischer Pflanzen bestehen!

→ Bärlauch
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Baldrian wirkt auf Katzen wie eine Droge! Der Duft macht sie völlig verrückt - sie wälzen sich darin, werden hyperaktiv und benehmen sich wie bei Katzenminze. Grund sind die ätherischen Öle, die ähnlich wie Pheromone wirken.

→ Echter Baldrian
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Vögel können Capsaicin nicht schmecken! Deshalb fressen sie gerne scharfe Chilis und verbreiten die Samen über weite Strecken. Säugetiere meiden die Schärfe - ein cleverer Trick der Pflanze.

→ Paprika & Chili
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Spirken sind Meister der Anpassung: In windgeschützten Lagen werden sie zu normalen Bäumen, auf windigen Graten kriechen sie als 'Krummholz' am Boden entlang. Ein Baum, viele Gestalten!

→ Spirke
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Diese Pflanze überlebt nur in Felsspalten steiler Klippen Kretas. Sie hat sich so perfekt angepasst, dass sie nirgendwo anders auf der Welt natürlich vorkommt - ein echter Endemit!

→ Diktamos
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Die Rockenbolle überlebt Winter bis -30°C! Ihre Zwiebel teilt sich in Zehen auf wie normaler Knoblauch, aber die Luftzwiebeln am Stängel sind genetisch identische Klone der Mutterpflanze.

→ Rockenbolle
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Die Terebinthe wechselt ihr Geschlecht! Junge Bäume sind oft männlich, werden aber mit dem Alter weiblich. So können sie erst Pollen produzieren und später Früchte tragen - eine geniale Überlebensstrategie der Natur.

→ Terebinthe
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Schmetterlingsraupen lieben den Bitteren Fransenenzian! Besonders die Raupen des seltenen Lungenenzian-Ameisenbläulings sind auf ihn angewiesen. Ohne diese kleine Pflanze würde der Schmetterling aussterben.

→ Bitterer Fransenenzian
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Eine einzige Quittenblüte kann bis zu 15mg Nektar produzieren! Das macht sie zu einer echten Goldgrube für Bienen. Ein Quittenbaum kann einer Bienenvölkern wochenlang Nahrung liefern.

→ Quitte
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Der Huflattich ist ein Zeitreisender: Seine gelben Blüten erscheinen vor den Blättern - manchmal schon im Februar durch Schnee! Die Blätter kommen erst später und sind so groß wie Pferdehufe.

→ Huflattich
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Zistrosen überleben Waldbrände durch einen genialen Trick: Ihre Samen keimen erst nach extremer Hitze! So erobern sie brandneue, konkurrenzfreie Flächen.

→ Kretische Zistrose
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Bienen fliegen bis zu 3 km weit zur Apothekerrose! Ihre offenen Blüten bieten perfekten Landeplatz und reichlich Nektar. Eine einzige Pflanze kann 200 Bienen gleichzeitig versorgen - ein wahres Insektenrestaurant im Garten.

→ Apothekerrose
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Carvon in der Kölnischwasser Minze kann Ameisen vertreiben! Dieser natürliche Duftstoff verwirrt ihre Orientierung. Ein Topf auf der Terrasse hält die Krabbeltiere fern - ganz ohne Chemie.

→ Kölnischwasser Minze
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Die Spätblühende Traubenkirsche ist ein Einwanderer aus Nordamerika und erobert deutsche Wälder! Sie wächst so schnell, dass sie heimische Bäume verdrängt. Förster nennen sie deshalb 'Problembär des Waldes'.

→ Spätblühende Traubenkirsche
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Das wilde Stiefmütterchen kann seine Blütenfarbe ändern! Je nach Bodenart und Wetter wechselt es von gelb-weiß zu tiefviolett. Die Blüte hat sogar ein kleines 'Gesicht' - daher der Name!

→ Wildes Stiefmütterchen
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Ackerminze kann ihre Duftintensität je nach Tageszeit ändern! Morgens riecht sie mild, aber bei Hitze am Mittag wird der Mentholgeruch so stark, dass er Insekten aus 50 Metern Entfernung anlockt.

→ Ackerminze
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Arnika ist so selten geworden, dass sie in Deutschland streng geschützt ist! Früher wuchs sie überall auf Bergwiesen, heute findet man sie nur noch in wenigen Naturschutzgebieten.

→ Arnika