Gewöhnliche Kartäusernelke

Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum subsp. carthusianorum) · auch: Nelke, Kartäuser-

Wildpflanze geschütztungiftig
7 Fotos

Beschreibung

Zart, aber mit Leuchtkraft!

Die zarte, robuste Kartäusernelke blüht von Juni bis September in kleinen, leuchtend purpurfarbenen, fünfzähligen Blüten, die sich mindestens zu viert als endständiges Köpfchen zusammenfinden. Mit ihrem Duft lockt sie zahlreiche Tagfalter an.

Wie alle Nelken liebt sie einen eher trockenen, warmen, kiesig-sandigen und kalkhaltigen Boden in der Sonne. Im Bezug auf ihre Bodenansprüche wird sie in Österreich als „Stoanagl“ („Steinnelke“) bezeichnet. „Stoanagei“ sind übrigens die betäubend süß duftenden Steinröschen der Alpen.

Tipp:

Erläuterung

Keimt willig! Die Pflänzchen ab nächstem Jahr blühen.

Portrait

Der Name "Kartäusernelke", Dianthus carthusianorum, leitet sich - nach neuesten Angaben der botanisch-etymologischen Fachliteratur - nicht von den beiden Naturforschern (Vater und Sohn) des 18. Jahrhunderts, Johann und Friedrich Cartheuser ab, sondern, wie schon des Öfteren angenommen und dann wieder verworfen, von dem Gebirgsmassiv Chartreuse, nach dem das Stammkloster und infolge auch der Orden der Kartäuser benannt sind.  

Jeder seiner Angehörigen bewohnte ein winziges Häuschen mit Garten, in dem höchstwahrscheinlich, wie später in den übrigen Klöstern, diese Nelkenart gezogen wurde.  Die gesamte Pflanze enthält nämlich Saponine, die, wenn als Frischsaft oder Tinktur aufgetragen, gegen Muskel- und Rheumaschmerzen wirken!  

 

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

schmerzlindernd (ganze Pflanze) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Saponine Sekundär
Mikronährstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Saponine

Saponine sind Glycoside von Steroiden, Steroidalkaloiden oder Triterpenen. Sie kommen in den Wurzeln, Knollen, Blättern, Blüten und Samen höherer Pflanzen vor. Sie ergeben beim Schütteln mit Wasser oft einen seifenartigen Schaum. Saponine dienen Pflanzen wahrscheinlich als Defensivstoffe, beispielsweise gegen Pilzbefall. Der Mensch hat Saponine historisch als Expektorans verwendet.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Hexenschuss Volksheilkunde
Die Kartäusernelke wird traditionell bei akuten Rückenschmerzen eingesetzt, da ihr entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Muskelschmerzen Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt die Pflanze als hilfreich bei Muskelschmerzen, da sie durchblutungsfördernd wirken soll.
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Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Pflanze bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt, da ihr entzündungshemmende und wärmende Wirkungen nachgesagt werden.
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Hilft bei

Andere Namen

SteinnelkeSteinnaglKartäusernelke

Merkmale

Verwendung HeilpflanzeNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeBauerngartenpflanzeGartenGrabbepflanzungSchmetterlingspflanzeWochenendgartenZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenGebirgeHügellandMittelgebirge
Blütenfarbe purpur
Blütezeit Frühherbst | SeptemberHochsommer | JuliSpätsommer | AugustFrühsommer | Juni
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

early summer

Samen

Nachbarn im Garten

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Steckbrief

Lebensform
Baum

Verbreitung

Heimisch: DK, NO, SE, Vermont-US
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren