Heilpflanze: pilzhemmend, desinfizierend, erfrischend

Mastixstrauch

Pistacia lentiscus

Kulturpflanze essbar
14 Fotos

Beschreibung

Jahrelang war ich auf der Suche nach Mastix, dem „Kaugummi der Haremsdamen".

Erläuterung

Harz

Portrait

 

In Azalas auf Naxos wurde ich fündig: Nikos überreichte uns zur Begrüßung einen Wecken selbstgebackenes Vollkornbrot aus Hartweizen und Gerste. "Mmh, das schmeckt! Aber womit hast du es gewürzt? Da ist irgendetwas drin, das ich nicht bestimmen kann …"  Nikos Antwort: "Masticha! Mastix!"

 

Mastix, das von Mitte August bis Ende Oktober gesammelt wird,

ist das getrocknete Harz des mediterranen, immergrünen Mastixstrauches.

 

Die Mastixpflanze wächst als Strauch und, seltener, als Kleinbaum mit Höhen bis zu 8 m.

Die immergrünen Blätter sind paarig gefiedert, wobei die acht bis zwölf einzelnen Fiedern bis 5 Zentimeter lang werden. Die einzelnen Fiederblättchen sind stumpf mit einer aufgesetzten Spitze

  • Durch ihren hohen Gehalt an Harz feuern die Mastixsträucher Flächenbrände an, treiben aber nach dem Brand - gleich wie die Cistrose - aus ihrem Wurzelstock erneut aus.

Vielleicht hatten Sie bereits einen Mastixzweig in ihrer Hand, ohne dass Sie wussten, was das ist! Mastixzweige werden nämlich auch im deutschen Raum in Blumenläden verkauft: Mit und ohne Beeren zu Türkränzen gebunden und als frisches Beiwerk in Blumensträußen. - Auf Harz, dem bedeutsamsten Inhaltsstoff des Mastixstrauches, werden Sie dabei nicht gestoßen sein, denn das konzentriert sich in Harzzellen unterhalb der Rinde. Wird Rinde älterer Bäume angeritzt, läuft es aus und kann gesammelt werden.

 

  • Die Griechen selbst schätzen Mastix aus Chios als das beste. Nikos hat sein „Masticha“ natürlich von dort!
  • Ich habe meines in einem gewöhnlichen Super-Market in Apiranthos  bei den Gewürzen entdeckt, und zwar in dreifacher Ausführung:
    1. Preisgünstiges „Masticha Sweet“ zum Süßen von Zitronenlimonade.
    2. Preisgünstigen, fein aromatischen „Gum mastic“, den gesuchten Kaugummi :)  Stundenlanges, erfrischendes Kauvergnügen! „Ein Plombenreißer!“, war die Gegenmeinung ;)
    3. Und dann noch einfach „mastic“, die teuerste Ausführung, aber in der Anwendung sehr sparsam: 5 g kosten € 2,35 (im Jahr 2013)  Großes Plus: Auf der Packungsrückseite steht zum Thema Verwendung zu lesen: „Es hat einen sehr speziellen und ausgeprägten Geschmack. Es wird in Keksen und anderen Desserts verwendet.“ - Hurra! Das werde ich versuchen! Wird ja auch zum Aromatisieren von Ouzo und Raki genutzt.

Zuhause habe ich meine Joghurtcreme damit gewürzt. Werde ich beibehalten! Erst recht, nachdem ich auf Wikipedia von den positiven medizinischen Anwendungen von Mastix gelesen habe!

 

Medizinischen Anwendungen von Mastixharz

  • Es hat antifungielle, antivirale, antibakterielle und antimikrobielle Wirkung. Es wird verwendet bei allgemeinen Magenbeschwerden, bei Magengeschwüren, Sodbrennen, Entzündungen, u.a. auch der Haut und der Schleimhaut (Aphten,  Paradontose, Entzündung des Zahnfleisches, der Haut, bei Pickel, Akne), bei rheumatische Beschwerden und zur Wundbehandlung. 
  • Bereits in der Antike wurde Mastix für die obgenannten Beschwerden verwendet, wie Dioskurides in seinem Buch I, Nr.90 schildert. 
  • Mastix ist ein Antioxidans und wirkt – worauf neue Forschung hinweist – offenbar auch gegen bestimmte Krebsarten wie Magenkrebs, Leukämie oder Prostata-Krebs ...  
     

Zusätzlich findet Mastixharz Verwendung als

  • Gewürz für Backwaren, Süßspeisen und Getränke wie Limonaden, Ouzo, Raki, Wein, dessen Halbarkeit dadurch erhöht wurde. 
  • Ätherisches Öl (= in Alkohol gelöstes Mastixharz) und Räucherwerk:
    Mastrix entwickelt einen gut wahrnehmbaren, balsamischen, aber leichten, weißen Rauch
    Es gehört zu den feinstofflichen Räucherpflanzen, die es erleichtern, seelische Blockaden auflösen, unseren spirituellen Weg klären und begleiten.
    In der Aromatherapie wird naturreines, ätherisches Mastixöl tropfenweise in eine Duftlampe gegeben. Mastixduft fördert das Selbstvertrauen, stärkt die Widerstandskraft, richtet stark auf und gibt wieder Lebensfreude und Lebenskraft!
    Mehr dazu   h i e r  .
     
  • Mastix wird auch als Pflegemittel in Hautcremes und Seifen verwendet.

  • Es ergibt einen hautverträglichen Kleber für Maskierungen (Bärte, Warzen...)

  • Mastix wird auch in der Ölmalerei, Druckgraphik und im Geigenbau (Lack) gebraucht.

 

Zur Verwendung anderer Pflanzenteile des Mastixstrauches:

 

Die Würzkraft des Mastixbaumes ist nicht nur auf sein Harz, das Mastix, beschränkt,

  • sondern auch seine Blätter und "Beeren" (=Steinfrüchte) werden zum Würzen von Speisen ähnlich wie Lorbeer und Wacholder verwendet.
    Die etwa 4 mm großen Früchte sind anfangs rot, später schwarz.
  • Blätter und Wurzeln sind durch ihren Gerbstoffgehalt zusätzlich eine Hilfe bei Durchfall. (Quelle: Antonis Albertis "Pflanzen Kretas")

 

🌿

Traditionelle Heilkunde

Zum Heilkunde-Bereich →

Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

pilzhemmend (Baumsaft) Volksheilkunde
desinfizierend (Baumsaft) Volksheilkunde
erfrischend (Baumsaft) Volksheilkunde
antioxidativ (Baumsaft) Volksheilkunde
durchfallhemmend (Blätter) Volksheilkunde
durchfallhemmend (Wurzel) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Harz, Balsam, Terpentin Sekundär
Ätherische Öle Sekundär
Mikronährstoffe
Organische Säuren
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Harz, Balsam, Terpentin

HARZE ("Baumpech"), BALSAME  ("Balsam" hier als Bezeichnung für besonders angenehm duftendes Harz) und TERPENTIN sind sekundäre Stoffwechselprodukte von Pflanzen, die als Sekrete über Harzkanäle an die Pflanzenoberfläche (Rinde, Blätter) geleitet werden, eintrocknen und dem antimikrobiellen Wundverschluss dienen.- Die Bezeichnung „Terpentin“ wird auch als Trivialname für „ Terpentinöl “ benützt.  Die frischen Harzausflüsse von Kiefern, Fichten und Lärchen werden als TERPENTIN bezeichnet, die getrockneten als HARZ !   Terpentin, Harze und Balsame bestehen jeweils aus einem Gemisch von Harzsäuren (organischen Säuren) und flüchtigen ätherischen Ölen  mit den Hauptinhaltsstoffen Pinen, Camphen, β-Phellandren, δ-3-Caren und Limonen .  Der Inhaltsstoff δ-3-Caren wirkt einerseits antibakteriell, andererseits kann δ-3-Caren Bronchospasmen auslösen und die Haut schädigen, vor allem bei zu intensiver und langer Verwendung.   Eigenschaften: Terpentin, Harze und Balsame sind nicht wasserlöslich nicht der Oxidation unterworfen faulen laut Kremer nicht! Sie sind gut fettlöslich, etwas schwerer alkohollöslich. Reinigungstipp: Harzflecke auf Kleidung und Haut zuerst mit Öl lösen, dann erst mit Seife oder Waschmittel waschen. Auch Schälchen, in denen Harz über einer Kerze verräuchert wurde, bekommt man so wieder sauber.   Harz sammeln: Dazu finden Sie hier eine kompetente Website mit Text und Fotos!    Verwendung von Harz, Balsam, Terpentin: Durch die antimikrobielle, erwärmende Wirkung von gereinigtem Harz bzw. Balsam oder Terpentin erfahrungsmedizinische Anwendung in Form von Salben und Einreibungen, die bis zu 20 % Lärchenterpentin bzw. 10% Terpentinöl beinhalten dürfen, um nicht das Gegenteil, nämlich eine Gesundheitsschädigung zu bewirken. In der richtigen Dosis aufgetragen, können sie bei Hautschäden, rheumatischen Beschwerden und Nervenschmerzen helfen. Lebensmitteltechnische Verwendung in der Haltbarmachung von Wein. „Retsina“, ein bekannter griechischer Weißwein, ist nach „Resina“, dem Harz der Aleppokiefer, benannt. Harze und Balsame dienen der Erzeugung von Lacken, Farben, Klebstoffen, Kaugummis und als Zusatzstoff für Seifen. Harze und Balsame werden als wertvolle Räucherstoffe verwendet. Gewinnung von Terpentinöl und Kolophonium durch Destillation von Terpentin. Terpentin dient zusätzlich dazu, Harze weicher und geschmeidiger zu machen. Weiterhin wird Terpentin als wichtiges Binde- und Verdünnungsmittel in der Ölmalerei verwendet. Marmor kann mit einer Mischung aus Bienenwachs und Terpentin gepflegt werden.  TIPPS  ZUM  UMGANG  MIT  HARZ und FOTOS finden Sie auf dieser WILDFIND-SEITE !    

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Mundgeruch Volksheilkunde
Das Mastixharz wird in der Volksheilkunde zum Kauen verwendet, um Mundgeruch zu bekämpfen und die Mundhygiene zu unterstützen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Magenübersäuerung - Sodbrennen Volksheilkunde
Das Harz wird volksheilkundlich zur Regulierung der Magensäure verwendet und soll bei Sodbrennen beruhigend auf die Magenschleimhaut wirken.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Reizmagen Volksheilkunde
Mastix gilt als magenstärkend und wird traditionell bei Reizmagen eingesetzt, um die Magenfunktion zu unterstützen und Beschwerden zu lindern.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Darmentzündung Volksheilkunde
Das Mastixharz wird in der Volksheilkunde bei Darmentzündungen verwendet, da ihm entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften zugeschrieben werden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Zahnfleischentzündung Volksheilkunde
Mastix wird volksheilkundlich zum Kauen oder als Spülung bei Zahnfleischentzündungen eingesetzt und soll antimikrobisch wirken.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Aphthen Volksheilkunde
Das Harz wird traditionell bei Aphthen verwendet, indem es gekaut oder als Mundspülung angewendet wird, um Entzündungen zu lindern.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Halsschmerzen Volksheilkunde
Mastix wird volksheilkundlich zum Kauen bei Halsschmerzen verwendet und soll durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften Erleichterung bringen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Heiserkeit Volksheilkunde
Das Mastixharz wird traditionell gekaut, um bei Heiserkeit die Stimme zu unterstützen und die Atemwege zu beruhigen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Akne Volksheilkunde
Mastix wird in der Volksheilkunde äußerlich bei Akne angewendet, da dem Harz antimikrobische und entzündungshemmende Wirkungen zugeschrieben werden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Ekzeme Volksheilkunde
Das Mastixharz wird volksheilkundlich bei Ekzemen äußerlich angewendet und soll durch seine beruhigenden Eigenschaften zur Hautregeneration beitragen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
Mastix wird in der Volksheilkunde bei rheumatischen Beschwerden verwendet, da ihm entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben werden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Wundheilung Volksheilkunde
Das Mastixharz wird traditionell zur Unterstützung der Wundheilung verwendet und soll desinfizierend sowie hautregenerierend wirken.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Hilft bei

Andere Namen

MastikMastikbaumWilde Pistazie

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeKräuter und GewürzeVerzehrtauglichkeit GenussnahrungKochenTrocknenTechnische NutzungHarzHolzKosmetikWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeKübelpflanzeVogelschutzgehölzAromatherapieRäucherpflanze
Vorkommen MeeresküstenSchotter- und KiesflurenWacholderheideVerbreitungMittelmeerraum
Blütenfarbe grünrot
Wuchsform BaumStrauch

Aussaat & Pflege

late autumn

ganze Pflanze

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Anacardiaceae
Gattung
Pistacia
Ordnung
Sapindales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Open woods and scrub on dry hillsides, usually by the coast.
Essbarkeit
★★☆☆☆
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
7/10
Feuchtigkeit
4/10
Boden
5/10
pH-Wert pH 5.5 – 6.5

Anbau & Pflege

Industrial Crop: Hydrocarbon Management: Standard Regional Crop Landscape Uses:Border, Container, Erosion control, Screen, Specimen. Succeeds in any ordinary garden soil, preferring a hot dry position in full sun. Prefers a well-drained to dry sandy or stony alkaline soil. This species is not very hardy in Britain. It normally requires the protection of a south-facing wall but can succeed in a hot dry position in the milder areas of the country. The mastic tree is cultivated in southern Europe for its resin. It is a very variable plant, a form with broad leaves yielding the best resin. It is likely to need long hot and dry summers in order to yield its resin, and so is unlikely to produce it very freely in Britain. Any pruning that needs to be done is best carried out in the spring. Dioecious, male and female plants must be grown if seed is required. Special Features:Not North American native, Inconspicuous flowers or blooms.
Vermehrung: Pre-soak the seed for 16 hours in alkalized water, or for 3 - 4 days in warm water, and sow late winter in a cold frame or greenhouse. Two months cold stratification may speed up germination, so it might be better to sow the seed in early winter. The germination is variable and can be slow. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle and grow on the plants for at least their first winter in a greenhouse. Plant out into their permanent positions in early summer and consider giving some protection from winter cold for their first year or two outdoors[K]. Cuttings of half-ripe wood from juvenile trees, July in a frame. Layering.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Oil Oil Edible Uses: Condiment Gum Oil Oil A sweet liquorice-flavoured resin, called 'mastic', is obtained from incisions made into the bark of the trunk, but not into the wood. The odour is agreeable and the taste mild and resinous, when chewed it becomes soft and so can easily be masticated. It is chewed to strengthen the gums and as a breath sweetener and also used as a flavouring in puddings, sweets (including 'Turkish delight') cakes etc. It is also the basis of a Greek confectionery called 'masticha' and a liqueur called 'mastiche'. An edible oil is obtained from the seed.

Weitere Nutzung

Gum Microscope Oil Oil Resin Tannin The resin 'mastic' is obtained by making incisions in the bark (not the trunk) of the tree from mid summer to the autumn. It can be dried and used as a powder, or distilled for oil and essence. It is used in high grade varnishes, as a fixative in perfumes, tooth pastes, glue (especially for false beards), embalming, a temporary filling for teeth etc. It is used to seal the edges of microscope mounts and is also chewed to preserve the teeth and gums. An oil obtained from the seed is used for lighting, soap making etc. The leaves contain up to 19% tannin, they are often used as an adulterant of sumac, Rhus coriaria.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Algeria, Baleares, Canary Is., Corse, Cyprus, East Aegean Is., Egypt, France, Global, Greece, Italy, Kriti, Lebanon-Syria, Libya, Morocco, NW. Balkan Pen., Palestine, Portugal, Portugal Continental, Sardegna, Sicilia, Spain, Tunisia, Türkiye

Alternative deutsche Namen

Mastix-PistazieMastixbaumMastixstrauch
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren