Ekzeme
Traditionelle Verwendung in der Volksmedizin
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn sich das Ekzem stark ausbreitet, sich infiziert (Nässen, Eiter, Fieber), oder wenn Sie unter schwerem Juckreiz leiden, der Ihren Schlaf und Alltag stark beeinträchtigt. Auch bei erstem Auftreten eines ausgeprägten Ekzems ist ärztliche Abklärung sinnvoll.
Ekzeme sind entzündliche Hautreaktionen, die sich durch Rötung, Juckreiz, Bläschen oder Schuppung äußern und in verschiedenen Formen auftreten können. Sie entstehen durch das Zusammenspiel von genetischer Veranlagung, Umweltfaktoren und Hautbarrierestörungen und gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen. Viele Menschen erleben Ekzeme als belastend, aber mit der richtigen Pflege und Behandlung lassen sich die Symptome deutlich lindern.
Kühlen Sie die betroffenen Stellen mit feuchten Umschlägen oder lauwarmen (nicht heißen) Bädern, um den Juckreiz zu lindern.
9 Wildpflanzen, die traditionell bei Ekzeme verwendet werden
Traditionelle Rezepte zu Ekzeme
Ein traditionelles Heilbad aus Eichenrinde zur Linderung von Ekzemen, Neurodermitis und Schuppenflechte. Die adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften der Stieleiche beruhigen gereizte Haut und fördern die Heilung.
Nachtkerzenöl-Mazerat zur natürlichen Hautpflege bei Neurodermitis und Ekzemen. Das Öl der Gewöhnlichen Nachtkerze ist reich an Gamma-Linolensäure und unterstützt die Hautbarriere. Traditionell in der Naturheilkunde bewährt.
Vogelmiere-Hautöl ist ein traditionelles Ölauszug-Mazerat zur Pflege von irritierter und juckender Haut. Das nährstoffreiche Öl lindert Ekzeme und unterstützt die natürliche Hautregeneration durch die wertvollen Inhaltsstoffe der Vogelmiere.
Eine traditionelle Hautwaschung aus Walnussblättern zur Behandlung von Hautpilz, Akne und Ekzemen. Die adstringierende Abkochung wirkt schweißhemmend und unterstützt die Hautgesundheit durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften.