Heilpflanze: hautpflegend, antioxidativ, zellschützend

Kokospalme

Cocos nucifera

Kulturpflanze essbar
© Bildquelle
9 Fotos

Beschreibung

Obwohl die Kokospalme ein tropischer Baum ist, spielen Produkte, die aus ihr gewonnen werden, auch in Europa eine wichtige Rolle.
In vielen tropischen Ländern allerdings stellen sie seit Jahrtausenden die Existenzgrundlage der Bewohner dar: Ihre Früchte, die Kokosnüsse, sind ihre zentralen Lebensmittel, Stamm, Blätter und Fasern dienen Bau und Ausstattung ihrer Behausung.

Der Baum trägt zugleich Blüten und Früchte verschiedener Entwicklungsstadien, sodass reife Kokosnüsse ständig nachwachsen, und das bis zu 60 Jahre lang.  Die Kokosnüsse zählen nicht - wie der Name vermuten lässt - zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten.

Kokosnüsse werden als grüne, dreieckige, etwas mehr als kopfgroße Früchte mit einem Gewicht zwischen 900 und 2500 Gramm geerntet.
Sie zählen zu den nichtklimakterischen Früchten, das bedeutet, dass sie nach der Ernte nicht nachreifen.  

Portrait

Die 9 Schätze der Kokospalme: 

Palmsaft 

Der durch Anzapfen gewonnene Vitamin-B-reiche Palmsaft („Palmnektar“) wird zu Palmwein und Palmessig vergoren, zu Branntwein gebrannt oder zu Palmhonig und Palmzucker eingedickt. 

Palmherz

Als „Palmherz“ wird der Vegetationskegel (Scheitelmeristem), von dem das Wachstum der Pflanze ausgeht, bezeichnet. Es wird beim Fällen der Palmen entnommen und dient als Grundlage für Salate.

Stamm

Das Holz der Stämme wird verwendet für den Bau von Hütten, Schiffen, Möbeln, Behältern, für Schnitzarbeiten …

Blätter

Die Palmwedel werden zu Besen zusammengebunden oder zu Körben und Hauswänden geflochten.

Blütenknospen

Durch Anritzen der Kokosblütenknospen wird ein Saft gewonnen, der landläufig als "Nektar" bezeichnet wird. Er wird weiterverarbeitet zu Palmwein, Palmessig, Sirup ("Palmhonig") und Kokosblütenzucker

Kokosfasern

Die zähen, harten Fasern, die die Kokosnuss umhüllen, werden zur Herstellung von Matten, Teppichen, Seilen und Hüten, von Füllmaterial, Matratzen, Polstern, Wandverkleidungen, Isoliermaterial und Wärmedämmung eingesetzt. Auch Gartenerden werden sie beigemengt. 

Kokoswasser

Durch Aufbohren des weichsten der drei Keimlöcher gelangt man an heißbegehrtes Nass, denn im Hohlraum der reifen Kokosnuss befindet sich eine süßliche, fast klare, keimfreie, mit gesunden Spurenelementen (u.a. Selen) versehene Flüssigkeit, das Kokoswasser „Aqua de Coco“. An der Menge Kokoswasser – bis zu einem Liter - kann abgeschätzt werden, wie lange eine Nuss gelagert wurde. Je frischer die Nuss, desto mehr Kokoswasser befindet sich darin! Es wird genutzt als wichtiger Trinkwasserersatz, als Stärkungsmittel, Aphrodisiakum und zum Brennen von Schnaps.

Kokosschalen

Die Schalen der Steinfrucht liefern begehrten Brennstoff, Holzkohle und Aktivkohle. Gefäße, Löffel, Vasen, Spielzeug, Musikinstrumente, Schnitzereien und Schmuck werden aus ihnen hergestellt.

Fruchtfleisch

Jede Kokosnuss ist mit einem weißen, energiereichen, aromatisch schmeckenden Fruchtfleisch von 1 bis 2 cm Stärke ausgekleidet, dem Kernfleisch bzw. Fruchtfleisch. Aber, wie kommt man daran? Wie öffnet man eine Kokosnuss? 

  1. Sollte beim Schütteln der Kokosnuss Wasser gehört werden, dieses durch Aufbohren des weichsten der drei Keimlöcher in ein mit einem Sieb versehenes Glas rinnen lassen und genießen, während man die Kokosnuss kritisch betrachtet, denn: 
  2. Man stelle sich eine „Äquatorlinie“ rund um die Kokosnuss vor, lege selbige auf eine geeignete Unterlage und behämmere mit leichten Hammerschlägen entlang der gedachten Mittellinie, der „Äquatorlinie“, den Bauch der Frucht. Nach kurzer Zeit öffnet sich ein Riss und die Kokosnuss springt auseinander.

Wie und wozu wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss genutzt? 

  • Frisches Fruchtfleisch, kann gleich verspeist und auch eingefroren werden. 
  • Geraspelt ergibt es Kokosflocken.
  • Mit Wasser püriert und durch ein Tuch gepresst, mineralstoff- und vitaminreiche Kokosmilch (Vitamin E, Selen …) 
  • Kopra :  Getrocknet wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss als „Kopra“ bezeichnet. In diesem Zustand ist es Ausgangsmaterial für
    • Kokosette (= trockene Kokosflocken)
    • hochwertiges Viehfutter
    • KOKOSÖL (= Kokosfett)
      • Name:
        "​Kokosöl" ist zwar das Öl einer Palme, nämlich der Kokospalme, aber es ist nicht identisch mit " Palmöl".  Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen! - Es wird auch als Kokosnussöl, Kokosfett bzw. Kokosbutter bezeichnet, denn wir kennen dieses Öl hauptsächlich in seinem festen, weißen bis weiß-gelblichen Zustand.
      • Schmelzpunkt: 
        Kokosöl ist bei Zimmertemperatur fest und weiß. Bei ca. 28° C beginnt es zu schmelzen.
      • Inhaltsstoffe:
        Kokosöl / Kokosfett ist ein Pflanzenöl mit einem sehr hohen Anteil gesunder gesättigter Fettsäuren, unter anderem mit einem hohen Prozentsatz an pharmakologisch wirkender Laurinsäure (ca. 47–50 %), Myristinsäure (ca. 19 %), Caprinsäure (6%) und Caprylsäure (ca. 6%). (Zahlenquelle ) Darüber hinaus enthält unraffiniertes Bio-Kokosöl aromabestimmende Lactone, Spuren von Vitamin E, Mineralien (lt. Dr. Goerg Phosphor) und Aminosäuren. (Quelle). Die gesättigten Fettsäuren bewirken seine sehr lange Haltbarkeit: Ungeöffnet bis zu 10 Jahren, geöffnet, jedoch nicht mit Fremdpartikel verunreinigt, bis zu 1 Jahr.
      • Verwendung von Kokosöl: 
        RAFFINIERT und teilweise chemisch gehärtet kommt es als Speisefett bzw. hoch erhitzbares Brat- und Frittierfett in den Handel, dient als Ausgangsstoff für Biotreibstoff und findet in der Waschmittelindurstrie Verwendung. Wegen seines hohen Gehalts an Laurinsäure ist es ein wichtiger Ausgangsstoff für Tenside (Waschmittel, Haarshampoons…). 
        NATIVES BIO-KOKOSÖL  eignet sich ausgezeichnet als Massageöl, Hilfe bei Sonnenbrand, zur Körperpflege für Kleine und Große. Außerdem wird es heilend eingesetzt. Genaue Informationen zur Anwendung von nativem Bio-Kokosöl finden Sie in diesem WILDFIND-Artikel! 
🌿

Traditionelle Heilkunde

Zum Heilkunde-Bereich →

Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

hautpflegend (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
antioxidativ (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
zellschützend (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
pilzhemmend (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
antibakteriell (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
juckreizstillend (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
desodorierend (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
antiparasitär (Fruchtfleisch) Volksheilkunde
stoffwechselanregend (Fruchtfleisch) Volksheilkunde

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Gallenbeschwerden Volksheilkunde
Das Kokosöl wird in der Volksheilkunde traditionell zur Unterstützung der Gallenfunktion eingesetzt, da es leicht verdauliche Fette enthält.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Sonnenbrand Volksheilkunde
Kokosöl gilt in der Volksheilkunde als kühlend und beruhigend und wird äußerlich bei Sonnenbrand angewendet.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Hautpflege Volksheilkunde
Das Kokosöl wird traditionell zur Hautpflege verwendet, da es feuchtigkeitsspendend wirkt und die Hautbarriere unterstützen soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Juckreiz Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Kokosöl äußerlich bei Juckreiz angewendet, da es kühlend und beruhigend wirken soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Fieberblase Volksheilkunde
Kokosöl wird traditionell bei Fieberblasen eingesetzt, da ihm antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Hautpilz Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt Kokosöl als pilzwidrig und wird äußerlich bei Hautpilzerkrankungen angewendet.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Ekzeme Volksheilkunde
Kokosöl wird traditionell bei Ekzemen verwendet, da es entzündungslindernd und feuchtigkeitsspendend wirken soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Haarpflege Volksheilkunde
Das Kokosöl gilt in der Volksheilkunde als pflegendes Haaröl und wird zur Stärkung und Glanzförderung eingesetzt.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Wurmerkrankung Volksheilkunde
Das Kokosfleisch wird in der Volksheilkunde traditionell bei Wurmerkrankungen eingesetzt, da ihm antiparasitäre Eigenschaften zugeschrieben werden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Geschwüre Volksheilkunde
Kokosöl wird in der Volksheilkunde äußerlich bei Geschwüren angewendet, da es wundheilungsfördernd wirken soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Bei S o n n e n b r a n d ohne Blasenbildung die Haut zuerst mit einer Mischung aus 3 - 4 Teilen kaltem, lang gezogenem Schwarztee (Ersatz: Wasser) und 1 Teil Effektive Mikroorganismen (Alternativen: Zitronensaft, Essig) besprühen oder abspülen, Haut trocknen lassen, mit kühlendem Bio-Kokosöl dünn versorgen. Für Ganzkörperbehandlung ein kühles Bad mit Schwarztee versetzen und wahlweise dazugeben: Effektiven Mikroorganismen, Zitronensaft, Essig, Bio-Joghurt, Kefir oder Sauermilch. Anschließend die trockene Haut mit Bio-Kokosöl dünn versorgen. Die Anwendungen können wiederholt werden.

Hilft bei

Andere Namen

KokospalmeKokosnusspalme

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanze
Blütenfarbe gelb
Wuchsform Baum

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Arecaceae
Gattung
Cocos
Ordnung
Arecales
Klasse
Liliopsida
Habitat
Häufig entlang tropischer Meeresküsten anzutreffen, manchmal auch ins Landesinnere auf Alluvialböden mit hohem Grundwasserspiegel ausdehnend, jedoch wassergesättigte Böden meidend[ 297 ].
Essbarkeit
★★★★★
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
9/10
pH-Wert pH 4 – 8

Anbau & Pflege

Agroforestry-Dienstleistungen: Pflanzenschatten Globale Nutzpflanze Industrielle Nutzpflanze: Faser Management: Standard Andere Systeme: Hausgarten Andere Systeme: Multistrata Grundnahrungsmittel: Öl Grundnahrungsmittel: Zucker Kokosnüsse gedeihen gut in tropischen Tieflandregionen bis zu 26° nördlich und südlich des Äquators und bis zu einer maximalen Höhe von etwa 1.000 Metern, obwohl die meiste kommerzielle Kultivierung innerhalb von 20° des Äquators und unterhalb von 300 Metern stattfindet. Sie wachsen am besten in Gebieten mit hohen Niederschlägen. Pflanzen gedeihen in feuchten tropischen Klimazonen, wo die Temperaturen niemals unter 10°C fallen, der durchschnittliche jährliche Niederschlag 1.500 mm oder mehr beträgt und der trockenste Monat 25 mm oder mehr Regen hat. Die Kokospalme gedeiht in einer breiten Palette von Böden, von grobem Sand bis Ton, solange die Böden eine angemessene Drainage und Belüftung haben. Benötigt einen gut drainierten Boden mit einem hohen Grundwasserspiegel. Pflanzen wachsen gut in voller Sonne, auch wenn sie klein sind. Pflanzen können zumindest etwas maritime Exposition mit Salzsprühnebel und etwas saline Bodenbedingungen tolerieren. Kokospalmen sind halophytisch und tolerieren Salz im Boden gut. Pflanzen sind trockenheitsintolerant. Kokos kann in Böden mit einem breiten pH-Bereich wachsen, gedeiht aber am besten bei pH 5,5 - 7. Die Kokospalme ist eine der am weitesten verbreiteten Baumkulturen in den tropischen Ländern. Ihre Wachstumseigenschaften sind ideal für kleine Produktion und auch für die Kombination mit anderen Kulturen. Die Kronenmorphologie und der relativ weite Abstand erleichtern die Anpflanzung eines breiten Spektrums von Feldfrüchten in Kokosplantagen. Sie wurde daher in vielen Ländern mit Getreide (Maniok, Süßkartoffeln, Yams) oder Früchten (Bananen, Passionsfrucht, Ananas und Erdnüsse) als Mischkultur angebaut. Sehr gelegentlich findet sich in der Höhlung der Nuss eine kleine perlartige Konkretion oder "Kokosperle". Generell etwa von der Größe eines Kanarienvogeleies oder sogar einer Kirsche, sind sie weiß oder bläulich-weiß in der Farbe mit einem perlartigen Glanz und härter in der Textur als
Vermehrung: Samen - Frischer Samen keimt bereitwillig bei 27 - 30°C[ 200 ]. Der Samen hat keine Dormanz, und das Wachstum des Embryos und Keimlings ist kontinuierlich. Die Keimung kann beginnen, während die Früchte noch an der Palme hängen[ 303 ]. Für die Samenvermehrung werden Nüsse von ausgewählten Mutterpflanzen oder speziellen Samengärten gesammelt[ 303 ]. Gewebekultur ist eine beliebte Methode der vegetativen Vermehrung zur Erzeugung einer großen Anzahl von Nachkommen[ 303 ].

Essbare Verwendung

Essbare Teile: Blüten Frucht Öl Wurzel Saft Samen Stamm Essbare Verwendungen: Kaffee Gewürz Getränk Milch Öl Süßungsmittel Essbarer Anteil: Nuss (Samen), Saft, Palmherz, Nussmilch, Apfel, Palmherz. Samen - roh oder gekocht. Ein sehr vielseitiges Nahrungsmittel, das roh gegessen und in einer breiten Palette gekochter Gerichte verwendet wird. Der Samen wird oft getrocknet und dann geraspelt, um als Aromastoff in Kuchen, Currys usw. verwendet zu werden. Kokosmilch oder -sahne, die aus der Mischung von frisch geraspelten Samen mit Wasser gepresst wird, ist ein traditioneller Bestandteil vieler afrikanischer und besonders asiatischer Lebensmittel und Backwaren und wird immer bekannter. Das Fleisch in einem halbreifen Samen ist gallertartig und von klarer Farbe, es wird als Delikatesse entweder roh oder gekocht gegessen. Ein essbares Öl kann aus dem Samen extrahiert werden. Es wird weithin beim Kochen, zur Herstellung von Margarinen, Backfett, angereicherter Milch, Eiscreme, Süßwaren usw. verwendet. Das Öl wird traditionell durch Raspeln des Kerns, Mazerieren mit Wasser und Kochen extrahiert - das Öl schwimmt an die Oberfläche und wird abgeschöpft. Das meiste Öl wird jedoch durch Pressen des Kerns gewonnen. Die Flüssigkeit in unreifen Früchten ist ein köstlich erfrischendes Getränk. Es ist kühl selbst an einem heißen tropischen Tag. Infloreszenz - gekocht und als Gemüse verwendet. Ein zuckerhaltiger Saft kann aus dem Stiel der Infloreszenz gewonnen werden. Er wird durch Anzapfen oder Schneiden der Stiele junger Blütenbüschel gewonnen. Dieser Saft kann zu einem alkoholischen Getränk fermentiert werden. Apikale Knospe - roh. Das Essen dieser Knospe tötet effektiv den Stamm, da er unfähig ist, Seitenzweige zu produzieren. Die Wurzeln werden geröstet und als Kaffeeersatz verwendet. Das Mark des Stammes wird zu Brot verarbeitet, zu Suppen hinzugefügt oder eingelegt.

Weitere Nutzung

Korbflechterei Perlen Besen Bürste Knöpfe Holzkohle Kompost Behälter Kosmetik Faser Filter Brennstoff Möbel Beleuchtung Mulch Musikinstrumente Öl Pottasche Bedachung Scheuermittel Seifenherstellung Schnur Polsterung Dachdeckung Holz Landschaftliche Verwendung: Meeresküste, Solitärbaum, Straßenbaum. Agroforstwirtschaftliche Verwendung: Die Faser um die Samen wird weit verbreitet in der Herstellung von torffreien Komposts verwendet, wo sie den Torf ersetzt. Die verbrannten Schalen bilden eine nützliche Art von Pottasche, die zur Düngung der Bäume verwendet wird. Die Schalen ergeben auch wertvollen Mulch zur Feuchtigkeitskonservierung in der Trockenzeit und helfen Unkraut zu unterdrücken. Andere Verwendungen: Ein aus dem Samen gewonnenes Öl enthält Fettalkohol und Glycerin. Es wird weitverbreitet in der Herstellung von Waren wie Seifen, Detergenzien, Kosmetika, Kerzen, Pharmazeutika etc. und in geringerem Maße als Schmiermittel verwendet. Das Öl kann als Ersatz für Dieselöle für Stromerzeugungsanlagen und Kraftfahrzeuge verwendet werden. Diese Verwendung hängt jedoch davon ab, dass der Preis anderer Brennstoffe hoch ist, wenn sie wirtschaftlich sein soll. Die Blätter werden verflochten und als Bedachungs- oder Dachdeckungsmaterial für Hüttenwände verwendet. Sie können auch zu Matten, Körben etc. gewoben werden. Die Mittelrippen der Blättchen werden für Besen verwendet. Die Wurzel kann als Zahnbürste verwendet werden. Das faserige Material, das den Samen umgibt, ist als Kokosfaser bekannt. Es gibt drei Arten von Fasern, die aus den Schalen gewonnen werden: Mattenfaser oder Garnfaser. Diese wird in der Mattenherstellung verwendet. Borstenfaser. Diese wird für die Bürstenherstellung verwendet. Matratzenfaser. Verwendet zum Polstern von Matratzen und in der Polsterei. Die Faser kann auch zur Herstellung von Seilen und Tauwerk verwendet werden. Die harte, holzige Schale um den Samen kann als Tassen, Schüsseln, in Handwerksarbeiten, Knöpfe, Kämme, Armreifen, Musikinstrumente etc. verwendet werden. Kokosnussschalen-Mehl, gewonnen durch Mahlen sauberer, reifer Kokosnussschalen zu feinem Pulver, wird als Füllstoff in der Thermoplast-Industrie und als Schleifmittel zur Reinigung von Maschinen verwendet. Eine gute Qualität Holzkohle wird hergestellt

Verbreitung

Heimisch: Bismarck Archipelago, Caño Cuduyarí, departamento de Vaupés (Amazonia Colombiana), Maluku, New Guinea, Philippines, Queensland, Samoa, Santa Cruz Is., Solomon Is. Eingeführt: Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Andaman Is., Angola, Ascension, Assam, Bahamas, Bangladesh, Belize, Benin, Bolivia, Borneo, Brazil North, Brazil Northeast, Brazil Southeast, Cambodia, Cameroon, Caroline Is., Cayman Is., Central African Republic, Central American Pacific Is., Chagos Archipelago, Chile North, China South-Central, China Southeast, Christmas I., Cocos (Keeling) Is., Colombia, Comoros, Cook Is., Costa Rica, Cuba, DR Congo, Dominican Republic, Easter Is., El Salvador, Fiji, Florida, French Guiana, Gabon, Galápagos Islands, Gambia, Ghana, Gilbert Is., Guinea, Guinea-Bissau, Gulf of Guinea Is., Hainan, Haiti, Hawaii, Honduras, India, Ivory Coast, Jamaica, Jawa, Kenya, Laccadive Is., Leeward Is., Lesser Sunda Is., Liberia, Line Is., Madagascar, Malaya, Maldives, Marcus I., Marianas, Marquesas, Marshall Is., Mauritius, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Mozambique, Mozambique Channel Is., Myanmar, Nauru, New Caledonia, Nicaragua, Nicobar Is., Nigeria, Niue, Ogasawara-shoto, Phoenix Is., Puerto Rico, Réunion, Senegal, Seychelles, Society Is., South China Sea, Southwest Caribbean, Sri Lanka, Sulawesi

Alternative deutsche Namen

KokosnußKokospalme
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren