Zapfensalbe
Es macht Freude, dieses Heilrezept gemeinsam mit Kindern zuzubereiten!
Ein urtümliches, einfaches Rezept aus der Volksmedizin, das über Jahrhunderte so gehandhabt wurde. Eine Ursalbe. Einfacher geht’s nicht!
Volksmedizinische Wirkung:
Trotz ihrer einfachen Zubereitung bringt diese Zapfensalbe, sobald man sie auf die erkrankten Areale aufträgt und sanft einmassiert, dank der aus den Zapfen und Nadeln gelösten Harzöle Erleichterung bei
- Erkältungskrankheiten
- Muskelkater
- Genickschmerzen durch Verspannungen
- Rückenschmerzen
- Gelenkschmerzen
Hinweis: Die Zapfensalbe ist wegen der in ihr gelösten ätherischen Öle nicht für Kinder unter 2 Jahren geeignet. Ihre Atmungsorgane sind noch nicht voll ausgebildet, und sie könnten einen tödlich verlaufenden Stimmritzenkrampf erleiden!
Zutaten
- 2.00 Kiefernzapfen
- 2.00 EL Kiefernadeln
- 100.00 g Ziegen-Butterschmalz
- 1.00 EL Bienenwachs
Zubereitung
- 2.00 Kiefernzapfen — oder Fichtenzapfen. Unbedingt unreife, grüne Zapfen nehmen, denn nur die harzen genug!
- 2.00 EL Kiefernadeln — oder Kiefernnadeln bzw. Fichtensprossen oder -nadeln.
- 100.00 g Ziegen-Butterschmalz selbst machen
- 1.00 EL Bienenwachs — festes
Zapfen und Nadeln möglichst klein schneiden, mit Bienenwachs und Fett in einem kleinen Kochtopf unter Rühren 5 Minuten kochen, dann den Herd abschalten und das Heilgemisch zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen.
In ein hitzebeständiges Gefäß, das sich gut schütten lässt, abfiltern. Dabei evtl. ein Stück Kunststoffgewebe (Nylonstrumpf ?), das sich nicht mit dem wertvollen Fett vollsaugt, in das Sieb legen.
Zapfensalbe in entsprechende Schraubgläser füllen und unverschlossen, aber vor Insekten geschützt, auskühlen ("ausschwitzen") lassen, damit es später im verschlossenen Glas nicht durch Kondenswasser zu Schimmelbildung kommen kann.
Anschließend gut verschließen und beschriften (Inhalt, Datum) . Die Zapfensalbe ist bei dunkler, kühler Lagerung zwei Jahre haltbar.