Heilpflanze: antiseptisch, auswurffördernd, antioxidativ

Waldkiefer

Pinus sylvestris · auch: Kiefer, Wald-

Wildpflanze essbar
© Bildquelle:
22 Fotos

Verwendete Pflanzenteile

Für heilkundliche Anwendungsformen ernten.

Portrait

 

Die WALDKIEFER (Pinus sylvestris L.), auch Gemeine Kiefer, Föhre und Forche genannt, zählt zur Gattung der Kiefern. Sie hat ein großes Verbreitungsgebiet. Es reicht in Europa im Norden bis Lappland, im Süden bis in den äußersten Nordwesten Spaniens und in die Türkei. Man findet Waldkiefern sowohl in Ebenen als auch im Gebirge, solange sie, die zu den Lichtbaumarten zählen, genügend Licht erhalten.

 

Möglich geworden ist ihr riesiges Verbreitungsgebiet, durch ihre große Anpassungsfähigkeit:

  • Die Waldkiefer ist eine anspruchslose, klima- und bodentolerante Baumart:
    • Mit ihrem Pfahlwurzelsystem verankert sie sich bestens im Boden, trotzt eisigen und heißen Stürmen und kann auch auf trockenen Böden zu tiefer liegenden Wasserschichten vordringen.
    • Ihr Name „Waldkiefer“ verrät uns weiter, dass sie waldbildend wächst. Sie bildet von Natur aus lichte Kiefernwälder
      • auf armen, trockenen Böden
      • sowohl auf sandigen
      • und moorigen Standorten
      • als auch auf trockenen Kalkböden.
        Auf solchen Standorten ist das Durchsetzungsvermögen anderer Baumarten geschwächt!
  • Wird sie vom Menschen auf bessere Standorte gepflanzt, gedeiht sie auch da prächtig, wird höher, trägt längere Nadeln.
  • Die harzführenden Nadeln der Waldkiefer tragen zu ihrer Anpassungsfähigkeit bei, auf reichlich Sonne können sie allerdings nicht verzichten:
    • Ihre Nadelspitzen fördern die Taubildung und dienen so der zusätzlichen Wassergewinnung.
    • Die Nadeln zeigen ausgezeichnete Anpassungen an Trockenheit, Frosttrocknis, Nährstoffarmut des Bodens und Luftverschmutzung:
      Ihre Haut ist dick und ledrig.
      Als Schutz vor hoher Wasserverdunstung sind ihre Spaltöffnungen (Öffnungen der Poren) eingesenkt.
      Die paarweise aus einem Kurztrieb wachsenden Nadeln fallen für gewöhnlich nach 3 Jahren gemeinsam mit dem Kurztrieb ab. In Gebieten mit hoher Luftverschmutzung jedoch bleiben die Nadeln kürzer und erneuern sich alle zwei Jahre.
  • Waldkiefern haben nach der Tschernobyl-Katastrophe die Fähigkeit entwickelt, sich durch Veränderung ihres Erbgutes an die Folgen ionisierender Strahlung anzupassen.
  • Die Waldkiefer ist auch in ihrer Wuchsform sehr variabel. Je nach Standort kommen schmale kegelförmige oder breite schirmförmige Kronen vor. Unter günstigen Bedingungen wird die immergrüne Waldkiefer bis zu 48 m hoch und erreicht einen Stammdurchmesser von 1 m, in ungünstigen bleibt sie zwergwüchsig.

Da Kiefern einhäusig sind, befinden sich weibliche und männliche Blüten auf dem gleichen Baum. Ihre Blütezeit ist der Mai. Die Waldkiefer blüht im Alter von 10 – 15 Jahren das erste Mal und dann alle 3 Jahre. Wobei die roten, 5 mm großen, zapfenförmigen weiblichen Blüten an den Spitzen der Neutriebe sitzen, an deren Basis die 10 mm großen, pollenstarken männlichen Blüten in Gruppen von kleinen, gelben Walzen.
Im Laufe von 2 Jahren reifen die befruchteten weiblichen Blüten und wachsen zu 8 cm langen, 3,5 dicken, holzigen Zapfen heran. Sie sitzen zu zweit oder in Gruppen abwärtsgeneigt an gekrümmten Stielen. Nach Freigabe der geflügelten Samen, die durch den Wind verbreitet werden, fallen diese Zapfen als Ganzes ab. Sie sind ein beliebtes Bastelmaterial. Für heilkundliche Zwecke sind nur die unreifen interessant!

 

NUTZUNG DER WALDKIEFER

Die Waldkiefer ist aus forst- und holzwirtschaftlichen Gründen eine der am häufigsten angebauten Baumarten Mittel- und Nordeuropas. Zudem weisen sowohl ihr Holz als auch ihre Rinde und die Nadeln einen hohen Harzgehalt auf.

 

  • Kiefernholz eignet sich sehr gut zur Herstellung von FENSTER, TÜREN, MÖBELN, als BAUHOLZ und auch als BRENNHOLZ.
  • Das harzreiche Kiefernholz eignet(e) sich besonders gut, um daraus KIENSPÄNE zu schneiden.

Kienspäne waren bis weit in das 19. Jahrhundert hinein das häufigste Beleuchtungsmittel in Mittel- und Nordeuropa, denn Kerzen waren bedeutend teurer!

Wie entsteht ein Kienspan?
Wurde die Rinde eines harzreichen Baumes - wie Kiefer, Fichte, Lärche, Tanne und Kirsche - verletzt, reicherte der Baum die Wunde und das Stammholz in ihrer Nähe mit Harz an. Nachdem der Baum gefällt wurde, wurden diese Stücke der Länge nach in dünne, lange Späne, in „Kienspäne“, gespalten.
Auch der Wurzelstock eignet sich dazu, wenn er nach einigen Tagen, nachdem der Baum gefällt wurde, abgesägt und in Kienspäne geschnitten wurde. In den Tagen, während derer der Wurzelstock noch steht, saugt er das Harz aus den Wurzeln zu sich herauf.

Wie leuchtet ein Kienspan?
Ein Kienspan musste angezündet werden. Am billigsten, indem man Glut im Hause hatte oder selbst Feuer entfachte. Zündhölzer, die erst Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Markt kamen, konnten sich damals, wie u.a. das Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ schildert, nur die Begüterten leisten.
Ein Kienspan brennt durch das Harz länger als ein Holzstück der gleichen Größe. Aber er rußt, flackert und verursachte manchen Brand.
Gehalten wurde er entweder mittels eigener Vorrichtungen, den Kienspanhaltern, oder er wurde in der Hand gehalten. Benötigte man für die Arbeit beide Hände, wurde er zwischen den Zähnen gehalten!

 

  • Medizinische Nutzung 

Bereits im Altertum wurde die Waldkiefer auch zur Herstellung von Arzneimitteln genutzt. Man erkannte die entzündungshemmende, harntreibende und durchblutungsfördernde Wirkung des Harzes ihrer Nadeln, der Zapfen und des Holzes. Die Kiefer wurde medizinisch ähnlich wie Terebinthe, Mastix und Pinie genutzt. Dioskurides empfahl u.a. bei Zahnschmerzen einen Kienspan in Essig auszukochen und den Absud an den Zahn zu bringen. Mehr dazu hier unter der Nr. 86

Heute werden sowohl in der Schulmedizin als auch in der Volksheilkunde und im Wellnessbereich die Wirkstoffe der Kiefer zur Herstellung von Salben, Ölen, Pflastern, Hustensäften, Hustenbonbons und Kiefernsprossentees verwendet.

 

Die auswurffördernden, keimtötenden und harntreibenden Inhaltsstoffe lindern die Beschwerden einer akuten Bronchitis, von Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen und sind hilfreich bei Blasenentzündung.
Die folgenden Anwendungsbeispiele am besten gleich anwenden, sobald man ein Erkältungsfrösteln verspürt! Durch die durchblutungsfördernde und desinfizierende Wirkung des naturreinen Kiefernadelöls kann die Erkältung oft noch abgewendet werden! Natürlich sind diese Anwendungsbeispiele auch noch hilfreich, wenn man bereits verschleimt ist, denn die Waldkiefer wirkt auch schleimlösend auf die Atemwege!

Anwendungsbeispiele:

Einige Tropfen naturreines äth. Kiefernnadelöl mit Wasser verdünnt als Inhaltionsmittel verwenden. Am besten eignen sich dazu Gefäße mit einem speziellen Deckel, der nur Mund- und Nasenraum freilässt. 
Ersatzbehelf:
In einer Schüssel 3 Esslöffel Salz in dampfend-heißem Wasser auflösen, 10 Tropfen naturreines ätherisches Kiefernnadelöl dazugeben und inhalieren, indem man den Kopf unter einem Badetuchzelt für 10 Minuten in den Dampf hält. Auch das naturreine äth. Öl von Fichte, Tanne, Zirbe eignen sich für diese Prozedur.

Ätherisches Kiefernnadelöl als Badezusatz:

5 g Öl mit 500 ml Milch oder 100 ml Sahne verquirlt als Badezusatz in ein Vollbad (35 – 38°C) geben und 10 bis 20 Min. darin baden.
Ersatz für Öl: 3 Liter starken Absud von Kiefernnadeln machen und dem Badewasser zugeben. 
Die Anwendung in Form von Vollbädern sollte bei Hautverletzungen und akuten Hautkrankheiten, schweren fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, bei Herzschwäche und bei Blutdruckschwierigkeiten nicht oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.

Grippetee mit Wipferlhonig süßen.

Wipferltee (Kiefernsprossentee) trinken

Adlerbalsam oder Zapfensalbe auf Brust und Rücken auftragen.
 

Auch bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden, bei Muskelkater und Muskelzerrungen können Produkte aus der Waldkiefer hilfreich eingesetzt werden. Schulmedizin und Volksmedizin empfehlen: 

Kiefernsprossen (= Triebspitzen im Frühjahr gesammelt) in Form von Tinkturen, Ölen und Salben.

Naturreines ätherisches Kiefernnadelöl in Form von alkoholischen Lösungen und in Form von Ölen, Salben, Gelen,

Anwendungsbeispiele:

Tinktur aus Kiefernsprossen (= Triebspitzen im Frühjahr gesammelt) und harzenden, unreifen Kiefernzapfen bzw. Fichtenzapfen auf die schmerzenden Stellen auftragen, anschließend mit einer Ringelblumensalbe bzw. mit Johanniskrautöl sanft einreiben. 

Adlerbalsam auftragen

Rucki-Zucki-Salbe  aus Kiefernnadeln und grünen Kiefernzapfen einmassieren.

Zapfensalbe anwenden.

 

Wirkung auf die Psyche

Die Waldkiefer ist Balsam für Leib und Seele! Das naturreine äth. Kiefernöl lindert nicht nur körperliche Beschwerden, sondern wirkt auch entspannend und belebend auf die Psyche, was sich bei allen bereits genannten Anwendungen bemerkbar macht.
Kiefernöl kann sehr gut als Duftöl in der Duftlampe als auch als Aufgussöl bei einem Saunabesuch verwendet werden. Einige Tropfen genügen bereits! 

Dr. E. Bach wählte die Waldkiefer als Nr. 24 der Bachblüten. Als "Blüte der Selbstakzeptanz" befreit sie von unnötigen Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen: Eine gewisse Fehlerhaftigkeit gehört zum Menschsein. Man wird bereit, Fehler sich und anderen ohne Selbstentwertung einzugestehen und zu verzeihen.

 

  • Anderwertige Verwendung

Die Waldkiefer eignet sich gut als Christbaum / Weihnachtsbaum, da sie bei Trockenheit ihre Nadeln lange nicht abwirft.

Kiefernzweige sind eine hübsche, winterliche Dekoration

Reife Kiefernzapfen werden gerne als Natur-Bastelmaterial verwendet.

Erntekalender

Jungtriebe full spring gekocht essbar

Für heilkundliche Anwendungsformen ernten.

Früchte early autumn nicht bekannt

Unreife, harzende Zapfen für heilkundliche Anwendungsformen ernten.

Holzige Zapfen ohne Samen als Bastelmaterial.

Zweige winter

Daraus wird durch Wasserdampfdestillation das ätherische Kiefernöl gewonnen.

alle oberirdischen Teile winter

Als Christbaum fällen, für Holzgewinn fällen.

Samen winter gekocht essbar

Noch am Baum hängend geben die reifen Zapfen ihre geflügelten Samen frei.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

antiseptisch (alle oberirdischen Teile) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie

Jungtriebe (=Kiefernsprossen)und äth. Öl werden von der Schulmedizin als schwach antiseptisch angesehen. 

auswurffördernd (alle oberirdischen Teile) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
antioxidativ (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
durchblutungsfördernd (alle oberirdischen Teile) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
hautpflegend (alle oberirdischen Teile) VolksheilkundeHomöopathie
entspannend (alle oberirdischen Teile) VolksheilkundeBachblüten-Therapie
belebend (alle oberirdischen Teile) VolksheilkundeBachblüten-Therapie
schleimlösend (alle oberirdischen Teile) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie

Jungtriebe (=Kiefernsprossen)und äth. Öl werden von der Schulmedizin als schwach antiseptisch eingestuft.

Inhaltsstoffe

Lignine Ballaststoff
Bitterstoffe Sekundär
Gerbstoffe Sekundär
Harz, Balsam, Terpentin Sekundär
Limonen Sekundär
Terpentinöl Sekundär
Ätherische Öle Sekundär
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Festigungsstoffe
Gruppen
Organische Säuren
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Lignine

Lignine bilden eine Gruppe phenolischer Makromoleküle (Biopolymeren), die sich aus verschiedenen Monomerbausteinen zusammensetzen. Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden; dadurch bewirken sie die Verholzung der Zelle (Lignifizierung). Etwa 20 bis 30 Prozent der Trockenmasse verholzter Pflanzen bestehen aus Ligninen; damit sind sie neben der Cellulose und dem Chitin die häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Die Gesamtproduktion der Lignine wird auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr geschätzt.

Bitterstoffe

Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die durch Aktivierung von T2R einen bitteren Geschmack aufweisen. Sie können sowohl aus der Natur kommen als auch synthetisch hergestellt werden. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Harz, Balsam, Terpentin

HARZE ("Baumpech"), BALSAME  ("Balsam" hier als Bezeichnung für besonders angenehm duftendes Harz) und TERPENTIN sind sekundäre Stoffwechselprodukte von Pflanzen, die als Sekrete über Harzkanäle an die Pflanzenoberfläche (Rinde, Blätter) geleitet werden, eintrocknen und dem antimikrobiellen Wundverschluss dienen.- Die Bezeichnung „Terpentin“ wird auch als Trivialname für „ Terpentinöl “ benützt.  Die frischen Harzausflüsse von Kiefern, Fichten und Lärchen werden als TERPENTIN bezeichnet, die getrockneten als HARZ !   Terpentin, Harze und Balsame bestehen jeweils aus einem Gemisch von Harzsäuren (organischen Säuren) und flüchtigen ätherischen Ölen  mit den Hauptinhaltsstoffen Pinen, Camphen, β-Phellandren, δ-3-Caren und Limonen .  Der Inhaltsstoff δ-3-Caren wirkt einerseits antibakteriell, andererseits kann δ-3-Caren Bronchospasmen auslösen und die Haut schädigen, vor allem bei zu intensiver und langer Verwendung.   Eigenschaften: Terpentin, Harze und Balsame sind nicht wasserlöslich nicht der Oxidation unterworfen faulen laut Kremer nicht! Sie sind gut fettlöslich, etwas schwerer alkohollöslich. Reinigungstipp: Harzflecke auf Kleidung und Haut zuerst mit Öl lösen, dann erst mit Seife oder Waschmittel waschen. Auch Schälchen, in denen Harz über einer Kerze verräuchert wurde, bekommt man so wieder sauber.   Harz sammeln: Dazu finden Sie hier eine kompetente Website mit Text und Fotos!    Verwendung von Harz, Balsam, Terpentin: Durch die antimikrobielle, erwärmende Wirkung von gereinigtem Harz bzw. Balsam oder Terpentin erfahrungsmedizinische Anwendung in Form von Salben und Einreibungen, die bis zu 20 % Lärchenterpentin bzw. 10% Terpentinöl beinhalten dürfen, um nicht das Gegenteil, nämlich eine Gesundheitsschädigung zu bewirken. In der richtigen Dosis aufgetragen, können sie bei Hautschäden, rheumatischen Beschwerden und Nervenschmerzen helfen. Lebensmitteltechnische Verwendung in der Haltbarmachung von Wein. „Retsina“, ein bekannter griechischer Weißwein, ist nach „Resina“, dem Harz der Aleppokiefer, benannt. Harze und Balsame dienen der Erzeugung von Lacken, Farben, Klebstoffen, Kaugummis und als Zusatzstoff für Seifen. Harze und Balsame werden als wertvolle Räucherstoffe verwendet. Gewinnung von Terpentinöl und Kolophonium durch Destillation von Terpentin. Terpentin dient zusätzlich dazu, Harze weicher und geschmeidiger zu machen. Weiterhin wird Terpentin als wichtiges Binde- und Verdünnungsmittel in der Ölmalerei verwendet. Marmor kann mit einer Mischung aus Bienenwachs und Terpentin gepflegt werden.  TIPPS  ZUM  UMGANG  MIT  HARZ und FOTOS finden Sie auf dieser WILDFIND-SEITE !    

Limonen

Limonen [limoˈneːn] ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Terpene.

Terpentinöl

Terpentinöl, umgangssprachlich häufig auch einfach Terpentin, wird durch Destillation aus dem Terpentin (Balsam) vor allem von Kiefern und Lärchen (Larix) gewonnen, aber auch aus Tannen (Abies), Fichten (Picea), Douglasien (Pseudotsuga), Zedern (Cedrus), Araukarien, Kauri-Bäumen (Agathis) oder Sandarak.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Gruppen

Familienname

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Infekt der Atemorgane Volksheilkunde
Die ätherischen Öle der Waldkiefer werden traditionell bei Atemwegsinfekten eingesetzt, da ihnen desinfizierende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Schnupfen Volksheilkunde
Kiefernnadeltee gilt in der Volksheilkunde als hilfreich bei Schnupfen, da die flüchtigen Öle die Atemwege befreien sollen.
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Nasennebenhöhlenentzündung Volksheilkunde
Die antiseptischen Eigenschaften der Waldkiefer werden traditionell zur Unterstützung bei Nasennebenhöhlenentzündungen genutzt.
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Bronchitis Volksheilkunde
Waldkiefer wird in der Volksheilkunde bei Bronchitis verwendet, da ihre Inhaltsstoffe schleimlösend und reizlindernd wirken sollen.
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Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
Kiefernnadelöl gilt traditionell als wärmend und durchblutungsfördernd, weshalb es bei rheumatischen Beschwerden äußerlich angewendet wird.
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Muskelschmerzen Volksheilkunde
Die wärmende Wirkung des Kiefernnadelöls wird in der Volksheilkunde zur Linderung von Muskelschmerzen genutzt.
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Nackenverspannung Volksheilkunde
Das wärmende Kiefernöl gilt in der Volksheilkunde als hilfreich bei Nackenverspannungen und fördert die Entspannung der Muskulatur.
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Erkältung Volksheilkunde
Kiefernnadeltee wird traditionell bei Erkältungen verwendet, um die Atemwege zu unterstützen und das Immunsystem anzuregen.
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Husten Volksheilkunde
Die schleimlösenden Eigenschaften der Waldkiefer werden in der Volksheilkunde zur Unterstützung bei Husten genutzt.
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Prellung - Quetschung Volksheilkunde
Kiefernnadelöl wird traditionell äußerlich bei Prellungen und Quetschungen angewendet, um Schwellungen zu reduzieren.
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Rückenschmerzen Volksheilkunde
Das wärmende und durchblutungsfördernde Kiefernöl gilt in der Volksheilkunde als unterstützend bei Rückenschmerzen.
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Füße - kalte Volksheilkunde
Kiefernnadelbäder werden traditionell zur Wärmung kalter Füße verwendet, da die ätherischen Öle die Durchblutung fördern sollen.
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Wetterfühligkeit Volksheilkunde
Waldkiefer wird in der Volksheilkunde bei Wetterfühligkeit eingesetzt, da ihr stabilisierende und ausgleichende Wirkungen zugeschrieben werden.
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Abgeschlagenheit Volksheilkunde
Das belebende Aroma der Waldkiefer wird traditionell zur Überwindung von Abgeschlagenheit und Müdigkeit genutzt.
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Vitalisierung Volksheilkunde
Kiefernnadeltee gilt in der Volksheilkunde als vitalisierend und wird zur Stärkung der Lebenskraft verwendet.
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Stressbewältigung Volksheilkunde
Das erfrischende und klärende Aroma der Waldkiefer wird traditionell zur Stressabbau und mentalen Stabilisierung eingesetzt.
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Ekzeme Homöopathie
In der homöopathischen Praxis wird Waldkiefer bei Ekzemen verwendet, da ihr reinigende und hautharmonisierende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Selbstvertrauen Bachblüten-Therapie
Die Waldkiefer-Essenz wird in der Bachblüten-Therapie zur Stärkung des Selbstvertrauens und der inneren Stabilität verwendet.
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Verbissenheit Bachblüten-Therapie
Waldkiefer-Essenz soll in der Bachblüten-Therapie helfen, Verbissenheit zu lockern und eine flexiblere Lebenseinstellung zu fördern.
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Hilft bei

Andere Namen

Wald-KieferRotföhreWeißkieferFöhreForche

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeBachblüteFrauenpflanzeKinderMännerpflanzeTeepflanzeNahrungspflanzeVerzehrtauglichkeit DestillierenKochenNotnahrungRohkostTrocknenPflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungFasern HarzHolzKosmetikAnbaueignungBalkongartenDuftpflanzeGartenKübelbepflanzungleicht zu ziehenSichtschutzWochenendgartenAromatherapieBastelpflanzeRäucherpflanzeSymbolpflanzeWellnessZierpflanze
Vorkommen VerbreitungEurasien
Blütenfarbe rotgelb
Blütezeit Frühsommer | JuniErstfrühling | AprilVollfrühling | Mai
Wuchsform Baum

Aussaat & Pflege

first spring

Baum

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Pinaceae
Gattung
Pinus
Ordnung
Pinales
Klasse
Pinopsida
Habitat
Forming woods in the mountains of Scotland.
Essbarkeit
★★☆☆☆
Heilwirkung
★★★☆☆
Licht
8/10
Feuchtigkeit
4/10
Boden
3/10
pH-Wert pH 5 – 7.5

Anbau & Pflege

Industrial Crop: Hydrocarbon Management: Standard Regional Timber Landscape Uses:Christmas tree, Specimen. Thrives in a light well-drained sandy or gravelly loam. Trees grow well on poor dry sandy soils. Fairly shade tolerant. Prefers a light acid soil, becoming chlorotic at a pH higher than 6.5. Trees can succeed for many years on shallow soils over chalk. Tolerates chalk for a while, but trees are then short-lived. Tolerates some water-logging. Dislikes poorly drained moorland soils. Established plants tolerate drought. Very wind resistant, tolerating maritime exposure. Tolerates atmospheric pollution. Fairly long-lived, to 200 years or more and quite fast growing, but trees are very slow growing in wet soils. Young trees can make new growth of 1 metre a year though growth slows down rapidly by the time the tree is 18 metres tall. This species is extensively used in cool temperate forestry as a timber tree. Plants are strongly outbreeding, self-fertilized seed usually grows poorly. They hybridize freely with other members of this genus. Cones take two seasons to ripen. Plants are easily killed by fire and cannot regenerate from the roots. A good food plant for the caterpillars of several species of butterflies. This tree has over 50 species of associated insects. Leaf secretions inhibit the germination of seeds, thereby reducing the amount of plants that can grow under the trees. There are several named forms selected for their ornamental value. Plants in this genus are notably susceptible to honey fungus. Special Features: Not North American native, Naturalizing, Inconspicuous flowers or blooms.
Vermehrung: It is best to sow the seed in individual pots in a cold frame as soon as it is ripe if this is possible otherwise in late winter. A short stratification of 6 weeks at 4°c can improve the germination of stored seed. Plant seedlings out into their permanent positions as soon as possible and protect them for their first winter or two. Plants have a very sparse root system and the sooner they are planted into their permanent positions the better they will grow[K]. Trees should be planted into their permanent positions when they are quite small, between 30 and 90cm. We actually plant them out when they are about 5 - 10cm tall. So long as they are given a very good weed-excluding mulch they establish very well[K]. Larger trees will check badly and hardly put on any growth for several years. This also badly affects root development and wind resistance. Cuttings. This method only works when taken from very young trees less than 10 years old. Use single leaf fascicles with the base of the short shoot. Disbudding the shoots some weeks before taking the cuttings can help. Cuttings are normally slow to grow away.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Inner bark Edible Uses: Condiment Inner bark - dried and ground into a powder and used in making bread. It is often mixed with oatmeal. A famine food, it is only used when all else fails. A vanillin flavouring is obtained as a by-product of other resins that are released from the pulpwood.

Weitere Nutzung

Dye Essential Fibre Fuel Herbicide Lighting Packing Resin Shelterbelt Wood A tan or green dye is obtained from the needles. The needles contain a substance called terpene, this is released when rain washes over the needles and it has a negative effect on the germination of some plants, including wheat. A reddish yellow dye is obtained from the cones. This tree yields resin and turpentine. Oleo-resins are present in the tissues of all species of pines, but these are often not present in sufficient quantity to make their extraction economically worthwhile. The resins are obtained by tapping the trunk, or by destructive distillation of the wood. In general, trees from warmer areas of distribution give the higher yields. Turpentine consists of an average of 20% of the oleo-resin and is separated by distillation. Turpentine has a wide range of uses including as a solvent for waxes etc, for making varnish, medicinal etc. Rosin is the substance left after turpentine is removed. This is used by violinists on their bows and also in making sealing wax, varnish etc. Pitch can also be obtained from the resin and is used for waterproofing, as a wood preservative etc. An essential oil obtained from the leaves is used in perfumery and medicinally. A fibre from the inner bark is used to make ropes. The roots are very resinous and burn well. They can be used as a candle substitute. The leaves are used as a packing material. The fibrous material is stripped out of the leaves and is used to fill pillows, cushions and as a packing material. Trees are very wind resistant and quite fast growing. They can be planted as a shelterbelt, succeeding in maritime exposure. Wood - light, soft, not strong, elastic, durable, rich in resin. Used in construction, furniture, paper manufacture etc.. A good fuel but it is somewhat smokey.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Altay, Amur, Aust Agder, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Bulgaria, Buryatiya, Central European Russia, Chita, Czechia-Slovakia, Denmark, East European Russia, Europe & Northern Asia (excluding China), Finland, Flanders, Folsta, France, Germany, Global, Great Britain, Greece, Herefoss, Hungary, Inner Mongolia, Ireland, Irkutsk, Italy, Kazakhstan, Khabarovsk, Krasnoyarsk, Krym, Kvås, Manchuria, Mongolia, NW. Balkan Pen., Netherlands, North America, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Oppdal, Poland, Primorye, Romania, South European Russia, Southern Asia, Spain, Stor Elvdal, Sweden, Switzerland, Telemark, Transcaucasus, Tuva, Tveit, Tysfjord, Türkiye, Ukraine, Vestlandet, West Siberia, Yakutiya, nord Trøndelag, Østlandet Eingeführt: AR, AU, Belgium, Brussels-Capital Region, Flemish Region, Føroyar, Iceland, Illinois, Korea, Maryland, Minnesota, New York, Newfoundland, Portugal, Türkiye-in-Europe, Vermont, Walloon Region, Wisconsin

Alternative deutsche Namen

DaehleFöhreWald-FoehreWald-KieferWald-Kiefer, FöhreWaldkiefer
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren