Räucherkegel "Tannenwald"

25 Kegel je 5 g
25 Portionen
Kochmodus

In diesem Räucherkegel, der ohne Kohle selbst gemacht wird, stecken Zutaten, die mit dem Tannenwald in Verbindung stehen: Waldweihrauch, Wacholder, Weißtanne, Alant, Holzflocken, Bienenwachs.

Er bringt – wenn auch kürzer als sein Pendant, der Räucherkegel „Orient", der mit Kohle gemacht wird - nicht nur Räuchermännchen und Räucherhäuschen zum duftenden Rauchen, sondern verbreitet auch Waldstimmung. Dazu wird er auf eine feuerfeste Unterlage gestellt und mit einer Kerzenflamme entzündet. Außerdem eignet er sich zum winterlichen Räuchern und zum Ausräuchern.

Wenig bis gar keinen Rauch, aber viel Duft und Entspannung verströmt er, wenn er auf einem Räucherstövchen oder auf einer Duftlampe verwendet wird. 

Zutaten

  • 2.00 Schüsseln
  • 1.00 Stößel
  • 1.00 Bogen Backpapier
  • 30.00 g Weihrauch
  • 10.00 g Wacholderbeeren
  • 10.00 g Tannennadeln
  • 10.00 g Alantwurzel
  • 15.00 g Holzflocken
  • 10.00 g Salpeterpulver
  • 5.00 g Johannisbrotkernmehl
  • 200.00 ml Wasser

Zubereitung

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So geht es:

Das Rezept funktioniert nur mit getrockneten Zutaten! 

Zutaten
  • 2.00 Schüsseln
  • 1.00 Stößel so etwas 
  • 1.00 Bogen Backpapier
  • 30.00 g Weihrauch und zwar Waldweihrauch (=trockenes Harz von Rottanne (Fichte))!
  • 10.00 g Wacholderbeeren
  • 10.00 g Tannennadeln
  • 10.00 g Alantwurzel geschnitten
  • 15.00 g Holzflocken
  • 10.00 g Salpeterpulver
  • 5.00 g Johannisbrotkernmehl
  • 200.00 ml Wasser warmes

Zuerst stellen wir die Duftmischung her:

  • In einer Metallschüssel oder Blechdose den trocken-spröden Waldweihrauch zusammen mit den Wacholderbeeren fein mörsern.
  • Weißtannennadeln und Alantwurzel in einem elektrischen Zerkleinerer oder mit einem Messer zerkleinern, anschließend in der Schüssel mitmörsern.

Nun geben wir duftende Brennhilfen dazu:

  • In der zweiten Metallschüssel die Holzflocken mörsern, das Bienenwachs dazugeben und auf dem Herd bei niedriger Temperatureinstellung ( z.B. Stufe 4 einer 12teiligen Scala) erwärmen, bis das Bienenwachs geschmolzen ist. Gelegentlich durchrühren.
  • Den Herd ausschalten, die Schüssel darauf stehen lassen, die Duftmischung auf das Bienenwachs geben, mit Löffel und Gabel gut vermengen.
  • Das Salpeterpulver darüberstreuen und ebenfalls mit Löffel und Gabel intensiv mit der Mischung vermengen.

Bindemittel einarbeiten:

  • Die duftende Masse wird jetzt mit Johannisbrotkernmehl bestreut, mit einer Gabel gründlich vermengt, mit dem warmen Wasser begossen und anschließend mit der Rückseite des Löffels gut durchgeknetet, sodass sie formbar wird.

Räucherkegel formen:

  • Mit einem Teelöffel holt man sich eine Portion des duftenden „Teiges“, drückt ihn im Löffel mit 3 Fingern der anderen Hand zu einem 2 – 3 cm hohen Kegel und setzt diesen auf ein mit Backpapier belegtes Tablett.
  • Sobald der Teig aufgearbeitet ist, formt man die Kegel nach und lässt sie auf einem 30° bis max. 45° warmen Platz - je nach Temperatur - 2 – 4 Tage trocknen. Vor den letzten 12 Trocken-Stunden legt man die Kegel zum Durchtrocknen um.

Räucherkegel anzünden:

  • Man stellt einen Räucherkegel auf eine für den Räucherzweck geeignete feuerfeste Unterlage und entflammt ihn gut, indem man 30 – 45 Sek. eine Kerzenflamme an seine untere Hälfte hält.
  • Danach wird die Kerze entfernt und lässt die Flamme noch ca. 20 Sek. brennen, damit ein winziges Glutnest entsteht.
  • Sobald die Flamme ausgeblasen wird oder von selbst erlischt, beginnt der Kegel zu rauchen und Waldesduft zu verströmen. Sollte der Rauch vorzeitig erlöschen, kann der Kegel noch einmal entzündet werden.
  • Nach dem Räuchern wird der Raum gelüftet, bis der Rauch – und mit ihm auch Negatives - abgezogen ist: Duft und gute Stimmung bleiben noch lange erhalten!

Restliche Räucherkegel aufbewahren:

  • Gut verschlossen aufbewahren, damit sie keine Luftfeuchtigkeit anziehen. Schraubgläser eignen sich bestens dazu.
✶ „Trockenen Waldweihrauch (link Harz - Balsam – Terpentin) kann man wunderbar selbst sammeln: Einfach von der Rinde harzender Fichten abkratzen!

Pflanzen in diesem Rezept

#Stangensellerie#Petra Hirscher#Zappe
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