Heilpflanze: entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, antibakteriell

Zirbe

Pinus cembra · auch: Kiefer, Zirbel-

Wildpflanze essbar
32 Fotos

Verwendete Pflanzenteile

Zapfen für Ansatzschnaps (Zirbenschnaps) ernten.

Erläuterung

fällen

Portrait

 

Die Zirbe ist ein Sinnbild für ungebrochenen Lebenswillen, Ausdauer und Eigen-Sinn.

 

Die immergrüne, auf ihrem natürlichen Standort im Laufe von 200 Jahren langsam bis zu 25 m hoch wachsende Zirbe, auch „Zirbelkiefer“, „Zirm“ oder „Arve“ genannt, hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in den Hochgebirgslagen der Alpen und Karpaten, wo sie Reinbestände bildet, aber sich meistens mit der Europäischen Lärche zu dem für diese Hochgebirgsregionen typischen Mischwald, den Arven-Lärchenwald, vergesellschaftet.

Auch trifft man auf einzelstehende, jahrhundertealte Zirben, die, wie man sich von einer „Königin der Alpen“ erwartet, nachdem sie in ihrem Jugendstadium Wildverbiss und Schneeschimmel überlebt hat, im Alter mit malerischem Wuchs unwahrscheinlich lebenszäh Eiseskälte, Sturm und Lawinen trotzt. Und immer ihren größten Schatz, ihr Harz, das ihr Gesundheit und Duft verleiht, in sich bergend.

Sie versuchte während der langen Zeit ihres Daseins, auch für Nachkommenschaft zu sorgen: Sobald sie 40 Jahre alt war, blühte sie das erste Mal und in ihren großen Zapfen reiften, als Embryo eingehüllt in viel Harz, die Samen, bis sie groß wie Pinienkerne wurden.

Und, zu ihrem Verhängnis, sie schmecken auch so: fein-harzig, süßlich, weich. Vom Volk werden sie als „Zirbelnüsse“ bezeichnet, und jeder schätzt sich glücklich, wenn er sie, die nur alle 6 Jahre im hohen Kronenbereich reifen, zu Gesicht und in den Mund bekommt! (So geht es: Der reife Zirbenzapfen öffnet sich, wenn er in eine heiße Pfanne gelegt wird. Er gibt die Samen frei.) 


Viele der 93 Samen pro Zapfen können nicht ihren ursprünglichen Zweck erfüllen: Sie verschwinden in vielen, unterschiedlichen Mägen, denn bei der Zapfen- und Samenernte herrscht viel Konkurrenz! 

Da sind zuerst einmal die „Zirbenschnapsler“, die es auf die harzenden, blauen, noch nicht ganz ausgereiften, harzenden Zirbenzapfen abgesehen haben.

Dann gibt es da noch flinke Eichhörnchen, Spechte und vor allem - den Tannenhäher!

Zum Glück ist er so „dumm“, dass er mit lautem Krächzen verkündet, dass er auf dieser Zirbe reife Zapfen entdeckt habe! „Oha, der Nussgrätsch hat was g´funden! Da oben gibt´s reife Zirbenzapfen!“ denkt sich der Mensch, der mit den guten Ohren, und holt Steigeisen und Kletterseil … 

Der Nussgrätsch aber hat, bis der Zweibeiner im Wipfel landet, mit seinem Meißelschnabel schon längst ein paar Zirbenzapfen gerettet und die Kerne für Notzeiten in weicher Erde versteckt. Wer weiß, wann die nächste Zirbe reift!? …

Mit dem „Wissen“ allerdings hat es der Tannenhäher ohnehin nicht so besonders: Er vergisst nämlich auch so manches seiner Zirbenverstecke, aus denen sich nach Jahr und Tag mutige Zirblein recken!

Ja, und wenn jetzt keiner der Genannten die reifen Zirbenzapfen geerntet hätte? Was dann? Dann gibt ihnen die Königin eine weitere Chance: Voll ausgereift lässt sie die Zapfen ins Ungewisse fallen. Landen sie vor der Nase einer Rötelmaus, die die Samen in ihr Vorratslager schleppt? Oder zerfällt der Zapfen unbeachtet und die Zirbelnüsse können zu prächtigen Zirben, zu weiteren Königinnen der Alpen, heranwachsen, die mehrere Hundert Jahre alt werden und den Menschen ihre Geschenke anbieten: Holz und heilende Hilfe, die bei der Zirbe Hand in Hand gehen!

 

 

VOM HOLZ DER ZIRBE

 

Das aromatisch, fein nach Harz duftende Holz der Zirbe besitzt einen gleichmäßigen, feinen Aufbau, dem viele, gesund eingewachsene und dunkel rotbraun gefärbte Äste eine dekorative Struktur verleihen.

Seit Jahrhunderten wird es sehr gerne verwendet

  • als Wand- oder Deckenverkleidung von Innenräumen (= Täfelung, Täfer), besonders in Bauernhäusern und Gastbetrieben
  • zur Herstellung Betten, auch von Kinderwiegen

​Bei Verwendung des Zirbenholzes zur der Innengestaltung eines Raumes machen sich, wie die Forschungsgesellschaft Joanneum Research, Steiermark, inzwischen bestätigte, die körperlich und psychisch entspannende Wirkung des harzreichen, duftenden Zirbenholzes auf Herz und Nerven und die Förderung einer erholsamen Schlafqualität, bemerkbar.
Diese Fähigkeiten stecken natürlich auch im ätherischen Öl der Zirbe, das ja zum Großteil aus Holz und Nadeln dieses wunderbaren Gewächses gewonnen wird.

  • Wenn man schon auf ein Zirbenbett verzichten muss, so bringt auch ein Kissen, das mit Zirbenspänen, Kräutern und evtl. Schafwolle gefüllt wurde, Erleichterung. Rezepte dazu finden Sie auf WILDFIND!
  • Auch eine Duftlampe mit einigen Tropfen naturreinem äth. Zirbelöl (=Kiefernzirbelöl) tut dem Herzen gut!   Zirbelkiefernöl reinigt zudem die Luft in unseren Räumen und schafft eine gesunde Atmosphäre.
  • Zirbelöl mit ein wenig Jojobaöl vermengen und wie Parfum auftragen. Der Duft stärkt Ihre Lebenskraft und Ihr Herz: Sowohl Ihr mentales und als auch Ihr körperliches! - Wer will, gibt einige Tropfen äth. Öl der Zistrose dazu.

Wird das Zirbenholz offenporig verarbeitet, behält es auch seine antibakterielle Wirkung, die man bereits aus Erfahrung kennt und die nun durch eine Versuchsreihe des Instituts für Genetik und allgemeine Biologie der Universität Salzburg mit dem Bakterienstamm „Escherichia coli“ bestätigt wurde.

  • Zirbenholz ist deshalb ideal für Jausenbretter, Schüsseln und schöne Töpfe mit Deckeln, in denen Lebensmittel aufbewahrt werden.

Auch zur Aufbewahrung von Kleidung eignet sich Zirbenholz besonders! Hier macht sich die insektenvertreibende Wirkung von Zirbenholz, -harz und Öl bemerkbar:

  • Motten meiden Zirbenholz, denn es behindert die Entwicklung ihrer gefräßigen Brut.
  • Neuerdings sind Kleiderschränke und Truhen aus Zirbenholz wieder sehr gefragt!

​Das relativ weiche Zirbenholz lässt sich gut bearbeiten.

  • Es ist deshalb ein sehr beliebtes Schnitzholz.
  • Auch größere Kugeln, die duftenden Zirbenkugeln, lassen sich daraus drechseln.

 

DIE ZIRBE IN DER VOLKSMEDIZIN UND IM WELLNESS-BEREICH

 

  • Zirbelöl wird als muskelentspannendes Mittel verwendet, vor allem bei schmerzendem Genick und bei Verspannungen der Rückenmuskulatur, in der sich auch seelische Belastungen schnell manifestieren.
    •  Dazu wird das Zirbelöl, vermengt mit einem Trägeröl, angewendet. Als Trägeröle eignen sich Mandelöl, Kokosöl, Sesamöl, Jojobaöl und Johanniskrautöl, das die Wirkung verstärkt, aber bei großflächiger Anwendung auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. die man gerade einnimmt, hat.
      Dosierung siehe  h i e r ! 
    •  Beispiel für ein entspannendes Körper- und Massageöl: 
      100 ml Kokosöl in einer Cremedose (oder Schraubglas) auf Zimmertemperatur bringen und folgende naturreinen äth. Öle unterrühren:
      15 Tropfen Zirbelkiefer
      5 Tropfen Lavendel, fein (Ersatz: Bergamotte, Palmarosa)
      3 Tropfen Patschuli (Ersatz: Narde, Muskatellersalbei)
    • Ein schöner Wellness-Duft ist Zirbelkiefernöl für Saunabesuche.
      Man gibt 7 Tropfen davon auf eine Kelle Aufgusswasser. 
    • Die Volksmedizin nutzt auch die durchblutungsfördernde und atembefreiende Wirkung der Zirbe:
      • Wird man von rheumatischen Beschwerden, kalten Knien, Bronchitis oder Schnupfen geplagt, hilft eine Einreibung mit ungezuckertem Zirbenschnaps oder mit einer Zirbentinktur aus harzenden Zapfen und Nadeln. Sie fördert Hautdurchblutung, Abschwellung, Entschleimung und Atmung.

 

WIE WIRD NATURREINES ÄTHERISCHES ZIRBENÖL HERGESTELLT? 

 

Für 1 Liter Zirbelöl benötigt man 500 kg Zirbensubstanz: Frische Zweige mit ihren wenigen anhaftenden, gesunden Flechten.

Nach ihrer Zerkleinerung wird durch Wasserdampfdestillation das ätherische Öl gewonnen.

In Tirols Bergen steht in der Nähe von Zirben und Latschen eine kleine Öl-Brennerei, wo Sie diesen Vorgang in der schneefreien, warmen Zeit nasennah beobachten können! Den Weg dorthin finden Sie  h i e r … und der Weg dorthin lohnt sich!

 

 

ZIRBENWANDERWEGE

Angelegte Wanderwege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ermöglichen, Zirben in großartiger Natur zu erleben.

Nachfolgend einige Beispiele:

 

  • "ZIRBENWEG" / Nordtirol / Österreich, bietet Wandergenuss auf 2000 m Seehöhe und führt durch einen der größten Zirbenbestände Europas.
     
  • "OBERGURGLER ZIRBENWALD" / Nordtirol / / Österreich:
    Der “Obergurgler Zirbenwald” (1950m – 2100 m) ist ein geschlossener ca. 20 ha großer Zirbenbestand mit zum Teil weit über 300 Jahre alten Zirben.
    Wanderung zur Hohe-Mut-Alm,   Wanderung im Zirbenwald Obergurgl
     
  • "KUGELWALD AM GLUNGEZER"/ Nordtirol/ Österreich:
    Auf einer Seehöhe von 1.560 m, bietet der „Kugelwald am Glungezer“ eine Fläche von 7.000 m² mit spektakulären Holzkugelbahnen, einem großen Baumhaus, Selberbau-Platz, Ruhebereich, Klangelemente, Wald-Klassenzimmer.
     
  • "OBERHAUSER ZIRBENWALD" / Osttirol/ Österreich:
    Der älteste und ausgedehnteste Zirbenwald Österreichs. Eine Wanderung entlang des Themenweges beginnt bei der Oberhauser Alm (Transfer mit Bustaxis) geht vorbei an der Seebach-Alm und endet bei „Klein Tibet“.
     
  • "RUNDWANDERUNG IM VINSCHGAU" / Südtirol / Italien
    Rundwanderung: Marzoner Alm - Zirmtalalm und Zirmtalsee - Altalm
    Der idyllisch gelegene Zirmtalsee war schon in der Mittelsteinzeit ein besuchter Ort. Er ist von Blockwerk, Zirben und Lärchen umrahmt.
     
  • "ZIRBENWEG AM GRAUKOGEL" / Salzburg/ Österreich 
    Der Zirbenweg wurde im Bereich der Bergstation Graukogel auf ca. 1950 m angelegt und ist sehr flach gehalten. Rund 45 Minuten benötigt man für den Themenweg, der durch uralten Zirbenbestand führt und mit speziellen Elementen wie Jausenbank, Zirbenbett und Zirbenschaukel zum Rasten und Verweilen einlädt.
     
  • "NATIONALPARK NOCKBERGE" / Kärnten / Österreich
    Für jeden Naturliebhaber ist die Fahrt in den Nationalpark Nockberge ein bleibendes Erlebnis. Die fast 35 Kilometer lange Nockalmstraße erschließt in zahlreichen sanften Kehren ein Gebiet von besonderem landschaftlichem Reiz: den größten Fichten-, Lärchen- und Zirbenwald der Ostalpen. 

Erntekalender

Jungtriebe gekocht essbar

Frisch für Wipferlhonig und Salatbeigabe, getrocknet für Kräutersalz, Tee, Heilöle und Heilsalben.

Früchte early summer gekocht essbar

Geerntet werden um diese Zeit die unreifen, noch blauen Zapfen, die man noch schneiden kann. Sie schmecken sauer und typisch harzig. Man verwendet sie hauptsachlich für Ansatzschnaps (Zirbenschnaps).

Samen midsummer gekocht essbar

Voll ausgereift sind die Samen, wenn die Zapfen bereits eine braune Färbung zeigen.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

entzündungshemmend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
durchblutungsfördernd (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
antibakteriell (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
schleimlösend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
auswurffördernd (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
beruhigend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde

Zirbenduft wirkt herzberuhigend.

entspannend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
insektenabweisend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
schlaffördernd (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde

Zirbenduft wirkt herzberuhigend.

Inhaltsstoffe

Lignine Ballaststoff
Bitterstoffe Sekundär
Chlorophyll Sekundär
Gerbstoffe Sekundär
Harz, Balsam, Terpentin Sekundär
Limonen Sekundär
Terpentinöl Sekundär
Ätherische Öle Sekundär
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Festigungsstoffe
Gruppen
Mikronährstoffe
Organische Säuren
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Lignine

Lignine bilden eine Gruppe phenolischer Makromoleküle (Biopolymeren), die sich aus verschiedenen Monomerbausteinen zusammensetzen. Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden; dadurch bewirken sie die Verholzung der Zelle (Lignifizierung). Etwa 20 bis 30 Prozent der Trockenmasse verholzter Pflanzen bestehen aus Ligninen; damit sind sie neben der Cellulose und dem Chitin die häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Die Gesamtproduktion der Lignine wird auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr geschätzt.

Bitterstoffe

Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die durch Aktivierung von T2R einen bitteren Geschmack aufweisen. Sie können sowohl aus der Natur kommen als auch synthetisch hergestellt werden. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken.

Chlorophyll

Chlorophylle oder Blattgrün bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Insbesondere Pflanzen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophylle.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Harz, Balsam, Terpentin

HARZE ("Baumpech"), BALSAME  ("Balsam" hier als Bezeichnung für besonders angenehm duftendes Harz) und TERPENTIN sind sekundäre Stoffwechselprodukte von Pflanzen, die als Sekrete über Harzkanäle an die Pflanzenoberfläche (Rinde, Blätter) geleitet werden, eintrocknen und dem antimikrobiellen Wundverschluss dienen.- Die Bezeichnung „Terpentin“ wird auch als Trivialname für „ Terpentinöl “ benützt.  Die frischen Harzausflüsse von Kiefern, Fichten und Lärchen werden als TERPENTIN bezeichnet, die getrockneten als HARZ !   Terpentin, Harze und Balsame bestehen jeweils aus einem Gemisch von Harzsäuren (organischen Säuren) und flüchtigen ätherischen Ölen  mit den Hauptinhaltsstoffen Pinen, Camphen, β-Phellandren, δ-3-Caren und Limonen .  Der Inhaltsstoff δ-3-Caren wirkt einerseits antibakteriell, andererseits kann δ-3-Caren Bronchospasmen auslösen und die Haut schädigen, vor allem bei zu intensiver und langer Verwendung.   Eigenschaften: Terpentin, Harze und Balsame sind nicht wasserlöslich nicht der Oxidation unterworfen faulen laut Kremer nicht! Sie sind gut fettlöslich, etwas schwerer alkohollöslich. Reinigungstipp: Harzflecke auf Kleidung und Haut zuerst mit Öl lösen, dann erst mit Seife oder Waschmittel waschen. Auch Schälchen, in denen Harz über einer Kerze verräuchert wurde, bekommt man so wieder sauber.   Harz sammeln: Dazu finden Sie hier eine kompetente Website mit Text und Fotos!    Verwendung von Harz, Balsam, Terpentin: Durch die antimikrobielle, erwärmende Wirkung von gereinigtem Harz bzw. Balsam oder Terpentin erfahrungsmedizinische Anwendung in Form von Salben und Einreibungen, die bis zu 20 % Lärchenterpentin bzw. 10% Terpentinöl beinhalten dürfen, um nicht das Gegenteil, nämlich eine Gesundheitsschädigung zu bewirken. In der richtigen Dosis aufgetragen, können sie bei Hautschäden, rheumatischen Beschwerden und Nervenschmerzen helfen. Lebensmitteltechnische Verwendung in der Haltbarmachung von Wein. „Retsina“, ein bekannter griechischer Weißwein, ist nach „Resina“, dem Harz der Aleppokiefer, benannt. Harze und Balsame dienen der Erzeugung von Lacken, Farben, Klebstoffen, Kaugummis und als Zusatzstoff für Seifen. Harze und Balsame werden als wertvolle Räucherstoffe verwendet. Gewinnung von Terpentinöl und Kolophonium durch Destillation von Terpentin. Terpentin dient zusätzlich dazu, Harze weicher und geschmeidiger zu machen. Weiterhin wird Terpentin als wichtiges Binde- und Verdünnungsmittel in der Ölmalerei verwendet. Marmor kann mit einer Mischung aus Bienenwachs und Terpentin gepflegt werden.  TIPPS  ZUM  UMGANG  MIT  HARZ und FOTOS finden Sie auf dieser WILDFIND-SEITE !    

Limonen

Limonen [limoˈneːn] ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Terpene.

Terpentinöl

Terpentinöl, umgangssprachlich häufig auch einfach Terpentin, wird durch Destillation aus dem Terpentin (Balsam) vor allem von Kiefern und Lärchen (Larix) gewonnen, aber auch aus Tannen (Abies), Fichten (Picea), Douglasien (Pseudotsuga), Zedern (Cedrus), Araukarien, Kauri-Bäumen (Agathis) oder Sandarak.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Gruppen

Familienname

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Schlafstörungen Volksheilkunde
Das ätherische Öl der Zirbe gilt in der Volksheilkunde als beruhigend und soll durch seinen angenehmen Duft zu besserer Schlafqualität beitragen.
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Herzbeschwerden - nervöse Volksheilkunde
Die Zirbe wird traditionell bei nervösen Herzbeschwerden eingesetzt, da ihr Duft beruhigend wirken und innere Anspannung abbauen soll.
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Stressbewältigung Volksheilkunde
Das ätherische Öl der Zirbe gilt als stressabbauend und wird in der Volksheilkunde zur Entspannung und Nervenstärkung verwendet.
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Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
Zirbenpräparate gelten in der Volksheilkunde als wärmend und durchblutungsfördernd und werden traditionell bei rheumatischen Beschwerden angewendet.
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Muskelschmerzen Volksheilkunde
Das ätherische Öl der Zirbe wird traditionell zur Linderung von Muskelschmerzen eingesetzt, da es wärmend und entspannend wirken soll.
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Nackenverspannung Volksheilkunde
Das wärmende Öl der Zirbe wird traditionell bei Nackenverspannungen eingesetzt, um Muskeln zu entspannen und Durchblutung zu fördern.
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Erkältung Volksheilkunde
Die Zirbe gilt in der Volksheilkunde als antiseptisch und wird traditionell bei Erkältungen zur Unterstützung der Atemwege verwendet.
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Infekt der Atemorgane Volksheilkunde
Das ätherische Öl der Zirbe wird traditionell bei Atemwegsinfekten eingesetzt, da es desinfizierend und schleimlösend wirken soll.
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Grippaler Infekt Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Zirbe bei grippalen Infekten verwendet, um durch ihre antiseptischen Eigenschaften den Körper zu unterstützen.
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Bronchitis Volksheilkunde
Das ätherische Öl der Zirbe gilt als schleimlösend und wird traditionell bei Bronchitis zur Unterstützung der Atemfunktion eingesetzt.
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Husten Volksheilkunde
Die Zirbe wird in der Volksheilkunde bei Husten verwendet, da ihr Öl schleimlösend wirken und die Atemwege beruhigen soll.
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Seelische Verletzungen Volksheilkunde
Der Duft der Zirbe gilt in der Volksheilkunde als tröstlich und stabilisierend und wird traditionell bei seelischen Belastungen geschätzt.
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Durchhaltevermögen Volksheilkunde
Die Zirbe wird in der Volksheilkunde als stärkend und ausdauerfördernd geschätzt und soll das Durchhaltevermögen unterstützen.
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Selbstvertrauen Volksheilkunde
Der charakteristische Duft der Zirbe gilt als selbstvertrauensstärkend und wird traditionell zur inneren Stabilisierung verwendet.
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Willenstärkung Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Zirbe zur Willenstärkung und inneren Festigung eingesetzt, ihr Duft soll Entschlossenheit fördern.
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Wetterfühligkeit Volksheilkunde
Die Zirbe wird traditionell bei Wetterfühligkeit verwendet, da sie stabilisierend wirken und den Körper bei Druckveränderungen unterstützen soll.
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Insektenabwehr Volksheilkunde
Das ätherische Öl der Zirbe gilt als natürliches Insektenschutzmittel und wird traditionell zur Abwehr von Insekten verwendet.
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Andere Namen

ZirbelkieferZirbelZirmArve

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat SamengemüseVerzehrtauglichkeit DestillierenGenussnahrungNotnahrungRohkostTrocknenTechnische NutzungHolzWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungGartenWochenendgartenAromatherapieGenusspflanzeRäucherpflanzeSymbolpflanzeWellnessZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenGebirgeHochgebirgeMittelgebirgeLebensraumAlpine SteinrasenBergwälderFelsflurenGärtenMischwälderVerbreitungMitteleuropa
Blütenfarbe violettgelb
Blütezeit Frühsommer | Juni
Wuchsform Baum

Aussaat & Pflege

first spring

Baum

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Pinaceae
Gattung
Pinus
Ordnung
Pinales
Klasse
Pinopsida
Habitat
Rarely found below elevations of 1500 metres, it grows with larch up to the tree line.
Essbarkeit
★★★★☆
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
8/10
Feuchtigkeit
6/10
Boden
5/10
pH-Wert pH 5.5 – 6.5

Anbau & Pflege

Gedeiht in leichtem, gut durchlässigem sandigem oder kiesigem Lehmboden. Verträgt schlecht durchlässige Moorböden nicht. Etablierte Pflanzen tolerieren Trockenheit. Gedeiht in den meisten Situationen, floriert an Nordhängen und in feuchten, schweren Lehmböden. Wächst am besten in den kühleren, feuchteren Gebieten Britanniens. Eine sehr winterharte Pflanze, die Temperaturen bis etwa -30°C toleriert. Die essbaren Samen werden in Sibirien in großen Mengen gesammelt und oft exportiert. (Dieser Bericht bezieht sich wahrscheinlich auf die Unterart P. cembra sibirica.) Diese Art scheint in Südbritannien nicht langlebig zu sein oder ihre Zapfen nicht reichlich zu produzieren. Sie produziert erst im Alter von 30 Jahren Zapfen. Die Zapfen brauchen drei Jahre zum Reifen und fallen dann mit den noch enthaltenen Samen vom Baum. Die Samen werden oft von Eichhörnchen etc. gefressen, bevor sie zu Boden fallen können. Die Zapfen öffnen sich nicht, die Samen werden durch Aufbrechen der weichen Zapfenschuppen extrahiert. Pflanzen sind stark fremdbestäubend, selbstbefruchtete Samen wachsen meist schlecht. Sie hybridisieren frei mit anderen Mitgliedern dieser Gattung. Langsamwüchsig in der Kultivierung, Pflanzen erreichen meist weniger als 30 cm Höhenzuwachs pro Jahr, selbst wenn sie jung sind. Blattausscheidungen hemmen die Keimung von Samen und hemmen dadurch das Wachstum anderer Pflanzen unter dem Baum. Pflanzen dieser Gattung sind bemerkenswert anfällig für Hallimasch. Besondere Eigenschaften: Nicht nordamerikanisch heimisch, unauffällige Blüten. Die Pflanze ist hitzetolerant in den Zonen 7 bis 1. (Pflanzenhärtezonen zeigen, wie gut Pflanzen kalte Wintertemperaturen überstehen. Pflanzenhitzezonen zeigen, wann Pflanzen unter der Hitze zu leiden beginnen. Die Pflanzenhitzezonenkarte basiert auf der Anzahl der "Hitzetage" in einem bestimmten Gebiet, wo die Temperatur über 86 Grad F (30°C) steigt. Bei dieser Temperatur beginnen viele Pflanzen physiologische Schäden zu erleiden. Hitzezonen reichen von 1 (keine Hitzetage) bis 12 (210 oder mehr Hitzetage). Zum Beispiel bedeutet Hitzezone 11-1, dass die Pflanze hitzetolerant in den Zonen 11 bis 1 ist.) Für Polykultur-Design sowie th
Vermehrung: Es ist am besten, die Samen in einzelne Töpfe in einem Kaltrahmen zu säen, sobald sie reif sind, falls dies möglich ist, andernfalls im Spätwinter. Eine kurze Stratifikation von 6 Wochen bei 4°C kann die Keimung von gelagertem Saatgut verbessern. Sämlinge sollten so schnell wie möglich an ihre endgültigen Standorte gepflanzt und für ihre ersten ein bis zwei Winter geschützt werden. Pflanzen haben ein sehr spärliches Wurzelsystem und je früher sie an ihre endgültigen Standorte gepflanzt werden, desto besser werden sie wachsen. Bäume sollten an ihre endgültigen Standorte gepflanzt werden, wenn sie noch recht klein sind, zwischen 30 und 90cm. Wir pflanzen sie tatsächlich aus, wenn sie etwa 5 - 10cm groß sind. Solange sie einen sehr guten unkrautausschließenden Mulch erhalten, etablieren sie sich sehr gut. Größere Bäume werden stark gehemmt und bringen mehrere Jahre lang kaum Wachstum. Dies beeinträchtigt auch stark die Wurzelentwicklung und Windresistenz. Stecklinge. Diese Methode funktioniert nur bei sehr jungen Bäumen unter 10 Jahren. Verwenden Sie einzelne Blattfaszikel mit der Basis des Kurztrieb. Das Entfernen der Knospen einige Wochen vor der Stecklingsentnahme kann helfen. Stecklinge wachsen normalerweise langsam an.

Essbare Verwendung

Essbare Teile: Ölsamen Essbare Verwendung: Gewürz Ölsamen - roh oder gekocht. Sehr geschätzt als Nahrungsmittel, der ölreiche Samen hat einen köstlichen Geschmack, aber mit einem leichten Terpentingeschmack. Von angemessener Größe, etwa 10mm x 8mm. Ein essbares trocknendes Öl wird aus dem Samen gewonnen. Ein Vanillin-Aroma wird als Nebenprodukt anderer Harze gewonnen, die aus dem Zellstoff freigesetzt werden.

Weitere Nutzung

Farbstoff Herbizid Öl Harz Holz Agroforstliche Verwendung: Kiefern sind wertvoll in der Agroforstwirtschaft für die Holzproduktion, Erosionskontrolle und als Windschutz. Sie können auch die Bodenqualität verbessern und Lebensraum für Wildtiere bieten. Einige Arten produzieren essbare Pinienkerne, die zur Biodiversität und Nahrungsquellen beitragen. Landschaftliche Verwendung: Sichtschutz, Solitär, Zierpflanze. Ein brauner oder grüner Farbstoff wird aus den Nadeln gewonnen. Die Nadeln enthalten eine Substanz namens Terpen, diese wird freigesetzt, wenn Regen über die Nadeln spült und hat eine negative Wirkung auf die Keimung einiger Pflanzen, einschließlich Weizen. Terpentin wird aus den Blättern gewonnen. Oleoresine sind in den Geweben aller Kiefernarten vorhanden, aber diese sind oft nicht in ausreichender Menge vorhanden, um ihre Extraktion wirtschaftlich lohnend zu machen. Die Harze werden durch Anzapfen des Stammes oder durch destruktive Destillation des Holzes gewonnen. Im Allgemeinen ergeben Bäume aus wärmeren Verbreitungsgebieten die höheren Erträge. Terpentin besteht aus durchschnittlich 20% des Oleoharzes und wird durch Destillation getrennt. Terpentin hat eine breite Palette von Verwendungen, einschließlich als Lösungsmittel für Wachse usw., zur Herstellung von Lack, medizinisch usw. Kolophonium ist die Substanz, die übrig bleibt, nachdem Terpentin entfernt wurde. Dies wird von Geigern auf ihren Bögen verwendet und auch bei der Herstellung von Siegellack, Firnis usw. Pech kann auch aus dem Harz gewonnen werden und wird zur Abdichtung, als Holzschutzmittel usw. verwendet. Holz - weich, leicht zu bearbeiten. Verwendet für Möbel, Drechslerei usw. 1. Nektarium - Blüten reich an Nektar und Pollen: Nein - Kiefern produzieren Pollen, sind aber windbestäubt und nicht insektenbestäubt, daher ziehen sie keine nektarsuchenden Bestäuber wie Bienen oder Schmetterlinge an. 2. Wildtiere - Nahrung (Frucht, Samen, Laubstreu, Schutz, Nisten, Ruhen): Ja - Kiefernsamen (Pinienkerne) sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Säugetiere und andere Wildtiere. Das dichte Laub und die immergrüne Natur vieler Kiefernarten bieten Schutz, Nist- und Ruheplätze für Vögel und kleine Säugetiere. Laubstreu von Kiefern trägt

Verbreitung

Heimisch: Austria, Czechia-Slovakia, DK, Europe & Northern Asia (excluding China), FI, France, Germany, Global, IS, Italy, NO, NW. Balkan Pen., Ontario, Poland, Romania, SE, Switzerland, Ukraine Eingeführt: AM, AR, Baltic States, DK, EE, HR, IE, IS, NO, Norway, SE, Spain

Alternative deutsche Namen

ArveZirbeZirbel-KieferZirbel-Kiefer, ArveZirbelkiefer
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren