Zwiebelsuppe à la médecine
Ach ja, antibiotisch wirken Küchenzwiebeln und Knoblauch nur in r o h e m Zustand. Seufz, wenn ich da an unser geliebtes französisches Zwiebelsüppchen denke, bei dem die Zwiebeln milde gebraten und sanft gekocht werden, bis sie ganz weich sind! Viel Duft und Geschmack, aber, aber: Keine wirkliche Hilfe bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. Nun ja, im Notfall: Ran an die scharfe Medizin-Suppe!
Zutaten
- 200.00 g Küchenzwiebel
- 2.00 TL Butter
- 20.00 g Ingwerwurzel
- 2.00 TL Mehl
- 1.00 TL Bitterfenchel
- 500.00 ml Gemüsebrühe
- 1.00 TL Leinsamen
- 2.00 Knoblauchzehen
- 2.00 EL Zitronensaft
Zubereitung
- 200.00 g Küchenzwiebel — geschält
- 2.00 TL Butter
- 20.00 g Ingwerwurzel
- 2.00 TL Mehl — kann auch Hafermehl sein
- 1.00 TL Bitterfenchel — Alternative: Gewürzfenchel
- 500.00 ml Gemüsebrühe
- 1.00 TL Leinsamen — oder Chiasamen, Flohsamenschalen
- 2.00 Knoblauchzehen — geschälte
- 2.00 EL Zitronensaft — frisch gepresst
Zwecks Geschmacksverbesserung in Richtung Erträglichkeit ein Viertel der Zwiebel fein geschnitten mit eben solchem Ingwer in Butter unter gelegentlichem Umrühren hell anrösten.
Mehl und Fenchel kurz mitrösten, mit kalter Brühe unter fleißigem Rühren löschen, den Topf zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen.
Leinsamen oder die jeweilige Alternative unterrühren.
Restliche Zwiebel und die geschälten Knoblauchzehen in Stücke schneiden, in die Brühe schubbsen, Zitronensaft zugeben.
Zwiebelsuppe à la médecine für den Verzehr fein mixen. Voilà!