Heilpflanze: antimikrobiell, entzündungshemmend, brechreizlindernd

Ingwer

Zingiber officinale

© Fotoquelle: Köhler
2 Fotos

Beschreibung

Frischer Ingwer

       hat seit einigen Jahrzehnten wieder Einzug gehalten in die mitteleuropäische Küche, und das zurecht! Passt er doch mit seinem zitronigen, aufregenden, würzig-scharfen Aroma sowohl zu salzigen als auch zu süßen Speisen, abgesehen von seinen vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen!

Nicht nur, dass der Genuss von Ingwer spontan die Stimmung hebt (vielleicht mit ein Grund, warum ihm der Ruf eines Aphrodisiakums anhaftet), sprechen ihm sowohl die Traditionelle Chinesische Medizin als auch – inzwischen – die europäische Schulmedizin laut „Pschyrembel – Naturheilkunde“ viele positive Wirkungen zu, ohne Wechselwirkungen und Nebenwirkungen, individuelle Dosierung vorausgesetzt:

  • antimikrobiell
  • entzündungshemmend
  • Gallenfluss fördernd (bei Gallensteinen nicht nehmen)
  • Übelkeit und Brechreiz unterdrückend
  • entkrampfend
  • Speichel- und Magensaftproduktion fördernd
  • Steigerung von Tonus und Peristaltik des Darms.

In der Volksmedizin stärken Ingwerscheibchen, genommen in Form von Tee, Süppchen oder Brotbelag, zusätzlich die Selbstheilungskräfte.

  • TIPP: Den Erkältungsviren einheizen! 

Wenn man merkt, dass man von einer „Erkältung angeflogen wird“, kann man sie oft noch abwehren, indem man den Erkältungsviren rechtzeitig einheizt: Dazu trinkt man schluckweise heißen Ingwertee! – Großartig unterstützt wird die Wirkung, wenn man, am besten gleichzeitig, ein Fußbad mit Senfmehl macht. Senfmehl kauft man entweder in der Apotheke etc. oder mörsert bzw. mahlt es selbst

Das Schöne ist, dass frische Knollen ('Rhizome') ganzjährig im Lebensmittelhandel verfügbar sind und sich ohne besondere Vorkehrungen wochenlang frisch halten!

 

Kochtipps:

  1. Ingwerknollen gründlich reinigen, aber wegen der wertvollen Inhaltsstoffe, die sich in der Schale und knapp darunter befinden, nicht schälen, aber ganz fein schneiden.
  2. Ingwer kann an die fertigen Speisen gegeben, aber auch mitgekocht werden.

Erläuterung

Die Knolle soll nicht ganze von Erde bedeckt sein.

Portrait

Getrockneter Ingwer,

        wie er bei uns seit dem Mittelalter in Backwaren verwendet wird, schmeckt anders als frischer und ist mit diesem nicht austauschbar. Hildegard empfahl, ihn bei Verdauungsbeschwerden in Küchlein oft zu essen, ‚Hautflechten’, geschwürige und trübe Augen mit Ingwerwein zu bestreichen. Auch Bier wurde mit Ingwer gewürzt. Mädchen wurde davon allgemein abgeraten, wie auch von Zimt und Pfeffer. ‚Diese Gewürze würden ihr Blut verderben.’ Eine Warnung vor ihrer aphrodisierenden Wirkung?

 

Ingwer und die Reisekrankheit

Ingwer bewährt sich als Hilfe bei der sogenannten "Reisekrankheit", die mit Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüchen einhergeht. Ingwer wirkt direkt auf das Verdauungssystem und nicht auf das zentrale Nervensystem, macht also nicht müde. Bereits die alten Seefahrer kauten Ingwerstückchen gegen den Brechreiz. Es helfen auch Ingwertee (vor Antritt der Reise 1 kleine Tasse trinken, den Rest mitnehmen), Ingwertinktur (bei Bedarf 20 Tropfen) oder Ingwerpräparate aus der Apotheke.

 

Ingwer und die kalten Hände und Füße

  • Ingwer wärmt von innen - und in Form von Ingweröl – auch von außen. Man kann für ein wärmendes Ingwer-Massageöl auch einfach 10 Tropfen ätherisches Ingweröl mit 50 ml Basisöl (Jojoba-, Mandel-, Oliven-, Hanf-, Kokos-, Sesamöl …) mischen.
  • Haferspeisen (Müsli) mit Ingwer und Zimt würzen.
  • Grüntee mit Ingwerscheibchen
  • Teemischung aus frischem Ingwer, Rosmarin (frisch oder getrocknet), ganz wenig Beifuß (Triebspitzen nehmen, vorzugsweise frisch. Getrocknet schmeckt er noch intensiver.)

 

Anbau von Ingwer

Kommerziell wird Ingwer in Asien, Westafrika und in den USA angebaut.

Pflanzeninteressierten kann auch in Europa im Weinbauklima ein einjähriger Freilandversuch, unter Glas - auch in der Wohnung - ein mehrjähriger Anbau gelingen:

  • Im Vorfrühling wird eine Knolle (botanisch korrekt: ein Rhizom) oder ein Stück davon mit wenigstens einer erkennbaren Austriebsstelle in einem Blumentopf, der ein Wasserabzugsloch aufweist, so in nährstoffreiche Erde gelegt, dass der Austrieb oben liegt und gerade nicht mit Erde bedeckt ist.
  • Pflege:
    • Umgebungstemperatur 20°, lieber noch etwas mehr, aber keine direkte Sonne.
    • Mit weichem Wasser (Regenwasser) gießen, sobald sich die Erde trocken anfühlt.
  • Die Pflanze wird grün austreiben und neue Knollen bilden, aber nur in den seltensten Fällen blühen. Das Grün ist essbar und würzt. Nicht alles nehmen, denn die Pflanze benötigt es für ihre Photosynthese!
  • Wenn im Spätherbst die Blätter verdörren, wird ein Teil der Knollen geerntet.
  • Der Rest der Ingwerwurzeln benötigt eine Vegetationspause. Er verbleibt im Topf und wird bis zum Vorfrühling bei 10° trocken gehalten. Falls die Luft sehr trocken ist, den Topf mit Wasser dann und wann leicht besprühen.

Erntekalender

Rhizom early spring gekocht essbar

Die Rhizome ("Knollen") lassen sich sehr gut lagern, was nicht im Kühlschrank geschehen muss. Biologisch gezogener Ingwer muss nicht geschält werden und liefert so den vollen Umfang seiner wertvollen Inhaltsstoffe.

🌿

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Zitierte Quellen für diese Pflanze

Literaturliste →
Belege:
  • 📘 Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), European Union herbal monograph on Zingiber officinale Roscoe, rhizoma — Revision 1(2024), EMA/HMPC/885789/2022
    „Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen bei Reisekrankheit (well-established use), sowie traditionelle Anwendung bei leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit und Erkältungssymptomen."
  • 📚 Siegfried Bäumler, Heilpflanzenpraxis heute, Zingiber officinale
    „Ingwer zählt zu den am besten untersuchten pflanzlichen Antiemetika; das Rhizom enthält Gingerole und Shogaole, die in der Phytotherapie bei Bewegungsübelkeit und Reisekrankheit eingesetzt werden."

Traditionell beschriebene Eigenschaften

antimikrobiell (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizinTCMHildegardmedizin
entzündungshemmend (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathieTCMHildegardmedizin
brechreizlindernd (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathieTCM
entkrampfend (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizinTCMHildegardmedizin
verdauungsfördernd (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathieTCMHildegardmedizin
magenstärkend (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizinTCM
Darmperistaltik fördernd (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizin
Artreriosklerose vorbeugend (Rhizom) VolksheilkundeTCM
durchblutungsfördernd (Rhizom) VolksheilkundeTCM
wärmend (Rhizom) VolksheilkundeTCM
durchfallhemmend (ganze Pflanze) HomöopathieTCM
kreislaufanregend (Rhizom) VolksheilkundeTCM
antioxidativ (Rhizom) TCM
gallentreibend (Rhizom) VolksheilkundeHomöopathieTCMHildegardmedizin

Inhaltsstoffe

Calcium Mineral
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Magnesium Mineral
Natrium Mineral
Phosphor Mineral
Ätherische Öle Sekundär
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Gingerole
Mikronährstoffe
Scharfstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Natrium

Natrium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 3. Periode und als Alkalimetall in der 1. IUPAC-Gruppe bzw. 1. Hauptgruppe. Natrium ist ein Reinelement, dessen einziges stabiles Isotop 23Na ist.

Phosphor

Phosphor ist ein chemisches Element mit dem Symbol P und der Ordnungszahl 15. Im Periodensystem steht es in der fünften Hauptgruppe, bzw. 15. IUPAC-Gruppe oder Stickstoffgruppe.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Gingerole

Gingerole sind sekundäre Pflanzenstoffe, wichtige geschmacksgebende Komponenten des Ingwerrhizoms und der Hauptverursacher von dessen scharfem Geschmack.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Scharfstoffe

Als SCHARFSTOFFE wird eine chemisch nicht einheitliche Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe bezeichnet, deren gemeinsame Merkmale der scharfe Geschmack und die Hautreizung sind.   Wirkungen: Von manchen Pflanzen als Abwehrmaßnahme gegen pflanzenfressende Säugetiere ausgebildet, wirken sie in den Speisen als scharfer Geschmacksverstärker mit beachtlichen medizinischen Vorteilen: Die Inhaltsstoffe vieler scharfer Früchte hemmen das Wachstum von Bakterien . Ein Vorteil nicht nur in Ländern, in denen das Wachstum von Bakterien (also auch Krankheitserregern) durch das warme Klima besonders begünstigt ist! Außerdem sind sie sehr verdauungswirksam und damit krebsvorbeugend . Frische Zubereitungen verdünnt einnehmen, da sie sonst die damit in Berührung kommenden Schleimhäute zu sehr reizen . Da hohe Schärfegrade die Hautporen am ganzen Körper öffnen und damit das Schwitzen fördern , kann durch Essen scharfer Speisen auch die Körpertemperatur gesenkt werden. Auf die Haut aufgetragen desensibilisieren Scharfstoffe über extreme Wärmestimulation das Schmerzempfinden . Dieser durchblutungsfördernde, muskelentspannende, schmerzlindernde Effekt wird medizinisch in geeigneter Art  heilend genutzt bei Muskel- und Gelenkschmerzen Nackensteife Bandscheibenbeschwerden Nervenschmerzen rheumatischen Beschwerden Anti-Schärfe-Tipps: Zucker und Tomatensaft reduzieren die Schärfe in Speisen. Scharfstoffe werden durch Kochen nur unwesentlich geschwächt.   Kontaktschärfe wird sowohl im Mundraum als auch auf der Haut durch Öl oder fetthaltige Flüssigkeiten wie Milch gemildert, nicht durch Wasser.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Reise- und Seekrankheit Volksheilkunde
Ingwer wird traditionell eingesetzt, um Übelkeit und Schwindel bei Reisen zu lindern. Die scharfen Inhaltsstoffe sollen beruhigend auf den Magen wirken.
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Appetitlosigkeit Volksheilkunde
Ingwer gilt in der Volksheilkunde als appetitanregend und wird vor Mahlzeiten genossen. Die Scharfstoffe regen die Magensaftsekretion an.
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Verdauungsbeschwerden Volksheilkunde
Ingwer wird traditionell bei träger Verdauung eingesetzt, da er die Magenmotilität fördern soll. Er gilt als wärmendes Gewürz mit verdauungsfördernden Eigenschaften.
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Magen-Darm-Grippe Volksheilkunde
Ingwertee wird in der Volksheilkunde bei Magen-Darm-Infekten getrunken, um Übelkeit zu lindern und die Verdauung zu unterstützen.
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Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
Ingwer wird traditionell bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt, da ihm entzündungshemmende und wärmende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Muskelschmerzen Volksheilkunde
Ingwer gilt in der Volksheilkunde als schmerzlindernd bei Muskelschmerzen. Seine wärmende Wirkung soll Verspannungen lockern.
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Erkältung Volksheilkunde
Ingwertee wird traditionell bei Erkältungen getrunken, um die Abwehrkräfte zu stärken und Husten sowie Halsschmerzen zu lindern.
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Übelkeit Volksheilkunde
Ingwer wird seit langem gegen Übelkeit eingesetzt und soll beruhigend auf den Magen wirken. Frischer Ingwer oder Tee gelten als besonders wirksam.
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Magensäuremangel Volksheilkunde
Ingwer wird in der Volksheilkunde bei Magensäuremangel eingesetzt, da er die Magensaftproduktion anregen soll.
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Gallenbeschwerden Volksheilkunde
Ingwer gilt traditionell als galletreibend und wird bei Gallenbeschwerden zur Unterstützung der Gallenfunktion eingesetzt.
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Hilft bei

Heilrezepte

Andere Namen

Echter IngwerIngwerwurzel

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeFrauenpflanzeMännerpflanzeNahrungspflanzeKräuter und GewürzeVerzehrtauglichkeit DestillierenEinfrierenEinmachenEntsaftenFermentierenGenussnahrungKochenLagernRohkostTrocknenWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungKübelpflanzeAromatherapie
Vorkommen VerbreitungAfrikaAsienNordamerika
Blütenfarbe gelbrot

Aussaat & Pflege

first spring

Rhizom

late autumn

ganze Pflanze

Rezepte mit dieser Pflanze

Quellen

Steckbrief

Familie
Zingiberaceae
Gattung
Zingiber
Ordnung
Zingiberales
Klasse
Liliopsida
Habitat
Not known in a truly wild situation.
Essbarkeit
★★★★☆
Heilwirkung
★★★★★

Anbau & Pflege

A plant of the moist to wet tropics, where it is found at elevations up to 1,900 metres. It grows best in areas where annual daytime temperatures are within the range 19 - 29°c, but can tolerate 13 - 35°c[418 ]. Low temperatures will induce dormancy[418 ]. It prefers a mean annual rainfall in the range 1,400 - 3,000mm, but tolerates 700 - 4,000mm[418 ]. Prefers a well-drained, humus-rich, neutral to alkaline soil and a position in full sun or partial shade[238 ]. When grown on slopes the production may result in severe erosion unless adequate soil-conservation methods have been employed[418 ]. Prefers a pH in the range 6 - 7, tolerating 4.3 - 7.5[418 ]. Commercially, plants are given a ten month growing season from planting out a root, being harvested when the stalks begin to wither[238 , 418 ]. Ginger originated in South East Asia, but is nowhere known in a wild state. Yields of green ginger can be up to 38 tonnes/ha[418 ]. The expected yield of dried ginger may be 1.5 - 7.5 tonnes/ha[418 ]. The dried ginger constitutes about 25% of the raw rhizome's weight[418 ]. There are some named varieties[301 ]. Flowering Time: Late Winter/Early Spring(early summer, mid summer, late summer). Bloom Color: Chartreuse (Yellow-Green) Purple. Spacing: 12-15 in. (30-38 cm).
Vermehrung: Seed - Division as new growth begins[238 ].

Essbare Verwendung

Edible Parts: Flowers Leaves Oil Root Shoots Edible Uses: Condiment Drink Oil Tea The rhizomes are widely used in many areas of the world as a flavouring, adding a hot, spicy flavour[301 ]. They are added to dishes such as cakes, curries, chutneys, stir-fry dishes, candies etc[301 ]. They are also commonly used in beverages, especially ginger beer[301 ]. The roots can be used fresh, where a small amount of the grated root is added to the dish, or the root can be dried and ground into a powder, when it will store well for later use. The dried root is about twice as pungent as the fresh root[238 ]. The very young rhizomes, known as stem ginger, are peeled and eaten raw in salads, pickled, or cooked in syrup and made into sweetmeats[301 ]. The young, slightly spicy leaves and young shoots can be eaten as a potherb, or pureed and used in sauces and dips[298 , 301 ]. The leaves can also be used to wrap food whilst it is cooked[301 ]. The young inflorescences can be eaten raw[301 ]. An essential oil obtained from the root is used in flavouring essences[418 ].

Weitere Nutzung

Cosmetic Essential Oil Other Uses An essential oil obtained from the root is used in perfumery[418 ].

Verbreitung

Heimisch: Armenia, Assam, Caribbean, China South-Central, East Himalaya, Global, Jardín Botánico de Bogotá Eingeführt: Andaman Is., Bangladesh, Borneo, Cambodia, Caroline Is., China Southeast, Comoros, Costa Rica, Cuba, Dominican Republic, Galápagos Islands, Gulf of Guinea Is., Hainan, Haiti, Honduras, India, Leeward Is., Lesser Sunda Is., Madagascar, Malaya, Mauritius, Mexico Southwest, Myanmar, New Guinea, Nicobar Is., Philippines, Puerto Rico, Queensland, Rodrigues, Réunion, Solomon Is., Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Trinidad-Tobago, Vanuatu, Vietnam, Windward Is.

Alternative deutsche Namen

Ingwer
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren