Bozner Zelten
Der Südtiroler Zelten ist im Unterschied zum (Nord) Tiroler Zelten nicht in Blattlteig gewickelt. Er unterscheidet sich auch durch die Beigabe von Pignoli, Aranzini und Zitronat davon. Glühwein aus Südtiroler Wein darf als Zutat natürlich auch nicht fehlen! Als Form wird der runde Laib bevorzugt.
Zutaten
- 300.00 g Feigen
- 200.00 g Dörrbirnen
- 100.00 g Rosinen
- 100.00 g Sultaninen
- 100.00 g Korinthen
- 100.00 g Mandeln
- 100.00 g Haselnüsse
- 100.00 g Pignoli
- 150.00 g Aranzini
- 150.00 g Zitronat
- 3.00 EL Zeltengewürz
- 300.00 ml Glühwein
- 600.00 g Roggenmischbrot-Teig
Zubereitung
- 300.00 g Feigen — getrocknete
- 200.00 g Dörrbirnen
- 100.00 g Rosinen
- 100.00 g Sultaninen
- 100.00 g Korinthen
- 100.00 g Mandeln
- 100.00 g Haselnüsse
- 100.00 g Pignoli — Pinienkerne
- 150.00 g Aranzini — fein gehackt
- 150.00 g Zitronat — fein gehackt
- 3.00 EL Zeltengewürz — Mischung aus Zimt, Nelken, Anis, Galgant, Kardamom, Ingwer, Koriander.
- 300.00 ml Glühwein — Rezept zum Selbermachen
- 600.00 g Roggenmischbrot-Teig
So wird der BOZNER ZELTEN gemacht:
Feigen und Dörrbirnen in Glühwein langsam halbweich dünsten, abseihen, dabei die Flüssigkeit auffangen. Sie wird statt Wasser für den Roggenmischbrot-Teig verwendet.
Das Obst kleinschneiden, dabei die kleinen Stielansätze der Feigen unbedingt entfernen. Man könnte sich einen Zahn daran ausbeißen!
Das klein geschnittene Trockenobst mit den übrigen Zutaten - bis auf den Brotteig - gut vermengen und 1 Tag zugedeckt ziehen lassen. Gelegentlich umrühren.
Halbe Menge dieses Roggenmischbrot-Teiges machen.
Zimmerwarme Fruchtmasse mit nassen Händen unter den Brotteig kneten.
2 Laibe formen und auf ein vorbereitetes Backblech legen. Zugedeckt bei einer Temperatur von ca. 25° 1 Stunde gehen lassen.
Backrohr auf 200° vorheizen. Ist die Backtemperatur erreicht – Laibe mit warmem Wasser besprühen, mit einer Gabel mehrmals einstechen (nicht zu tief) und anschließend in den Backofen oder ins Backrohr (untere Schiene) schieben. Temperatur auf 170° absenken.
Backdauer ca. 1 Stunde.
Inzwischen 4 Gewürznelken in 100 ml Wasser aufkochen, abkühlen lassen und in eine Sprühflasche abseihen.
Sobald die Zelten fertig gebacken sind und aus dem Backrohr genommen werden, mit kaltem Nelkenwasser besprühen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Kühl aufbewahren. Wie man das bewerkstelligt, finden Sie hier.
Wegen der Aromaentwicklung frühestens nach drei Tagen - nach altem Brauch am Hl. Abend bzw. am Stephanitag, 26.12., oder zu Silvester, 31.12. - anschneiden, dabei wird vor dem Anschnitt mit der Messerspitze in der Luft ein Kreuz über dem Wecken gezeichnet.
Kühl gelagert hält sich der Zelten durch den Sauerteigzusatz 3 Wochen frisch, sodass er auch noch am Dreikönigstag, 06.01., vielleicht sogar zu Sebastiani, 20.01., schmeckt!