Schokolade selber machen
Nun, es gibt wunderbare Schokoladen zu kaufen, aber, kann man sie auch selber machen? - Yes, we can ;)
Hochwertige Schokolade schmeckt und tut, in Maßen (nicht in Massen ;) genossen, nicht nur der Stimmung, sondern erwiesenermaßer auch dem Körper gut. Besonders die dunklen Schokoladen, die sogenannten Bitterschokoladen mit ihrem hohen Kakaoanteil, beinhalten neben ihren energievollen Kohlehydraten und Fetten Phenylethylamin, Theobromin und Anandamid mit ihrer leicht anregenden Wirkung, Tryptophan mit seiner Stimmungsaufhellung, Magnesium als Nervenfreund und weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die Leber, Magen und Haut gut tun.
Bemerkung: Andrea Mast schreibt auf S. 28 in ihrem Buch "KAKAO pur. Gesunde Schokolade aus rohen Kakaobohnen selbst herstellen": Verständnislos, fast entsetzt schauten mich die einheimischen Plantagenarbeiter an, als ich das Fruchtfleisch mitsamt der Kakaobohne verzehrte. 'Warum sollte man diese bitteren Bohnen essen, wenn es doch so viele süßen Früchte gäbe: Mangos und Bananen zum Beispiel?' Ebenso irritiert reagierte dann auch ich, als ich hörte, dass gerade sie in ihrem Leben noch nie Schokolade gegessen hatten... Bis auf wenige Ausnahmen gibt es keine kakaoverarbeitenden Firmen in den kakaoproduzierenden Ländern.
Zutaten
- 100.00 g Agavendicksaft
- 1.00 EL Blütenhonig
- 1.00 kräftige Prise Kardamom
- 1.00 Prise Salz
- 125.00 g Bio-Kakaobutter
- 100.00 g Bio-Kakaobohnen
- 100.00 g Bio-Kakaopulver
- 4.00 oder mehr Silikonformen
Zubereitung
Verwöhnen Sie sich und Ihre Lieben mit bester, selbstgemachter Schokolade!
- 100.00 g Agavendicksaft
- 1.00 EL Blütenhonig
- 1.00 kräftige Prise Kardamom — frisch gemörsert. Ersatz: Zimt
- 1.00 Prise Salz
- 125.00 g Bio-Kakaobutter
- 100.00 g Bio-Kakaobohnen — für den Rohverzehr geeignete; gemahlene oder ganze Bohnen.
- 100.00 g Bio-Kakaopulver
- 4.00 oder mehr Silikonformen — in die die Schokolade zum Aushärten eingefüllt wird: Pralinenformen, Tafelformen
In einem hitzebeständigen 1 l Messbecher (Ersatz: kleiner Stahltopf) Ahornsirup mit Vanillezucker, Honig, Salz und Kardamom verrühren.
Kakaopulver und gemahlene Kakaobohnen auf den Ahornsirup füllen, aber nicht umrühren! Wer ganze Kakaobohnen gekauft hat, mixt sie fein wie Vollkornmehl. Anschließend durchsieben, die größeren Teilchen noch einmal mixen.
Kakaobutter in einem Stahltopf auf einer Herdplatte bei geringer Hitze und unter Rühren schmelzen. Sie sollte nicht heißer als 40° werden. Das lässt sich auch gut in einem Backrohr, das mit einer Temperatur-Feineinteilung ausgestattet ist, bewerkstelligen.
Herdplatte ganz ausschalten. Messbecher daraufstellen, Die geschmolzene Kakaobutter zu den anderen Zutaten in den Messbecher geben. Jetzt kräftig rühren, bis sich alles cremig vermischt hat.
Wer möchte, rührt vor dem Abfüllen der Schokolade unter die noch weiche Schokoladenmasse einige weitere Zutaten wie:
- 3 Tropfen ätherisches, naturreines Orangenöl oder Minzenöl
- Zimtpulver, Nelkenpulver, Szechuanpfeffer, Chili, Kaffeepulver
- 2 Esslöffel Kokosraspeln, gepoppter Amaranth, geröstete gemahlene oder gehackte Nüsse
- 2 Esslöffel klein geschnittene Trockenfrüchte wie Apfelschnitze, Heidelbeeren, Aprikosen, Pflaumen, Berberitzen, Apfelbeeren, Preiselbeeren, Mango, Cranberries, Maulbeeren, Rosinen, Gojibeeren.
- Auch kandierte Engelwurzstängel, Orangenschale, Ingwerwurzel und bringen Abwechslung.
Die noch flüssige, ca. 27° warme Schokoladenmasse in Silikonformen füllen. Sollte sie bereits kühler sein und sich verfestigt haben, nochmals vorsichtig erwärmen.
Zum Aushärten für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Wird sie bei höheren Temperaturen eingestellt, bildet sich zwar harmloser, aber unschöner Fettreif: Die Kakaobutter schwitzt aus.
Die Schokolade ist fertig und kann probiert werden!