Heilpflanze: verdauungsfördernd, blutbildend, zellschützend

Marille

Prunus armeniaca

26 Fotos

Erläuterung

Je nach jährlichem Entwicklungsstand wird Ende Juni, anfangs Juli der Pinzierschnitt der Jungtriebe durchgeführt. Wie viel man "wegzwickt", steht h i e r .

Portrait

"Marillen" nennen die Österreicher und ihre Nachbarn, die Bayern und Südtiroler, diese samtig weichen, gelborangen Früchte, die, ausgereift am Baum, ein unvergleichliches Aroma entwickeln: duftend süß mit leichter Säure. Durch Kochen verstärkt es sich zusätzlich und parfümiert die Lieblingsmarmelade der Alpenregion, die Marillenmarmelade. Hm? - ? Ach, ne, "Aprikosenkonfitüre" meint ihr damit, wundert sich der Rest der deutschen Welt. Also, lautmalerisch passt Marille schon besser zu dieser runden, miegeligen Frucht als das harte Aprikose, gell!?  Na ja. - - Bei der Bezeichnung des Geschmacks des sämigen, fruchtig-süßen Brotaufstrichs derselben, vielleicht unbewusst unterstützt von seiner optimistischen Farbe, trifft man sich wieder: "Wunderbar!" 

 

Reife Marillen / Aprikosen vom eigenen Baum zu ernten, ist der Wunsch vieler GartenbesitzerInnen, um dieses Wunder handgreiflich und gustatorisch voll genießen zu können! Und dieser Kreis der Wünschenden vergrößert sich: Neuerdings genügt anscheinend bereits ein sonniger Balkon oder eine Terrasse, um sich diesen Wunsch erfüllen zu können, denn es werden schmale, bis 250 cm hoch wachsende Säulenaprikosen (Zwergobstbäumchen) angeboten.

 

 

ÜBER DEN STANDORT VON  MARILLENBÄUMEN  /  APRIKOSENBÄUMEN

 

Nur in warmen Gebieten mit wenig Niederschlägen gedeihen Marillen / Aprikosen auch freistehend ohne Krankheiten. Beispielsweise in der österreichischen Wachau, im italienischen Vinschgau, in Ungarn, Südeuropa, in der Türkei, in Armenien (ihr ursprüngliches Heimatland, dessen Nationalfrucht sie ist und dessen Namen sie auch trägt, botanisch Prunus armeniaca) und im Hunzatal der legendären Hunzukucs

 

In der Regel werden Marillenbäume / Aprikosenbäume als ostseitiges oder westseitiges Wandspalier gezogen, damit sie nicht zu viel Wasser abbekommen. Sie lieben nämlich trockene Blätter und einen durchlässigen, eher trockene Boden, Lösssand bevorzugt. So bleiben sie gesund und Pilzkrankheiten sind kein Thema. - Ein südseitiges Wandspalier erweist sich für Marillen / Aprikosen unter Umständen als problematisch: Die Spätwintersonne heizt untertags die Zweige auf, sie kommen in Saft und erfrieren nächtens.

 

WIE WIRD EIN WANDSPALIER GEBAUT?

 

Ein Wandspalier kann auf unterschiedliche Arten errichtet werden, wobei sich die unterste Anheftmöglichkeit immer nach der Stammhöhe der ausgewählten Baumform richtet:

  • Wird eine Marille / Aprikose  als schwachwüchsiger Spalierbaum an eine kleine Wand gepflanzt, z.B. an die Wand eines Gartenhauses oder einer Garage, genügt es, im Bereich stärkerer Äste Haken in die Wand zu dübeln und die Äste daran festzubinden. 

  • Als Alternative bietet sich eine Anheftmöglichkeit aus waagrecht gespannten Drähte, die untereinander im Abstand von 40 cm und wegen einer zügigen Belüftung und leichteren Anheftung des Spalierbaumes in einem Wandabstand von 10 cm angebracht werden. 

  • Besonders praktisch und schön lassen sich Marillen als "Schräge Palmette" an einem Wandspalier aus Holz ziehen!


    So wird ein WANDSPALIER AUS HOLZ errichtet:
    Auch ein Wandspalier aus Holz sollte 10 cm vor der Wand zu liegen kommen.
    Es wird aus senkrechten und waagrechten Holzlatten errichtet, am besten aus wetterbeständigem Holz wie Lärche, Edelkastanie oder Robinienholz . Um haltbar zu bleiben, müssen die genannten Holzarten weder mit Leinöl imprägniert noch lackiert werden.

    Der Querschnitt der Latten sollte, je nach geplanter Größe des Spaliers, 25 x 25 mm bis 30 x 30 mm betragen. 

    • Zuerst werden die Längslatten, die alle 100 cm mit einem 7 cm dicken Holzklötzchen unterlegt werden, an die Wand gedübelt. Der Abstand zu Wand ermöglicht eine gute Belüftung von allen Seiten mit rascher Abtrocknung der Blätter des Spalierbaumes, was seiner Gesundheit sehr zuträglich ist! Außerdem erleichtert er das Befestigen der Äste. 

    • Auf die Längslatten werden dann im gleichmäßigen Abstand von 40 cm die Querlatten genagelt.

 

WELCHES BINDEMATERIAL EIGNET SICH ?
Dickere Bindeschüre aus Hanf- oder Kokosfasern, elastisches Schlauchband aus PVC, Bindeweide
 

 

ÜBER DAS SCHNEIDEN VON MARILLENBÄUMEN / APRIKOSENBÄUMEN 

 

Wie bei anderen Steinobstarten auch wird bei Marillenbäumen / Aprikosenbäumen der SOMMERSCHNITT als Hauptschnitt durchgeführt. Geschnitten wird im Zeitraum vom Spätsommerbeginn bis einschließlich Frühherbst (zweite Augusthälfte bis Mitte September). Die Schnittwunden verheilen in dieser Zeit gut und die Bäume sind weniger anfällig für Bakterien- und Pilzbefall.
In Gebieten ohne Spätfröste kann auch ein Frühjahrsschnitttermin vor der Marillenblüte wahrgenommen werden. Die Vorgangsweise bleibt die gleiche.

 

Es ist ein jährlicher, aber zurückhaltender Rückschnitt wichtig, denn große Schnittwunden, die selten geschnittenen Bäumen zugefügt werden müssen, vertragen Marillenbäume / Aprikosenbäume sehr schlecht. Es kommt zum Gummifluss, der Bakterienerkrankungen der Bäume fördert. Schnittwunden, die größer als eine Zwei-Euro-Münze sind, werden deshalb vorbeugend mit einem Wundverschlussmittel verstrichen.

 

Mit dem nötigen Interesse kann man ohne Weiteres seinen Baum selbst schneiden! Er eignet sich bestens für ein Learning by Doing! Dazu bemüht man sich um ein „Baumschnitt-Basiswissen“, das man sich durch Beobachten und Baumschnitt-Kurse aneignet und hier auf WILDFIND wiederholt und vertieft. Dabei sollte man auch bedenken, dass mehrere Weg zum Ziel führen können, in unserem Fall, zu einem gesunden und ertragreichen Obstbaum. 

 

 

MARILLENBAUM / APRIKOSENBAUM VERMEHREN

 

Falls auch Sie aus einem Marillenkern / Aprikosenkern einen Baum wachsen lassen möchten, finden Sie hier die passenden Informationen dazu!

 

 

 

MARILLEN / APRIKOSEN IN DER KÜCHE

 

Marillen zählen zwar zu den nachreifenden Früchten, doch nur durch eine Vollreife am Baum entwickeln sie ihr volles Aroma! Sie sind dann jedoch zwar angenehm weich, aber schlecht transportfähig und nicht mehr lange lagerfähig. Das sind die Gründe, warum man selten wirklich aromatische Marillen zu kaufen bekommt und sich viele einen Marillenbaum zum Selberernten wünschen oder im Juli in "Marillengegenden" beim Ab Hof Verkauf zugreifen.

  • Achtung! Neue, ausländische Sorten, welche oft angepriesen werden, tragen schöne Früchte, die zudem sehr lange halten. Der Geschmack jedoch kann mit jenem altbewährter Sorten nicht mithalten! Das macht sich nicht nur beim Frischverzehr, sondern auch bei der Marmelade oder beim Schnaps bemerkbar.

Lagerung: Marillen / Aprikosen möchten, bis sie verarbeitet werden, kühl, aber nicht kalt gelagert werden. Sie würden an Aroma verlieren!

 

Aus dem Fruchtfleisch entstehen Speisen des Alltags und gehortete Lagerschätze für die kommende Herbst- und Winterzeit: 

Sie werden sehr gerne als Frischfrucht pur oder in Smoothies, Obstsalaten und Topfen(Quark)cremes verspeist.

Der große Rest wird auf vielfältige Arten weiterverarbeitet.

Verarbeitet wird 

  • das Fruchtfleisch samt weicher Schale, um in den Genuss der Mineralstoffe (Eisen, Kalium, Kupfer) und Vitamine zu kommen. Es weist in der Vollreife einen besonders hohen Gehalt an Carotinoiden - wie Pro-Vitamin A und Lycopin - auf, dann folgen Vitamine aus der B-Gruppe, Folsäure und Vitamin C. 

Es entstehen daraus Kuchen, Kleingebäck, Obstknödel, Strudel, Obstlaibchen, Kompott, Röster, Mus, Eis, Marmelade (lässt sich wunderbar einfach kochen),  Chutneys, Saucen, Marillen in Weingelee, Liköre, Schnäpse (Achtung: Sind im Verkauf öfters "naturidentisch" aromatisiert.)

Im Anhang des Artikels finden Sie eine Reihe köstlicher Rezepte mit Marillen / Aprikosen!
 

Erntekalender

Früchte early summer gekocht essbar
🌿

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

verdauungsfördernd (Früchte) Volksheilkunde
blutbildend (Früchte) Volksheilkunde
zellschützend (Früchte) Volksheilkunde
antioxidativ (Früchte) Volksheilkunde
immunstärkend (Früchte) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Kupfer Mineral
Alpha-Carotin Sekundär
Beta-Carotin Sekundär
Carotinoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B3 / Niacin Vitamin
Vitamin B5 / Pantothensäure Vitamin
Vitamin B9 / Folsäure Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Amygdalin
Blausäurehaltige Glykoside
Einfachzucker
Flavonole
Fructose
Gruppen
Kohlenhydrate
Lipide
Lycopin
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Organische Säuren
Proteine, Eiweiße
Quercetin
Sekundäre Pflanzenstoffe
Zitronensäure
Äpfelsäure
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Kupfer

Kupfer ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Cu und der Ordnungszahl 29. Es ist ein Übergangsmetall, im Periodensystem steht es in der 4. Periode und der 1. Nebengruppe oder Kupfergruppe. Der lateinische Name cuprum ist abgeleitet von (aes) cyprium „Erz von der griechischen Insel Zypern“, auf der im Altertum Kupfer gewonnen wurde.

Alpha-Carotin

Carotine (Plural zu Carotin, von lateinisch carota „Karotte“) sind zu den Terpenen zählende ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit der Summenformel C40Hx, die als rotgelbe Naturfarbstoffe in vielen Pflanzen vorkommen, besonders in deren farbigen Früchten, Wurzeln und Blättern.

Beta-Carotin

Carotine (Plural zu Carotin, von lateinisch carota „Karotte“) sind zu den Terpenen zählende ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit der Summenformel C40Hx, die als rotgelbe Naturfarbstoffe in vielen Pflanzen vorkommen, besonders in deren farbigen Früchten, Wurzeln und Blättern.

Carotinoide

Als Carotinoide, auch Karotinoide, wird eine umfangreiche Klasse natürlich vorkommender fettlöslicher Pigmente (Lipochrome) bezeichnet, denen chemisch als Grundgerüst ein Tetraterpen gemeinsam ist.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B3 / Niacin

Niacin, auch Vitamin B3, Nicotinsäure, Nicotinamid genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Die gesunde menschliche Leber kann unter Mithilfe der Aminosäure Tryptophan (z.B.Vollkorn ist Tryptophanspender !) Vitamin B3 erzeugen. Wirkung: Mitbeteiligung an der Regulierung von Blutzucker, Cholesterin, Schlaf, Herztätigkeit, Stimmungslage, besonders wichtig für Gesundung von Haut und Schleimhaut. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden. Bei Mangel, der bei Menschen, die sich hauptsächlich von Hirse oder Mais ernähren, vorkommt, tritt häufig die Hautkrankheit Pellagra auf.

Vitamin B5 / Pantothensäure

Pantothensäure, auch Vitamin B5 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung: Es hat als Bestandteil eines Coenzyms große Bedeutung für vielfältige Stoffwechselfunktionen, für Stressabwehr, Vitalität, geistige Frische, Durchblutung und Wundheilung. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B9 / Folsäure

Folsäure, auch Vitamin B9 oder Folat genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : Die hitze-, sauerstoff- und lichtempfindliche FOLSÄURE (UV-Strahlung reduziert Folsäure sogar im menschlichen Körper) hat großen Einfluss auf Zellteilung und Zellneubildung. Sie hilft mit, Wirbel- und Rückenmarkschäden (Spina bifida) bei Neugeborenen zu verhindern und wirkt mit bei Blutbildung, Aufbau der Schleimhäute, Verhütung von Arteriosklerose. Speicherung: Durch ihre Wasserlöslichkeit wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Amygdalin

Amygdalin ist ein cyanogenes Glycosid, das in Gegenwart von Wasser und dem Enzymgemisch Emulsin Blausäure (HCN) abspaltet.

Blausäurehaltige Glykoside

Blausäurehaltige Glykoside (Cyanogene Glykoside) sind Verbindungen aus Kohlenhydraten und Blausäure . Sie kommen in zahlreichen Pflanzen vor.   Warnung: Auch wenn beim gesunden Menschen das Enzym Rhodanase - es kommt insbesondere in seiner Leber vor – winzige Mengen an Cyaniden zu entgiften vermag, dürfen Pflanzen, die blausäurehaltige Glykoside enthalten, erst nach entgiftender Behandlung als Nahrungsmittel genommen werden, denn Blausäure (Cyanwasserstoff), die in den Körper gelangt, kann von Übelkeit, über neurologische Ausfallserscheinungen, bis hin zum Tod führen. Man geht davon aus, dass verzehrte Bittermandeln in der Menge von einer Bittermandel pro Kilogramm Körpergewicht zu tödlichen Vergiftungserscheinungen führen. Besonders gefährdet sind Kinder: Sie wiegen nicht viel, also genügen wenige Kerne um sie zu schädigen. Aber Kinder probieren gerne Kerne, von denen die meisten blausäurehaltig sind, neben Bittermandeln auch besonders die von Pfirsichen, Nektarinen, verschiedenen Aprikosenarten, Zwetschken, Pflaumen.   Kochtipps: Nahrungsmittel, die blausäurehaltige Glykoside enthalten, erst nach Zerkleinern (außerhalb des Mundes), Wässern und Kochen bzw. Backen mit Wassergehalt zu sich nehmen. Werden solche Nahrungsmittel (Aprikosenkerne, Bittermandeln, Pfirsichkerne, Pflaumenkerne, Maniok, Bambussprossen, Holunderfrüchte, Grünkern, Kirsch-, Apfel-, Quitten-, Birnenkerne, Apfelbeeren, Leinsamen, … roh gegessen, findet die Spaltung von Amygdalin in Blausäure, Bittermandelöl und Glucose erst im Körper statt und der Körper nimmt die sehr giftige Blausäure auf. Zum Würzen unproblematisches Bittermandelaroma verwenden.

Einfachzucker

Monosaccharide sind eine Stoffgruppe von organisch-chemischen Verbindungen. Sie sind die Produkte der partiellen Oxidation mehrwertiger Alkohole. Monosaccharide haben eine Kette aus mindestens zwei Kohlenstoffatomen als Grundgerüst und weisen eine Carbonylgruppe sowie mindestens eine Hydroxygruppe auf. Sie sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Disacchariden (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) oder Polysacchariden (Vielfachzuckern) verbinden.

Flavonole

Die Flavonole sind eine Untergruppe sekundärer Pflanzenstoffe innerhalb der Stoffgruppe der Flavonoide. Die Flavonole besitzen im Unterschied zu den Flavonen, einer weiteren Untergruppe der Flavonoide, eine zusätzliche Hydroxygruppe in Position 3. Das Grundgerüst der Flavonole ist somit die Verbindung 3-Hydroxyflavon. Die einzelnen Flavonole unterscheiden sich voneinander durch das Substitutionsmuster des 3-Hydroxyflavon-Grundgerüsts mit Hydroxygruppen und durch die Art der weiteren Derivatisierung dieser hydroxylierten 3-Hydroxyflavone durch u. a. O-Alkylierung, meist in der Form von O-Methylierung und/oder durch die O-glycosidische Anbindung von Saccharid-Resten unter Bildung von Glycosiden.

Fructose

Fructose ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung. Fructose gehört als Monosaccharid (Einfachzucker) zu den Kohlenhydraten. Wegen der Ketogruppe am zweiten Kohlenstoffatom und wegen der Zahl von sechs Kohlenstoffatomen im Molekül ist Fructose eine Ketohexose. Sie kommt in zwei spiegelbildlichen Isomeren vor. Alle Angaben in diesem Artikel betreffen allein die D-Fructose, da die L-Fructose in der Praxis bedeutungslos ist.

Gruppen

Familienname

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Lipide

Lipide und Lipoide sind eine Sammelbezeichnung für wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe, die sich dagegen aufgrund ihrer geringen Polarität sehr gut in hydrophoben Lösungsmitteln wie Chloroform oder Methanol lösen. Ihre Wasserunlöslichkeit rührt vor allem von den langen Kohlenwasserstoff-Resten her, welche die allermeisten Lipide besitzen. Man teilt sie grob in verseifbare und nicht verseifbare Lipide ein.

Lycopin

Lycopin, auch Lycopen oder Leukopin gehört zur Klasse der Carotinoide und wird in hohen Konzentrationen in Tomaten – von deren wissenschaftlichem Namen Solanum lycopersicum auch die Bezeichnung des Stoffes herrührt – und Hagebutten gefunden. Der Stoff gehört zu den Tetraterpenen und besitzt aufgrund seiner Polyen-Struktur eine rote Farbe, welche auch den Tomaten ihre charakteristische Färbung verleiht. Es ist als Lebensmittelfarbstoff E 160d in der EU zugelassen. Lycopin zählt zu den Antioxidantien und gilt als Radikalfänger, d. h., es kann bestimmte reaktionsfreudige Moleküle im menschlichen Körper unschädlich machen.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Proteine, Eiweiße

Proteine, Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaute Moleküle, die Struktur und Funktion jeder lebenden Zelle von Pflanze, Tier und Mensch bestimmen und an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Ein Mensch besitzt Hunderttausende verschiedener Proteine, hergestellt in den Ribosomen (zelleigne „Eiweißfabriken“) aus nur zwanzig Aminosäuren! Proteine zählen mit den Kohlenhydraten und Fetten zu den Hauptnährstoffen des Menschen. Die DGE empfiehlt Erwachsenen, täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht durch Mischkost zu sich nehmen. Mehr nicht, denn eine dauerhafte und übermäßige Aufnahme von Eiweißen erhöht die Konzentration der Harnsäure im Blut, was zu Gelenkserkrankungen wie Gicht oder Rheuma führen kann. Pflanzliches Eiweiß ist dem tierischen ebenbürtig und bringt durch die mitgelieferten Ballaststoffe zusätzliche Sättigungsvorteile, gesundheitliche Werte und wenig Fett. Proteine können noch mehr: Sie fungieren als Infektionsabwehr, regulieren die Ionenkonzentration in den Zellen und bestimmen so die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, sorgen für die Kontraktion der Muskeln … Ab einer Körpertemperatur von 41° Celsius (Fieber) beginnen die Proteine allerdings abzusterben und es besteht für den Erkrankten Lebensgefahr.

Quercetin

Quercetin ist ein pflanzlicher, gelber Naturfarbstoff aus der Gruppe der Polyphenole und Flavonoide. Als 3-Hydroxyflavon mit vier zusätzlichen phenolischen Hydroxygruppen zählt es zur Flavonoid-Untergruppe der Flavonole. Quercetin ist ein Oxidationsprodukt des Anthocyanin-Farbstoffs Cyanidin.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Zitronensäure

Citronensäure (auch Zitronensäure) ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Tricarbonsäuren und zu den Fruchtsäuren zählt. Neben der wasserfreien Variante existiert das Citronensäuremonohydrat (C6H8O7 · H2O), das pro Molekül Citronensäure ein Molekül Kristallwasser enthält. Die Salze und Ester der Citronensäure sind die Citrate. Ein Konstitutionsisomer der Citronensäure ist die Isocitronensäure.

Äpfelsäure

Äpfelsäure ist eine chemische Verbindung aus den Gruppen der Dicarbonsäuren und Hydroxycarbonsäuren, die als rechtsdrehende D- und als linksdrehende L-Äpfelsäure vorkommt. Äpfelsäure bildet ein farbloses, fast geruchloses, sauer schmeckendes, kristallines Pulver.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Abgeschlagenheit Volksheilkunde
Marillen gelten in der Volksheilkunde als nährstoffreich und werden traditionell bei Müdigkeit eingesetzt, um Energie und Vitalität zu unterstützen.
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Verstopfung Volksheilkunde
Der hohe Ballaststoffgehalt und die leicht abführende Wirkung machen Marillen in der Volksheilkunde zu einem beliebten Mittel zur sanften Verdauungsförderung.
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Herz-Kreislauf-Stärkung Volksheilkunde
Marillen werden traditionell wegen ihres Kalium- und Magnesiumgehalts zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion verwendet.
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Blutarmut Volksheilkunde
Der Eisengehalt der Marille macht sie in der Volksheilkunde zu einem geschätzten Nahrungsmittel bei Blutarmut und zur Blutbildung.
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Augenbeschwerden Volksheilkunde
Marillen sind reich an Beta-Carotin und gelten in der Volksheilkunde als traditionelles Mittel zur Unterstützung der Augengesundheit.
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Heißhunger Volksheilkunde
Der natürliche Zuckergehalt und die Nährstoffdichte machen Marillen in der Volksheilkunde zu einem sättigenden Snack gegen Heißhungerattacken.
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Entspannung finden Volksheilkunde
Marillen werden traditionell wegen ihres Magnesium- und B-Vitamingehalts zur Unterstützung von Entspannung und Nervenstabilität verwendet.
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Heimweh Volksheilkunde
Die Marille wird in südlichen Kulturen traditionell als Trostfrucht geschätzt und soll emotional stabilisierend und beruhigend wirken.
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Hilft bei

Andere Namen

Aprikose

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeObstVerzehrtauglichkeit DestillierenEinfrierenEinmachenEntsaftenGenussnahrungKochenLagernÖl-PressenRohkostSaftTrocknenNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungKosmetikWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeGenusspflanzeZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenFlachlandGebirgeHügellandMittelgebirgeLebensraumGärtenVerbreitungAsienEuropa
Blütenfarbe weiß
Blütezeit Erstfrühling | AprilVorfrühling | März
Wuchsform Baum

Aussaat & Pflege

first spring

Baum

midsummer

Jungtriebe

late summer

Zweige

Nachbarn im Garten

Lade Nachbarschaftsgraph...

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Rosaceae
Gattung
Prunus
Ordnung
Rosales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Baum
Habitat
Most trees growing apparently wild have escaped from cultivation but there are pure stands of the trees in Tibet on mountain slopes in sparse forests at elevations of 700 - 3000 metres.
Essbarkeit
★★★★☆
Heilwirkung
★★★☆☆
Licht
8/10
Feuchtigkeit
5/10
Boden
6/10
pH-Wert pH 7 – 7.5

Anbau & Pflege

Global Fruit Crop Industrial Crop: Oil Management: Standard Staple Crop: Protein-oil Requires a well-drained moisture-retentive fertile soil in a warm sunny position. Succeeds in light shade but fruits better in a sunny position. Thrives in a loamy soil, doing well on limestone. Prefers some chalk in the soil but is apt to become chlorotic if too much is present. Prefers a pH in the range 6.5 to 7.5. Dislikes clay soils. Intolerant of saline soils. Trees drop their fruit buds if there is a summer drought. The apricot is widely cultivated for its edible fruit in temperate areas that have long hot summers, there are many named varieties. The tree is perfectly hardy in Britain but it usually flowers very early in the spring and the flowers are then liable to be destroyed by frosts. It really requires a more continental climate (with its clearly defined seasons) than it gets in Britain. However, if given the benefit of a south or west facing wall and some protection from frosts when it is in flower, reasonable crops can usually be produced in southern England. The plants are self-fertile, but hand pollination would be advisable since they are normally flowering before many pollinating insects are active. In Britain apricots are usually grown on plum rootstocks, 'St. Julien A' is the most widely used. The dwarfing rootstock 'Pixie' is also a possibility, but this must be double worked with 'St. Julien A' because it is incompatible with apricots. Any pruning should be carried out in the summer to allow rapid healing and therefore less risk of infection. Oats should not be grown near apricots because their roots have an antagonistic effect on the roots of the apricot. Tomatoes and potatoes are also bad companions for apricots. If nasturtiums (Tropaeoleum spp) are grown under apricots they will make the fruit less palatable to insects, though this is not detectable by the human palate. Most members of this genus are shallow-rooted and will produce suckers if the roots are damaged. Plants in this genus are notably susceptible to honey fungus. Special Features: Edible, Not North American native, All or parts of this plant are poisonous, Fragrant flowers, Attractive flowers or blooms. The plant is heat tolerant in zones 8 through 1. (Plant Hardiness Zones show how well plants withstand cold winter temperatures. Plant Heat Zones show when plants would start suffering from the heat. The Plant Heat Zone map is based on the number of "heat days" experienced in a given area where the temperature climbs to over 86 degrees F (30°C). At this temperature, many plants begin to suffer physiological damage. Heat Zones range from 1 (no heat days) to 12 (210 or more heat days). For example Heat Zone. 11-1 indicates that the plant is heat tolerant in zones 11 through 1.) For polyculture design as well as the above-ground architecture (form - tree, shrub etc. and size shown above) information on the habit and root pattern is also useful and given here if available. The plant growth habit is a standard with a non-suckering single trunk [1-2]. Harvesting typically occurs in late summer to early autumn, with specific timing varying by species. For instance, plums and peaches are usually harvested from July to September (Northern Hemisphere), while almonds are harvested in August to September (Northern Hemisphere). Prunus species usually flower in early spring, often between March and April (Northern Hemisphere), depending on the species and local climate. Growth rates vary among species, but Prunus trees generally grow moderately fast, often reaching full height in 3 to 5 years. However, they may take several years to bear fruit, depending on the species and growing conditions. It varies by species. Some Prunus species (like many plums and almonds) are self-fertile, while others (like sweet cherries and certain apricots) require cross-pollination with another compatible variety for optimal fruit set.
Vermehrung: Seed - requires 2 - 3 months cold stratification and is best sown in a cold frame as soon as it is ripe. Sow stored seed in a cold frame as early in the year as possible. Protect the seed from mice etc. The seed can be rather slow, sometimes taking 18 months to germinate. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle. Grow them on in a greenhouse or cold frame for their first winter and plant them out in late spring or early summer of the following year. Cuttings of half-ripe wood with a heel, July/August in a frame. Difficult. Softwood cuttings from strongly growing plants in spring to early summer in a frame. Difficult. Layering in spring.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Fruit Oil Oil Seed Edible Uses: Gum Oil Oil Fruit - raw, cooked or dried for later use. The best forms are soft and juicy with a delicious rich flavour[K]. Wild trees in the Himalayas yield about 47.5kg of fruit per year.The fruit of the wild form contains about 6.3% sugars, 0.7% protein, 2.5% ash, 2.5% pectin. There is about 10mg vitamin C per 100g of pulp. The fruit is about 5cm in diameter and contains one large seed. Seed - raw or cooked. Bitter seeds should be eaten in strict moderation, but sweet ones can be eaten freely. The bitter seeds can be used as a substitute for bitter almonds in making marzipan etc. An edible gum is obtained from the trunk. The seed contains up to 50% of an edible semi-drying oil.

Weitere Nutzung

Adhesive Dye Gum Oil Oil Wood Agroforestry uses: Prunus species can be used as windbreaks and in alley cropping systems. They also improve biodiversity by providing habitats for pollinators and other wildlife. Some varieties can fix nitrogen in the soil, contributing to soil health. Landscape Uses : Specimen, Espalier. An edible semi-drying oil is obtained from the seed. Used for lighting. The oil has a softening effect on the skin and so it is used in perfumery and cosmetics, and also in pharmaceuticals. A green dye can be obtained from the leaves. A dark grey to green dye can be obtained from the fruit. Wood - handsome, hard, durable. Agricultural implements etc. Espalier: tree or other plants that is trained to grow flat against a support (such as a trellis or wall). 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Prunus species are known for their showy flowers that produce both nectar and pollen, attracting bees, butterflies, and other pollinators. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The fruits are an important food source for birds and mammals, and the trees provide shelter through their dense foliage. Some species, especially cherries and plums, are known to support wildlife with both food and roosting/nesting sites. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – Prunus species offer shelter for invertebrates, particularly in their rough bark and leaf litter. They also support beneficial insects by providing overwintering sites. 4. Pest Confuser (Smell): No – While Prunus species are fragrant when blooming, they are not known for emitting strong pest-repelling scents.

Verbreitung

Heimisch: BR, China North-Central, China South-Central, GR, Germany [c]; Switzerland [c]; Austria [c]; Czech Republic [c]; Slovakia [c]; Hungary [c]; Portugal [c]; Spain [c]; Baleares [c]; France [c]; Corsica [c]; Sardinia [c]; Italy [c]; Sicily [c]; Slovenia [c]; Croatia [c]; Bosnia & Hercegovina [c]; Romania [c]; Bulgaria [c]; Greece [c]; Crete [c]; Belarus [c]; European Russia [c]; Ukraine [c]; Crimea [c]; Morocco [c]; Algeria [c]; Tunisia [c]; Libya [c]; Madeira [c]; Kazakhstan [c]; Turkmenistan [c]; Uzbekistan [c]; Kyrgyzstan [c]; Tajikistan [c]; Northern Caucasus [c]; Georgia [Caucasus] [c]; Armenia [c]; Azerbaijan [c]; Afghanistan [c]; Saudi Arabia [c]; Oman [c]; Yemen [c]; China (Gansu, Hebei, Shaanxi, Shandong, Shanxi, Sichuan, Xinjiang); South Korea [c]; Japan [c]; Taiwan [c]; Pakistan [c]; Nepal [c]; India [c]; Myanmar [c]; Vietnam [c]; Java [c]; Australia [c] (South Australia [c], New South Wales [c]); USA [c] (California [c], Colorado [c], Idaho [c], Illinois [c], Kansas [c], Missouri [c], Montana [c], Oregon [c], Pennsylvania [c], Utah [c]); Mexico [c], Global, Inner Mongolia, Kazakhstan, Kirgizstan, Kriti, Manchuria, North America, Qinghai, Uzbekistan, Xinjiang Eingeführt: AL, AU, Afghanistan, Albania, Algeria, Austria, Belgium, British Columbia, Bulgaria, CA, CH, CY, CZ, California, Central European Russia, Colorado, Corse, Corse (Corsica), Cyprus, Czech Republic, EE, East European Russia, East Himalaya, Flemish Region, France, Germany, Greece, Hungary, IN, Idaho, Illinois, Iowa, Iran, Italy, Kansas, Korea, Krym, Lebanon-Syria, Libya, Michigan, Missouri, Montana, Morocco, NW. Balkan Pen., New Mexico, New South Wales, North Caucasus, North European Russia, Ontario, Oregon, Pakistan, Pennsylvania, Portugal, Queensland, Romania, Sardegna, Sardegna (Sardinia), South Australia, South European Russia, Spain, Tadzhikistan, Transcaucasus, Tunisia, Turkmenistan, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Utah, Virginia, Walloon Region, Washington, West Himalaya

Alternative deutsche Namen

AprikoseAprikosenbaumMarille
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren