Marillenmarmelade machen
Groß und Klein lieben sie! - Marillenmarmelade ist für die ÖsterreicherInnen d i e Marmelade ( = “Konfitüre“) schlechthin. Sie kommt aufs Butterbrot genauso wie sie für Biskuitrouladen, Sachertorten, Kekse und Palatschinken (= Pfannkuchen) gebraucht wird. Ein eigener Marillenbaum an der ost- oder westseitigen Hauswand war und ist deshalb der Traum und der Stolz vieler.
Marillen / Aprikosen entwickeln durch das Kochen so viel Süße und Aroma, dass außer Gelierzucker 2 : 1 keine weitere Zutat benötigt wird! Auch die richtige Konsistenz schaffen sie im Handumdrehen. Man kann sagen: Marillenmarmeladekochen ist pure Freude …. Nur anbrennen oder überkochen lassen sollte man sie halt nicht!
Zutaten
- 1.00 kg Marillen
- 500.00 g Gelierzucker 2:1
Zubereitung
- 1.00 kg Marillen — = Aprikosen
- 500.00 g Gelierzucker 2:1
Die Marillen entkernen. Die Früchte vierteln, in einen Stahltopf geben und mit dem Gelierzucker bestreuen.
12 – 24 Stunden zugedeckt stehen lassen. In dieser Zeit setzt sich eine gewisse Menge Fruchtsaft ab, so dass keine weitere Flüssigkeit dazugegeben werden muss.
Geeignete Schraubgläser reinigen und auf ein Brett oder auf ein Frotteetuch stellen.
Fruchtmasse unter Rühren erhitzen. Bevor die Masse kocht, die Früchte im Topf mit einem Stabmixer weiter zerkleinern. Vorsicht, kann spritzen!
4 Minuten wallend kochen lassen, dabei immer wieder vom Boden wegschaben. Den entstehenden Fruchtschaum in ein Schraubglas füllen und im Laufe der nächsten Zeit verwenden.
Die Fruchtmasse mit Hilfe von Trichter und Schöpfkelle kochendheiß randvoll in die Schraubgläser füllen.
Mit Schraubdeckeln fest verschließen, umdrehen und für etwas 5 Minuten auf den Deckeln stehen lassen. So werden auch die Innenseite des Deckels und der geringe Luftraum des angefüllten Glases keimfrei.
Gläser beschriften, dunkel und kühl aufbewahren.