Kronenanemone

Anemone coronaria L. · auch: Anemone, Kronen-

Kulturpflanze giftig
© MathKnight

Erläuterung

als Tuff von jeweils 3 Rhizomknöllchen 5 cm in die Erde. Winterschutz geben.

Portrait

Die Kronenanemone bzw. Gartenanemone, wie sie im Unterschied zur Kleinen Gartenanemone, die kleinere Blüten trägt, auch genannt wird, wächst wild in lichten Wäldern, Olivenhainen, Zwergstrauchheiden, in Weinbergen und auf Brachfeldern Südosteuropas und Vorderasiens. Im Frühjahr tauchen sie u.a. die hügeligen Flächen zwischen Tel Aviv und Beer Sheva in ein leuchtendes Rot.

Wegen ihrer langen Blütezeit im Frühling (Dezember bis Mai) wird sie auch als Frühlingsanemone bezeichnet und ist bei den Gartenbesitzern Europas sehr beliebt und ist hier seit 1600 in Kultur und wird auch als Schnittblume gehandelt. Die Kulturformen sind in Blattform, Blütengröße und Blütenfarbe sehr variabel.

Es gibt zahlreiche Sorten mit einfachen Blüten (z. B. 'De Caen'-Hybriden), halbgefüllten Blüten (z. B. St. Birgit'-Hybriden) und gefüllten Blüten. Die Blüten, deren Mitte blaue oder purpurne Staubbeutel zieren, können scharlachrot, blau, violett, rosa oder weiß sein und erreichen Durchmesser zu 10 cm. Unterseits sind sie seidig behaart. Im Frühsommer beginnen die Kronenanemonen einzuziehen und öffnen im Frühling wieder ihre Blütenaugen.

Doch überleben die Kronenanemonen auf Dauer nur in wintermilden Gebieten oder in Glashäusern.

 

  • Gartentipp: Anemonen nicht in die Nähe von Pflaumen-, Pfirsich-, Nekarinen- und Marillenbäumen pflanzen, denn sie können Zwischenwirte für den Pflaumenrost sein, der diese Obstbäume schädigt. Zudem verursacht er braune Flecken auf den Anemonenblättern. 

Andere Namen

FrühlingsanemoneGartenanemone

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeFrischblumenhandelNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeBienenweideGartenKübelpflanzezum Verwildern geeignetZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenFlachlandHügellandMittelgebirgeLebensraumBrachlandLaubwälderWeingärtenZwergstrauchheidenVerbreitungSüdeuropaVorderasien
Blütenfarbe weißpurpurrosaviolettblaurot
Blütezeit Erstfrühling | AprilWinter | Dezember | Januar | FebruarVorfrühling | März
Wuchsform Geophytkrautige Pflanze / StaudeKryptophyt

Aussaat & Pflege

full autumn

Knolle

Nachbarn im Garten

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Steckbrief

Familie
Ranunculaceae
Gattung
Anemone
Ordnung
Ranunculales
Klasse
Magnoliopsida

Verbreitung

Heimisch: Albania, Algeria, BR, Baleares, Bulgaria, Corse, Cundinamarca, Cyprus, East Aegean Is., Egypt, France, Greece, Iran, Iraq, Italy, Kriti, Lebanon-Syria, Libya, Manizales, NO, NW. Balkan Pen., Palestine, Portugal, Portugal Continental, SE, Sardegna, Sicilia, Sinai, Spain, Spain; Baleares; France; Corsica; Sardinia; Italy; Sicily; Malta; San Marino; Croatia; Montenegro; North Macedonia; European Turkey; Greece (rare N-Greece, widespread C- & S-Greece, incl. most islands); Crete; Algeria; Tunisia; Libya; Egypt (NE-Egypt, NW-coastal Egypt); La Réunion [I]; Azerbaijan; East Aegaean Isl. (widespread, incl. Rhodos, Kastellorhizo Isl.); Turkey (N-Anatolia, NW-Anatolia: Bithynia, S-Anatolia, SSW-Anatolia, SW-Anatolia, W-Anatolia); Iraq (NE-Iraq, NW-Iraq, SE-Iraq); Iran (S-Iran, W-Iran); Cyprus (C-Mountains, E-Cyprus, N-Cyprus, S-Cyprus, W-Cyprus); Lebanon (C-Lebanon, coastal W-Lebanon); Syria (C-Syrian Desert, Jazira, NW-Syria, Jbel Druze, W-Syrian Mountains); Israel (coastal W-Israel, Rift Valley, N-Israel, N-Negev Desert, Judean Desert); Sinai peninsula (C-Sinai, N-Sinai); Jordania (S-Jordania, W-Jordania); Ryukyu Isl. [I]; Taiwan [I]; Colombia [I], Transcaucasus, Tunisia, Türkiye, Türkiye-in-Europe, conterminous 48 United States Eingeführt: Belgium, Corse (Corsica), DZ, Flemish Region, France, Galápagos Islands, Great Britain, Réunion, TW, The Netherlands, Walloon Region
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren