Die Goji-Beere („Gemeiner Bocksdorn“) ist ein sehr anspruchsloser, winterharter, bogig wachsender Strauch. Sobald einer seiner Zweige den Boden berührt, schlägt er Wurzeln und breitet sich munter aus, sodass er gut vermehrt werden, aber als Neophyt sogar lästig werden kann.
Erläuterung
die sich durch Absenker gebildet haben. Frischgesetzte Jungpflanzen fallen manchmal Schnecken zum Opfer.
Portrait
Standort im Garten:
Die Goji-Beere, die bis zu 4 m hoch werden kann, ist durch ihren bogigen Wuchs, ihre lange Blütezeit vom Juni bis in den Oktober und durch ihre an den oft noch blühenden Zweigen wie rote Perlen aufgereihten, gesunden Früchten, die von August bis Oktober reifen, ein attraktiver Strauch für den Garten, wenn da nicht die Wucherei wäre! Sie verbreitet sich nämlich nicht nur durch ihre Absenker, sondern auch über ihre Wurzeln und Samen. Schnecken allerdings lieben junge Gojipflanzen!
Wegen ihres Hanges zu wuchern, ist es ratsam, ihr eine Wurzelsperre zu verpassen und sie - wie übrigens auch die Brombeere - an einem senkrechten Gerüst zu ziehen, um sie unter Kontrolle halten zu können.
Ernte:
Die Ernte erfolgt wie bei der Kornelkirsche, der sie im Geschmack ähnelt: Tücher unter der Pflanze ausbreiten und kräftig schütteln. Die reifen Beeren fallen herunter, können eingesammelt werden.
Die Goji-Beere als Nahrungsmittel:
Mit dem Begriff "Anti-Aging-Pflanze" ist die Wirkung der Goji-Beere gut definiert!
Verwendet werden:
Blüten als essbare Deko
Junge Blätter als Salat oder Spinat
Aber vor allem die Früchte, die "Gojibeeren"!
Sie schmecken richtig angenehm süß mit einer leichten Säure. Die darin enthaltenen wenigen Schleimstoffe vermitteln ein weiches Mundgefühl.
Verzehrt können sie roh, aber auch getrocknet – ähnlich den Weintrauben / Rosinen – pur oder in unterschiedlichen Zubereitungen werden.
Inhaltsstoffe und Speisenzubereitungen mit Gojii-Beeren:
Sinnvoll ist es, sie in kleine, Energie spendende, dabei gesunde Zwischenmahlzeiten einzubauen, deren Wert sie erhöhen, denn sie sind reich an
Antioxidantien
Carotinoiden
Vitamine C
Vitamin E
Mineralstoffe wie Phosphor und Zink.
Folglich können sie mitverwendet werden in
Joghurts
Smoothies
Tees
Studentenfutter
Müsli
Quarkcremes
Obstsalaten
Eiszubereitungen
Schokolade
Salaten
Süßsauren Saucen (z.B. für Wild)
Fruchtlikören
Keksen, Muffins …
Um sein Immunsystem nachhaltig zu stärken und einen zellschützenden Effekt zu erreichen, empfiehlt es sich, Gojibeeren kurrmäßig über 6 Wochen täglich zu verzehren, und zwar ungefähr 15 g. Das ist etwa eine Frauenhand voll bzw. 2 Esslöffel.
Tipp aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):
Gojibeeren als Tee bzw. Absud in der Form zu sich zu nehmen, die wir Europäer als „Kompott“ bezeichnen würden. Hier finden Sie das Rezept dazu.
Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und
Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische
Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung
(Details).
Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.
Traditionell beschriebene Eigenschaften
immunstärkend(Früchte)TCM
antioxidativ(Früchte)TCM
Inhaltsstoffe
CarotinoideSekundär
Vitamin C / AscorbinsäureVitamin
VitamineVitamin
Antioxidantien
Kohlenhydrate
Lutein
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Polysaccharide
Sekundäre Pflanzenstoffe
Zeaxanthin
Details zu den Inhaltsstoffen
Carotinoide
Als Carotinoide, auch Karotinoide, wird eine umfangreiche Klasse natürlich vorkommender fettlöslicher Pigmente (Lipochrome) bezeichnet, denen chemisch als Grundgerüst ein Tetraterpen gemeinsam ist.
Vitamin C / Ascorbinsäure
ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh! Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.
Vitamine
Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.
Antioxidantien
Ein Antioxidans oder Antioxidationsmittel ist eine chemische Verbindung, die eine Oxidation anderer Substanzen verlangsamt oder gänzlich verhindert.
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.
Lutein
Lutein ist ein orangegelbes Xanthophyll und neben β-Carotin und Lycopin das häufigste Carotinoid. Häufig ist es in Produkten für die Augengesundheit zu finden und als E 161b ist es in der EU als Lebensmittelfarbstoff zugelassen.
Makronährstoffe
Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.
Mikronährstoffe
Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !
Polysaccharide
Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung.
Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.
Zeaxanthin
Zeaxanthin ist ein natürlicher, orangegelber Farbstoff, der in Pflanzen und Tieren bei Reaktionen auf Lichtstrahlung eine Rolle spielt. Chemisch ist Zeaxanthin ein Xanthophyll, ein sauerstoffhaltiges Carotinoid. Die Substanz ist als E 161h in der EU als Futtermittelzusatzstoff zugelassen.
Traditionelle Verwendung
Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze
traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.
AugenbeschwerdenTCM
In der TCM wird Goji traditionell zur Unterstützung der Augengesundheit eingesetzt, da die Beeren als nährend für die Leber-Yin-Essenz gelten.
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VitalisierungTCM
Die Beeren werden in der TCM traditionell als tonisierend und energetisierend betrachtet und zur Stärkung der Lebenskraft Qi verwendet.
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Immunsystem-StärkungTCM
Goji gilt in der Volksheilkunde als immunmodulierend und wird traditionell zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte eingesetzt.
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Extrakte aus gemeinem Bocksdorn schützen vor Zerstörung des optischen Nervs, wenn ein Glaukom vorliegt.
VerwendungNutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBienenweideGartenWildobstWochenendgartenzum Verwildern geeignetZierpflanze
VorkommenNeophytHöhenstufenFlachlandGebirgeHügellandMittelgebirgeLebensraumÄckerAuwälderBöschungenBrachlandDämmeFluss- und BachuferGärtenHeckenMauernRuderalstellenSchuttplätzeWegränderVerbreitungWeltweit
An easily grown plant, it does not require a rich soil, flowering and fruiting better in a well-drained soil of moderate quality. Succeeds in impoverished soils, but more fertile soils are best if the plant is being grown for its edible young shoots. Requires a sunny position. Some plants at Kew are growing well in light shade[K]. Tolerates maritime exposure. Plants are hardy to about -15°c. There are some named varieties, selected for their ornamental value. Plants are very tolerant of pruning and can regrow from old wood. Any trimming is best carried out in the spring. Plants produce suckers freely and can become invasive when in a suitable position. Otherwise they can be difficult to establish. There is much confusion over the naming of this species. Most, if not all, of the plants being grown as L. chinense or L. europaeum are in fact this species. In garden design, as well as the above-ground architecture of a plant, root structure considerations help in choosing plants that work together for their optimal soil requirements, including nutrients and water. The root pattern is suckering with new plants from underground runners away from the plant [2-1]. Goji berries are usually harvested in late summer to early autumn when the berries are fully ripe and have turned bright red. Lycium species generally flower in late spring to early summer producing small, tubular flowers that can be purple or white. Lycium species are moderately fast-growing plants. Depending on growing conditions, they often reach a height of about 1 to 3 meters (3 to 10 feet) within a couple of years. Lycium species, including Goji berries, are self-fertile, meaning they can produce fruit from their own flowers.
Vermehrung: Seed - sow early spring in a greenhouse. Germination is usually good and fairly quick. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle and grow them on in the greenhouse for their first winter. Plant out in late spring or early summer. Pinch out the shoot tips of the young plants in order to encourage bushy growth. Cuttings of half-ripe wood, 5 - 10cm with a heel if possible, July/August in individual pots in a frame. Good percentage. Cuttings of mature wood of the current season's growth, autumn to late winter in a cold frame. High percentage. Division of suckers in late winter. Very easy, the suckers can be planted out direct into their permanent positions. Layering.
Essbare Verwendung
Edible Parts: Fruit Leaves Shoots Edible Uses: Tea Fruit - raw or cooked. The fruit is a berry about 2cm in diameter. A mild sweet liquorice flavour. Only the fully ripe fruits should be eaten[K]. Young shoots - cooked. Used mainly as a flavouring, they can also be lightly cooked for 3 - 4 minutes and used as a vegetable, the flavour is somewhat cress-like but has also been described as peppermint-like. The leaves wilt rapidly once they have been harvested. Some caution is advised, see notes at top of the page. The leaves are a tea substitute.
Weitere Nutzung
Hedge Hedge Soil stabilization Agroforestry uses: Due to its dense growth, goji can be used in agroforestry systems as a hedgerow or windbreak. It also contributes to soil health and attracts beneficial insects. Can be grown as an informal hedge, succeeding in maritime exposure. Plants have an extensive root system and can be planted to stabilize sandy banks. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Lycium species produce flowers that are rich in nectar and attract various pollinators, including bees and butterflies. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The fruit (Goji berries) is consumed by birds and small mammals. The plant’s dense, thorny structure provides shelter and nesting sites for birds and small wildlife. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – The thorny branches can offer overwintering shelter for insects and invertebrates, and the leaf litter adds to groundcover, supporting beneficial organisms. 4. Pest Confuser (Smell): No – Lycium species are not typically known for emitting strong scents that would confuse or repel pests.
Verbreitung
Heimisch: China North-Central, China South-Central, Inner Mongolia, Qinghai
Eingeführt: Alabama, Albania, Alberta, Argentina South, Arkansas, Austria, Baleares, Baltic States, Belgium, British Columbia, Bulgaria, California, Central European Russia, Colorado, Connecticut, Corse, Czechia-Slovakia, Delaware, Denmark, District of Columbia, East Aegean Is., Florida, France, Georgia, Germany, Great Britain, Greece, Hungary, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Ireland, Italy, Kansas, Kentucky, Korea, Kriti, Krym, Lebanon-Syria, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Mauritius, Michigan, Minnesota, Missouri, Montana, NW. Balkan Pen., Nebraska, Nepal, Netherlands, Nevada, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New South Wales, New York, North Carolina, North Dakota, Norway, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Ontario, Oregon, Pennsylvania, Poland, Portugal, Queensland, Québec, Rhode I., Romania, Saskatchewan, Saudi Arabia, South Australia, South Carolina, South Dakota, South European Russia, Spain, Sweden, Switzerland, Tasmania, Tennessee, Texas, Turkmenistan, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Utah, Uzbekistan, Vermont, Victoria, Vietnam, Virginia
Alternative deutsche Namen
BocksdornGewöhnlicher Bocksdorn
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren