Glücksklee

Oxalis tetraphylla Cav.

7 Fotos

Portrait

 

Über den  GLÜCKSKLEE

  • Von alters her gilt das vierblättrige Kleeblatt als Glückszeichen, und zwar das selten vierteilige Kleeblatt, das sich zwischen den normalerweise dreiteiligen Blättern des Weißklees versteckt!
  • Oxalis tetraphylla, der aus Mexiko stammende Glücksklee, produziert, wie sein botanischer Artname „tetraphylla“ besagt, beinahe ausschließlich vierteilige, leicht behaarte Kleeblätter
    Er wird seit dem 19. Jh. auch in Mitteleuropa als glücksbringende Topfpflanze kultiviert und zum Jahreswechsel, meistens geschmückt mit kleinen, zusätzlichen Glücksbringern, gerne verschenkt. Bekannte Sorten sind 'Iron Cross' und 'Alba' mit weißen Blüten.

Der Glücksklee kann als ausdauernde Pflanze auf einem halbschattigen Platz weitergepflegt werden. Nicht über der Heizung! Gerne steht er im Sommer im Freien, wo er von Juli bis Oktober seine rosafarbenen bzw. weißen, in Scheindolden angeordneten Blüten öffnet. Auch können seine tageszeitlichen Reaktionen der Blätter beobachtet werden: Sie gehen abends „schlafen“, d. h., sie falten sich zusammen und breiten sich morgens wieder aus.

Der Glücksklee ernährt und vermehrt sich über stärkehaltige Zwiebelchen, die er im Laufe von zwei, drei Jahren bildet.

 

Essbarkeit:

Oxalis tetraphylla ist nahe verwandt zu unserem einheimischen Sauerklee (Oxalis acetosella). Wie dieser ist die ganze Pflanze oxalsäurehaltig, besonders die älteren Zwiebelchen. Sein Gattungsname Oxalis erinnert daran! Oxalsäure wird durch Kochen zum Großteil aus der Pflanze gelöst. Kochwasser also nicht konsumieren! Auch Trocknen verringert den Gehalt an Oxalsäure.

Andere Namen

Vierblättriger Sauerklee Oxalis deppei Lodd.

Merkmale

Verwendung NahrungspflanzeGemüse und Salat BlattgemüseZwiebelgemüse Verzehrtauglichkeit KochenNotnahrungPflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBalkongartenKübelbepflanzungKübelpflanzeleicht zu ziehenWohnungSymbolpflanzeZierpflanze
Vorkommen VerbreitungAfrikaAsienAustralienEuropaMittelamerikaNordamerika
Blütenfarbe weißrosa
Blütezeit Frühherbst | SeptemberHochsommer | JuliVollherbst | OktoberSpätsommer | August
Wuchsform GeophytKryptophytkrautige Pflanze / Staude

Steckbrief

Familie
Oxalidaceae
Gattung
Oxalis
Ordnung
Oxalidales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
A weed of cultivated soil in Jersey.
Essbarkeit
★★★☆☆
Licht
7/10
Feuchtigkeit
5/10
Boden
5/10
pH-Wert pH 6.5 – 7

Anbau & Pflege

A very easily grown plant, preferring a sandy soil in a warm dry position. Our plants have proved to be very tolerant of neglect, succeeding for a number of years even in the dense growth of grass weeds[K]. When well-tended, clumps can spread quite quickly[K]. This species is not hardy in the colder areas of the country, it tolerates temperatures down to between -5 and -10°c. Closely related to O. deppei, which is included in this species by many botanists.
Vermehrung: Seed - best sown as soon as it is ripe in a cold frame. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle and plant them out in late spring or early summer. Division in spring. Larger divisions can be planted out direct into their permanent positions. We have found that it is better to pot up the smaller divisions and grow them on in light shade in a cold frame until they are well established before planting them out in late spring or early summer.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Flowers Leaves Root Edible Uses: Leaves - raw or cooked. A pleasant acid flavour, though a little fibrous[K]. Use in moderation, see notes at top of sheet, Flowers - raw[K]. A dellightful acid flavour, they make an attractive addition to the salad bowl and are especially relished by children[K]. Root - cooked. Starchy but of poor quality.

Weitere Nutzung

Ground cover[K]. The plants are dormant for about 5 months of the year, but grow so densly in the summer that they make an effective ground cover in full sun or light shade[K].

Verbreitung

Heimisch: BR, El Salvador, Germany [I]; Austria [I]; France [I]; Croatia [I]; Cameroon [I]; La Réunion [I]; South Korea [I]; Taiwan [I]; India [I] (Himachal Pradesh [I], Maharashtra [I], Meghalaya [I], Tamil Nadu [I], Uttar Pradesh [I]); Myanmar [I]; Vietnam [I]; Java [I]; Australia [I] (New South Wales [I]); Mexico (Aguascalientes, Chiapas, Ciudad de Mexico, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Mexico State, Michoacán, Morelos, Nayarit, Oaxaca, Puebla, Veracruz, Zacatecas); Isla Guadalupe; Guatemala; El Salvador; Costa Rica; Panama, Guatemala, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Southeast, Mexico Southwest, NO, Panamá Eingeführt: Assam, Austria, Belgium, Cameroon, Channel Is., DK, England, FR, Flemish Region, France, GB, Germany, Great Britain, HR, Hungary, India, JP, Jawa, Korea, MG, NW. Balkan Pen., PL, Réunion, SE, Slovakia, Spain, TW, Vietnam, Walloon Region, West Himalaya

Alternative deutsche Namen

GlückskleeVierblättriger Sauerklee
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren