Heilpflanze: auswurffördernd, antiseptisch, auswurffördernd

Weißtanne

Abies alba · auch: Tanne, Weiß-

Wildpflanze essbar
© Foto: Flyout
8 Fotos

Beschreibung

Tanne und Fichte werden oft verwechselt! Deshalb werden ihre Unterscheidungsmerkmale an den Anfang des Artikels gestellt.

Verwendete Pflanzenteile

Die jungen Triebe sollte man für den Wipferlhonig sammeln, der in der Hustenzeit gute Linderung bringt, aber auch roh sind die säuerlichen Nadeln eine Delikatesse für Salate, Aufstriche, oder einfach zum Würzen. Man kann die Triebe auch für das Aromatisieren von Likören und Sirupen verwendet werden.

Portrait

 

Was unterscheidet Tannen von Fichten?

  1. Rinde 
    Die Tanne, dieser majestätische Nadelbaum, wird dank seiner noch im Alter glatten, weißlich-grauen Rinde mit ebenfalls weißlichen, glatten Borkenschuppen als „Weißtanne“ bezeichnet. - Im Gegensatz dazu weist die Fichte eine rötlich-braune Rinde auf und wird deshalb auch als "Rottanne" bezeichnet.
  2. Zapfen
    • Tannenzapfen, die 5 – 17 cm hoch und bis zu 5 cm dick werden können, stehen aufrecht wie Kerzen auf dem Baum. Die Zapfen der Fichte hängen.
    • Die Zapfen der Tannen fallen nicht zu Boden, sondern zerfallen gleich nach der Zapfenreife, meist anfangs Oktober, auf dem Baum: Samen und Zapfenschuppen fallen ab, die leeren Zapfenspindeln bleiben noch mehrere Jahre auf den Zweigen. Die Samen sind nur einige Monate keimfähig.
      • Sie werden also auf dem Boden eigentlich nie Tannenzapfen finden. Es sind Fichtenzapfen, die umgangssprachlich als Tannenzapfen bezeichnet werden. Die sehen sich auch zu ähnlich! 
  3. Nadeln
    "Die Fichte sticht, die Tanne nicht!"
    Die Blätter der Koniferen werden als Nadeln bezeichnet. Ausnahme: Ginkgo! Der Tannenbaum jedenfalls hat Blätter, wie es auch im allbekannten Kinderlied O Tannenbaum heißt.
    Die Tannennadeln werden wie die Fichtennadeln bis zu sieben Jahre alt und erneuern sich nach und nach.

    Tannennadeln sind im Unterschied zu Fichtennadeln
    • in der Spitze nicht spitzig, sondern leicht eingekerbt, alte sogar leicht gerundet. Tannennadeln stechen deshalb nicht!
    • Die Nadeln selbst sind flach zusammengedrückt.
    • Auf den Seitenzweigen sitzen sie kammförmig gescheitelt.
    • Auf ihrer Unterseite sind sie jeweils mit zwei weißlichen Längsstreifen versehen.
    • Während Tannennadeln direkt auf dem Zweig sitzen, sitzen Fichtennadeln auf kleinen verholzten Stielen, den sogenannten "Kissen".
    • Tannennadeln lösen sich nach einem eventuellen Vertrocknen erst spät vom Ast, was die Weißtanne und die übrigen Tannenarten zu idealen Christbäumen / Weihnachtsbäumen macht! Ihre Nadeln beginnen nicht bereits nach einigen Tagen im Wohnzimmer auf den Boden zu rieseln.

 

Wildverbiss

 

Im Vergleich zur Fichte wird die Weißtanne bevorzugt verbissen. Einer der Gründe mögen ihre weicheren Nadeln sein! Der Verbiss durch Schalenwild, vor allem durch Rehe, Rothirsche und Gämsen kann an jungen Tannen große Ausmaße erreichen, so dass sie in gemischten Waldverjüngungsanpflanzungen im Höhenwachstum zurückbleiben und von Fichten und Buchen letztendlich verdrängt werden.
Daneben fegen Rehe besonders gerne an jungen Tannen, und im Winter können Rothirsche Schälschäden hervorrufen.
Vielerorts verhindert der Wildverbiss eine gelungene Anpflanzung der Weißtanne vollständig!

 

 

Habitus und Standortansprüche

 

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Weißtanne reicht von den westlichen Pyrenäen bis nach Kleinasien und vom Südrand des Harzes bis Sizilien. Sie ist im Allgemeinen empfindlicher als die Fichte. 

Was ihre Standortansprüche betrifft, gehört die Weißtanne zu den anspruchvollsten Waldbäumen. Um gut zu gedeihen, verlangt sie einen tiefgründigen und fruchtbaren Boden mit guter Wasserversorgung. Wichtig ist außerdem viel Luftfeuchtigkeit. Dagegen ist sie - ähnlich wie die Eibe - schattenverträglich und – ähnlich wie die Latsche - gegenüber dem pH-Wert des Bodens unempfindlich (pH-indifferent), allerdings ist sie sehr schadstoffempfindlich. Luftverschmutzung ist ihr Tod.

Die Weißtanne wächst als ein mächtiger Nadelbaum der eine regelmäßige, edle Form aufweist: gerader Stamm, horizontal abgehende, verzweigte Äste, mit einer tiefreichenden Pfahlwurzel fest im Boden verankert. Nicht umsonst wird dieser eindrucksvolle Waldbaum auch als „Edeltanne“ bezeichnet. Er wächst in Reinbeständen, aber meistens vergesellschaftet mit Fichte, Buche und Waldkiefer. 

Steht die Weißtanne frei, tritt ihre Mannbarkeit mit dem 30. Jahr ein, steht sie im Verbund, erst mit dem 60. – 70. Lebensjahr. Sie lässt sich mit ausländischen Tannen wie Griechische Tanne, Koloradotanne, Küsten-, Nordmanns-, Veitchs -, Numidische - und Spanische Tanne kreuzen. In milden Lagen kann jedes zweite Jahr ein Blühjahr sein, in raueren Lagen wiederholen sich diese erst nach 5 – 8 Jahren.

Mit 130 - 200 Jahren stellt die Weißtanne ihr Höhenwachstum ein. Sie hat dann bei einem Brusthöhendurchmesser von 2 m eine Gesamthöhe von ca. 50 m erreicht und in der Wipfelregion ein sogenanntes "Storchennest" ausgebildet. Ihr Dickenwachstum hält unter günstigen Standort- und Lichtverhältnissen aber bis 500 Jahre und länger an.

 

 

Nutzung der Weißtanne

 

  • Das HOLZ wird zur Herstellung von Pfosten, Platten, Furnieren, Kisten, Masten, Möbeln, Fenstern, Fußböden, Türen und Vertäfelungen sowie als Rohstoff für die Zellstoff- und Papierindustrie verwendet.
    Langsam gewachsenes Tannenholz wird im Musikinstrumentenbau als Resonanzboden und zur Herstellung von Orgelpfeifen genommen.
  • Tannen sind die beliebtesten CHRISTBÄUME / WEIHNACHTSBÄUME, da sie lange nicht nadeln, und wie andere Immergrüne als ein Symbol des Lebens in der dunklen Zeit um die Wintersonnenwende gelten.
  • VOLKSMEDIZINISCH wird die Tanne seit alters her wie die Fichte und die Waldkiefer genutzt, wobei die Weißtanne als Symbol der Kraft als besonders wirksam gilt. 

    Tanne, Fichte und Kiefer werden oft einfach als "Tann" bezeichnet.
     

    • Hildegard v. Bingen schreibt in ihrer „Physica“ („Naturkunde“) über die Tanne (Fichte): 

      " Die Tanne ist mehr warm als kalt und enthält viele Kräfte. Sie ist ein Sinnbild der Stärke. Geister hassen Tannenholz, und vermeiden Orte, an denen sich solches befindet…. 


      Wenn jemand Herzbeschwerden bekommt, muss er sich zuerst über dem Herzen mit einer Salbe (Anm.: Salbe mit Harz und Nadeln der Tanne bzw. Fichte) einreiben ... 

      Wer jedoch Schmerzen in der Brust (Anm.: Bronchitis) hat, der nehme die Asche von frischem Tannenholz und vermische sie mit doppelt so viel Bibernellenwurzeln und doppelt so viel Fenchel und so viel Süßholz wie Tannenasche. Koche das mit Wein und Honig und siebe es dann durch ein Tuch. Diesen Trank trinke häufig und er wird deine Brust reinigen und die Lunge wird gesund werden

      Wenn es reichlich aus der Nase fließt, so mache Rauch aus dem Tannenholz und sauge dies durch die Nase ein und der Fluss wird gelöst und hört auf."

       
    • ​Weitere naturheilkundliche Mittel bei Schnupfen und Husten:
    • Bei Muskelkater, Muskelzerrungen, rheumatischen Beschwerden:

Erntekalender

Jungtriebe first spring gekocht essbar

Die jungen Triebe sollte man für den Wipferlhonig sammeln, der in der Hustenzeit gute Linderung bringt, aber auch roh sind die säuerlichen Nadeln eine Delikatesse für Salate, Aufstriche, oder einfach zum Würzen. Man kann die Triebe auch für das Aromatisieren von Likören und Sirupen verwendet werden.

Blätter late summer gekocht essbar

Sammeln für medizinische Zwecke und als Räuchermaterial.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

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Warnhinweise — toxikologische Eigenschaften

Diese Pflanze weist dokumentierte unerwünschte oder toxische Eigenschaften auf. Die folgenden Angaben sind keine Wirkungen im Sinne einer Heilanwendung, sondern Sicherheitshinweise für Sammlerinnen und Sammler.

haut- und schleimhautreizend (Zweige)

Traditionell beschriebene Eigenschaften

auswurffördernd (Zweige) VolksheilkundeHildegardmedizin
antiseptisch (Zweige) VolksheilkundeHildegardmedizin
auswurffördernd (Zweige) VolksheilkundeHildegardmedizin
durchblutungsfördernd (Zweige) Volksheilkunde
herzstärkend (Zweige) VolksheilkundeHildegardmedizin

ätherisches Öl

Inhaltsstoffe

Lignine Ballaststoff
Bitterstoffe Sekundär
Chlorophyll Sekundär
Gerbstoffe Sekundär
Harz, Balsam, Terpentin Sekundär
Limonen Sekundär
Terpentinöl Sekundär
Ätherische Öle Sekundär
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Festigungsstoffe
Gruppen
Mikronährstoffe
Organische Säuren
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Lignine

Lignine bilden eine Gruppe phenolischer Makromoleküle (Biopolymeren), die sich aus verschiedenen Monomerbausteinen zusammensetzen. Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden; dadurch bewirken sie die Verholzung der Zelle (Lignifizierung). Etwa 20 bis 30 Prozent der Trockenmasse verholzter Pflanzen bestehen aus Ligninen; damit sind sie neben der Cellulose und dem Chitin die häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Die Gesamtproduktion der Lignine wird auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr geschätzt.

Bitterstoffe

Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die durch Aktivierung von T2R einen bitteren Geschmack aufweisen. Sie können sowohl aus der Natur kommen als auch synthetisch hergestellt werden. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken.

Chlorophyll

Chlorophylle oder Blattgrün bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Insbesondere Pflanzen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophylle.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Harz, Balsam, Terpentin

HARZE ("Baumpech"), BALSAME  ("Balsam" hier als Bezeichnung für besonders angenehm duftendes Harz) und TERPENTIN sind sekundäre Stoffwechselprodukte von Pflanzen, die als Sekrete über Harzkanäle an die Pflanzenoberfläche (Rinde, Blätter) geleitet werden, eintrocknen und dem antimikrobiellen Wundverschluss dienen.- Die Bezeichnung „Terpentin“ wird auch als Trivialname für „ Terpentinöl “ benützt.  Die frischen Harzausflüsse von Kiefern, Fichten und Lärchen werden als TERPENTIN bezeichnet, die getrockneten als HARZ !   Terpentin, Harze und Balsame bestehen jeweils aus einem Gemisch von Harzsäuren (organischen Säuren) und flüchtigen ätherischen Ölen  mit den Hauptinhaltsstoffen Pinen, Camphen, β-Phellandren, δ-3-Caren und Limonen .  Der Inhaltsstoff δ-3-Caren wirkt einerseits antibakteriell, andererseits kann δ-3-Caren Bronchospasmen auslösen und die Haut schädigen, vor allem bei zu intensiver und langer Verwendung.   Eigenschaften: Terpentin, Harze und Balsame sind nicht wasserlöslich nicht der Oxidation unterworfen faulen laut Kremer nicht! Sie sind gut fettlöslich, etwas schwerer alkohollöslich. Reinigungstipp: Harzflecke auf Kleidung und Haut zuerst mit Öl lösen, dann erst mit Seife oder Waschmittel waschen. Auch Schälchen, in denen Harz über einer Kerze verräuchert wurde, bekommt man so wieder sauber.   Harz sammeln: Dazu finden Sie hier eine kompetente Website mit Text und Fotos!    Verwendung von Harz, Balsam, Terpentin: Durch die antimikrobielle, erwärmende Wirkung von gereinigtem Harz bzw. Balsam oder Terpentin erfahrungsmedizinische Anwendung in Form von Salben und Einreibungen, die bis zu 20 % Lärchenterpentin bzw. 10% Terpentinöl beinhalten dürfen, um nicht das Gegenteil, nämlich eine Gesundheitsschädigung zu bewirken. In der richtigen Dosis aufgetragen, können sie bei Hautschäden, rheumatischen Beschwerden und Nervenschmerzen helfen. Lebensmitteltechnische Verwendung in der Haltbarmachung von Wein. „Retsina“, ein bekannter griechischer Weißwein, ist nach „Resina“, dem Harz der Aleppokiefer, benannt. Harze und Balsame dienen der Erzeugung von Lacken, Farben, Klebstoffen, Kaugummis und als Zusatzstoff für Seifen. Harze und Balsame werden als wertvolle Räucherstoffe verwendet. Gewinnung von Terpentinöl und Kolophonium durch Destillation von Terpentin. Terpentin dient zusätzlich dazu, Harze weicher und geschmeidiger zu machen. Weiterhin wird Terpentin als wichtiges Binde- und Verdünnungsmittel in der Ölmalerei verwendet. Marmor kann mit einer Mischung aus Bienenwachs und Terpentin gepflegt werden.  TIPPS  ZUM  UMGANG  MIT  HARZ und FOTOS finden Sie auf dieser WILDFIND-SEITE !    

Limonen

Limonen [limoˈneːn] ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Terpene.

Terpentinöl

Terpentinöl, umgangssprachlich häufig auch einfach Terpentin, wird durch Destillation aus dem Terpentin (Balsam) vor allem von Kiefern und Lärchen (Larix) gewonnen, aber auch aus Tannen (Abies), Fichten (Picea), Douglasien (Pseudotsuga), Zedern (Cedrus), Araukarien, Kauri-Bäumen (Agathis) oder Sandarak.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Gruppen

Familienname

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Erkältung Volksheilkunde
Die ätherischen Öle der Weißtanne gelten in der Volksheilkunde als hilfreich bei Erkältungen. Sie werden traditionell zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Grippaler Infekt Volksheilkunde
Weißtannentee wird in der Volksheilkunde bei grippalen Infekten verwendet, da die Pflanze als wärmend und auswurffördernd gilt.
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Bronchitis Volksheilkunde
Die schleimlösenden Eigenschaften der Weißtanne werden traditionell bei Bronchitis genutzt. Inhalationen mit Tannenöl gelten als unterstützend.
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Husten Volksheilkunde
Weißtannentee und -inhalationen werden in der Volksheilkunde bei Husten eingesetzt, da die ätherischen Öle auswurffördernd wirken sollen.
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Schnupfen Volksheilkunde
Die Inhalation von Weißtannendämpfen gilt in der Volksheilkunde als traditionelles Mittel zur Linderung von Schnupfen und Nasenverstopfung.
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Muskelschmerzen Volksheilkunde
Weißtannenöl wird volksheilkundlich bei Muskelschmerzen eingesetzt, da es durchblutungsfördernd und wärmend wirken soll.
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Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Weißtannenöl bei rheumatischen Beschwerden verwendet, da es entzündungslindernd und durchblutungsfördernd gelten soll.
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Durchblutungsstörungen Volksheilkunde
Die ätherischen Öle der Weißtanne gelten in der Volksheilkunde als durchblutungsfördernd und werden traditionell bei Durchblutungsstörungen eingesetzt.
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Inhalationen, Einreibungen, Bad, Tee

Hilft bei

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeTeepflanzeNahrungspflanzeKräuter und GewürzeVerzehrtauglichkeit DestillierenKochenLagernNotnahrungSaftTrocknenPflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungFasern HolzKosmetikWeitere Nutzung von PflanzenGartenAromatherapieRäucherpflanzeSymbolpflanzeWellnessZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenGebirgeMittelgebirgeVerbreitungMitteleuropaSüdeuropa
Blütenfarbe gelbrot
Blütezeit Frühsommer | JuniVollfrühling | Mai

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Pinaceae
Gattung
Abies
Ordnung
Pinales
Klasse
Pinopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Forests in mountains, 1000 - 1600 metres.
Essbarkeit
★★☆☆☆
Heilwirkung
★★★☆☆

Anbau & Pflege

Landscape Uses:Screen, Specimen. Prefers a good moist but not water-logged soil though it tolerates most soils except infertile sands and peats. Grows well in heavy clay soils. Prefers a slightly acid soil, with a pH down to about 5, and a north-facing slope. Plants are very shade tolerant and this species has often been used to underplant in forests, but growth is slower in dense shade. Intolerant of atmospheric pollution. Requires a generous rainfall and a sheltered position. Intolerant of windy sites. The silver fir is a very hardy plant when dormant but it comes into growth in April and is then susceptible to damage by late frosts and aphis. This species is particularly subject to aphis infestation in many parts of the country, and is also prone to dieback and rust caused by fungal infections. Trees are slow growing for the first few years but from the age of around 6 years growth accelerates and height increases of 1 metre a year are not uncommon. Grows best in moist valleys in Scotland and in S.W. England where it often self-sows. This species also thrives in E. Anglia. Another report says that this species is not happy in the hot, dry, Lower Thames Valley, and does not thrive in many low-lying and frosty parts of southern England. It has been planted as a timber tree in northern and western Europe. It is also commonly used as a 'Christmas tree'. This tree is notably resistant to honey fungus. Trees should be planted into their permanent positions when they are quite small, preferably between 30 and 90cm in height. Larger trees will check badly and hardly put on any growth for several years. This also badly affects root development and wind resistance. Unlike most species of conifers, this tree can be coppiced and will regenerate from the stump. Plants are strongly outbreeding, self-fertilized seed usually grows poorly. They hybridize freely with other members of this genus. The cultivar 'Pendula' used to be widely planted for ornament, shelter and timber but because it is now susceptible to damage by Adelges nordmannianae it is seldom planted. Research is going on (1975) to find provenances that are resistant. Special Features:Not North American native, There are no flowers or blooms.
Vermehrung: Seed - sow early February in a greenhouse or outdoors in March. Germination is often poor, usually taking about 6 - 8 weeks. Stratification is said to produce a more even germination so it is probably best to sow the seed in a cold frame as soon as it is ripe in the autumn. The seed remains viable for up to 5 years if it is well stored. When large enough to handle, prick the seedlings out into individual pots and grow them on for at least their first winter in pots. Plant them out into their permanent positions in late spring or early summer, after the last expected frosts. Alternatively, if you have sufficient seed, it is possible to sow in an outdoor seedbed. One report says that it is best to grow the seedlings on in the shade at a density of about 550 plants per square metre whilst another report says that they are best grown on in a sunny position.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Inner bark Edible Uses: Inner bark - cooked. It is dried, ground into a powder and then used as a thickening in soups etc or mixed with cereals when making bread.

Weitere Nutzung

Essential Lacquer Paint Resin Tannin Wood An oleo-resin is obtained from blister-like swellings in the bark. It is harvested in the summer and used fresh, dried or distilled for oil. The resin extracted from it is used in perfumery, medicine and for caulking ships. It is called 'Strasburg Turpentine'. Oil of turpentine is an important solvent in the paint industry. The residue, known as 'rosin oil', is used in making varnishes, lacquers and carbon black (for pigments and ink). Resin is tapped from trees about 60 - 80 years old in the spring and used for the distillation of oil. An essential oil obtained from the leaves is used as a disinfectant and also in medicine and perfumery. It is a common ingredient in many bath products, giving them their familiar pine scent. The bark is a source of tannin. Wood - light, soft, durable, elastic. The timber of this tree is especially sought after for its lightness, it is used for construction, furniture, boxes, pulp etc.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Austria, Belarus, Belgium, Bulgaria, Corse, Czechia-Slovakia, DK, Europe & Northern Asia (excluding China), FI, France, Germany, Global, Greece, Hungary, Italy, NO, NW. Balkan Pen., Poland, Romania, SE, Spain, Switzerland, The Netherlands, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Vermont-US, conterminous 48 United States Eingeführt: Baltic States, Belgium, DK, Denmark, EE, England, Estonia, Finland, Flemish Region, Føroyar, GB, Great Britain, IE, IR, Ireland, LV, Northern Ireland, Norway, PT, Portugal, SE, Scotland, Sweden, Wales, Walloon Region

Alternative deutsche Namen

SilbertanneTanneWeisstanneWeiß-TanneWeißtanne
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren