Die Fichte ist Europas häufigster Nadelbaum und prägt unsere Bergwälder. Ihre hängenden Zapfen und flachen Wurzeln machen sie unverwechselbar, aber auch windwurfanfällig.
Beschreibung
Die Fotos schildern mit ihren Beschreibungen Interessantes aus verschiedenen Fichtenleben!
Verwendete Pflanzenteile
Sammeln für den Wipferlhonig.
Erläuterung
als anregende Rohkost, oder für Sirup
Portrait
Die FOTOS schildern mit ihren Beschreibungen Interessantes aus verschiedenen Fichtenleben!
WAS UNTERSCHEIDET FICHTEN VON TANNEN ?
Rinde
Die Tanne, dieser majestätische Nadelbaum, wird dank seiner noch im Alter glatten, weißlich-grauen Rinde mit ebenfalls weißlichen, glatten Borkenschuppen als "Weißtanne“ bezeichnet. Im Gegensatz dazu weist die Fichte (= "Rottanne") eine rötlich-braune Rinde, von der sie ihren zweiten Namen, "Rottanne", erhielt.
Zapfen
Tannenzapfen, die 5 – 17 cm hoch und bis zu 5 cm dick werden können, stehen aufrecht wie Kerzen auf dem Baum. Die Zapfen der Fichte hängen.
Die Zapfen der Tannen fallen nicht zu Boden, sondern zerfallen gleich nach der Zapfenreife auf dem Baum: Samen und Zapfenschuppen fallen ab, die leeren Zapfenspindeln bleiben noch mehrere Jahre auf den Zweigen.
Sie werden also auf dem Boden in der Regel nie Tannenzapfen finden. Es sind Fichtenzapfen, die die Fichte als ganze Zapfen abwirft. Umgangssprachlich werden sie als Tannenzapfen bezeichnet. Botanisch korrekt: "Rottanenzapfen", was aber niemand sagt ;)
Nadeln
Die Fichte sticht, die Tanne nicht!
Fichtennadeln sind einheitlich grün, besitzen eine stechende Spitze und sind rund um die Zweige angeordnet.
Tannennadeln sind im Unterschied zu den Fichtennadeln
flach zusammengedrückt
und auf ihrer Unterseite mit zwei weißlichen Längsstreifen versehen.
Die Nadeln der Seitenzweige sind kammförmig gescheitelt.
Die Spitze der Tannennadel ist nicht spitzig, sondern leicht eingekerbt, im Alter sogar leicht gerundet. Tannennadeln stechen deshalb nicht!
Während Tannennadeln direkt auf dem Zweig sitzen, sitzen Fichtennadeln auf kleinen verholzten Stielen, den sogenannten "Kissen".
Tannennadeln lösen sich nach einem eventuellen Vertrocknen erst spät vom Ast, was die Tannen zu idealen Christbäumen / Weihnachtsbäumen macht! Ihre Nadeln beginnen nicht wie bei der Fichte bereits nach einigen Tagen im Wohnzimmer auf den Boden zu rieseln!
Falls Sie Ihre FICHTENHECKE schneiden möchten, finden Sie h i e r eine Anleitung dazu.
ZUR VOLKSMEDIZINISCHEN ANWENDUNG DER FICHTE:
Tanne, Fichte und Kiefer werden volksmedizinisch gleich angewendet, denn ihre ätherischen Öle gleichen sich trotz leicht unterschiedlicher Zusammensetzung in ihrer Wirkung. Sie werden oft einfach als "Tann" bezeichnet.
" Die Tanne ist mehr warm als kalt und enthält viele Kräfte. Sie ist ein Sinnbild der Stärke. Geister hassen Tannenholz, und vermeiden Orte, an denen sich solches befindet….
Wenn jemand Herzbeschwerden bekommt, muss er sich zuerst über dem Herzen mit einer Salbe (Anm.: Salbe mit Harz und Nadeln der Tanne bzw. Fichte) einreiben ...
Wer jedoch Schmerzen in der Brust (Anm.: Bronchitis) hat, der nehme die Asche von frischem Tannenholz und vermische sie mit doppelt so viel Bibernellenwurzeln und doppelt so viel Fenchel und so viel Süßholz wie Tannenasche. Koche das mit Wein und Honig und siebe es dann durch ein Tuch. Diesen Trank trinke häufig und er wird deine Brust reinigen und die Lunge wird gesund werden.
Wenn es reichlich aus der Nase fließt, so mache Rauch aus dem Tannenholz und sauge dies durch die Nase ein und der Fluss wird gelöst und hört auf."
Weitere naturheilkundliche Mittel bei Schnupfen und Husten:
In einer Schüssel 3 Esslöffel Salz in dampfend-heißem Wasser auflösen, 10 Tropfen naturreines ätherisches Öl von Tanne oder Fichte, Zirbe, Latsche, Kiefer dazugeben und inhalieren, indem man den Kopf unter einem Badetuchzelt für 10 Minuten in den Dampf hält.
Naturreines ätherisches Öl von Tanne oder Fichte, Zirbe, Latsche, Kiefer zum Badewasser geben.
Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und
Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische
Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung
(Details).
Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.
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Warnhinweise — toxikologische Eigenschaften
Diese Pflanze weist dokumentierte unerwünschte oder toxische Eigenschaften auf.
Die folgenden Angaben sind keine Wirkungen im Sinne einer Heilanwendung,
sondern Sicherheitshinweise für Sammlerinnen und Sammler.
Lignine bilden eine Gruppe phenolischer Makromoleküle (Biopolymeren), die sich aus verschiedenen Monomerbausteinen zusammensetzen. Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden; dadurch bewirken sie die Verholzung der Zelle (Lignifizierung). Etwa 20 bis 30 Prozent der Trockenmasse verholzter Pflanzen bestehen aus Ligninen; damit sind sie neben der Cellulose und dem Chitin die häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Die Gesamtproduktion der Lignine wird auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr geschätzt.
Chlorophyll
Chlorophylle oder Blattgrün bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Insbesondere Pflanzen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophylle.
Gerbstoffe
Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.
Harz, Balsam, Terpentin
HARZE ("Baumpech"), BALSAME ("Balsam" hier als Bezeichnung für besonders angenehm duftendes Harz) und TERPENTIN sind sekundäre Stoffwechselprodukte von Pflanzen, die als Sekrete über Harzkanäle an die Pflanzenoberfläche (Rinde, Blätter) geleitet werden, eintrocknen und dem antimikrobiellen Wundverschluss dienen.- Die Bezeichnung „Terpentin“ wird auch als Trivialname für „ Terpentinöl “ benützt. Die frischen Harzausflüsse von Kiefern, Fichten und Lärchen werden als TERPENTIN bezeichnet, die getrockneten als HARZ ! Terpentin, Harze und Balsame bestehen jeweils aus einem Gemisch von Harzsäuren (organischen Säuren) und flüchtigen ätherischen Ölen mit den Hauptinhaltsstoffen Pinen, Camphen, β-Phellandren, δ-3-Caren und Limonen . Der Inhaltsstoff δ-3-Caren wirkt einerseits antibakteriell, andererseits kann δ-3-Caren Bronchospasmen auslösen und die Haut schädigen, vor allem bei zu intensiver und langer Verwendung. Eigenschaften: Terpentin, Harze und Balsame sind nicht wasserlöslich nicht der Oxidation unterworfen faulen laut Kremer nicht! Sie sind gut fettlöslich, etwas schwerer alkohollöslich. Reinigungstipp: Harzflecke auf Kleidung und Haut zuerst mit Öl lösen, dann erst mit Seife oder Waschmittel waschen. Auch Schälchen, in denen Harz über einer Kerze verräuchert wurde, bekommt man so wieder sauber. Harz sammeln: Dazu finden Sie hier eine kompetente Website mit Text und Fotos! Verwendung von Harz, Balsam, Terpentin: Durch die antimikrobielle, erwärmende Wirkung von gereinigtem Harz bzw. Balsam oder Terpentin erfahrungsmedizinische Anwendung in Form von Salben und Einreibungen, die bis zu 20 % Lärchenterpentin bzw. 10% Terpentinöl beinhalten dürfen, um nicht das Gegenteil, nämlich eine Gesundheitsschädigung zu bewirken. In der richtigen Dosis aufgetragen, können sie bei Hautschäden, rheumatischen Beschwerden und Nervenschmerzen helfen. Lebensmitteltechnische Verwendung in der Haltbarmachung von Wein. „Retsina“, ein bekannter griechischer Weißwein, ist nach „Resina“, dem Harz der Aleppokiefer, benannt. Harze und Balsame dienen der Erzeugung von Lacken, Farben, Klebstoffen, Kaugummis und als Zusatzstoff für Seifen. Harze und Balsame werden als wertvolle Räucherstoffe verwendet. Gewinnung von Terpentinöl und Kolophonium durch Destillation von Terpentin. Terpentin dient zusätzlich dazu, Harze weicher und geschmeidiger zu machen. Weiterhin wird Terpentin als wichtiges Binde- und Verdünnungsmittel in der Ölmalerei verwendet. Marmor kann mit einer Mischung aus Bienenwachs und Terpentin gepflegt werden. TIPPS ZUM UMGANG MIT HARZ und FOTOS finden Sie auf dieser WILDFIND-SEITE !
Limonen
Limonen [limoˈneːn] ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Terpene.
Terpentinöl
Terpentinöl, umgangssprachlich häufig auch einfach Terpentin, wird durch Destillation aus dem Terpentin (Balsam) vor allem von Kiefern und Lärchen (Larix) gewonnen, aber auch aus Tannen (Abies), Fichten (Picea), Douglasien (Pseudotsuga), Zedern (Cedrus), Araukarien, Kauri-Bäumen (Agathis) oder Sandarak.
Ätherische Öle
Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.
Vitamin C / Ascorbinsäure
ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh! Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.
Vitamine
Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.
Gruppen
Familienname
Mikronährstoffe
Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.
Traditionelle Verwendung
Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze
traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.
ErkältungVolksheilkunde
Fichtennadeltee wird in der Volksheilkunde bei Erkältungen eingesetzt, da die ätherischen Öle der Nadeln wärmend wirken sollen.
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BronchitisVolksheilkunde
Die Fichte gilt in der Volksheilkunde als hilfreich bei Bronchitis, da ihre Inhaltsstoffe schleimlösend und auswurffördernd wirken sollen.
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SchnupfenVolksheilkunde
Fichtennadeltee wird traditionell bei Schnupfen verwendet, da die ätherischen Öle die Atemwege befreien und abschwellend wirken sollen.
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HustenVolksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Fichte bei Husten eingesetzt, da ihre Inhaltsstoffe reizlindernd und auswurffördernd wirken sollen.
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MuskelschmerzenVolksheilkunde
Fichtenöl wird in der Volksheilkunde äußerlich bei Muskelschmerzen angewendet, da die ätherischen Öle durchblutungsfördernd wirken sollen.
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Rheumatische BeschwerdenVolksheilkunde
Die Fichte gilt in der Volksheilkunde als unterstützend bei rheumatischen Beschwerden, da ihre Öle wärmend und durchblutungsfördernd wirken sollen.
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DurchblutungsstörungenVolksheilkunde
Fichtenöl wird traditionell bei Durchblutungsstörungen verwendet, da die ätherischen Öle die Blutzirkulation anregen sollen.
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VerwendungNutzpflanzeHeilpflanzeTeepflanzeNahrungspflanzeKräuter und GewürzeDestillierenKochenLagernNotnahrungSaftTrocknenPflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungFasern HarzHolzKosmetikKraftstoffWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungGartenleicht zu ziehenSichtschutzWochenendgartenAromatherapieBastelpflanzeRäucherpflanzeSymbolpflanzeWellnessZierpflanze
Blütenfarberotgelb
BlütezeitFrühsommer | JuniErstfrühling | AprilVollfrühling | Mai
Landschaftliche Verwendung: Brennholz, Sichtschutz, Solitärpflanze. Benötigt reichlich Feuchtigkeit an den Wurzeln, wenn sie in trockeneren Gebieten angebaut wird, muss ihr ein tiefgründiger, feuchter Boden gegeben werden. Gedeiht in den meisten Böden einschließlich solcher, die nass, kalt und flachgründig sind, aber sie ist in flachgründigen Böden nicht sehr windfest. Verträgt keine kalkhaltigen oder armen sauren Böden. Toleriert arme torfige Böden. Bevorzugt einen pH-Wert zwischen 4 und 6. Mag keinen Schatten laut einem Bericht, während ein anderer besagt, dass sie mäßig schattenverträglich ist. Verträgt keine Luftverschmutzung. Widersteht Windexposition bis zu einem gewissen Grad und ist tolerant gegenüber salzigen Winden. Ein sehr frostharter Baum, wenn er völlig dormant ist, obwohl die jungen Triebe durch Spätfröste verletzt werden können, jedoch weniger als P. sitchensis. Ein schnell wachsender Baum, er wird in kühlen gemäßigten Zonen weit verbreitet wegen seines Holzes gepflanzt. Junge Bäume wachsen oft 1 Meter oder mehr pro Jahr und können einen Durchschnitt von 60 cm für mindestens die ersten 60 Jahre aufrechterhalten, obwohl das Wachstum nachlässt, wenn sie älter werden. Wahrscheinlich nicht sehr langlebig in Großbritannien, etwa 200 Jahre scheint das absolute Maximum zu sein. In einigen Hochlandgebieten, besonders über granitischen oder anderen nährstoffarmen Böden, wurden Wachstumsrate und Gesundheit ernsthaft durch Aluminiumvergiftung beeinträchtigt, die durch 'sauren Regen'-Verschmutzung verursacht wurde. Es gibt viele benannte Varietäten, fast alle davon sind Zwergformen. Eine Nahrungspflanze für viele Raupen. Ein sehr aggressiver Baum, er ist feindlich gegenüber anderen Bäumen. Anfällig für Angriffe durch Borkenkäfer, daher sollte er von wertvolleren Bäumen ferngehalten werden. Eine biologische Kontrolle wird eingeführt (1983). Diese Spezies ist anfällig für Hallimasch. Bäume sollten in ihre permanenten Positionen gepflanzt werden, wenn sie ziemlich klein sind, zwischen 30 und 90 cm. Größere Bäume werden stark gehemmt und legen kaum Wachstum für mehrere Jahre zu. Dies beeinträchtigt auch stark die Wurzelentwicklung und Windresistenz. Pflanzen sind stark fremdbestäubend, selbstbefruchteter Samen wächst meist schlecht. Sie hybridisieren frei mit anderen Mitgliedern dieser Gattung. Der Samen wird im Frühling abgeworfen, die Zapfen geben ihren Samen frei, während sie noch an
Vermehrung: Samen - Stratifikation wird wahrscheinlich die Keimung verbessern, daher sollte frischer Samen wenn möglich im Herbst in einem Frühbeet gesät werden. Gelagerten Samen so früh wie möglich im Jahr in einem Frühbeet säen. Eine Position im Halbschatten ist wahrscheinlich am besten. Samen sollte nicht austrocknen und sollte an einem kühlen Ort gelagert werden. Die Sämlinge in einzelne Töpfe pikieren, wenn sie groß genug zum Handhaben sind und sie im Gewächshaus oder Frühbeet für ihren ersten Winter weiterwachsen lassen. Sie können im Frühsommer des folgenden Jahres an ihre endgültigen Standorte gepflanzt werden oder für ein Jahr oder so in ein Freiland-Anzuchtbeet gesetzt werden, um an Größe zuzunehmen. Sie benötigen möglicherweise Schutz vor Spätfrösten. Stecklinge von halbreifen Terminaltrieben, 5 - 8cm lang, August in einem Frühbeet. Vor Frost schützen. Bildet Wurzeln im Frühling. Stecklinge von reifen Terminaltrieben, 5 - 10cm lang, September/Oktober in einem Frühbeet. Dauert 12 Monate. Stecklinge von weichem bis halbweichem Holz, Frühsommer in einem Frühbeet. Langsam aber sicher.
Essbare Verwendung
Essbare Teile: Blüten Innenrinde Samen Triebe Essbare Verwendung: Tee Junge männliche Kätzchen - roh oder gekocht. Werden als Aromastoff verwendet. Unreife weibliche Zapfen - gekocht. Der zentrale Teil ist, wenn geröstet, süß und sirupartig. Innenrinde - getrocknet, zu Pulver gemahlen und als Verdickungsmittel in Suppen etc. verwendet oder zu Getreide beim Brotbacken hinzugefügt. Ein Notnahrungsmittel, das verwendet wird, wenn alles andere fehlschlägt. Samen - roh. Reich an Öl und mit einem angenehm leicht harzigen Geschmack, aber zu klein und mühsam zu bearbeiten, um lohnenswert zu sein, es sei denn man ist verzweifelt. Ein erfrischender Tee, reich an Vitamin C, kann aus den jungen Triebspitzen hergestellt werden. Diese Spitzen werden auch zur Herstellung von Fichtenbier verwendet.
Weitere Nutzung
Adhesive Essential Pitch Shelterbelt Tannin Varnish Wood Der Baum ist eine Quelle für Pech (Burgunderpech) und Terpentin (Jura-Terpentin). Burgunderpech wird als Firnis und in medizinischen Pflastern verwendet. Es ist ein starker Klebstoff. Das Terpentin ist ein Imprägniermittel und Holzschutzmittel. Sie werden durch Einschnitte in den Stamm gewonnen, das Harz wird einige Monate später herausgekratzt. Ein ätherisches Öl aus den Blättern wird in der Parfümerie verwendet. Der Samen enthält 30% eines fetten Öls, dieses wird bei der Herstellung eines Firnis verwendet. Die Rinde enthält etwas Tannin. Sowohl die Rinde als auch Rindenextrakt wurden in Europa weit verbreitet als Tanninquelle genutzt, wobei die Rinde bis zu 13% Tannin enthält. Die Tanninausbeute konnte verdoppelt werden, indem die Rinde so schnell wie möglich nach dem Fällen des Baumes erhitzt oder gedämpft wurde. Als ziemlich windresistenter und schnell wachsender Baum kann er in Schutzpflanzungen gepflanzt werden, um Schutz vor Wind zu bieten. Die Zwergsorte 'Inversa' kann als Bodendecker an einem sonnigen Standort angebaut werden. Die Sorten 'Reflexa' und 'Procumbens' können ebenfalls verwendet werden. Sie werden am besten in einem Abstand von etwa 1 Meter in jede Richtung gepflanzt. Holz - mittelhart, ziemlich elastisch, unter Wasser haltbar, leicht im Gewicht und in der Farbe. Verwendet für allgemeine Zimmerei, Tischlerei, Musikinstrumente etc. Geschätzt für seine Verwendung in der Zellstoffindustrie zur Papierherstellung.
Verbreitung
Heimisch: Albania, Austria, Baltic States, Belarus, Borge, Brunlanes, Bulgaria, Bygland, Central European Russia, Czechia-Slovakia, Drangedal, East European Russia, Elverum, Engerdal, Finland, France, Froland, Fyresdal, Fåberg, Germany, Greece, Herefoss, Hungary, Høylandet, Italy, Kvås, Leksvik, Meråker, NW. Balkan Pen., Nordli, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Oddernes, Onsøy, Poland, Rauland, Rollag, Seljord, Solum, Sparbu, Spydeberg, St Elvdal, Stokke, Sør Høland, Tveit, Uvdal, Vest Slider, Vest Slidre, Ytre Sandsvær, Åmot
Eingeführt: Belgium, Connecticut, Denmark, Føroyar, Great Britain, Iceland, Illinois, Ireland, Kentucky, Korea, Maine, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Netherlands, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New South Wales, New York, Newfoundland, North Carolina, Nova Scotia, Ohio, Ontario, Pennsylvania, Québec, Rhode I.
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren