Benjes-Gartenhecke
Diese Art einer Gartenhecke aus Totholz wurde von Hermann Benjes (1937 – 2007), einem Landschaftsgärtner, geschaffen und bekannt gemacht. Sie ist nach ihm benannt.
Mit einer Benjes-Gartenhecke schaffen Sie sich nicht nur einen Wind- und Sichtschutz, sondern zugleich eine sinnvolle Verrottungmöglichkeit von Heckenschnitt, ein Inselbiotop für Igel, Kröten, Insekten, Vögel (Zaunkönig, Nachtigall, Zilzalp, Amsel, Neuntöter …) und einen Keimraum für kleine und hohe Pflanzen.
Eine Benjes-Gartenhecke beansprucht allerdings Platz. Planen Sie dafür einen 50 – 100 cm breiten Streifen ein. Bewährt hat sich eine Holzanlage in der Höhe zwischen 100 und 120 cm. Vielleicht können Sie einen bereits bestehenden Baum oder Strauch miteinbinden?
Eine Benjeshecke in offener Landschaft wird in noch größeren Ausmaßen errichtet. Bei Interesse siehe diesen weiterführenden Link .
- Pfähle 1.00 Menge
- Reisig 1.00 Menge
Zubereitung
- 1.00 Menge Pfähle — handgelenkstark, 150 - 170 cm lang. Beispielsweise von Silberweide, Reifweide, Gelber Weide, Esche, Fichte, Haselnuss.
- 1.00 Menge Reisig — dünne und dicke Äste, Heckenschnitt, Laub …
Es wird eine Doppelreihe von ca. handgelenksdicken Pfählen, die 50 cm in die Erde geschlagen werden, errichtet.
- In der Reihe beträgt der Abstand der Pfähle 1 m.
- Der Abstand zwischen den beiden Reihen ist 50 – 100 cm groß.
Zwischen den beiden Reihen werden im Laufe der kommenden Monate dicke und dünne Äste (Reisig) - mit und ohne Blätter - aufgeschichtet.
- Es entsteht ein nahrhafter, geordneter „Totholzhaufen“, der viel Leben ermöglicht! Er gibt nicht nur verschiedenen Tieren und Bodenlebewesen Unterschlupf und Nahrung, sondern ermöglicht Pflanzenbewuchs, der sich im Laufe der Zeit von selbst einstellt.
Pflanzen in diesem Rezept
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren