Weidenrinde ernten und haltbar machen

Weiden dürfen, zumindest in Deutschland, sowohl in der freien Natur als auch im Garten aus Naturschutzgründen nur im gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum grob geschnitten werden, schonende Form- und Pflegeschnitte sind ganzjährig erlaubt: Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) § 39(5): "Es ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen..."

Wir haben Glück, denn für einen Windenrindentee benötigt man ohnehin den jungen Zweig-Zuwachs: Man verwendet nämlich dafür sowohl die getrocknete Rinde junger Zweige als auch junge, dünne Zweige, die im Ganzen getrocknet und danach geschnitten werden.
Die Weidenkätzchen bleiben den Bienen als Nahrungsquelle und das nesttragende Geäst den Vögeln!

Verwendet wird für die Weidenmedizin  die Rinde einjähriger Zweige und junge Zweige bzw. Zweigzuwachs des laufenden Jahres verschiedener Arten der Gattung Salix, vorrangig:

 

Zutaten

  • 3.00 Handvoll Weidenrinde

Zubereitung

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So wird es gemacht:
Zutaten
  • 3.00 Handvoll Weidenrinde geeigneter Arten

Die Rinde mit einem Messer von den Zweigen ziehen und in möglichst großen Stücken einlagig auf einem Backblech ausgebreitet bei 40° Wärme ganz durchtrocknen. 

In einem verschlossenen Schraubglas dunkel lagern.

Erst bei Bedarf wird die Rinde zerkleinert durch Schneiden mit einem breiten Messer oder durch Mixen.

Pflanzen in diesem Rezept

#Narcisseae
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