Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

Sprache & Namen

Der Name Amaranth kommt vom griechischen 'amarantos' und bedeutet 'nie verwelkend'. Die getrockneten Blütenstände behalten jahrelang ihre leuchtende Farbe - deshalb galten sie als Symbol für Unsterblichkeit.

→ Amaranth
Sprache & Namen

Mutterkraut hieß früher 'Fieberkraut' und wurde schon im alten Griechenland gegen Kopfschmerzen verwendet. Der Name kommt daher, dass es traditionell Müttern bei der Geburt half und Frauenleiden linderte.

→ Mutterkraut
Sprache & Namen

Aus dem Harz der Terebinthe wurde früher Terpentin gewonnen - daher der Name! Künstler benutzten es als Verdünner für Ölfarben. Heute kommt Terpentin meist aus Kiefern, aber der Name erinnert noch an die alte Terebinthe.

→ Terebinthe
Sprache & Namen

Der botanische Name 'Cydonia' kommt von der antiken Stadt Kydonia auf Kreta. Dort wuchsen schon vor 4000 Jahren die besten Quitten des Mittelmeerraums - ein echter Exportschlager der Antike!

→ Quitte
Sprache & Namen

Bären fressen die roten Beeren so gerne, dass die Pflanze ihren Namen bekam. Die Beeren sind für Menschen essbar, aber mehlig und fade. Dafür überleben sie problemlos -40°C kalte arktische Winter!

→ Echte Bärentraube
Sprache & Namen

Der Name 'Akelei' kommt vom lateinischen 'aquila' = Adler. Die geschwungenen Blütensporne erinnern an Adlerkrallen! Im Mittelalter nannte man sie auch 'Elfenhandschuh' - ein viel zauberhafterer Name.

→ Akelei
Sprache & Namen

Die Samen des Johannisbrotbaums sind so gleichmäßig schwer (0,2g), dass sie im Altertum als Gewichtseinheit dienten. Das Wort 'Karat' für Edelsteine kommt vom griechischen 'keration' = Johannisbrotsamen!

→ Johannisbrotbaum
Sprache & Namen

Die Rauschbeere verdankt ihren Namen einem Irrtum! Früher dachte man, ihre Beeren würden einen Rausch verursachen. Tatsächlich kommen die Symptome von giftigen Pilzen, die oft zwischen den Beeren wachsen.

→ Rauschbeere
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Der Name 'Rockenbolle' kommt vom Spinnrocken - die gewundenen Stängel erinnerten unsere Vorfahren an das Werkzeug zum Spinnen. In manchen Gegenden heißt sie auch 'Schlangenknoblauch'.

→ Rockenbolle
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Der Name 'Stiefmütterchen' kommt daher, dass die große untere Blüte wie eine Stiefmutter aussieht, die ihre zwei Töchter (obere Blüten) umarmt. Eine botanische Familiengeschichte!

→ Wildes Stiefmütterchen
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Der Name 'Erdbeere' kommt daher, dass die Früchte früher direkt auf der Erde zu wachsen schienen. Tatsächlich wachsen sie an niedrigen Pflanzen, die ihre Früchte nah am Boden tragen - perfekt für kleine Sammler!

→ Walderdbeere
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Die Schwarzwurzel wird auch 'Winterspargel' genannt, obwohl sie gar nicht mit Spargel verwandt ist! Ihr Name kommt von der schwarzen Schale - innen ist sie schneeweiß und schmeckt nussig-süß.

→ Schwarzwurzel
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Der Name 'Hundsrose' kommt nicht von Hunden, sondern vom lateinischen 'hundus' = spitz. Die spitzen Dornen gaben der Pflanze ihren Namen. Im Mittelalter glaubte man, sie könne Hundebisse heilen.

→ Hundsrose-Wildrose
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Der Name 'Salbei' kommt vom lateinischen 'salvare' = heilen. Kein Wunder: Seine ätherischen Öle töten 99% aller Bakterien ab - das ist effektiver als viele Desinfektionsmittel!

→ Echter Salbei
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Der Name 'Fenchel' kommt vom lateinischen 'foeniculum', was 'kleines Heu' bedeutet. Die Griechen nannten ihn 'marathon' - nach der berühmten Schlacht von Marathon, wo wilde Fenchel wuchsen.

→ Gewürzfenchel
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Obwohl er 'Buchweizen' heißt, ist er gar kein Getreide! Er gehört zu den Knöterichgewächsen wie Rhabarber. Sein Name kommt von den dreieckigen Samen, die aussehen wie winzige Bucheckern.

→ Stauden-Buchweizen
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Der Name 'Ruprechtskraut' geht auf den heiligen Ruprecht zurück, den Schutzpatron gegen Krämpfe. Im Mittelalter glaubte man, die Pflanze könne bei Frauenleiden helfen - daher auch der Name 'Storchschnabel-Geranium'.

→ Ruprechtskraut
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Der Name 'Walnuss' kommt von 'welsche Nuss' - 'welsch' bedeutete früher 'fremd'. Die Römer brachten sie aus Persien mit. Daher auch der botanische Name 'Juglans' von 'Jovis glans' = Eichel des Jupiter.

→ Walnuss
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Obwohl sie 'Inkagurke' heißt, ist sie botanisch gar keine echte Gurke, sondern gehört zu den Kürbisgewächsen. Die Inkas bauten sie bereits vor 4000 Jahren in den Anden an und nannten sie 'Achocha'.

→ Inkagurke
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Der Name 'Quendel' kommt vom althochdeutschen 'quenala' und bedeutet 'duftend'. Schon die Germanen nutzten seinen starken Geruch, um böse Geister zu vertreiben und Fleisch haltbar zu machen.

→ Quendel
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Der Name 'Calamintha' kommt aus dem Griechischen und bedeutet 'schöne Minze'. Die alten Griechen glaubten, dass die Pflanze von den Göttern gesegnet sei, weil sie so herrlich duftet und gleichzeitig heilt.

→ Echte Bergminze
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Der Name 'Tussilago' kommt von lateinisch 'tussis' (Husten) und 'agere' (vertreiben). Huflattich kann seine Samen bis zu 10 km weit fliegen lassen - dank spezieller Fallschirm-Härchen an jedem Samen!

→ Huflattich
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Die Gelbrote Taglilie heißt so, weil jede ihrer Blüten nur einen einzigen Tag blüht! Morgens öffnet sie sich, abends ist sie schon wieder verwelkt. Dafür produziert sie den ganzen Sommer über immer neue Blüten.

→ Gelbrote Taglilie
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Der Name 'Topinambur' kommt von einem brasilianischen Indianerstamm namens 'Tupinambá'. Die Franzosen nannten die Pflanze so, obwohl sie ursprünglich aus Nordamerika stammt - ein historischer Namensirrtum!

→ Topinambur
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Der Name 'Schalotte' kommt von der antiken Stadt Askalon im heutigen Israel. Kreuzfahrer brachten diese besondere Zwiebelart im Mittelalter nach Europa. Die Römer nannten sie 'cepa Ascalonia' - Zwiebel aus Askalon.

→ Schalotte
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Das Wort 'Ingwer' kommt vom Sanskrit 'srngaveram', was 'hornförmiger Körper' bedeutet. Die alten Inder fanden, dass die knorrige Wurzel wie ein Hirschgeweih aussieht.

→ Ingwer
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Die Kölnischwasser Minze riecht tatsächlich wie echtes Eau de Cologne! Ihr Duft entsteht durch die Kombination von Limonen und anderen ätherischen Ölen. Früher wurde sie sogar zur Parfümherstellung verwendet.

→ Kölnischwasser Minze
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Der Name 'Nasturtium' bedeutet 'Nasenverdreher' - wegen des scharfen Geschmacks. Römische Soldaten kauten die Blätter vor Schlachten, um wach und aggressiv zu werden. Der scharfe Senföl-Geschmack wirkt antibakteriell.

→ Echte Brunnenkresse
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Das Pfennigkraut heißt so, weil seine runden Blätter wie alte Münzen aussehen! Früher glaubten Menschen, dass Pflanzen mit münzähnlichen Blättern Reichtum bringen würden.

→ Pfennigkraut
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Sommerbohnenkraut wird auch 'Pfefferkraut' genannt, weil es früher als billiger Pfefferersatz verwendet wurde. Die Römer nannten es 'Satureja' nach dem Waldgott Satyrus - es galt als Liebeskraut!

→ Sommerbohnenkraut