Wusstest du?
557 überraschende Fakten über Wildpflanzen
Der Name 'Quendel' kommt vom althochdeutschen 'quenala' und bedeutet 'duftend'. Schon die Germanen nutzten seinen starken Geruch, um böse Geister zu vertreiben und Fleisch haltbar zu machen.
→ QuendelBarbarakraut hat seinen Namen von der heiligen Barbara (4. Dezember). An diesem Tag wurde es traditionell geerntet, weil es als eine der wenigen Pflanzen auch im Winter frische grüne Blätter liefert!
→ BarbarakrautDer Name 'Arnika' kommt vom griechischen 'arnakis' = Lammfell, weil die weichen, behaarten Blätter an Schafwolle erinnern. Bergbauern nannten sie auch 'Bergwohlverleih'.
→ ArnikaDer Name 'Hundsrose' kommt nicht von Hunden, sondern vom lateinischen 'hundus' = spitz. Die spitzen Dornen gaben der Pflanze ihren Namen. Im Mittelalter glaubte man, sie könne Hundebisse heilen.
→ Hundsrose-WildroseDas Wort 'Ingwer' kommt vom Sanskrit 'srngaveram', was 'hornförmiger Körper' bedeutet. Die alten Inder fanden, dass die knorrige Wurzel wie ein Hirschgeweih aussieht.
→ IngwerDer wissenschaftliche Name 'Seseli' stammt aus dem Griechischen und bedeutet 'kleine Petersilie'. Tatsächlich wurden die jungen Blätter früher wie Petersilie zum Würzen verwendet - aber nur nach dem Kochen!
→ HügelheilwurzDer Name 'Calamintha' kommt aus dem Griechischen und bedeutet 'schöne Minze'. Die alten Griechen glaubten, dass die Pflanze von den Göttern gesegnet sei, weil sie so herrlich duftet und gleichzeitig heilt.
→ Echte BergminzeAus dem Harz der Terebinthe wurde früher Terpentin gewonnen - daher der Name! Künstler benutzten es als Verdünner für Ölfarben. Heute kommt Terpentin meist aus Kiefern, aber der Name erinnert noch an die alte Terebinthe.
→ TerebintheBären erwachen im Frühjahr aus dem Winterschlaf und fressen als erstes Bärlauch - daher der Name! Die Pflanze hilft ihnen, ihren Magen nach Monaten ohne Nahrung wieder in Schwung zu bringen.
→ BärlauchSommerbohnenkraut wird auch 'Pfefferkraut' genannt, weil es früher als billiger Pfefferersatz verwendet wurde. Die Römer nannten es 'Satureja' nach dem Waldgott Satyrus - es galt als Liebeskraut!
→ SommerbohnenkrautHagebutten sind botanisch gesehen gar keine Früchte, sondern Scheinfrüchte! Die echten Früchte sind die kleinen harten Kerne innen drin - jede Hagebutte enthält 10-30 davon.
→ Rosen, KulturrosenBartnelken heißen so, weil ihre gefransten Blütenblätter aussehen wie kleine Bärte! Der botanische Name 'barbatus' bedeutet ebenfalls 'bärtig'. Früher nannte man sie auch 'Büschelnelken'.
→ BartnelkeDer Name Amaranth kommt vom griechischen 'amarantos' und bedeutet 'nie verwelkend'. Die getrockneten Blütenstände behalten jahrelang ihre leuchtende Farbe - deshalb galten sie als Symbol für Unsterblichkeit.
→ AmaranthDer Name 'Kurkuma' kommt vom arabischen 'karkum', was 'Safran' bedeutet. Tatsächlich wurde Kurkuma oft als billiger Safran-Ersatz verkauft und heißt deshalb auch 'Gelbwurz' oder 'Indischer Safran'.
→ KurkumaDas Einjährige Silberblatt heißt auch 'Judas-Silberling' - die glänzenden Samenscheidewände sehen aus wie silberne Münzen! Früher wurden sie als Schmuck und für Trockensträuße verwendet.
→ Einjähriges SilberblattDer Name 'Meisterwurz' kommt daher, dass mittelalterliche Kräuterkundige sie als 'Meister aller Heilkräuter' bezeichneten. Sie galt als so wertvoll, dass nur erfahrene Kräutermeister sie sammeln und anwenden durften.
→ MeisterwurzDer botanische Name 'Cydonia' kommt von der antiken Stadt Kydonia auf Kreta. Dort wuchsen schon vor 4000 Jahren die besten Quitten des Mittelmeerraums - ein echter Exportschlager der Antike!
→ QuitteDie Schwarzwurzel wird auch 'Winterspargel' genannt, obwohl sie gar nicht mit Spargel verwandt ist! Ihr Name kommt von der schwarzen Schale - innen ist sie schneeweiß und schmeckt nussig-süß.
→ SchwarzwurzelDer Name 'Beifuß' kommt daher, dass Wanderer früher Beifußzweige in ihre Schuhe legten. Das sollte müde Füße erfrischen und vor Blasen schützen - daher 'bei den Füßen'.
→ BeifußDer Name 'Erdbeere' kommt daher, dass die Früchte früher direkt auf der Erde zu wachsen schienen. Tatsächlich wachsen sie an niedrigen Pflanzen, die ihre Früchte nah am Boden tragen - perfekt für kleine Sammler!
→ WalderdbeereIn der Türkei gibt es über 40 verschiedene Melanzani-Gerichte! 'Imam Bayildi' bedeutet übersetzt 'Der Imam fiel in Ohnmacht' - so lecker soll es sein.
→ MelanzaniDer Name 'Betonica' stammt vom keltischen Stamm der Vettonen in Spanien. Die Römer übernahmen den Namen, weil diese Völker die Pflanze besonders schätzten.
→ Echte BetonieAmaranth bedeutet 'nie verwelkend' - und das stimmt! Die getrockneten Blütenstände behalten jahrelang ihre Farbe. Deshalb galten sie in der Antike als Symbol für Unsterblichkeit und ewige Liebe.
→ GemüseamaranthRossminze wurde früher Pferden gefüttert, um ihre Verdauung zu verbessern - daher der Name! Die wilden Pferde wussten instinktiv, welche Kräuter ihnen gut taten.
→ RossminzeObwohl sie 'Inkagurke' heißt, ist sie botanisch gar keine echte Gurke, sondern gehört zu den Kürbisgewächsen. Die Inkas bauten sie bereits vor 4000 Jahren in den Anden an und nannten sie 'Achocha'.
→ InkagurkeDer Name 'Fenchel' kommt vom lateinischen 'foeniculum', was 'kleines Heu' bedeutet. Die Griechen nannten ihn 'marathon' - nach der berühmten Schlacht von Marathon, wo wilde Fenchel wuchsen.
→ GewürzfenchelDer Name 'Stiefmütterchen' kommt daher, dass die große untere Blüte wie eine Stiefmutter aussieht, die ihre zwei Töchter (obere Blüten) umarmt. Eine botanische Familiengeschichte!
→ Wildes StiefmütterchenBeinwell kann Knochen heilen! Schon die alten Römer nannten ihn 'Symphytum' - das bedeutet 'zusammenwachsen'. Seine Wurzeln enthalten Allantoin, einen Stoff, der tatsächlich die Knochenbildung beschleunigt.
→ Echter BeinwellDer Name 'Schalotte' kommt von der antiken Stadt Askalon im heutigen Israel. Kreuzfahrer brachten diese besondere Zwiebelart im Mittelalter nach Europa. Die Römer nannten sie 'cepa Ascalonia' - Zwiebel aus Askalon.
→ SchalotteBuchweizen ist gar kein Getreide, sondern verwandt mit Rhabarber! Die dreieckigen Samen sehen aus wie kleine Bucheckern - daher der Name. Obwohl er wie Weizen verwendet wird, gehört er zur Familie der Knöterichgewächse.
→ Buchweizen