Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

Chemie & Biologie

Sauerkirschen enthalten natürliches Melatonin - das Schlafhormon! Wer abends Sauerkirschsaft trinkt, schläft nachweislich besser und tiefer. Die roten Früchte sind also ein natürliches Schlafmittel.

→ Sauerkirsche
Chemie & Biologie

Vorsicht beim Naschen: Rohe Dicke Bohnen enthalten Vicin und Convicin - Stoffe, die bei Menschen mit Favismus (einem Enzymdefekt) gefährlich werden können. Gekocht sind sie aber völlig harmlos und sehr gesund!

→ Dicke Bohne
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Arnika enthält über 150 verschiedene Wirkstoffe! Besonders die Sesquiterpenlactone machen sie zur stärksten einheimischen Heilpflanze gegen Prellungen und blaue Flecken.

→ Arnika
Chemie & Biologie

Ein einziger Salbeistrauch kann bis zu 900 verschiedene chemische Verbindungen produzieren! Davon sind über 160 antimikrobiell wirksam - ein wahres Naturlabor.

→ Echter Salbei
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Die Schärfe im Ingwer entsteht durch Gingerole, die sich beim Trocknen in noch schärfere Shogaole verwandeln. Deshalb brennt getrockneter Ingwerpulver mehr auf der Zunge als frischer Ingwer.

→ Ingwer
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Das Gefleckte Lungenkraut ändert seine Blütenfarbe! Die Blüten starten rosa und werden später blau. Das liegt am pH-Wert der Zellen - wie ein natürlicher Indikator in der Chemie!

→ Geflecktes Lungenkraut
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Das Bittere Schaumkraut schmeckt schärfer als Kresse! Seine Scharfstoffe entstehen erst beim Kauen - die Pflanze 'produziert' sie als Schutz vor Fressfeinden. Deshalb wird es auch 'Wilde Kresse' genannt.

→ Bitteres Schaumkraut
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Diktamos enthält so viel Carvacrol, dass seine Blätter bei Berührung einen intensiven Oregano-Duft verströmen. Ein einziges Blatt kann einen ganzen Raum parfümieren!

→ Diktamos
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Das Ruprechtskraut riecht beim Zerreiben stark nach Mäuseurin! Dieser penetrante Geruch entsteht durch schwefelhaltige Verbindungen und soll Fressfeinde abschrecken. Trotzdem ist die Pflanze essbar und wurde früher als Heilkraut genutzt.

→ Ruprechtskraut
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Maulbeerblätter enthalten DNJ (1-Deoxynojirimycin), das Zucker im Darm blockiert. Deshalb trinken Menschen in Asien seit 1400 Jahren Maulbeertee nach süßen Mahlzeiten - ein natürlicher Diabetes-Schutz!

→ Weiße Maulbeere
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Aus Salweidenrinde wurde früher Aspirin gewonnen! Sie enthält Salicylsäure - den Grundstoff für das Schmerzmittel. Schon die alten Griechen kauten Weidenrinde gegen Kopfschmerzen, ohne zu wissen warum es wirkt.

→ Salweide
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Rohe Feuerbohnen enthalten das Gift Phasin, das Übelkeit verursacht. Schon 10 Minuten Kochen zerstört dieses Protein vollständig und macht die Bohnen sicher essbar.

→ Feuerbohne
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Rauschbeeren enthalten so viele Anthocyane, dass sie fast schwarz-blau erscheinen. Diese Farbstoffe schützen die Pflanze vor UV-Strahlung in der kargen Tundra und machen sie zu einem natürlichen Sonnenschutz.

→ Rauschbeere
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Die Blätter vom Gemüseamaranth enthalten mehr Eisen als Spinat und mehr Calcium als Milch! Eine Handvoll rohe Blätter deckt bereits 25% des täglichen Eisenbedarfs eines Kindes ab.

→ Gemüseamaranth
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Die Nadeln enthalten Limonen - den gleichen Duftstoff wie Zitronen! Deshalb riechen zerriebene Kiefernnadeln so frisch und werden in der Aromatherapie gegen Erkältungen verwendet.

→ Österreichische Schwarzkiefer
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Ackerminze produziert über 40 verschiedene chemische Verbindungen in ihren Blättern. Das Verhältnis von Menthol zu anderen Stoffen kann sich sogar innerhalb einer Pflanze von Blatt zu Blatt unterscheiden.

→ Ackerminze
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Das ätherische Öl Citral im Zitronengras ist so stark, dass schon wenige Tropfen 99% aller Bakterien abtöten können. Deshalb nutzen es Menschen in Asien seit Jahrhunderten als natürliches Desinfektionsmittel.

→ Zitronengras
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Petersilie enthält so viel Vitamin C wie eine Orange! 100g frische Petersilie decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Deshalb kauten Seefahrer Petersilie gegen Skorbut - lange bevor sie Zitronen kannten.

→ Petersilie
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Im Gegensatz zu normaler Pfefferminze enthält diese Sorte weniger Menthol, dafür mehr Limonen. Das macht sie milder im Geschmack und perfekt für Kinder - sie brennt nicht so stark auf der Zunge!

→ Kölnischwasser Minze
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Die Knollen enthalten Inulin statt Stärke - das macht sie für Diabetiker perfekt! Inulin wird im Darm nur langsam abgebaut und lässt den Blutzucker nicht so schnell ansteigen wie normale Kartoffeln.

→ Topinambur
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Marokkanische Minze enthält weniger Menthol als andere Minzarten, dafür mehr Carvon - das macht sie süßer und milder. Deshalb schmeckt Pfefferminztee aus Marokko so anders als bei uns!

→ Marokkanische Minze
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Die roten Früchte des Feigenkaktus enthalten Betalaine - das sind dieselben Farbstoffe wie in roter Beete! Deshalb färben sie Zunge und Finger intensiv rot-violett. Früher nutzte man sie als natürlichen Textilstoff.

→ Feigenkaktus
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Carvon in der Grünen Minze riecht je nach Molekülform entweder nach Minze oder nach Kümmel - obwohl es chemisch identisch ist! Ein Spiegelbild-Molekül, zwei Düfte.

→ Grüne Minze
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Mariendistelsamen enthalten bis zu 30% Öl mit wertvollen Omega-6-Fettsäuren. Das macht sie nicht nur zur Heilpflanze, sondern auch zu einer nahrhaften Nahrungsquelle für Mensch und Tier.

→ Mariendistel
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Die Oxalsäure im Glücksklee verleiht ihm seinen sauren Geschmack, kann aber in größeren Mengen Nierensteine fördern. Deshalb sollte man ihn nur gekocht und in kleinen Portionen essen - wie Spinat oder Rhabarber.

→ Glücksklee
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Die Blätter des Mutterkrauts enthalten Parthenolid - einen Stoff, der Insekten so sehr abschreckt, dass Gärtner die Pflanze als natürlichen Mottenschutz in Kleiderschränke legen!

→ Mutterkraut
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Die Hügelheilwurz riecht intensiv nach Sellerie und Petersilie! Ihre ätherischen Öle enthalten Cumarine, die auch in Waldmeister vorkommen. Früher wurde sie deshalb zum Aromatisieren von Speisen verwendet.

→ Hügelheilwurz
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Die Glucosinolate im Barbarakraut sind natürliche Pestizide! Wenn Insekten an den Blättern knabbern, werden diese scharfen Senföle freigesetzt und vertreiben die Schädlinge - ein perfekter Pflanzenschutz!

→ Barbarakraut
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Die blauen Schlehen enthalten mehr Vitamin C als Zitronen! Außerdem produziert die Pflanze Anthocyane - dieselben Farbstoffe, die Blaubeeren ihre Farbe geben und als Antioxidantien wirken.

→ Schlehdorn
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Obwohl Färberwaid gelbe Blüten hat, entsteht daraus der tiefblaue Farbstoff Indigo! Das passiert erst durch Gärung und Oxidation. Die Blätter müssen zerkleinert, fermentiert und dann an der Luft blau werden - wie Magie!

→ Färberwaid