Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

Chemie & Biologie

Obwohl Färberwaid gelbe Blüten hat, entsteht daraus der tiefblaue Farbstoff Indigo! Das passiert erst durch Gärung und Oxidation. Die Blätter müssen zerkleinert, fermentiert und dann an der Luft blau werden - wie Magie!

→ Färberwaid
Chemie & Biologie

Waldmeister riecht nur getrocknet nach Vanille! Frisch ist er geruchlos. Erst beim Welken bildet sich das duftende Cumarin. Deshalb hängt man ihn traditionell zum Trocknen auf, bevor er in die Maibowle kommt.

→ Waldmeister
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Kalmus enthält Beta-Asaron, einen Stoff, der in hohen Dosen die DNA schädigen kann. Deshalb ist die Pflanze heute als Lebensmittel verboten - früher wurde sie aber als Gewürz und Medizin verwendet.

→ Kalmus
Chemie & Biologie

Heidelbeeren färben den Mund blau, weil sie Anthocyane enthalten - natürliche Farbstoffe, die auch als pH-Indikator funktionieren! Gibst du Zitronensaft dazu, werden sie rot.

→ Heidelbeere
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Die Blätter vom Gemüseamaranth enthalten mehr Eisen als Spinat und mehr Calcium als Milch! Eine Handvoll rohe Blätter deckt bereits 25% des täglichen Eisenbedarfs eines Kindes ab.

→ Gemüseamaranth
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Die blauen Schlehen enthalten mehr Vitamin C als Zitronen! Außerdem produziert die Pflanze Anthocyane - dieselben Farbstoffe, die Blaubeeren ihre Farbe geben und als Antioxidantien wirken.

→ Schlehdorn
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Das Carvon in der Kärntner Minze verleiht ihr einen besonderen Kümmel-ähnlichen Duft. Dieser Stoff kommt auch in Dill vor und macht die Pflanze zu einem natürlichen Insektenschreck - Ameisen und Mücken meiden sie komplett!

→ Kärntner Minze
Chemie & Biologie

Das Gel der Aloe vera enthält über 75 verschiedene Wirkstoffe! Darunter sind Vitamine, Mineralien und Aminosäuren - ein echtes Naturlabor in einer Pflanze.

→ Aloe vera
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Die Cumarine in der Meisterwurz machen sie bei Sonnenlicht phototoxisch - sie kann Hautverbrennungen verursachen! Trotzdem ist sie roh essbar, aber nur in kleinen Mengen und nicht vor dem Sonnenbad.

→ Meisterwurz
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Die Flechte enthält Usninsäure - einen natürlichen Wirkstoff, der Bakterien und Viren bekämpft. Deshalb wurde sie schon im Mittelalter als 'Lungenmoos' gegen Husten und Lungenkrankheiten eingesetzt.

→ Isländisches Moos
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Die Brennhaare der Brennnessel enthalten Ameisensäure, Histamin und Acetylcholin - dieselben Stoffe, die auch Bienen und Ameisen zum Stechen nutzen. Ein perfektes natürliches Abwehrsystem!

→ Brennnessel
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Feldsalat enthält mehr Vitamin C als Kopfsalat und doppelt so viel Eisen wie Spinat! Pro 100g stecken 35mg Vitamin C drin - das ist mehr als in manchen Zitrusfrüchten. Echtes Superfood aus dem eigenen Garten!

→ Feldsalat
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Cardy enthält Cynarin - einen Stoff, der die Geschmacksnerven verändert! Nach dem Essen schmeckt Wasser süßlich. Dieser Effekt hält etwa 30 Minuten an.

→ Cardy
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Pfefferminze ist ein Hybrid aus Wasserminze und grüner Minze - sie entstand zufällig in der Natur und kann sich nur über Stecklinge vermehren, da ihre Samen unfruchtbar sind!

→ Pfefferminze
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Das Ruprechtskraut riecht beim Zerreiben stark nach Mäuseurin! Dieser penetrante Geruch entsteht durch schwefelhaltige Verbindungen und soll Fressfeinde abschrecken. Trotzdem ist die Pflanze essbar und wurde früher als Heilkraut genutzt.

→ Ruprechtskraut
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Blutwurz enthält bis zu 20% Gerbstoffe - das ist mehr als in schwarzem Tee! Diese machen sie zu einem der stärksten natürlichen 'Zusammenzieh-Mittel' und helfen bei Durchfall und Wunden.

→ Blutwurz
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Apfelminze riecht tatsächlich nach Äpfeln! Das liegt am Inhaltsstoff Carvon, der auch in Kümmel vorkommt. Reibt man die samtigen Blätter zwischen den Fingern, entsteht sofort dieser fruchtige Duft - perfekt für Tees und Desserts.

→ Apfelminze
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Die ätherischen Öle im Bitterfenchel enthalten Anethol - denselben Stoff, der auch in Anis und Sternanis vorkommt. Deshalb schmecken alle drei Pflanzen so ähnlich süß-würzig!

→ Bitterfenchel
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Johannisbeerblätter riechen intensiv nach Katze! Das liegt am Schwefelstoff 4-Methoxy-2-methyl-2-butanthiol. Dieser Geruch schreckt viele Schädlinge ab - ein natürlicher Pflanzenschutz, den Gärtner seit Jahrhunderten nutzen.

→ Johannisbeeren
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Das ätherische Öl der Weißtanne enthält über 30 verschiedene Terpene, darunter α-Pinen und Limonen. Diese Stoffe wirken antibakteriell und werden in der Aromatherapie gegen Atemwegserkrankungen eingesetzt.

→ Weißtanne
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Erdbeeren sind eigentlich gar keine Beeren! Die roten Früchte sind Sammelnussfrüchte. Die echten Früchte sind die kleinen gelben Körnchen auf der Oberfläche - jedes einzelne ist eine winzige Nuss!

→ Gartenerdbeere
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Johannisbrotschoten enthalten Galaktomannane - natürliche Verdickungsmittel, die heute in Eiscreme und Ketchup stecken. Diese Stoffe können das 100-fache ihres Gewichts an Wasser binden!

→ Johannisbrotbaum
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Eine einzige Karotte enthält genug Beta-Carotin, um den Tagesbedarf an Vitamin A zu decken. Übrigens: Mit Fett gegessen wird es 5x besser aufgenommen!

→ Karotte
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Rohe Feuerbohnen enthalten das Gift Phasin, das Übelkeit verursacht. Schon 10 Minuten Kochen zerstört dieses Protein vollständig und macht die Bohnen sicher essbar.

→ Feuerbohne
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Brunnenkresse enthält mehr Vitamin C als Orangen! 100g der Wasserpflanze liefern etwa 80mg Vitamin C - das ist fast der komplette Tagesbedarf eines Erwachsenen. Früher aßen Seefahrer sie gegen Skorbut.

→ Echte Brunnenkresse
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Petersilie enthält so viel Vitamin C wie eine Orange! 100g frische Petersilie decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Deshalb kauten Seefahrer Petersilie gegen Skorbut - lange bevor sie Zitronen kannten.

→ Petersilie
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Der Bitterstoff Cynarin in Artischocken macht alles andere süßer! Nach dem Essen einer Artischocke schmeckt sogar Wasser süßlich. Das liegt daran, dass Cynarin unsere Geschmacksknospen vorübergehend verändert.

→ Artischocke
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Das ätherische Öl des Zitroneneukalyptus enthält bis zu 80% Citronellal - den gleichen Stoff, der auch in Zitronengras vorkommt. Deshalb riecht er so intensiv nach Zitronen und hält Mücken fern!

→ Zitroneneukalyptus
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Alraunen enthalten dieselben Giftstoffe wie Tollkirsche und Stechapfel - alle gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Schon kleinste Mengen können tödlich sein!

→ Alraune
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Die ätherischen Öle Carvacrol und Thymol im Sommerbohnenkraut sind so stark antibakteriell, dass sie sogar gegen multiresistente Keime wirken. Schon 0,1% Konzentration kann Bakterien abtöten!

→ Sommerbohnenkraut