Dicke Bohne

Vicia faba · auch: Bohne, Dicke-

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Die Dicke Bohne (Vicia faba) ist eine der ältesten Kulturpflanzen und wird weltweit angebaut. Ihre proteinreichen Samen dienten schon in der Antike als wichtige Nahrungsquelle.

Beschreibung

'Dicke Bohne – Puffbohne – Lederne Jungs - Ackerbohne – Feldbohne - Saubohne – Pferdebohne – Fieselbohne - Schweinsbohne - Favabohne - Bohne - Boan (dt. Mundart) -  Vicia faba (lat.) – Fava (itl.) – Hava (sp.) - – Haba (Brasilien) - Faba beans (USA) - Fava bean / Broad bean (engl.) – Fève (frz.) - Grotte bean (belg.) – Tuinboon (holl.) – Ruusupapu (fin.)– Koukia (griech.) – Yeshil Bakla (türk.) – Fuul (ägypt.) - Bakela (Äthiopien) - Ful masri (Sudan) - Boby kurmouvje (russ.) - Tzan-Doo (chin.) … Wie man an den Namen sieht, wurde und wird Vicia faba weltweit angebaut … und das muss wichtige Gründe haben!? Diesen auf die Spur zu kommen, war eine meiner jahrelangen Bemühungen.

Dazu erhielt ich drei Anstöße:

  1. Der erste erfolgte bereits in meiner pinzgauerischen Kindheit, wenn die ganze Familie mit Vorfreude auf die ersten frischen Pellkartoffeln wartete, auf denen als Krönung die mitgekochten Bohnenschoten der „Saubohnen“, wie sie von uns genannt wurden, lagen.
  2. Der nächste erreichte mich, als ich, inzwischen im Außerfern gelandet, getrocknete Saubohnen von meiner Mutter zum Anpflanzen geschickt bekam. Sie gediehen prächtig und meine Nachbarn, die aus Südtirol stammen, zeigten großes Interesse daran. Gerne reichte ich welche über den Zaun. Zu meiner Verblüffung knackten sie sofort die Schoten, holten die grünen Kerne heraus und verspeisten sie roh mit großem Genuss.
  3. Ja und voriges Jahr hatte ich das Glück, zusammen mit meinem Mann die Frühlingsmonate April und Mai in Kreta zu verbringen. Wir bemerkten, „Saubohnen“ sind hier heiß begehrt: Sie werden im Großen und im Kleinen angebaut, aus Hosentaschen geholt, unter Gelächter geschält und in geselliger Runde roh zu Raki verspeist, mit Horta (Wildgemüse) oder frischen Artischocken gekocht.

Was ist dran, an dieser Pflanze? - Wie schaut sie aus, diese ominöse Bohne …?

Verwendete Pflanzenteile

Halbreife, grüne Hülsen in begünstigten Gebieten ab Anfang Juni. Je länger sie stehen bleiben, desto dicker werden die Kerne. Zur Saatgewinnung die Hülsen braun reifen lassen.

Erläuterung

5 cm tief in die Erde stecken. Entweder in Horstsaat mit 40 cm Abstand jeweils 3 Kerne oder Einzelsaat mit 15 cm Abstand, Reihenabstand 40 cm. Nicht vertrocknen lassen.

Portrait

Die Puffbohne (Dicke Bohne, Saubohne, Ackerbohne) ist eine einjährige Nutzpflanze aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler, die zur großen Sippe der Hülsenfrüchtler zählen. Im Gegensatz zur Gartenbohne (Phaseolus), ebenfalls ein Schmetterlingsblütler, gehört sie zur Gattung der Wicken (Vicia), deren Name sie auch trägt: Vicia faba

Nach ihrer Körnergröße eingeteilt gibt es 3 Typen der Vicia faba, die alle auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind:

  1. Kleinfrüchtig, die älteste Form, als Vicia faba var. minor (minor, lat. kleiner) bezeichnet, die kleine Ackerbohne, Feldbohne. Sie wird hauptsächlich als Kraftfutter für Nutztiere und auch als Gründünger verwendet.
  2. Mittelfrüchtig, die Vicia faba var. equina (equus, lat. Pferd), die Pferdebohne bzw. Saubohne.
  3. Großfrüchtig,Vicia faba var. faba, wie wir sie auf unserem Speiseteller am meisten lieben, wurde erst ab dem Mittelalter durch ein natürliches Ausleseverfahren, besonders im Erfurter Raum, gezüchtet und angebaut. Bezeichnet wird sie als Dicke Bohne, Puffbohne, Lederne Jungs, Große Bohne, Große Ackerbohne bzw. Große Feldbohne oder einfach nur - Bohne!  

Die Eltern der Puffbohne sind unbekannt. Als nächste Verwandte existiert noch eine zartere, dunkle Schwester, die mehr Wärme liebt und auf den Namen „Vicia narbonensis“ hört.

Besonderes: Wie alle Schmetterlingsblütler nutzen und sammeln die Ackerbohnen in Wurzelknöllchen mit Hilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft des Bodens. Sie benötigen deshalb wenig Dünger und hinterlassen, sofern man bei der Ernte ihre Wurzeln in der Erde belässt, einen gelockerten, mit Stickstoff versorgten Boden, wie bereits Plinius, der Ältere (1. Jhd. n. Chr.) in seiner „Historia Naturalis“ vermerkte: "Der Boden, auf dem Ackerbohnen angebaut wurden, freut sich gleich, als ob er eine Düngung erhalten hätte."

 

Bemerkenswerte Inhaltsstoffe:

 

Negative Inhaltsstoffe:

Rohe Hülsenfrüchte, somit auch die Vicia faba, enthalten in unterschiedlicher Menge für Menschen und Säugetiere giftige Lektine („Phasin“, Favabohnen-Lektin (VFA)).  Ihr Verzehr führt ab einer bestimmten Dosis zu Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Verklumpung der roten Blutkörperchen.  Phasinwird durch Kochen zerstört und gekochte Bohnen dürfen /sollen unbesorgt verspeist werden! – Ja, aber was ist mit denen, die mit Genuss rohe Puffbohnenkerne verspeisen?? Wo diese Gepflogenheit Tradition hat, wissen die Menschen durch Erfahrung über die Höhe des Phasingehalts ihrer bodenständigen Puffbohnensorte und über den richtigen Zeitpunkt Bescheid: Sie essen sie, wenn die Kerne noch so weich sind, dass man sie mit den Fingern leicht zerdrücken kann! Und sie essen sie maßvoll.

Für Gichtkranke sind Bohnen aufgrund ihres Gehalts an Purin nur bedingt zur Ernährung geeignet, durch die mitgelieferten Ballaststoffe trotzdem ein empfehlenswerter Fleischersatz.

 

Auslöser von Favismus:

Für viele Menschen, in der Literatur werden Zahlen von 100 Millionen aufwärts genannt, vor allem Menschen des Mittelmeerraumes, Afrikas und Asiens, denen durch Vererbung das Enzym „Glucose-6-phosphat-dehydrogenase“ fehlt, sind „Vicin“ und„Convicin“, die in der Ackerbohne Vicia Faba vorkommen, lebensgefährlich. Sobald sie auch nur 1 Dicke Bohne (egal ob gekocht oder roh) essen – oft genügt schon das Einatmen des Blütenstaubes – bricht die bei ihnen latente Bohnenkrankheit „Favismus“ aus. Die Beschwerden treten innerhalb von 2 Tagen auf. Sie reichen von allgemeinem Unwohlsein bis – bei 7 % der Betroffenen - zur tödlichen Hämolyse (Blutzersetzung). Die römischen Heereseinheiten mussten aus diesem Grund einen weiten Bogen um blühende Saubohnenfelder machen! – Heutzutage klärt eine auf das Enzym „Glucose-6-phosphat-dehydrogenase“ gezielte Blutuntersuchung auf, ob man selbst, die eigenen Eltern (Mutter als stille Trägerin) oder die leiblichen Kinder zur Risikogruppe zählen.


 

Positive Inhaltstoffe:

Bis zu 30 % Eiweißgehalt (mehr als Erbsen, aber weniger als Sojabohnen), bis zu 50 % Kohlenhydrate (incl. Ballaststoffe), 1% – 2% Calcium, sekundäre Pflanzenstoffe wie cholesterinsenkende Phytosterine, Ballaststoffe und Saponine, essentielle Aminosäuren, Mineralstoffe, besonders Eisen, verschiedene Vitamine, unter denen Vitamin B3 hervorzuheben ist …

Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes, ihrer Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima, ihrer großen Erträge auf kleinen Flächen und der durch Trocknen einfachen Bevorratung war die Ackerbohne neben Erbse und Linse über Jahrtausende von größter Bedeutung für die menschliche Ernährung in Europa, Asien und Afrika! 

Erst die nach der Entdeckung Amerikas von dort eingeführten nahrhaften Kartoffeln und Gartenbohnen (Phaseolus vulgaris, Phaseolus coccineus) - und im 20. Jhd. die Sojabohne - drängten sie auf die hinteren Plätze. Im Jahr 2004 allerdings wurde die Dicke Bohne zum „Gemüse des Jahres“ erkoren und entwickelt sich seitdem zu einem regelrechten Retro-Gemüse, denn sie ist nicht nur nahrhaft, sondern, bei richtiger Handhabung, durch ihren Eigengeschmack, -  über die Hungerstillung hinaus – etwas Besonderes!

 

Geschichte:

 

Die ältesten Funde von Vicia faba stammen aus einer steinzeitlichen Siedlung bei Nazareth in Israel, wie ja die Ackerbohnen auch im Alten Testament oft erwähnt werden. Ab dem 3. Jahrtausend vor Christus sind sie im Mittelmeerraum und in Ägypten nachweisbar, dessen heutiges Nationalgericht „Fuul“ aus – Puffbohnen! – besteht.

 

In der Bronze- und Eisenzeit breiteten sich neben Erbsen, Linsen und Getreide auch die Ackerbohnen weiter aus und waren, wie Funde beweisen, sowohl bei den keltischen Knappen der Hallstadtzeit als auch bei den Pfahlbaubewohnern vom nördlichen Alpenvorland bis zum Balkan zu finden.

 

Für die alten Ägypter, Griechen, Römer, Germanen, Kelten und Slawen waren Dicke Bohnen (weitere Namen: Favabohne, Puffbohne, Saubohne, Vicia faba) nicht nur Grundnahrungsmittel (die heutigen Gartenbohnen waren damals unbekannt), sondern häufig auch Opfergabe für Götter und Verstorbene. Deren Seelenheil war ein eminent wichtiges Thema in der römischen Religiosität  und

Bohnenkerne spielten bei römischen Toten-Ritualen eine große Rolle:

Man glaubte, dass Seelen von Verstorbenen zur Reifezeit der gut und leicht keimenden  Bohnen in diese wanderten, um hier wiedergeboren weiterleben zu können, denn die Wurzeln der Bohnenpflanze, die ja tief in die Erde eindringen, hätten die Fähigkeit, sich in Verbindung mit dem Jenseits zu setzen. 

Einerseits hoffte man auf eine Rückkehr der Toten ins Leben und wollte ihnen die Wiederverkörperung erleichtern  – und verspeiste deshalb - wie die Pythagoreer – Bohnen nicht. Linsen aber schon.

Anderseits hatte man große Angst vor den abgeschiedenen Seelen (lemures, larvae, lares, manes), vor allem vor einer Hausbesetzung durch sie. So veranstaltete man im Mai, in der Zeit da in Italien die Favabohnen (Dicken Bohnen) reifen Totenfeste („Lemuralia“ am 9., 11. und 13. Mai), während derer der Hausvater den verstorbenen Vorfahren („maiores“) Bohnenkerne hinwirft und sie mit lautem Gerassel aus dem Haus vertreibt. Eine These besagt übrigens, dass der Name unseres Wonnemonats Mai sich ableitet von „maiores“, denen die Totenfeste veranstaltet wurden.

Auch unser Allerheiligenfest wurde zu Beginn seiner Einführung am 13.  Mai gefeiert, 200 Jahre später allerdings auf den 1. November verlegt. Nun hatten manche in Italien ein Problem: Um diese Zeit gibt es keine frischen Favabohnen, um die Verstorbenen zu besänftigen. Doch vielleicht mögen sie auch Süßes? „Süßes in Bohnenform, aus Bohnenmehl gebacken!“ war die rettende Idee. Noch heute werden um Allerheiligen „Fave dolci“ („Süße Favabohnen“)   oder „Fave dei morti“ („Favabohnen der Toten“, „Allerseelen-Bohnen“), süße, knusprige Kekse in Bohnenform selbst gebacken und auch als „Ausdruck geschätzter Tradition“ im Verkauf angeboten. 

In der archaischen Epoche nahm man auch an – und das Gerücht hält sich bis heute ;-), dass der Genuss von Puffbohnen bei den Lebenden neben der Sättigung auch eine Stärkung der Sexualität erreiche. Eine Tiroler Aussaatregel besagt, dass Puffbohnen nicht gut fruchten, wenn sie an Jungfau-Tagen gesteckt (gesät) werden.

In der Folgezeit gelangte die Ackerbohne über den Brenner bis an die Nordsee, wo sie durch ihre Bodentoleranz und ihre Vorliebe für kühl-feuchtes Wetter als einzige Hülsenfrucht gut gedieh und sich für weite Landesteile zum Hauptnahrungsmittel entwickelte.

 

Zukunft:

Da die Puffbohne mit vielen Böden zurechtkommt und nicht frostempfindlich ist, wird sie weiterhin rund um die Welt in Gebieten angebaut werden, die für andere Bohnen nicht geeignet sind und wird auch in Zukunft ihren Beitrag zur Ernährung leisten. Das wichtigste Anbauland ist heute China, wo 90 % der Bohnen-Weltproduktion erzeugt werden, im deutschsprachigen Raum ist, abgesehen von vielen kleinen Äckern im Alpenraum, die Gegend um Erfurt, wo seit der Goethezeit die Dicke Bohne angebaut und geschätzt wird, das größte Anbaugebiet. In den Mittelmeerländern wird sie während des Winterhalbjahres für den Privathaushalt häufig angebaut. 

Immer mehr Feinschmecker und Nostalgiker lernen die Dicke Bohne als kernige Delikatesse schätzen, denn diese archaische Nutzpflanze kann zu köstlichen Gerichten verarbeitet werden. Traditionelle und neue Rezeptvorschläge finden Sie – natürlich ;) – hier auf wildfind!

Über den medizinischen Wert der Ernährung mit Puffbohnen und an weiterer Verbesserung der Sorten (Widerstandsfähigkeit gegen die Bohnenlaus, gegen Pilze, Steigerung des Ertrages, Sorten arm an Convicin und Vicin) wird geforscht.

Die größte wirtschaftliche Bedeutung der klein- und mittelkörnigen Ackerbohnen liegt allerdings in ihrer Verwendung als Trocken-Tierfuttermittel in entsprechenden Futtermittelmischungen.  

 

Wie bringe ich diese uralt-neue Kulturpflanze in meinen Garten?

Bezugsquellen für Samen:

  1. Eigene, ausgereifte Bohnenschoten trocknen lassen und im Jahr darauf die Kerne als Samen verwenden, auch an Interessierte weitergeben oder sich selbst von netten Bekannten welche erbeten!  
  2. Samenhandlungen. Auch über das Internet, z.B. in "Produktempfehlungen" dieser Seite!
    Hier  gibt es auch alte  und farbige Sorten: Gärtnerei Naturwuchs, Kaiserstühler Saatgut, Dreschflegel.

Wie baue ich sie an?  

Der Anbau der Vicia faba ist nicht schwierig:

Sollte sie verrotteten Stallmist als Dünger vorfinden, dankt die Puffbohne dieses Geschenk mit überreichem Fruchtansatz, ansonsten gedeiht sie auch ohne zusätzlichen Dünger.

Weil die Samen bereits bei bleibend frostfreiem Boden, der eine Mindesttemperatur von+ 4° C aufweist, keimen, die jungen Pflanzen Frost bis zu -5° Grad aushalten und kühle Witterung den Bohnenlaus-Befall verringert, sollten Puffbohnen im zeitigen Frühjahr in die Erde kommen.

Puffbohnen werden gesteckt, d.h. auf gelockertem Beet im Abstand von 15 cm einzeln ca. 5 cm tief in die Erde gesteckt oder gelegt: Rille ziehen, Samen hineinlegen, Rille zuziehen. Abstand der Reihen: 40 cm

Pflege: Die jungen Pflanzen werden bei einer Höhe von 20 cm angehäufelt. Dicke Bohnen haben einen hohen Wasserbedarf und müssen bei Trockenheit rechtzeitig gegossen werden, da sie sonst die Blüten abwerfen! Zum Ausreifen benötigen sie weniger Wasser.

Die Ernte beginnt ca. 100 Tage nach der Aussaat, wenn die Körner ihre volle Größe erreicht haben, ihr Nabel (Verbindung zu der sie nährenden Schote) noch hell ist. Für die Samengewinnung mit der Ernte warten, bis Samenhülse (fälschlicherweise oft als "Schote" bezeichnet) und Nabel der Körner braun sind. Die untersten Schoten reifen zuerst. Also kann man einige Male durchpflücken und frische Puffbohnen genießen. Wird die abgeerntete Pflanze knapp oberhalb der untersten Blattachsel abgekniffen, bringt sie bei geeigneter Witterung noch einmal grüne Schoten, die wie Buschbohnen verkocht werden können. Manche Menschen kochen aus den jungen Blättern Spinat.


Vorratshaltung:

  •  Frische Puffbohnen bleiben in ihrer ungeöffneten Hülse ein paar Tage knackig.
  • Ausgepulte (Ausgefieselte) Kerne eignen sich gut zum Einfrieren und Einmachen. Sind sie ganz ausgereift (Kennzeichen: hellbrauner Nabel) , eignen sie sich zum zügigen Trocknen, das bei ca. 35° geschehen sollte.  
  • Bohnenkerne gut durchgetrocknet (Sonst Schimmelgefahr!) und bohnenkäfersicher in verschlossenen Dosen oder Schraubgläsern aufbewahren.
  • In großen Lebensmittelgeschäften, auch in Türkischen Läden, findet man getrocknete Dicke Bohnen, tiefgekühlte Dicke Bohnen oder eingelegte (Gläser!).

Schädlinge und Krankheiten:

  1. Die Pflanze wird leicht von der schwarzen Bohnenlaus (Doralis fabae) befallen, früher Anbau hilft etwas. Die Läuse besiedeln mit Vorliebe die weichen Triebspitzen. Ein starker Wasserstrahl verleidet den meisten von ihnen diesen aussichtsreichen Fressplatz. Florfliegen, Marienkäfer, deren Larven und Ohrenschliefer (Ohrnschliafa, Ohrwürmer, Forficula auricularia ;-) werden sich einstellen und Jagd auf ihre Lieblingsspeise „Blattlaus“ machen. Sollten Sie Ameisen bei den Läusen entdeckten, d i e fressen die Läuse leider nicht, sondern verteilen sie zusätzlich auf noch unbewohnte Triebspitzen, denn sie sind für sie kleine Melkkühe, die die besten Fressplätze haben sollen!
    Wenn es ganz arg wird, hilft nur noch ihnen den Fressplatz wegzunehmen, das heißt, die Triebspitzen auszukneifen und nicht auf den Kompost zu werfen. Unverdrossen verzweigt sich darauf hin die Vicia faba und wächst weiter. Veni – vidi – vici!  Kam - sah - siegte!
    • Spritzbrühe gegen Blattläuse:
      Verrühren Sie in einem Liter ca. 50° warmem Wasser 1 Esslöffel Schmierseife und anschließend 1 EL Spiritus. In eine Sprühflasche füllen und – nicht während die Sonne scheint - auf die Blattläuse sprühen. Sie trocknen ein, ihre leeren Hüllen bleiben an der Pflanze haften, lassen sich zu gegebener Zeit mit einem scharfen Wasserstrahl entfernen.
  2. Manchmal werden die Ackerbohnen von Pilzkrankheiten befallen. Negieren oder die Pflanze mit EM besprühen, was auch gesunde Pflanzen sehr genießen!
  3. Sollten Bohnenkäfer die getrocknete Bohnen befallen haben, nicht negieren, sondern nachhaltig vernichten! Sehr, sehr schade, aber muss sein.

Wie bringe ich diese „Kultbohnen“ auf meinen Teller?

Grundsätzliches zur Zubereitung:

Wenn Sie Puffbohnen kaufen, achten Sie darauf, dass die Hülsen keine braunen Flecken haben. Die Samen müssen saftig und weich sein. Ganze Puffbohnen-Hülsen sind im Kühlschrank einige Tage haltbar, ausgepulte (ausgefieselte) Kerne am selben Tag verarbeiten. Das Genussziel sind die Kerne der Schote. Ist eine reiche Ernte zu erwarten, sodass überzählige kleine Schoten da sind, können diese wie Buschbohnen verwendet werden. Um 500 g Kerne zu bekommen, benötigt man etwa 2 kg große, grüne Hülsen.

Wenn es weder frische noch tiefgekühlte Puffbohnen gibt, verwendet man getrocknete. Diese, bevor sie bei mittlerer Temperatur langsam weich gekocht werden, ungedingt 8 Stunden in reichlich kaltem Wasser, dem man etwas Backpulver beigibt, einweichen. Die Bohnen müssen dabei von einer Handbreit Wasser bedeckt sein, anschließend abspülen.

Einige Kohlenhydrate der Puffbohnen können Blähungen verursachen. Diese werden gemindert, wenn man die Bohnen mit Fenchel, Bohnenkraut, Kümmel, Kreuzkümmel oder Koriander würzt.

Speisen-Kombinationsmöglichkeiten: Dicke Bohnen vertragen sich gut mit (Pell)Kartoffeln, Artischocken, Brot, Vollkornreis, Nudeln, Tomaten, Paprika, Kürbis, Zwiebeln, Karotten, Kapern, Pilzen, Speck, Fleisch, Fisch.

  • Puffbohnen schmecken als Snack, als Vorspeise, Salat, Suppe, Solo-Gemüse oder in Begleitung, Eintopf, Quiche …. Der Feinschmecker von heute schätzt die schmackhaften "Dicken" in jeglicher Form!  

Erntekalender

Hülsen early summer gekocht essbar

Hülsen samt den kleinen, milchigen Samen halbreif essen. In begünstigten Gebieten ab Anfang Juni. 

Samen early summer gekocht essbar

Je länger die Pflanzen stehen bleiben, desto dicker werden die Kerne. Zur Saatgewinnung die Hülsen braun reifen lassen.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

blutfettregulierend (Samen) Volksheilkunde
stuhlgangfördernd (Samen) Volksheilkunde
erwärmend (Samen) VolksheilkundeHildegardmedizin

Darmkrebs hemmend

Inhaltsstoffe

Aminosäuren Aminosäure
Arginin Aminosäure
Histidin Aminosäure
Isoleucin Aminosäure
Leucin Aminosäure
Lysin Aminosäure
Methionin Aminosäure
Phenylalanin Aminosäure
Threonin Aminosäure
Tryptophan Aminosäure
Tyrosin Aminosäure
Valin Aminosäure
Ballaststoffe Ballaststoff
Lignine Ballaststoff
Alpha-Linolensäure Fettsäure
Einfach ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Gamma-Linolensäure Fettsäure
Gesättigte Fettsäuren Fettsäure
LINOLSÄURE Fettsäure
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Palmitinsäure Fettsäure
Stearinsäure Fettsäure
Ungesättigte Fettsäuren Fettsäure
Ölsäure Fettsäure
Calcium Mineral
Eisen Mineral
Jod Mineral
Kalium Mineral
Kupfer Mineral
Mangan Mineral
Natrium Mineral
Phosphor Mineral
Carotinoide Sekundär
Vitamin B3 / Niacin Vitamin
Vitamin B7 / Biotin Vitamin
Vitamin B9 / Folsäure Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamin K / Phyllochinon Vitamin
Vitamine Vitamin
Chlorid
Einfachzucker
Festigungsstoffe
Fluor
Kohlenhydrate
Mehrfachzucker
Mineralstoffe
Myristinsäure
Phytosterine
Polysaccharide
Proteine, Eiweiße
Sekundäre Pflanzenstoffe
Stärke
Sulfide
Toxine
Zweifachzucker
Details zu den Inhaltsstoffen
Aminosäuren

Aminosäuren (AS), unüblich, aber genauer auch Aminocarbonsäuren, veraltet Amidosäuren genannt, sind chemische Verbindungen mit einer Stickstoff (N) enthaltenden Aminogruppe und einer Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O) enthaltenden Carbonsäuregruppe.

Arginin

L-Arginin ist eine proteinogene α-Aminosäure. Für den Menschen ist sie semi-essentiell. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort argentum (Silber) ab, da die Aminosäure zuerst als Silber-Salz isoliert werden konnte. Diese Aminosäure hat den höchsten Masseanteil an Stickstoff von allen proteinogenen Aminosäuren. Im Dreibuchstabencode wird L-Arginin mit Arg und im Einbuchstabencode als R abgekürzt, wobei R für Arginine aufgrund der phonetischen Ähnlichkeit zugeordnet wurde.

Histidin

Histidin, abgekürzt His oder H, ist in der natürlichen L-Form eine bedingt essentielle, proteinogene α-Aminosäure und wurde 1896 unabhängig voneinander von Sven Gustaf Hedin und Albrecht Kossel entdeckt.

Isoleucin

Isoleucin, abgekürzt Ile oder I, ist in seiner natürlichen L-Form eine essentielle proteinogene α-Aminosäure.

Leucin

Leucin, abgekürzt Leu oder L, ist eine proteinogene α-Aminosäure. Der Name stammt von altgriechisch λευκός leukós, deutsch ‚weiß‘, da es wie viele andere Aminosäuren kristallisiert als weißes Pulver erscheint.

Lysin

Lysin, abgekürzt Lys oder K, ist in seiner natürlichen L-Form eine essentielle proteinogene α-Aminosäure. Es ist benannt nach der Isolierung aus aufgelöstem Casein, von λύσις lysis „Auflösung“.

Methionin

Methionin ist eine schwefelhaltige α-Aminosäure und in der natürlich vorkommenden L-Form eine essentielle proteinogene Aminosäure.

Phenylalanin

Phenylalanin, abgekürzt Phe oder F, ist eine aromatische α-Aminosäure mit hydrophober Seitenkette, die für den Menschen eine essentielle proteinogene Aminosäure ist. Phenylalanin leitet sich strukturell vom Alanin ab und ist amphiphil.

Threonin

Threonin, abgekürzt Thr oder T, ist in seiner natürlichen L-Form eine essentielle proteinogene α-Aminosäure.

Tryptophan

Tryptophan, abgekürzt Trp oder W, ist in der L-Form eine proteinogene α-Aminosäure mit einem aromatischen Indol-Ringsystem. Gemeinsam mit Phenylalanin, Tyrosin und Histidin zählt Tryptophan daher zu den aromatischen Aminosäuren. Es gehört zu den essentiellen Aminosäuren, kann also vom menschlichen Körper nicht gebildet werden und muss mit der Nahrung zugeführt werden. Es ist benannt nach den Verdauungsenzymen Trypsin, mit deren Hilfe es aus dem Protein Casein isoliert wurde. Im Einbuchstabencode wurde für Tryptophan W zugeordnet, da der Doppelring optisch an den sperrigen Buchstaben erinnert.

Tyrosin

Tyrosin ist in seiner natürlichen L-Form eine nichtessentielle proteinogene α-Aminosäure, die in den meisten Proteinen vorkommt. Tyrosin ist Ausgangssubstanz für die Biosynthese von DOPA, Katecholaminen, Melanin, Thyroxin und Tyramin. Die Biosynthese erfolgt in vielen Tieren aus der essentiellen Aminosäure Phenylalanin, eine Beeinträchtigung dieses Weges kann vielfältige Defekte auslösen.

Valin

Valin, abgekürzt Val oder V, ist in seiner natürlichen L-Form eine essentielle proteinogene α-Aminosäure, die in geringen Mengen in allen wichtigen Proteinen vorkommt. Die Stoffbezeichnung leitet sich ab von lat. validus für kräftig und gesund. Isoliert wurde Valin erstmals 1901 durch Emil Fischer aus dem Casein, einem Milchprotein. Strukturell leitet sich Valin durch Substitution des α-Wasserstoffatoms durch eine Aminogruppe (–NH2) von der Isovaleriansäure ab.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Lignine

Lignine bilden eine Gruppe phenolischer Makromoleküle (Biopolymeren), die sich aus verschiedenen Monomerbausteinen zusammensetzen. Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden; dadurch bewirken sie die Verholzung der Zelle (Lignifizierung). Etwa 20 bis 30 Prozent der Trockenmasse verholzter Pflanzen bestehen aus Ligninen; damit sind sie neben der Cellulose und dem Chitin die häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Die Gesamtproduktion der Lignine wird auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr geschätzt.

Alpha-Linolensäure

α-Linolensäure ist eine dreifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen und gehört zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Daraus ergibt sich ihr Lipidname 18:3 (ω−3). Sie wird auch mit (all-cis)-Octadeca-9,12,15-triensäure bezeichnet – ist also eine Alkensäure, genauer Triensäure und eine Isolensäure, weil die drei Doppelbindungen jeweils durch eine Methylengruppe getrennt sind.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Gamma-Linolensäure

γ-Linolensäure (18:3) oder gamma-Linolensäure, in der Literatur oft kurz GLA genannt, ist eine dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Sie wird in jedem tierischen und menschlichen Organismus aus der essentiellen Omega-6-Fettsäure Linolsäure synthetisiert oder direkt über die Nahrung aufgenommen. Die γ-Linolensäure ist Vorläufer der Dihomo-γ-Linolensäure (DGLA), welche wiederum der Grundstoff der „guten“, weil z. B. entzündungshemmenden Serie-1-Eicosanoide, als auch der entzündungsverstärkenden Arachidonsäure und damit von Serie-2-Eicosanoiden ist.

Gesättigte Fettsäuren

Eine gesättigte Fettsäure ist eine Fettsäure, die keine Doppelbindungen zwischen Kohlenstoffatomen aufweist. Der Name rührt daher, dass die Fettsäure stattdessen mit Wasserstoff-Bindungen „gesättigt“ ist. Fette sind Triglyceride von Fettsäuren. Gesättigte Fette finden sich hauptsächlich in Lebensmitteln tierischen Ursprungs und kommen, mit einigen Ausnahmen wie beispielsweise Kokosöl, nur in geringen Mengen in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs vor. Ein hoher Konsum von gesättigten Fettsäuren erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

LINOLSÄURE

Die zweifach ungesättigte LINOLSÄURE ist eine essentielle OMEGA-6-FETTSÄURE. "Essentiell" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Linolsäure für den menschlichen Organismus lebensnotwendig ist und ihm über die Nahrung ( Fette, Öle )  zugeführt werden muss.  Auf die Haut aufgetragen, vermag Linolsäure  Hautreizungen entgegenzuwirken chronische Lichtschädigung der Haut zu verringern im Rahmen der lichtgeschädigten Altershaut auftretende Flecke zurückzubilden die Größe von Mitessern zu reduzieren. ( Quelle )  Beigabe von Vitamin E schützt das empfindliche Öl vor Oxidation. Oxidierte („ranzige“) Öle wegen der darin enthaltenen körperschädigenden Oxidantien weder als Nahrungsmittel noch als Hautpflegemittel verwenden!  

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Palmitinsäure

Palmitinsäure (Hexadecansäure) ist eine gesättigte organische Säure und wird zu den Fettsäuren gezählt. Palmitate sind die Salze und Ester der Palmitinsäure. Palmitinsäure ist bei Zimmertemperatur ein farbloser Feststoff.

Stearinsäure

Stearinsäure ist eine gesättigte Carbon- und Fettsäure. Ihre Salze und Ester heißen Stearate. Die Stearinsäure wird auch fälschlich als Stearin bezeichnet.

Ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind. Die Bezeichnung „Fettsäuren“ fußt auf der Erkenntnis, dass natürliche Fette und Öle aus den Estern langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin bestehen. Später wurden auch alle anderen Alkylcarbonsäuren und deren ungesättigte Vertreter den Fettsäuren zugeordnet.

Ölsäure

Ölsäure, auch Oleinsäure, ist der wichtigste Vertreter der einfach ungesättigten Fettsäuren (18:1). Ihr systematischer Name lautet (Z)-9-Octadecensäure und sie ist aufgrund der Lage ihrer Doppelbindung eine Omega-9-Fettsäure. Ein natürlich vorkommendes Isomer der Ölsäure ist die Petroselinsäure, das trans-Isomer wird als Elaidinsäure bezeichnet. Die Salze und Ester der Ölsäure nennt man Oleate.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Jod

Iod ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol I und der Ordnungszahl 53. Im Periodensystem steht es in der 7. Hauptgruppe bzw. der 17. IUPAC-Gruppe und gehört somit zu den Halogenen. Der Name leitet sich von altgriechisch ἰο-ειδής io-eidēs, deutsch ‚veilchenfarbig, violett‘ ab. Beim Erhitzen entstehende Dämpfe sind charakteristisch violett.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Kupfer

Kupfer ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Cu und der Ordnungszahl 29. Es ist ein Übergangsmetall, im Periodensystem steht es in der 4. Periode und der 1. Nebengruppe oder Kupfergruppe. Der lateinische Name cuprum ist abgeleitet von (aes) cyprium „Erz von der griechischen Insel Zypern“, auf der im Altertum Kupfer gewonnen wurde.

Mangan

Mangan [maŋˈɡaːn] ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mn und der Ordnungszahl 25. Im Periodensystem steht es in der 7. Nebengruppe (7. IUPAC-Gruppe), der Mangangruppe. Mangan ist ein silberweißes, hartes, sehr sprödes Übergangsmetall, das in manchen Eigenschaften dem Eisen ähnelt.

Natrium

Natrium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 3. Periode und als Alkalimetall in der 1. IUPAC-Gruppe bzw. 1. Hauptgruppe. Natrium ist ein Reinelement, dessen einziges stabiles Isotop 23Na ist.

Phosphor

Phosphor ist ein chemisches Element mit dem Symbol P und der Ordnungszahl 15. Im Periodensystem steht es in der fünften Hauptgruppe, bzw. 15. IUPAC-Gruppe oder Stickstoffgruppe.

Carotinoide

Als Carotinoide, auch Karotinoide, wird eine umfangreiche Klasse natürlich vorkommender fettlöslicher Pigmente (Lipochrome) bezeichnet, denen chemisch als Grundgerüst ein Tetraterpen gemeinsam ist.

Vitamin B3 / Niacin

Niacin, auch Vitamin B3, Nicotinsäure, Nicotinamid genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Die gesunde menschliche Leber kann unter Mithilfe der Aminosäure Tryptophan (z.B.Vollkorn ist Tryptophanspender !) Vitamin B3 erzeugen. Wirkung: Mitbeteiligung an der Regulierung von Blutzucker, Cholesterin, Schlaf, Herztätigkeit, Stimmungslage, besonders wichtig für Gesundung von Haut und Schleimhaut. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden. Bei Mangel, der bei Menschen, die sich hauptsächlich von Hirse oder Mais ernähren, vorkommt, tritt häufig die Hautkrankheit Pellagra auf.

Vitamin B7 / Biotin

Biotin, auch Vitamin B7 oder Vitamin H genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung: Es ist als Bestandteil einiger Enzyme an vielen Stoffwechselfunktionen beteiligt: Blutzuckerspiegel, Muskeln, Nerven- und Gehirnfunktionen, Zellstoffwechsel, Wachstum und Erneuerung von Haut, Haaren, Nägeln. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B9 / Folsäure

Folsäure, auch Vitamin B9 oder Folat genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : Die hitze-, sauerstoff- und lichtempfindliche FOLSÄURE (UV-Strahlung reduziert Folsäure sogar im menschlichen Körper) hat großen Einfluss auf Zellteilung und Zellneubildung. Sie hilft mit, Wirbel- und Rückenmarkschäden (Spina bifida) bei Neugeborenen zu verhindern und wirkt mit bei Blutbildung, Aufbau der Schleimhäute, Verhütung von Arteriosklerose. Speicherung: Durch ihre Wasserlöslichkeit wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin K / Phyllochinon

Phyllochinon, auch Vitamin K 1 genannt ist ein fettlösliches Vitamin. Wirkung: Beteiligung an der Blutgerinnung! - Das Neugeborene erhält über das Kolostrum, der Vormilch seiner Mutter, nicht nur zahlreiche Antikörper, sondern auch Vitamin K, das über die Plazenta nicht transportiert wird. Speicherung: Dieses fettlösliche Vitamin wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamingaben kann Schäden verursachen.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Chlorid

Chloride sind Verbindungen des chemischen Elementes Chlor. Dieses kann mit Metallen, Halb- oder Nichtmetallen verbunden vorliegen. Metallchloride wie z. B. Natrium- und Cobalt(II)-chlorid sind Salze der Chlorwasserstoffsäure, besser bekannt als Salzsäure. Ein solches Chlorid enthält in seinem Ionengitter einfach negativ geladene Chlor(−I)-Ionen Cl−. Nichtmetallchloride wie Chlorwasserstoff, Schwefelchloride oder Kohlenstofftetrachlorid (Tetrachlormethan) sind als molekulare Verbindungen wesentlich flüchtiger als salzartige Chloride. Chlorhaltige Kohlenwasserstoffe werden in der Organik als Derivate der verschiedensten Verbindungen der Kohlenwasserstoffe betrachtet und benannt. So wird Methan, bei dem ein Wasserstoffatom gegen ein Chloratom ausgetauscht (substituiert) wurde, Chlormethan bzw. Methylchlorid genannt. Hier liegt jedoch nicht wie bei den oben angesprochenen ionischen Verbindungen Chlor als Chloridion vor, sondern ist kovalent mit dem Kohlenstoffatom verbunden. Chlorid ist im eigentlichen Sinne jedoch nur die Kurzbezeichnung für das einfach negativ geladene Chloridion. Organische Amine bilden mit Chlorwasserstoff organische Hydrochloride, die Chloridionen enthalten.

Einfachzucker

Monosaccharide sind eine Stoffgruppe von organisch-chemischen Verbindungen. Sie sind die Produkte der partiellen Oxidation mehrwertiger Alkohole. Monosaccharide haben eine Kette aus mindestens zwei Kohlenstoffatomen als Grundgerüst und weisen eine Carbonylgruppe sowie mindestens eine Hydroxygruppe auf. Sie sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Disacchariden (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) oder Polysacchariden (Vielfachzuckern) verbinden.

Fluor

Fluor [ˈfluːoːɐ̯] (von lateinisch fluor „Fluss“ bzw. fluere „fließen“) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol F und der Ordnungszahl 9. Im Periodensystem steht es in der 7. Hauptgruppe und gehört damit zur 17. IUPAC-Gruppe, den Halogenen, von denen es das leichteste ist. Es liegt unter Normalbedingungen in Form des zweiatomigen Moleküls F2 gasförmig vor und ist das reaktivste aller Elemente. Es reagiert mit allen Elementen mit Ausnahme der Edelgase Helium und Neon. Fluor ist farblos und erscheint stark verdichtet blassgelb. Es ist das elektronegativste aller Elemente und hat in Verbindungen mit anderen Elementen stets die Oxidationsstufe −1.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Mehrfachzucker

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Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Myristinsäure

Myristinsäure, auch Tetradecansäure, ist eine gesättigte Fett- und Carbonsäure. Sie leitet sich von Alkan n-Tetradecan ab. Ihre Salze und Ester heißen Myristate bzw. Tetradecanoate.

Phytosterine

Phytosterine, auch Phytosterole, sind eine Gruppe von in Pflanzen vorkommenden chemischen Verbindungen aus der Klasse der Sterine. Zusammen mit den Mycosterinen der Pilze unterscheiden sie sich von den tierischen Zoosterinen durch C1- oder C2-Substituenten an C-24 und in manchen Fällen durch eine Doppelbindung an C-22. Die hydrierten Formen (5α-Hydrierung) der jeweiligen Phytosterine werden als Phytostanole bezeichnet. Die Phytosterine kommen in den Pflanzen frei, in Ester- oder in Glycosid-Form sowie im unverseifbaren Anteil von pflanzlichen Fetten und Ölen vor. Die häufigsten pflanzlichen Sterine sind Stigmasterin, β-Sitosterin, Campesterin und Brassicasterin, letzteres kommt speziell in Rapsöl vor und kann als Biomarker für die Verwendung von Rapsöl eingesetzt werden. Phytosterine fungieren als strukturelle Komponente in der Zellmembran von Pflanzen, analog dem Cholesterin in der Zellmembran von Tieren, das selbst jedoch kein Phytosterin ist, da es nicht in Pflanzen vorkommt. Das Vorliegen von Cholesterin kann daher auch zum Nachweis der Verfälschung von Pflanzenfetten mit tierischen Fetten eingesetzt werden.

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Proteine, Eiweiße

Proteine, Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaute Moleküle, die Struktur und Funktion jeder lebenden Zelle von Pflanze, Tier und Mensch bestimmen und an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Ein Mensch besitzt Hunderttausende verschiedener Proteine, hergestellt in den Ribosomen (zelleigne „Eiweißfabriken“) aus nur zwanzig Aminosäuren! Proteine zählen mit den Kohlenhydraten und Fetten zu den Hauptnährstoffen des Menschen. Die DGE empfiehlt Erwachsenen, täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht durch Mischkost zu sich nehmen. Mehr nicht, denn eine dauerhafte und übermäßige Aufnahme von Eiweißen erhöht die Konzentration der Harnsäure im Blut, was zu Gelenkserkrankungen wie Gicht oder Rheuma führen kann. Pflanzliches Eiweiß ist dem tierischen ebenbürtig und bringt durch die mitgelieferten Ballaststoffe zusätzliche Sättigungsvorteile, gesundheitliche Werte und wenig Fett. Proteine können noch mehr: Sie fungieren als Infektionsabwehr, regulieren die Ionenkonzentration in den Zellen und bestimmen so die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, sorgen für die Kontraktion der Muskeln … Ab einer Körpertemperatur von 41° Celsius (Fieber) beginnen die Proteine allerdings abzusterben und es besteht für den Erkrankten Lebensgefahr.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Stärke

Stärke (lateinisch amylum; früher auch Amlung, Amilum und Amidum sowie „Kraftmehl“ genannt) ist eine organische Verbindung, ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n, das aus α-D-Glucose-Einheiten besteht. Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten. Tierische Organismen, der menschliche Körper und Pilze verwenden Glycogen als Kohlenhydratspeicher. Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen.

Sulfide

Als Sulfide werden in der Anorganischen Chemie Verbindungen von Metallen mit Schwefel bezeichnet, die in Analogie zu den Oxiden durch Redoxreaktionen direkt aus den Elementen hergestellt werden können. Dabei wirkt der Schwefel als Oxidationsmittel in Analogie zum Sauerstoff bei der Herstellung von Oxiden. Metalloxide und Metallsulfide sind in der Mineralogie wichtige Gruppen von Erzen. In der Analytik gehören die Metallsulfide in die sogenannte Schwefelwasserstoffgruppe und in die Ammoniumsulfidgruppe.

Toxine

Ein Toxin ist ein Gift, das von einem Lebewesen synthetisiert wird. Die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit Giften aller Art beschäftigt, ist die Toxikologie. Für das Teilgebiet der Toxikologie, das sich speziell mit Toxinen beschäftigt, hat sich im Englischen die Bezeichnung toxinology etabliert. Die deutsche Entsprechung Toxinologie hält zunehmend Einzug in den deutschen Sprachraum. Die Anreicherung von Toxinen wird als Toxinämie, Toxämie oder Toxikämie bezeichnet.

Zweifachzucker

Disaccharide sind organisch-chemische Verbindungen aus der Gruppe der Kohlenhydrate. Formal bilden sich Disaccharide durch Wasserabspaltung zwischen zwei Monosacchariden. Die beiden Monosaccharide (Einfachzucker) sind im Disaccharid kovalent über eine glycosidische Bindung verknüpft. Disaccharide zählen zur Gruppe der Oligosaccharide.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Rückenschmerzen Volksheilkunde
In der Volksheilkunde werden Umschläge aus Dicken Bohnen bei Rückenschmerzen angewendet, denen eine wärmende und entspannende Wirkung zugeschrieben wird.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Geschwüre Volksheilkunde
Die Dicke Bohne wird volksheilkundlich bei Geschwüren eingesetzt, wobei ihre entzündungshemmenden Eigenschaften traditionell zur Wundheilung beitragen sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Puffbohnen essen

Hilft bei

Andere Namen

PuffbohneSaubohneAckerbohneFieselbohnePferdebohneBohneBoanFavabohneGroße BohneViehbohne

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeErsatzpflanzeFutterpflanzeGenussmittelpflanzeGründüngungspflanzeHeilpflanzeMännerpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat SamengemüseVerzehrtauglichkeit GenussnahrungKochenLagernMahlenTrocknenWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungAckerpflanzealte KulturpflanzeGartenKübelbepflanzungleicht zu ziehenBastelpflanzeGenusspflanze
Vorkommen GebirgeHügellandMittelgebirgeLebensraumÄckerGärtenVerbreitungWeltweit
Blütenfarbe rotweißschwarz
Blütezeit Hochsommer | JuliVollfrühling | MaiFrühsommer | Juni
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

early spring

Samen

full spring

Jungpflanzen

midsummer

Hülsen

Nachbarn im Garten

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Fabaceae
Gattung
Vicia
Ordnung
Fabales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Not known in a truly wild situation.
Essbarkeit
★★★☆☆
Licht
8/10
Feuchtigkeit
5/10
Boden
8/10
pH-Wert pH 7.5 – 8

Anbau & Pflege

Prefers a fairly heavy loam but succeeds in a sunny position in most soils that are well-drained. Grows well in heavy clay soils. Dislikes dry conditions. Sometimes cultivated for its edible seed, more commonly as a green manure crop. There are 2 main types, 'daffa' beans are the more hardy and can be sown in the autumn, whilst 'tic' beans are best sown in spring. The autumn sown varieties are more susceptible to 'chocolate spot' fungus (which can be remedied by the addition of potash to the soil) but are more likely to escape damage from aphis. This species has a symbiotic relationship with certain soil bacteria, these bacteria form nodules on the roots and fix atmospheric nitrogen. Some of this nitrogen is utilized by the growing plant but some can also be used by other plants growing nearby. When removing plant remains at the end of the growing season, it is best to only remove the aerial parts of the plant, leaving the roots in the ground to decay and release their nitrogen.
Vermehrung: Pre-soak the seed for 24 hours in warm water and then sow in situ in spring or autumn.

Essbare Verwendung

Seed - raw or cooked. It can be eaten before it is fully ripe in the same way as broad beans, the fully ripe seed requires overnight soaking to soften it before it is cooked. Leaves - cooked. Used like spinach.

Weitere Nutzung

A good green manure crop, sown in autumn or spring. Relatively fast growing, producing a good bulk and fixing nitrogen. The upright growth is not a very good weed suppresser though. A fibre is obtained from the stems. The burnt stems are rich in potassium and can be used in making soap.

Verbreitung

Heimisch: Palestine, Parque Nacional Natural Chingaza, Tona Eingeführt: Afghanistan, Albania, Algeria, Altay, Angola, Argentina South, Assam, Baleares, Baltic States, Bangladesh, Bolivia, Bulgaria, California, Cameroon, Canary Is., Central European Russia, Chad, China North-Central, China South-Central, China Southeast, Colombia, Connecticut, Corse, Cuba, Cultivada en el mundo, Cyprus, Czechia-Slovakia, District of Columbia, Dominican Republic, East Aegean Is., East European Russia, Ecuador, Ethiopia, France, Galápagos Islands, Great Britain, Guatemala, India, Inner Mongolia, Iran, Iraq, Italy, Jawa, Kenya, Krym, Lebanon-Syria, Leeward Is., Libya, Madeira, Maine, Maryland, Massachusetts, Mexico Southwest, Mongolia, Morocco, Myanmar, NW. Balkan Pen., Nepal, New South Wales, New York, New Zealand North, New Zealand South, Oregon, Pakistan, Pennsylvania, Peru, Portugal, Puerto Rico, Rwanda, Sardegna, Sicilia, Spain, Sri Lanka, Sudan-South Sudan, Tibet, Tunisia, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Uruguay, Vermont, Vietnam, Washington, West Himalaya, Yemen

Alternative deutsche Namen

Acker-Bohne, Sau-Bohne, Puff-BohneAckerbohnePferdebohneSaubohne
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren