Jetzt sammelbar: Blätter, Jungtriebe

Barbarakraut

Barbarea vulgaris · auch: Winterkresse

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14 Fotos

Verwendete Pflanzenteile

sehr Vitamin C haltig! Der Geschmack ist leicht säuerlich und kresseartig.

Erläuterung

Saat fein mit Erde bedecken, nicht austrocknen lassen. Auch eine Aussaat im ungeheizten Gewächshaus ist wegen der Winterernte empfehlenswert. Jungpflanzen auf 10 cm - 25 cm Abstand vereinzeln

Portrait

Diese essbare, zweijährige, öfters auch ausdauernde Wildpflanze schmeckt kressig und ist wintergrün. Sie zählt zu den seltenen Pflanzen, die auch im Winter frisches, vitaminreiches Grün liefern! Ihre Winterhärte beträgt ca. - 25°.

Wichtige Namen dieser Wildpflanze

  • Als Ausnahmepflanze, die auch in der dunklen, kalten Jahreszeit, bedeckt von Schneemassen, Nahrung liefert, wurde sie unter dem Namen "BARBARAKRAUT" der hl. Barbara geweiht, deren Fest im Winter, am 4. Dezember, begangen wird und die zudem die Schutzpatronin der ohne Tageslicht in Stein- und Erdmassen arbeitenden Bergleute war und ist. 
  • Ihr weiterer sehr bekannte, ebenfalls sinnvolle Name ist „ECHTE WINTERKRESSE“. Er gibt Bescheid, dass diese kresseähnlich schmeckende Pflanze auch im Winter geerntet werden kann!
     
  • Den Namen "RAPUNZEL" teilt sie sich mit dem 'Feldsalat' und mit der "Rapunzelglockenblume". Welche der Rapunzeln wird wohl dem Märchen "Rapunzel" den Namen gegeben haben?

 

Barbarakraut / Echte Winterkresse im Garten

Barbarea vulgaris ist zwar eine Wildpflanze, kann aber auch in Hausgärten, Balkonkistchen und Töpfen angebaut werden.

Sie ist, ein sonniger bis halbschattiger Standort und regelmäßige Wassergaben vorausgesetzt, leicht zu kultivieren. Je trockener der Standort desto schärfer wird sie.

Die Echte Winterkresse / Barbarakraut wird ihrem Rhythmus entsprechend, am besten im Spätsommer oder auch im Frühherbst ausgesät. Sie ist als Saatgut im Handel unter der Bezeichnung "Winterkresse" erhältlich. Einmal im Garten, vermehrt sich die pflegeleichte Pflanze meist von selbst.

 

Barbarakraut / Echte Winterkresse in der Küche

Für Speisezwecke sollte es im nichtblühenden Zustand geerntet werden. Nur dann besitzen die Blätter den angenehm würzigen Kressegeschmack. Die Blätter einer blühenden Pflanze dagegen schmecken bitter-herb.  - Es treibt übrigens nach seiner Blüte wieder angenehm schmeckende Jungtriebe aus der Erde.

Barabrakraut / Echte Winterkresse kann

 

 

Erntekalender

Blätter early spring gekocht essbar

Sehr Vitamin C haltig!

Jungtriebe early spring gekocht essbar
Blütenstand full spring gekocht essbar

Besonders lecker schmecken die Blütentriebe im Knospenstadium! Sie ergeben ein sehr schmackhaftes Dünstgemüse. Geschmacklich erinnern sie an Brokkoli.

Knospen first spring gekocht essbar
Früchte late summer gekocht essbar
🌿

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

appetitanregend (Blätter) Volksheilkunde
blutreinigend (Blätter) Volksheilkunde
harntreibend (Blätter) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Chlorophyll Sekundär
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Saponine Sekundär
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Glucosinolate
Gruppen
Kohlenhydrate
Lipide
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Scharfstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Chlorophyll

Chlorophylle oder Blattgrün bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Insbesondere Pflanzen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophylle.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Saponine

Saponine sind Glycoside von Steroiden, Steroidalkaloiden oder Triterpenen. Sie kommen in den Wurzeln, Knollen, Blättern, Blüten und Samen höherer Pflanzen vor. Sie ergeben beim Schütteln mit Wasser oft einen seifenartigen Schaum. Saponine dienen Pflanzen wahrscheinlich als Defensivstoffe, beispielsweise gegen Pilzbefall. Der Mensch hat Saponine historisch als Expektorans verwendet.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Glucosinolate

Die Senfölglycoside, auch Glucosinolate, gehören zur Stoffgruppe der Glycoside. Da das Aglycon über ein Schwefelatom an den Zuckerteil (Glycon) gebunden ist, spricht man genauer von einem Thioglycosid. Die Zuckerkomponente ist Glucose, zusätzlich weisen die Verbindungen jeweils eine Sulfatgruppe auf.

Gruppen

Familienname

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Lipide

Lipide und Lipoide sind eine Sammelbezeichnung für wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe, die sich dagegen aufgrund ihrer geringen Polarität sehr gut in hydrophoben Lösungsmitteln wie Chloroform oder Methanol lösen. Ihre Wasserunlöslichkeit rührt vor allem von den langen Kohlenwasserstoff-Resten her, welche die allermeisten Lipide besitzen. Man teilt sie grob in verseifbare und nicht verseifbare Lipide ein.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Scharfstoffe

Als SCHARFSTOFFE wird eine chemisch nicht einheitliche Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe bezeichnet, deren gemeinsame Merkmale der scharfe Geschmack und die Hautreizung sind.   Wirkungen: Von manchen Pflanzen als Abwehrmaßnahme gegen pflanzenfressende Säugetiere ausgebildet, wirken sie in den Speisen als scharfer Geschmacksverstärker mit beachtlichen medizinischen Vorteilen: Die Inhaltsstoffe vieler scharfer Früchte hemmen das Wachstum von Bakterien . Ein Vorteil nicht nur in Ländern, in denen das Wachstum von Bakterien (also auch Krankheitserregern) durch das warme Klima besonders begünstigt ist! Außerdem sind sie sehr verdauungswirksam und damit krebsvorbeugend . Frische Zubereitungen verdünnt einnehmen, da sie sonst die damit in Berührung kommenden Schleimhäute zu sehr reizen . Da hohe Schärfegrade die Hautporen am ganzen Körper öffnen und damit das Schwitzen fördern , kann durch Essen scharfer Speisen auch die Körpertemperatur gesenkt werden. Auf die Haut aufgetragen desensibilisieren Scharfstoffe über extreme Wärmestimulation das Schmerzempfinden . Dieser durchblutungsfördernde, muskelentspannende, schmerzlindernde Effekt wird medizinisch in geeigneter Art  heilend genutzt bei Muskel- und Gelenkschmerzen Nackensteife Bandscheibenbeschwerden Nervenschmerzen rheumatischen Beschwerden Anti-Schärfe-Tipps: Zucker und Tomatensaft reduzieren die Schärfe in Speisen. Scharfstoffe werden durch Kochen nur unwesentlich geschwächt.   Kontaktschärfe wird sowohl im Mundraum als auch auf der Haut durch Öl oder fetthaltige Flüssigkeiten wie Milch gemildert, nicht durch Wasser.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Frühjahrsmüdigkeit Volksheilkunde
Das nährstoffreiche Barbarakraut gilt in der Volksheilkunde als Frühjahrskur, um den Körper nach dem Winter zu vitalisieren und Müdigkeit zu lindern.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Magerkeit Volksheilkunde
Durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen wird Barbarakraut traditionell bei Untergewicht und Schwäche zur Kräftigung eingesetzt.
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Entschlackung Volksheilkunde
Die Bitterstoffe und Senföle des Barbarakrauts werden in der Volksheilkunde zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktionen genutzt.
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Entsäuerung Volksheilkunde
Das mineralstoffreiche Kraut gilt traditionell als basisch wirksam und wird zur Unterstützung des Säure-Basen-Haushalts verwendet.
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Appetitlosigkeit Volksheilkunde
Die Bitterstoffe des Barbarakrauts werden in der Volksheilkunde traditionell zur Anregung des Appetits und der Verdauung eingesetzt.
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Hilft bei

Andere Namen

Echtes BarbarakrautBarbarakresseGewöhnliches BarbarakrautWinterkresseEchte WinterkresseRapunzelGelber BeifußSchnödsenfWild-Öl

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat Verzehrtauglichkeit EinfrierenEntsaftenGenussnahrungKochenNotnahrungÖl-PressenRohkostNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBalkongartenBeeteinfassungBienenweideDachbegrünungGartenWildgemüsezum Verwildern geeignetZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenGebirgeHügellandMittelgebirgeLebensraumÄckerDämmePflasterritzenSchotter- und KiesflurenSchuttplätzeSteinhaufenWegränderVerbreitungWeltweit
Blütenfarbe gelb
Blütezeit Frühsommer | JuniHochsommer | Juli
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

late summer

Samen

early autumn

Samen

late autumn

Jungpflanzen

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Brassicaceae
Gattung
Barbarea
Ordnung
Brassicales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Moist places, roadsides, stream banks and hedges.
Essbarkeit
★★★☆☆
Heilwirkung
★☆☆☆☆
Licht
8/10
Feuchtigkeit
7/10
Boden
7/10
pH-Wert pH 7 – 7.5

Anbau & Pflege

Identification & Habit: Biennial to short-lived perennial; glabrous. Basal leaves pinnate with fewer lobes than B. verna; upper leaves clasping and lobed. Bright yellow 4-petaled flowers in racemes. Siliques 2–5 cm, rounded-tetragonal, typically with a distinct beak to ~3 mm (key difference from B. orthoceras). Plants often form colonies along wet ditches and stream edges. Succeeds in sun or shade in a moist well-drained soil. Tolerates a pH in the range 4.8 to 7.5. The plant can continue to grow all winter, especially if the weather is mild. A short-lived perennial, though plants usually self-sow freely when in a suitable position[K]. There is at least one named form, developed for its ornamental value. 'Variegata' has variegated leaves and grows less strongly than the type. A good bee plant. Cultivar/Selection Notes: No named horticultural cultivars for wild use; culinary seed is sold as wintercress/yellow rocket. Some strains are slightly broader-leafed and milder. Pests & Problems: Flea beetles, aphids, sporadic cabbageworms; diseases include white rust (Albugo candida), downy mildew, and leaf spots in wet springs. Heat causes rapid bolting.
Vermehrung: Seed - sow spring or autumn in situ. Germination usually takes place within 2 - 3 weeks. Division in spring. his plant is a short-lived perennial, and also usually self-sows freely, so we have not found division to be worthwhile.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Flowers Leaves Edible Uses: Young leaves - raw or cooked like spinach. A hot cress-like flavour. Young leaves are chopped up finely and added to salads, older leaves can be used as a potherb but they are rather strong and are best cooked in one or two changes of water. The leaves are available all year round, even in the winter, especially if the weather is mild. To increase the productivity of the plants, remove the flowering stems as they appear (they can be eaten like the leaves[K]) and pick the outer leaves as the plant regrows. Some caution is advised, see the notes above on toxicity. Young flowering stems - harvested before the flowers open and cooked like broccoli. Foraging: Leaves (raw in small amounts; best cooked), pre-bloom shoots/buds as raab. Flowers are garnish-edible. Edibility rating: 3/5 (reliable pot-herb; quality depends on youth and site) [2-3]. Raw: peppery/mustardy, “relatively mild” versus other wild mustards but still assertive. Briefly boil (2–3 min) or blanch and then sauté yields savory, mildly bitter greens and a vibrant, yellow-green broth ideal for soups/grains. Mix with fat (olive oil, butter) and acid (lemon/vinegar). Tight buds stir-fry well. Avoid roadside or fertilized edges that can intensify harshness [2-3]. Seasonality (Phenology): Rosettes: autumn–early spring. Harvest greens: early–mid spring (best pre-bolt). Flower/seed: late spring–early summer; palatability declines after full bloom. Seed set: early/mid summer. Look-Alikes & Confusion Risks: Other yellow-flowered mustards (Sinapis/Brassica, Rorippa, Descurainia), and edible upland cress (B. verna). Confirm glabrous plant, clasping upper leaves, and siliques with ~=3 mm beak. Not to be confused with toxic buttercups (5+ petals, different fruit) or hemlock (umbels, not racemes). Traditional/Indigenous Use Summary: Primarily a European potherb adopted by settlers in North America; in many regions it served as a spring tonic green. Limited indigenous North American food records compared with other native mustards.

Weitere Nutzung

Ecology & Wildlife: Early nectar/pollen for hoverflies, bees. Larval host for some brassica-feeding Lepidoptera; stands can harbor beneficial predators that help adjacent crops.

Verbreitung

Heimisch: Afghanistan, Albania, Algeria, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Bulgaria, Central European Russia, Corse, Czechia-Slovakia, Denmark, East European Russia, East Himalaya, France, Germany, Great Britain, Hungary, Inner Mongolia, Iraq, Ireland, Italy, Japan, Kazakhstan, Kirgizstan, Korea, Manchuria, Mongolia, NW. Balkan Pen., Nansei-shoto, Netherlands, Northwest European Russia, Pakistan, Poland, Portugal, Romania, Sardegna, Sicilia, South European Russia, Spain, Sweden, Switzerland, Tadzhikistan Eingeführt: Alabama, Alaska, Alberta, Amur, Argentina South, Arkansas, British Columbia, California, Chile South, China Southeast, Colorado, Connecticut, Finland, Georgia, Iceland, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Labrador, Maine, Manitoba, Maryland, Massachusetts, Mexico Northwest, Michigan, Minnesota, Missouri, Montana, Nebraska, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, New Zealand North, New Zealand South, Newfoundland, North Carolina, North European Russia, Norway, Ohio, Oklahoma, Ontario, Oregon, Pennsylvania, Prince Edward I., Québec, Rhode I., Saint Pierre and Miquelon, Saskatchewan, South Dakota, Sri Lanka, Svalbard, Tennessee

Alternative deutsche Namen

BarbarakrautEchte WinterkresseEchte Winterkresse (Unterart)Echtes BarbarakrautUfer-Winterkresse
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