Schwarzwurzeln werden in entsprechendem Boden bis zu 40 cm lang und 3 cm dick, benötigen aber mindestens 8 Monate bis zu ihrer Erntereife.
Schwarzwurzeln lassen sich besonders gut gemeinsam mit Lauch kultivieren:
Pflanzen Sie sie abwechselnd auf ein 120 cm breites Gartenbeet in 5 Reihen, mit einer Reihe Schwarzwurzeln beginnen. Beide Arten erhalten die gleiche Pflege und entwickeln sich gut im Schutz des jeweiligen Nachbarns.
Eine weitere bewährte Kombination:
Schwarzwurzeln, Kopfsalat, Kresse, Radieschen, Buschbohnen, Schwarzwurzeln.
Abgeerntete Kresse und Radieschen machen Grünkohlpflänzchen Platz, die abwechselnd mit Knollensellerie gepflanzt werden. Tief setzen und mit reifem Kompost und Hornspänen düngen. Nach und nach werden auch Kopfsalat und Buschbohnen geerntet und Sellerie und der überwinternde Grünkohl erhalten immer mehr Platz.
Verwendete Pflanzenteile
Schwarzwurzeln treiben erst im 2. Jahr einen Blütenstängel.
Erläuterung
auf tiefgründig gelockerten Boden; Kälteschutz geben.
Portrait
Schwarzwurzeln in der Küche
Schwarzwurzeln werden den Winter über in europäischen Ländern mit mildem Klima gestochen und in den Handel gebracht. Unter ihrer schwarzen, korkigen Haut, die sich gut schälen lässt, verbirgt sich milchführendes, weißes, gesundes Wurzelfleisch mit feinem, süßlichen Geschmack.
Ein Frischemerkmal der Wurzeln ist, wenn bei ihrem Anschneiden sofort milchiger Saft austritt.
Die Wurzeln werden geschält als Rohkost oder gedünstet bzw. gebraten verspeist.
Tipps zum Schälen der Schwarzwurzeln
Die Haut lässt sich besser abziehen, wenn die Wurzeln leicht vorgekocht sind.
Wer Wert legt auf helle Stangen ("Spargel des armen Mannes"), legt die geschälten Wurzeln gleich in Essigwasser.
Wer Wert legt auf fleckenlose Hände, zieht sich für die Schälarbeit Gummihandschuhe an.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten:
Wurzeln, in kleine Würfel von 3 mm geschnitten, getrocknet und gemahlen, können außerdem verwendet werden als
Wurzeln mit der Grabegabel vorsichtig ernten, brechen leicht. Die stärkereichen Wurzeln werden im 1. Jahr der Pflanze solange der Boden offen ist, geerntet, spätestens im darauffolgenden April, bevor die Pflanze aufstängelt und die Wurzel holzig wird. Geerntete Wurzeln werden auf Vorrat in Sand und kühl gelagert.
Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und
Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische
Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung
(Details).
Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.
Traditionell beschriebene Eigenschaften
schleimlösend(Blätter)Volksheilkunde
wundheilend(Wurzel)Volksheilkunde
Wundheilend durch den Allantoingehalt.
Wundheilend durch den Allantoingehalt.
Inhaltsstoffe
CalciumMineral
ChlorophyllSekundär
PhenolsäurenSekundär
SchleimstoffeSekundär
VitamineVitamin
Allantoin
Chlorogensäure
Kohlenhydrate
Makronährstoffe
Mineralstoffe
Organische Säuren
Polysaccharide
Stärke
Details zu den Inhaltsstoffen
Calcium
Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.
Chlorophyll
Chlorophylle oder Blattgrün bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Insbesondere Pflanzen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophylle.
Phenolsäuren
Phenolsäuren (Phenolcarbonsäuren) sind aromatische chemische Verbindungen, wichtige Gruppen sind die Hydroxybenzoesäuren und Hydroxyzimtsäuren. Damit sind sie Phenole und aufgrund ihrer Carboxygruppe auch Carbonsäuren.
Schleimstoffe
Schleimstoffe sind eine heterogene Gruppe von Biopolymeren, die vorwiegend aus Polysacchariden bestehen. Ihre Haupteigenschaft liegt in der Aufnahme von Wasser, so dass sie damit schleimartige Kolloide und Gele – sogenannte Hydrokolloide – bilden und als Schutzsubstanzen dienen können. Unterschieden wird zwischen tierischen Schleimstoffen, die aus Glykoproteinen bestehen, und pflanzlichen Schleimstoffen, die nahezu nur aus Heteropolysacchariden bestehen. Beide Gruppen beinhalten neutrale Substanzen und saure, die als Grundbausteine Uronsäuren statt Monosacchariden enthalten. Weiterhin unterscheidet man auch zwischen wasserlöslichen und wasserunlöslichen Schleimstoffen.
Vitamine
Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.
Allantoin
Das Allantoin ist bei verschiedenen Tierarten, vor allem bei Säugetieren, neben der Harnsäure ein primäres Endprodukt des Abbaus von Nukleinsäuren, speziell von Purinbasen.
Chlorogensäure
Chlorogensäure ist ein Naturstoff, der in zahlreichen Pflanzen vorkommt; chemisch gesehen ist sie ein Ester der Kaffeesäure mit der Chinasäure als alkoholischer Komponente. Den Namen Chlorogensäure erhielt sie aufgrund einer intensivgrünen Färbung der ammoniakalischen Lösung.
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.
Makronährstoffe
Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.
Mineralstoffe
Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.
Organische Säuren
Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen.
Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:
Polysaccharide
Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung.
Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.
Stärke
Stärke (lateinisch amylum; früher auch Amlung, Amilum und Amidum sowie „Kraftmehl“ genannt) ist eine organische Verbindung, ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n, das aus α-D-Glucose-Einheiten besteht.
Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten.
Tierische Organismen, der menschliche Körper und Pilze verwenden Glycogen als Kohlenhydratspeicher.
Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen.
Traditionelle Verwendung
Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze
traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.
ErkältungVolksheilkunde
Die Schwarzwurzel wird traditionell bei Erkältungen eingesetzt, da ihr Inulin-Gehalt das Immunsystem unterstützen soll.
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AsthmaVolksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt die Schwarzwurzel als hilfreich bei Asthma, da ihre Inhaltsstoffe bronchienberuhigend wirken sollen.
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WundheilungVolksheilkunde
Die Schwarzwurzel wird traditionell zur Unterstützung der Wundheilung verwendet, ihr Schleim soll reizlindernd wirken.
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Spanische SchwarzwurzelGartenschwarzwurzelEchte SchwarzwurzelSpargel der armen LeuteGarten-Schwarzwurzel
Merkmale
VerwendungNutzpflanzeErsatzpflanzeGenussmittelpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungAckerpflanzealte KulturpflanzeBauerngartenpflanzeBeeteinfassungBienenweideGartenWildgemüseWochenendgartenGenusspflanzeZierpflanze
Gedeiht in jedem Boden in der Sonne oder im Halbschatten. Bevorzugt einen leichten Boden. Gelegentlich kultiviert wegen ihrer essbaren Wurzel, es gibt einige benannte Sorten. Für Polykultur-Design sowie die oberirdische Architektur (Form - Baum, Strauch etc. und oben gezeigte Größe) sind auch Informationen über den Wuchs und das Wurzelmuster nützlich und werden hier gegeben, falls verfügbar. Der Pflanzenwuchs ist horstbildend mit begrenzter Ausbreitung [1-2]. Das Wurzelmuster ist eine Pfahlwurzel ähnlich einer Karotte, die direkt nach unten geht [1-2].
Vermehrung: Samen - Aussaat im Frühling in situ. Wenn das Wetter trocken ist, ist es ratsam, die Samen gut zu wässern, sonst verzögert sich die Keimung. Die Samen können auch in situ im August gesät werden. Division im Herbst oder wenn das Wachstum im Frühling beginnt. Größere Teilstücke können direkt an ihre endgültigen Standorte gepflanzt werden. Wir haben festgestellt, dass es am besten ist, die kleineren Teilstücke einzutopfen und sie in leicht schattiger Position in einem Kaltrahmen weiterzuziehen, um sie dann auszupflanzen, sobald sie im Sommer gut etabliert sind.
Essbare Verwendung
Essbare Teile: Blüten Blätter Wurzel Triebe
Essbare Verwendung: Kaffee Wurzel - gekocht. Ein süßer, angenehmer Geschmack. Die Wurzel wird normalerweise am Ende ihres ersten Wachstumsjahres gegessen, kann aber auch für ein zweites Jahr weitergezogen werden, ohne zäh zu werden. Die Wurzel ist reich an Inulin - dies ist eine Stärke, die vom Menschen nicht leicht verdaut wird und daher normalerweise direkt durch das Verdauungssystem wandert und ausgeschieden wird. Inulin kann bei manchen Menschen Blähungen verursachen. Blätter - roh. Die zarten jungen Triebe werden normalerweise im frühen Frühling gegessen. Blütenknospen - roh. Zu Salaten hinzugefügt. Die Blütenblätter haben ihren eigenen charakteristischen Geschmack und können ebenfalls zu Salaten hinzugefügt werden. Die geröstete Wurzel wird als Kaffeeersatz verwendet.
Weitere Nutzung
Repellent Die wachsende Pflanze soll die Möhrenfliege von in der Nähe wachsenden Karotten abhalten.
Verbreitung
Heimisch: Abkhaziya, Adzhariya, Albania, Algeria, Austria, Azerbaijan, Belarus, Bosnia-Herzegovina, Bulgaria, Central European Russia, Croatia, Czech Republic, Czechoslovakia, Dagestan, East European Russia, Germany, Gruziya, Hungary, Kazakhstan, Krym, Libya, Liechtenstein, Macedonia, Malesia, Moldova, Montenegro, Morocco, Netherlands, North America, North Caucasus, Northwest European Russia, Poland, Portugal, Romania, Serbia, Slovakia, Slovenia, South European Russia, Sweden, Switzerland, Transcaucasus, Ukraine, Zaïre
Eingeführt: AU, Belgium, Brussels-Capital Region, California, Central European Russia, Flemish Region, Great Britain, Jawa, Krym, Moldova, North Caucasus, Norway, Switzerland, Ukraine, Walloon Region
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren