Winterpostelein

Claytonia perfoliata

Wildpflanze
5 Fotos

Beschreibung

Die fleischigen Blätter des Winterportulaks / Winterposteleins / Tellerkrautes / Kubaspinats sind im Frühjahr eine vitaminreiche Salatbeigabe, Brotbelag und auch für Spinat geeignet!

Blätter und Stängel halten sich im Kühlschrank ca. 1 Woche.

 

Erläuterung

Saatschalen, Glashaus, Frühbeet

Portrait

Wichtiges für den Anbau:

  • Winterportulak kann den ganzen Herbst über im Freien ausgesät werden.
  • Er keimt nur bei Temperaturen unter 12°.
  • Kann auch wie Kresse in Saatschalen gezogen werden.
  • Lässt sich für den Winter gut im Glashaus bzw. Frühbeet anbauen.
  • Falls im Winter auf den Beeten bei gefrorenem Boden kein isolierender und vor Verdunstung schützender Schnee liegt, die Blätter der Jungpflanzen mit Fichtenzweigen oder Vlies vor dem Vertrocknen schützen.

Andere Namen

WinterportulakPosteleinGewöhnliches TellerkrautKuba-Spinat

Merkmale

Vorkommen VerbreitungMitteleuropa
Blütenfarbe weiß
Blütezeit Frühsommer | JuniErstfrühling | AprilVollfrühling | Mai

Aussaat & Pflege

winter

Samen

full spring

Samen

early autumn

Samen

Nachbarn im Garten

Lade Nachbarschaftsgraph...

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Montiaceae
Gattung
Claytonia
Ordnung
Caryophyllales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Gestörte und Brachflächen, feuchte Böschungen und Hänge, oft im Halbschatten, besonders auf leichten Böden. Kommt auch auf eher trockenen Sandböden vor.
Essbarkeit
★★★★☆
Heilwirkung
★☆☆☆☆
Licht
5/10
Feuchtigkeit
4/10
Boden
7/10
pH-Wert pH 6 – 7

Anbau & Pflege

Bevorzugt einen feuchten, torfigen Boden. Die Pflanze findet sich oft wild wachsend auf sandigen Böden. Eine leicht zu kultivierende Pflanze, die auch auf sehr armen und trockenen Böden gedeihen kann. Die Pflanzen wachsen gut im gesprenkelten Schatten von Bäumen und produzieren in solchen Situationen eine bessere Qualität der Ernte. Obwohl es sich nur um eine einjährige Pflanze handelt, sät sie sich an geeigneten Standorten meist selbst aus. Eine sehr winterharte Pflanze, die Temperaturen von mindestens -15°C verträgt. Winterpostelein wird gelegentlich als Salatpflanze angebaut. Sein Hauptwert liegt darin, dass er zuverlässig Blätter im Winter liefert, obwohl er das ganze Jahr über Blätter produzieren kann. Er kann als Schnitt- und Nacherntekultur angebaut werden. Für Polykultur-Designs sind neben der oberirdischen Architektur (Form - Baum, Strauch etc. und oben gezeigte Größe) auch Informationen über Wuchsform und Wurzelmuster nützlich und werden hier gegeben, falls verfügbar. Eine sich selbst aussäende einjährige Pflanze [1-2]. Ein klumpenbildender Mattenbildner. Bildet einen dichten, niederliegenden Teppich, der sich unbegrenzt ausbreitet [1-2]. Das Wurzelmuster ist faserig und teilt sich in eine große Anzahl feiner Wurzeln [1-2].
Vermehrung: Samen - Aussaat im Frühling oder Herbst an Ort und Stelle. Die Samen keimen normalerweise schnell.

Essbare Verwendung

Essbare Teile: Blüten Blätter Wurzel Essbare Verwendung: Blätter - roh oder gekocht. Ein ziemlich milder Geschmack mit schleimiger Textur, sie sind sehr schön in einem Salat[183, K]. Die jungen Blätter sind am besten, ältere Blätter können bitter werden, besonders im Sommer und wenn die Pflanze an einem heißen, trockenen Standort wächst[K]. Obwohl die einzelnen Blätter ziemlich klein sind, werden sie in Fülle produziert und sind leicht zu pflücken[K]. Stiele und Blüten - roh. Eine schöne Ergänzung für die Salatschüssel[K]. Bulbus - roh. Obwohl sehr klein und arbeitsintensiv zu ernten, hat die gekochte und geschälte Wurzel den Geschmack von Kastanien. Ein anderer Bericht sagt, dass die Pflanze ein faseriges Wurzelsystem hat, daher scheint dieser Bericht fehlerhaft zu sein[K].

Weitere Nutzung

Obwohl es sich nur um eine einjährige Pflanze handelt, bildet diese Art eine ausgezeichnete Bodendecke in kühlem, saurem Boden unter Bäumen. An solch einem Standort sät sie sich gewöhnlich reichlich selbst aus und wächst das ganze Jahr über[K].

Verbreitung

Eingeführt: AU, DE, EE, FK, FR, NO
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren