Schrotsuppe

4 P.
4 Portionen
Kochmodus

Die Schrotsuppe gehört sie zu jenen Sattmachern, die nicht nur satt machen, sondern auch Mineralstoffe und gesunde Ballaststoffe liefern. 

Ganze Völker ernährten sich von dieser Suppe und ihren vielen Variationen, und zwar gesund. Solange das volle, mineralstoffreiche Korn dafür verwendet wurde! Die Suppe konnte von unterschiedlicher Konsistenz sein, einmal dicker als Brei, dann wieder dünner.

Die nördlichen Völker bevorzugten für ihre Zubereitung Hafer, die südlichen Gerste und Weizen, die Alpenländer Gerste, Buchweizen und Dinkel. - Uns steht die ganze Palette an Getreide- und Pseudogetreidearten für diese Suppe zur Verfügung. Natürlich in der Vollkorn-Version, damit auch wir in den Genuss der vielfältigen Mineralstoffe und Ballaststoffe kommen!

Auch heutzutage wirkt sie als eine Art Überlebensspeise, als ein Nahrungsmittel, das uns in hektischen Zeiten erdet, das Ruhe bringt in unsere Höhenflüge und in unser Zahlengerassel!

Es ist ein Lebens-Mittel, das uns einfach und doch kreativ den vollen Wert der Natur spüren lässt: 

  • Runden Sie es mit einigen essbaren Wildpflanzen, die Sie auf Ihren Spaziergängen oder im Garten sammeln oder von Balkonkästen ernten, ab!
  • Im Winter bringen Knospen ungiftiger Bäume und Sträucher, Keimsprossen, Knollen-, Zwiebel- und Wurzelgemüse, Samen und getrocknete Kräuter Abwechslung in diese Speise.
  • Obwohl: Wenn man einmal eine Lieblingszubereitung dieser Speise für sich gefunden hat, gehört die Schrotsuppe zu jenen Sattmachern, die man aufgrund des vollen Korns – siehe Einleitungssatz - mit ruhigem Gewissen sich wiederholend als tägliche Mahlzeit zu sich nehmen darf!

Zutaten

  • 1.00 Liter Brühe
  • 120.00 g Getreide
  • 1.00 Lorbeerblatt
  • 1.00 Zweigerl Liebstöckel
  • 4.00 EL Kräuter
  • 1.00 Prise Muskatnuss
  • 2.00 EL Sauerrahm
  • 1.00 Karotte

Zubereitung

1

Die Schrotsuppe kann so vorgekocht werden: Bevor Sie zur Arbeit gehen, die Schrotsuppe, wie bei Punkt 3 angegeben, aufkochen, aber den Herd ausschalten (!;) und den Topf zugedeckt darauf stehen lassen.

Zutaten
  • 1.00 Liter Brühe
  • 120.00 g Getreide geschrotet
  • 1.00 Lorbeerblatt
  • 1.00 Zweigerl Liebstöckel
  • 4.00 EL Kräuter frische, gehackte. Geeignete Kräuter finden Sie weiter unten unter "Pflanzen in diesem Rezept".
  • 1.00 Prise Muskatnuss frisch gerieben
  • 2.00 EL Sauerrahm optional.
  • 1.00 Karotte oder anderes Wurzelgemüse

Brühe zum Kochen bringen.

Geschrotetes Getreide, Lorbeer und Liebstöckel dazugeben.

Einmal aufkochen lassen, kleingeschnittenes Knollengemüse dazugeben.

Hitze reduzieren und, je nach Getreidesorte, 10 – 30 Minuten köcheln lassen. (Hafer und Buchweizen sind schnell gar, andere benötigen mehr Zeit.) 

Vor dem Verzehr kleingehackte Kräuter, Muskatnuss und nach Belieben Salz, Sauerrahm oder ein paar Tropfen Leinöl oder Kürbiskernöl unterrühren. 

✶ „Sauerrahm oder Schmand bzw. Créme fraîche machen die Suppe noch sättigender, können aber auch weggelassen oder durch etwas kalt gepresstes Leinöl bzw. Kürbiskernöl ersetzt werden.

Pflanzen in diesem Rezept

#Weidinger
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