Dinkel

Triticum aestivum ssp. spelta

© Bild: Thomé
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Beschreibung

Man nimmt an, dass Dinkel durch Mutation aus älteren Weizenarten wir Einkorn, Emmer und Hartweizen entstand. Er verträgt kühleres Klima als Hart- und Weichweizen, mit denen er sich nach wie vor gerne kreuzt, seine Ähre ist aber ertragsmäßig nicht so ergiebig wie jene. Trotzdem hat er einen großen Vorteil aufzuweisen. Er ist resistenter gegen Krankheiten als Weich- und Hartweizen und benötigt deshalb, im Normalfall - (Uff, was ist normal?;) - keine Pflanzenschutzmittel!

Übrigens: Hildegard von Bingen war ein Dinkel-Fan. Bei ihr trägt er die Bezeichnung "Spelt". 

Backtipp: Dinkel mag nicht so lange geknetet werden wie Weizen und eignet sich deshalb, u.a. gut für Roggen-Mischbrote.

 

Andere Namen

SpelzSpeltSchwabenkorn

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte Kulturpflanze
Blütenfarbe grün

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Poaceae
Gattung
Triticum
Ordnung
Poales
Klasse
Liliopsida

Verbreitung

Heimisch: Transcaucasus Eingeführt: Algeria, Austria, Belarus, Belgium, Central European Russia, Cyprus, Czechia-Slovakia, East European Russia, Ethiopia, France, Germany, Great Britain, Hungary, India, Iran, Ireland, Italy, Japan, Kentucky, Krym, Libya, Morocco, NW. Balkan Pen., Netherlands, North Caucasus, Northwest European Russia, Norway, Palestine, Poland, Portugal, Romania, Spain, Sweden, Switzerland, Tunisia, Ukraine, Vermont, Zimbabwe

Alternative deutsche Namen

DinkelSpelz
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren