Heilpflanze: harntreibend, harntreibend, entwässernd

Spargel

Asparagus officinalis

14 Fotos

Beschreibung

Und „alle Welt“ wartet im Frühjahr auf die köstlichen Spargelspeisen!

Verwendete Pflanzenteile

Grünspargel: Sobald die Sprosse, gleich ob dick oder dünn, 20 cm lang sind, schneidet man sie kurz unter der Erdoberfläche ab. Bei Wärme kann täglich geerntet werden.

Erläuterung

Keimt im darauffolgendem Frühjahr. Erste Ernte frühestens im 4. Jahr nach der Saat. Besser ist es, sich im Frühling im Fachhandel bereits vorgezogene, kräftige Spargelwurzeln zu besorgen.

Portrait

"Veronika, der Lenz ist da, die Mädchen singen Tralala,

die ganze Welt ist wie verhext,Veronika, der Spargel wächst,

ach Du Veronika, die Welt ist grün …" (Comedian Harmonists)

Ja, der Spargel ist vorallem im Frühling interessant, wenn die Welt wieder grün wird, denn da dürfen seine saftigen Sprosse geerntet werden: beim Weißen Spargel (= Bleichspargel) die gebleichten, von Erde abgedeckten, beim Grünen die oberirdischen. Mancher Spross wird roh verkostet, die meisten landen jedoch in gegarten, delikaten Zubereitungen als Stangen oder Stücke auf dem Teller. Bis zum 24. Juni. Ab diesem Zeitpunkt benötigt die Spargelpflanze ihre Triebe selbst für eine kräftigende Photosynthese.  

 

Wirkungen von Spargel

  • Ob roh oder gekocht, grün oder weiß: Spargel pur hat wenig Kalorien, schmeckt und hat durch seine Inhaltsstoffe positive Wirkungen auf den Körper: Er ist harntreibend und kurbelt die Wasserausscheidung („Entschlackung“) an, spült die Nieren. Vor allem dann, wenn ausreichend getrunken wird, einschließlich des würzigen Spargelsuds! Die Entstehung von Nieren- und Blasensteinen hat dann wenig Chance!
  • Der etwas eigenartige Geruch bei der Wasserausscheidung nach einer Spargelmahlzeit ist übrigens harmlos. Er stammt vom Asparagin des Spargels, einer nicht-essentiellen Aminosäure.
  • Die Wirkungen des Spargels, die in der S p a r g e l w u r z e l verstärkt vorhanden sind, macht sich die Pflanzenheilkunde zunutze. Sie empfiehlt das Pulver des Spargelwurzelstocks, der im Herbst gegraben wird, zur Durchspülungsbehandlung bei Entzündungen des Harntraktes und zur Prävention von Nieren- und Blasensteinen. Für jene, die nicht selber graben: In der Apotheke gibt es standardisierte Fertigpräparate mit Spargelwurzel in Form von Pillen.
  • Menschen allerdings, die unter Ödemen infolge von Herzschwäche oder einer ernsthaften Nierenerkrankung bzw. unter Nierensteinen leiden, wird von Spargelpräparaten in der Selbstmedikation abgeraten.
  • In seltenen Fällen ist eine Spargelkontaktallergie möglich.
  • Dienen die saftigen Spargelsprosse als ungiftige Lebensmittel, sind nach einem Verzehr einer größeren Anzahl von Beeren Magen- und Darmbeschwerden möglich. Dazu in „Giftpflanzen – Pflanzengifte“ Seite 154: „ Nach Weilemann werden die Beeren und Blätter vorwiegend von Eineinhalb- bis Vierjährigen gegessen. In 10% aller Fälle wurden Magen- und Darmbeschwerden beobachtet, die aber meist harmlos waren und nur in Ausnahmefällen behandelt werden mussten.“

Allgemeines zum Anbau von Grünspargel im Garten

  • Wenn er einmal gepflanzt ist, wächst Grünspargel problemlos. Die Wurzel des Grünspargels ist nämlich sehr gut winterhart, und Anbau und Ernte von Grünspargel sind weniger aufwendig als der des Bleichspargels! Natürlich ist das gärtnerische Ziel, eigene Spargelstangen ernten zu können, aber auch das zarte Laub ist sowohl im Garten als auch in dem einen oder anderen Blumenstrauß ausgesprochen dekorativ.
  • Vor der Anlage eines Spargelbeetes muss man jedoch bedenken, dass so ein Beet durch den nötigen Abstand der Spargelpflanzen in der Reihe von mindestens 40 cm eine gewisse Länge beansprucht. Außerdem ist es eine gründliche Bodenvorbereitung erforderlich, denn es wird bis zu 10 Jahren beerntet. Und solange sollten die Pflanzen auch im Beet verbleiben dürfen.
  • Es benötigt einen sonnigen Standort mit tiefgelockerter, nahrhafter, etwas sandiger Erde ohne Staunässe! Ein pH- Wert zwischen 5,5 und 6 ist optimal.
  • Genaue Pflanz- und Pflegeanweisungen sind im wildfind-Pflanzkalender am Ende dieser Seite zu entdecken!

 

Zum Thema „Wilder Spargel“
Mit „Wilder Spargel“ werden verschiedene Pflanzenarten bezeichnet, die sich in Aussehen und Geschmack unterscheiden, aber gleich wie Gemüse-Spargel zubereitet und als Wildgemüse verzehrt werden können:

  • Da ist einmal der echte „Wildspargel“ (Asparagus officinialis) alias „Wilder Spargel“, die Wildform unseres Gemüse-Spargels . Er sieht wie dünner Grünspargel aussieht und schmeckt ähnlich wie dieser.
  • Die an Marktständen unter der offiziellen Handelsbezeichnung „Wilder Spargel“ angebotene essbare Pflanze, die einer überdimensionierten grünen Getreideähre ähnelt, ist der knospende Blütenstängel des in Frankreich häufig kultivierten Pyrenäen-Milchsterns, (Ornithogalum pyrenaicum),  eine Zwiebelpflanze mit den weiteren deutschen Namen „Waldspargel“, „Preußischer Spargel“ oder französisch „Aspergette des bois“. 
  • Kenner nehmen auch die Sprosse des Waldgeißbarts (Aruncus dioicus), eine mitteleuropäischen Waldstaude, als „Wildspargel“ bzw. „Waldspargel“.
  • Gelegentlich werden die jungen Triebe des Hopfens (Humulus lupulus) wie Spargel zubereitet und als „Wildspargel“ bezeichnet.

Erntekalender

Spross full spring gekocht essbar

Grünspargel: Sobald die Sprosse, gleich ob dick oder dünn, 20 cm lang sind, schneidet man sie kurz unter der Erdoberfläche ab. Bei Wärme kann täglich geerntet werden.

Samen full autumn Kann unbekömmlich wirken

Als Saatgut ernten und gleich aussäen!

Getrocknet und pulverisiert wird sie medizinisch verwendet.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

harntreibend (Jungtriebe) VolksheilkundeHomöopathie
harntreibend (Wurzel) Schulmedizin
entwässernd (Jungtriebe) VolksheilkundeHomöopathie
entwässernd (Wurzel) Schulmedizin
kreislaufanregend (Jungtriebe) Volksheilkunde

Für Frau und Mann

Inhaltsstoffe

Aminosäuren Aminosäure
Tyrosin Aminosäure
Calcium Mineral
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Magnesium Mineral
Natrium Mineral
Phosphor Mineral
Saponine Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B1 / Thiamin Vitamin
Vitamin B2 / Riboflavin Vitamin
Vitamin B3 / Niacin Vitamin
Vitamin B6 / Pyridoxin Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamin E / Tocopherol Vitamin
Vitamine Vitamin
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Proteine, Eiweiße
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Aminosäuren

Aminosäuren (AS), unüblich, aber genauer auch Aminocarbonsäuren, veraltet Amidosäuren genannt, sind chemische Verbindungen mit einer Stickstoff (N) enthaltenden Aminogruppe und einer Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O) enthaltenden Carbonsäuregruppe.

Tyrosin

Tyrosin ist in seiner natürlichen L-Form eine nichtessentielle proteinogene α-Aminosäure, die in den meisten Proteinen vorkommt. Tyrosin ist Ausgangssubstanz für die Biosynthese von DOPA, Katecholaminen, Melanin, Thyroxin und Tyramin. Die Biosynthese erfolgt in vielen Tieren aus der essentiellen Aminosäure Phenylalanin, eine Beeinträchtigung dieses Weges kann vielfältige Defekte auslösen.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Natrium

Natrium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 3. Periode und als Alkalimetall in der 1. IUPAC-Gruppe bzw. 1. Hauptgruppe. Natrium ist ein Reinelement, dessen einziges stabiles Isotop 23Na ist.

Phosphor

Phosphor ist ein chemisches Element mit dem Symbol P und der Ordnungszahl 15. Im Periodensystem steht es in der fünften Hauptgruppe, bzw. 15. IUPAC-Gruppe oder Stickstoffgruppe.

Saponine

Saponine sind Glycoside von Steroiden, Steroidalkaloiden oder Triterpenen. Sie kommen in den Wurzeln, Knollen, Blättern, Blüten und Samen höherer Pflanzen vor. Sie ergeben beim Schütteln mit Wasser oft einen seifenartigen Schaum. Saponine dienen Pflanzen wahrscheinlich als Defensivstoffe, beispielsweise gegen Pilzbefall. Der Mensch hat Saponine historisch als Expektorans verwendet.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B1 / Thiamin

Thiamin, auch Vitamin B1 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : positiver Einfluss auf das Nervengewebe, die Schilddrüse und den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Vitamin B1 gibt Energie, wird allerdings durch Alkohol, Schwarztee und säurebindende Medikamente vermindert. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B2 / Riboflavin

Riboflavin, auch Vitamin B2 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung: Als Bestandteil vieler Enzyme am Energiestoffwechsel, auch am Hirnstoffwechsel, beteiligt, kann Migräne verhindern. Außerdem ist es wichtig für Zellatmung, Wachstum, Sehschärfe und Haut (offene Mundwinkel). Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B3 / Niacin

Niacin, auch Vitamin B3, Nicotinsäure, Nicotinamid genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Die gesunde menschliche Leber kann unter Mithilfe der Aminosäure Tryptophan (z.B.Vollkorn ist Tryptophanspender !) Vitamin B3 erzeugen. Wirkung: Mitbeteiligung an der Regulierung von Blutzucker, Cholesterin, Schlaf, Herztätigkeit, Stimmungslage, besonders wichtig für Gesundung von Haut und Schleimhaut. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden. Bei Mangel, der bei Menschen, die sich hauptsächlich von Hirse oder Mais ernähren, vorkommt, tritt häufig die Hautkrankheit Pellagra auf.

Vitamin B6 / Pyridoxin

Pyridoxin, auch Vitamin B6 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung: Bedeutungsvoll für den Eiweißstoffwechsel (bes. für die Blutbildung), stärkt Gehirn- und Nervenfunktionen, das Immunsystem, kräftigt Haut und Haare. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin E / Tocopherol

Tocopherol, auch Vitamin E genannt, ist ein fettlösliches, hitzebeständiges Vitamin. Wirkung: Als Radikalfänger (Antioxidans) besonders wichtig für unser Immunsystem, für die Zellerneuerung. Wirkt gegen Entzündungen, Arteriosklerose, vorzeitiges Altern. Im Lebensmittelbereich schützt es Öle vor dem Ranzigwerden. Speicherung: Dieses fettlösliche Vitamin wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamingaben kann Schäden verursachen.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Proteine, Eiweiße

Proteine, Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaute Moleküle, die Struktur und Funktion jeder lebenden Zelle von Pflanze, Tier und Mensch bestimmen und an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Ein Mensch besitzt Hunderttausende verschiedener Proteine, hergestellt in den Ribosomen (zelleigne „Eiweißfabriken“) aus nur zwanzig Aminosäuren! Proteine zählen mit den Kohlenhydraten und Fetten zu den Hauptnährstoffen des Menschen. Die DGE empfiehlt Erwachsenen, täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht durch Mischkost zu sich nehmen. Mehr nicht, denn eine dauerhafte und übermäßige Aufnahme von Eiweißen erhöht die Konzentration der Harnsäure im Blut, was zu Gelenkserkrankungen wie Gicht oder Rheuma führen kann. Pflanzliches Eiweiß ist dem tierischen ebenbürtig und bringt durch die mitgelieferten Ballaststoffe zusätzliche Sättigungsvorteile, gesundheitliche Werte und wenig Fett. Proteine können noch mehr: Sie fungieren als Infektionsabwehr, regulieren die Ionenkonzentration in den Zellen und bestimmen so die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, sorgen für die Kontraktion der Muskeln … Ab einer Körpertemperatur von 41° Celsius (Fieber) beginnen die Proteine allerdings abzusterben und es besteht für den Erkrankten Lebensgefahr.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Harnwegsinfekt Volksheilkunde
Spargelwurzel gilt in der Volksheilkunde als harntreibend und wird traditionell bei Harnwegsinfekten eingesetzt, um die Harnausscheidung zu fördern.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Mit viel Trinkflüssigkeit zur Durchspülung der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nieren- und Harngrieß.

Hilft bei

Andere Namen

GrünspargelWeißspargelWeißer SpargelBleichspargelWilder Spargel

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat SprossengemüseVerzehrtauglichkeit EinfrierenEntsaftenGenussnahrungKochenRohkostPflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungAckerpflanzealte KulturpflanzeGartenZierpflanze
Blütenfarbe gelb
Blütezeit Hochsommer | JuliVollfrühling | MaiFrühsommer | Juni
Wuchsform Strauch

Aussaat & Pflege

late autumn

Samen

first spring

Wurzel

late autumn

alle oberirdischen Teile

early spring

Boden

early spring

Boden

midsummer

Spross

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Asparagaceae
Gattung
Asparagus
Ordnung
Asparagales
Klasse
Liliopsida
Lebensform
Gras
Habitat
Fertile and sandy soils by the seashore and along river banks.
Essbarkeit
★★★★☆
Heilwirkung
★★★☆☆
Licht
6/10
Feuchtigkeit
4/10
Boden
4/10
pH-Wert pH 7 – 7.5

Anbau & Pflege

Easily grown in any good garden soil. Prefers a rich well-drained sandy loam and a sunny position. Prefers a pH of 6.5 or higher, though it tolerates a pH in the range 4.3 to 8.2. Asparagus is often cultivated as a luxury vegetable, there are some named varieties. Well-tended plants can be long-lived, an asparagus bed can last for well over 20 years. Asparagus is a good companion plant for tomatoes, parsley and basil. When grown together, tomatoes help to protect asparagus from the asparagus beetle. Asparagus is said to repel the nematodes that can infect tomatoes (see the report below on the plants other uses). A good bee plant. Dioecious. Male and female plants must be grown if seed is required. The plant is heat tolerant in zones 8 through 1. (Plant Hardiness Zones show how well plants withstand cold winter temperatures. Plant Heat Zones show when plants would start suffering from the heat. The Plant Heat Zone map is based on the number of "heat days" experienced in a given area where the temperature climbs to over 86 degrees F (30°C). At this temperature, many plants begin to suffer physiological damage. Heat Zones range from 1 (no heat days) to 12 (210 or more heat days). For example, Heat Zone. 11-1 indicates the plant is heat tolerant in zones 11 through 1.) For polyculture design and the above-ground architecture (form - tree, shrub, etc. and size shown above), information on the habit and root pattern is also useful and given here if available. The plant growth habit is a clumper with limited spread [1-2]. The root pattern is rhizomatous, with underground stems sending roots and shoots along their length [1-2]. Asparagus is typically harvested in spring, when the spears are young and tender. Asparagus flowers in late spring to early summer. Asparagus has a slow establishment phase, typically taking about 2 to 3 years to start producing a significant harvest. Once established, it can produce for many years, with vigorous growth in the spring.
Vermehrung: Seed - pre-soak for 12 hours in warm water and then sow in spring or as soon as the seed is ripe in early autumn in a greenhouse. It usually germinates in 3 - 6 weeks at 25°c. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle and grow them on in a sunny position in the greenhouse for their first winter. Plant them out into their permanent positions in late spring or early summer[K]. Division in early spring as the plant comes into growth.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Shoots Stem Edible Uses: Coffee Young shoots - raw or cooked[2, 5, 15, 16, 27, K]. Considered a gourmet food, the shoots are harvested in the spring. We find them very acceptable raw in salads, with a hint of onion in their flavour[K]. They are normally boiled or steamed and used as a vegetable[K]. Male plants produce the best shoots. Do not over-harvest the plant because this would weaken it in the following year. The shoots are a good source of protein and dietary fibre. Roasted seeds are a coffee substitute.

Weitere Nutzung

Insecticide Asparagus can be used in agroforestry as a perennial vegetable crop. It can be interplanted with other species and can serve as a ground cover that helps suppress weeds. The plant contains asparagusic acid, which has nematocidal properties. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: No – While asparagus does produce flowers, they are not particularly rich in nectar or pollen compared to other flowering plants. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The young shoots are edible for humans and can attract wildlife; however, the plant itself does not provide significant food or shelter directly for larger wildlife. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – Asparagus plants can offer some shelter through their foliage, and leaf litter can provide overwintering sites for invertebrates. 4. Pest Confuser (Smell): No – Asparagus is not specifically known for having a strong smell that would confuse pests.

Verbreitung

Heimisch: Afghanistan, Albania, Altay, Austria, Belarus, Bulgaria, Central European Russia, Corse, Czechia-Slovakia, France, Germany, Greece, Hungary, Iran, Kazakhstan, Krasnoyarsk, Krym, Lebanon-Syria, Mongolia, North Caucasus, Pakistan Eingeführt: Alabama, Alberta, Algeria, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Argentina South, Arizona, Arkansas, Baltic States, Bangladesh, Belgium, Bolivia, British Columbia, California, Colorado, Connecticut, Costa Rica, Cyprus, Delaware, Denmark, District of Columbia, East European Russia, East Himalaya, Ethiopia, Finland, Florida, Galápagos Islands, Georgia, Great Britain, Idaho, Illinois, Indiana, Inner Mongolia, Iowa, Ireland, Kansas, Kentucky, Labrador, Louisiana, Madagascar, Maine, Manitoba, Marianas, Maryland, Massachusetts, Mauritius, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Montana, Morocco, Nebraska, Netherlands, Nevada, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New South Wales, New York, New Zealand North, New Zealand South, Newfoundland, North Carolina, North Dakota, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Ontario, Oregon

Alternative deutsche Namen

Garten-SpargelGemuese SpargelGemuese-SpargelGemüse-SpargelSpargel
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren