Jetzt sammelbar: Blätter, Wurzel

Echter Eibisch

Althaea officinalis

14 Fotos

Portrait

Den Eibisch, der in Norddeutschland an salzhaltigen Stellen und in Österreich in im Salzbiotop bei Zwingendorf wild vorkommt, kennen wir vor allem als Hustenmedizin, wofür er in großem Umfang angebaut wird. GartenfreundInnen kennen ihn aber auch als stattliche, buschige, bis 150 cm hohe Bauerngartenpflanze mit kräftigen Stängeln und samtweichen Blättern, in ihrer Form jener der Silberpappel ähnlich und dem Eibisch den Namen "Samtpappel" verliehen. In seiner langen Blütezeit ist er übersät mit hellen, offenen Schalenblüten, in denen die Bienen summen, Nektar und Blütenpollen genießen und in ihren Stock zur Honigbereitung schleppen.

 

DER ECHTE EIBISCH IM GARTEN

Der Eibisch ist nicht nur eine uralte Heilpflanze, sondern auch eine Zierde für jeden Garten und eine wertvolle Bienenfutterpflanze! Er ist gut winterhart und gedeiht sogar im kältesten Bezirk Tirols, wenn man ihm einen sonnigen, angenehm warmen Platz im Garten gibt. Der Boden sollte nährstoffreich und gut wasserversorgt sein, ein leichter Salzgehalt schadet nicht.

Vermehrt wird er

  • entweder durch Wurzelschösslinge, die man im Frühjahr oder Herbst aussticht und neu einpflanzt,
  • oder durch Aussaat. Die reifen Samen werden im Spätsommer abgenommen und gleich einen halben Zentimeter tief in den warmen Boden gesät. Er keimt zügig, bleibt den Winter über mit etwas Laubschutz am Standort und wird Ende April verpflanzt. – Auch eine Aussaat im Frühjahr bei 21° Wärme ist möglich.

 

DER ECHTE EIBISCH IN DER KÜCHE

An den Blüten erkennt man unschwer seine nahe Verwandtschaft zur Wilden Malve. Und wie bei ihr, sind auch beim Eibisch alle Pflanzenteile essbar und mild verdauungsfördernd, bereiten aber ungleichen Genuss.

Blüten und unreife Samen ("Käslein") beider Pflanzenarten können jedoch gut gegessen werden und sind eine attraktive Dekoration für Salate und Suppen.

Bei den Blättern allerdings schmecken die der Malve ungleich besser als die des Eibischs.

Bei den Wurzeln ist es umgekehrt. Eibischwurzeln (Name: "Weißwurzel"!) sind nicht faserig, wie es die Malvenwurzeln gerne sind. Sie sind durch und durch weiß (Name: "Weißwurzel"!) und schmecken roh besonders gut: knackig, mild, ohne Bitterstoffe oder Petersiliengeschmack, leicht schleimig. Ihr Schleim (Name: "Schleimwurzel"!) entwickelt sich stark, sobald sie geschält mit Wasser in Berührung kommen. Frisch in Scheiben geschnitten und in wenig Butter oder Olivenöl gebraten, ist die Eibischwurzel eine Bereicherung der Küche, getrocknet und gekocht - ist sie eher als Notnahrungskleister zu bezeichnen!

 

DER ECHTE EIBISCH ALS HEILPFLANZE 

Eibisch wird bereits in der Antike von Theophrastos und Dioskurides als Hustenmittel genannt. Letzerer erwähnte zusätzlich seine Verwendung bei Durchfallserkrankungen und Harnverhaltung. Alles Indikationen, die auch heute noch, zumindest in der Volksmedizin, gültig sind.

Die Schleimstoffe sind es, die die heilende Wirkung des Eibischs ausmachen. Sie finden sich in Blüten, Blättern und - in ganz besonderem Ausmaß - in seinen großen, pfahlförmigen Wurzeln (Name: "Heilwurz"!). Alle genannten Pflanzenteile können frisch oder getrocknet verwendet werden.
 

Eibisch ernten und als Teedroge horten
 

Im Hochsommer werden die Blüten gesammelt und getrocknet. Die Droge wird pharmazeutisch als Althaeae flos bezeichnet.

Im Frühsommer und im Hochsommer werden die Laubblätter gesammelt und getrocknet. (Althaeae folium). Tagesdosis: 5 g getrocknete Eibischblätter.

Die Eibischwurzel wird als Teevorrat (Althaeae radix) entweder im Spätherbst oder im Erstfrühling gegraben. Im Spätherbst enthält sie die meisten Schleimstoffe.
Tagesdosis für Erwachsene: 6 g Eibischwurzel, getrocknete. Kinder bekommen ihrem Alter entsprechend weniger.

Eibischwurzeln müssen zügig verarbeitet werden, denn bereits nach wenigen Stunden, nachdem sie gegraben wurden und mit Wasser in Berührung kamen, beginnen sie dank ihrer Schleimstoffe zu faulen und übel zu riechen.

So gelingt der Vorrat an Eibischwurzeln:

Die Wurzel reinigen.
Verbliebene dunkle Stellen mit einem Kartoffelschäler entfernen. Das geht ganz leicht und man merkt sogleich, hoppla, das ist schleimig-rutschig!
In Würfelchen schneiden und sofort bei 35° zu trocknen beginnen. Eibischwurzeln verlieren dabei gut die Hälfte ihres Gewichts.
Schön durchgetrocknet bis zur Verwendung verschlossen und dunkel aufbewahren.

 

Wie wird der Eibisch-Schatz verwendet?


Wenn man die heilenden Wirkungen des Eibischs nutzen möchte, z. B. bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, zur Minderung des Hustenreizes und bei leichten Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, so muss er auf besondere Art (in diesem Fall: auf eine besonders einfache Art ;) zubereitet werden, denn seine einhüllenden, reizmildernden, entzündungshemmenden und immunstabilisierenden Schleimstoffe dürfen nicht durch Hitze zerstört werden! Hitze löst Pektine und Stärke aus den Pflanzenteilen des Eibischs, zerstört aber die wichtigen Schleimstoffe. - Bei Verzehr von Eibisch gilt übrigens: Die Resorption gleichzeitig eingenommener Arzneimittel kann verzögert werden.
 

Heil-Zubereitungen mit Eibisch:

  1. Eibischtee
    Eibischwurzeln oder auch Eibischblüten bzw. Blätter, die allerdings Schleimstoffe in geringerem Ausmaß enthalten, werden einfach mit k a l t e m Wasser übergossen und 2 Stunden unter gelegentlichem Umrühren stehen gelassen, abseihen, nach Belieben leicht anwärmen. Schluckweise trinken. Eine genaue Anleitung finden Sie hier!
     
  2. Eine heiße Breiauflage aus zerkleinerten Wurzelstücken oder Blättern bringt Abszesse zum Reifen.
     
  3. Bei Heiserkeit, Halsschmerzen, leichten Entzündungen des Magen-Darmbereichs einfach die getrocknete Eibischwurzel wie Kaugummi kauen und schlucken.
     
  4. Die Eibischwurzel ist wie die Wurzel der Florentinischen Schwerlilie eine Zahnwurzel:  
    Man gibt sie, grob längs geschnitten und getrocknet zahnenden Kleinkindern zum Beißen, um ihnen das Zahnen zu erleichtern.
     
  5. Eibisch eignet sich wunderbar für sogenannte „Heilsüßigkeiten aus der Küche“, mit denen nicht nur Kindern die Hausmedizin schmackhaft gemacht wird!
    Vielleicht vermelden da dann die Kleinen öfters "Halsweh!", um in den Genuss der gesunden Leckereien zu kommen! ? ;)

    Mit wenig Aufwand, aber etwas Geduld, entstehen aus der Eibischwurzel: 

Eibischsirup mit Zucker

Eibischsirup mit Xylitol (Birkenzucker)

Eibischteig

Eibischeis

 

DER ECHTE EIBISCH IM BRAUCHTUM

Der Eibisch zählte im Mittelalter - als Pflanze der Weißen Magie und somit Gegenspieler zur Alraune, der Pflanze der Schwarzen Magie - mit Baldrian, Beinwell, Betonie, BeifußBilsenkraut, BrennnesselEberraute, FenchelGundelrebeGuter Heinrich, KamilleKunigundenkrautMutterkraut, Odermenning, Pestwurz, SchlafmohnSpeik, TollkirscheVogelknöterich , Weide und Wermut zu den wichtigsten Heilkräutern.

Zusammen mit Odermennig bzw. Königskerze und Wermut bzw. Beifuß hat er bis heute seine zentrale, erhabene Stellung im traditionellen Frauenbuschen des Hohen Frauentages (15. August) behalten.

Erntekalender

Blüten midsummer gekocht essbar
Blätter early spring gekocht essbar
Wurzel early spring gekocht essbar
🌿

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Zitierte Quellen für diese Pflanze

Literaturliste →
Belege:
  • 📘 Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), European Union herbal monograph on Althaea officinalis L., radix(2016), EMA/HMPC/98717/2008
    „Traditionelle Anwendung bei Reizung der Mund- und Rachenschleimhaut und damit verbundenem trockenem Husten sowie bei leichten Magen-Darm-Beschwerden."
  • 📜 Hildegard von Bingen, Physica(1150), Althaea-Kapitel
    „Bereits Hildegard von Bingen beschrieb den Eibisch im 12. Jahrhundert als schleimlösendes Mittel bei rauhem Hals und trockenem Husten."

Traditionell beschriebene Eigenschaften

reizmildernd, (Wurzel) VolksheilkundeSchulmedizin
entzündungshemmend (Wurzel) Volksheilkunde
reizmildernd, (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizin
entzündungshemmend (Blätter) Volksheilkunde
schleimhautschützend (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizin
schleimhautschützend (Wurzel) VolksheilkundeSchulmedizin
hautpflegend (Blätter) Volksheilkunde
hautpflegend (Wurzel) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Pektine Ballaststoff
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Schleimstoffe Sekundär
Gruppen
Kohlenhydrate
Makronährstoffe
Polysaccharide
Stärke
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Pektine

Pektine sind pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), genauer Polyuronide, die im Wesentlichen aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten bestehen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Nahrungsfasern. Viele Mikroorganismen dagegen sind in der Lage, Pektine in ihrem Stoffwechsel zu verwerten. In der Industrie finden Pektine hauptsächlich Verwendung als Geliermittel.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Schleimstoffe

Schleimstoffe sind eine heterogene Gruppe von Biopolymeren, die vorwiegend aus Polysacchariden bestehen. Ihre Haupteigenschaft liegt in der Aufnahme von Wasser, so dass sie damit schleimartige Kolloide und Gele – sogenannte Hydrokolloide – bilden und als Schutzsubstanzen dienen können. Unterschieden wird zwischen tierischen Schleimstoffen, die aus Glykoproteinen bestehen, und pflanzlichen Schleimstoffen, die nahezu nur aus Heteropolysacchariden bestehen. Beide Gruppen beinhalten neutrale Substanzen und saure, die als Grundbausteine Uronsäuren statt Monosacchariden enthalten. Weiterhin unterscheidet man auch zwischen wasserlöslichen und wasserunlöslichen Schleimstoffen.

Gruppen

Familienname

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Stärke

Stärke (lateinisch amylum; früher auch Amlung, Amilum und Amidum sowie „Kraftmehl“ genannt) ist eine organische Verbindung, ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n, das aus α-D-Glucose-Einheiten besteht. Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten. Tierische Organismen, der menschliche Körper und Pilze verwenden Glycogen als Kohlenhydratspeicher. Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Gastritis Volksheilkunde
Die schleimigen Polysaccharide des Eibisch gelten in der Volksheilkunde als beruhigend für die gereizte Magenschleimhaut.
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Zahnfleischentzündung Volksheilkunde
Eibisch-Spülungen werden traditionell bei Zahnfleischentzündungen eingesetzt, da die Schleimstoffe entzündungshemmend wirken sollen.
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Heiserkeit Volksheilkunde
Der Eibisch gilt in der Volksheilkunde als hilfreich bei Heiserkeit, da seine Schleimstoffe die Rachenschleimhaut schützend umhüllen.
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Halsschmerzen Volksheilkunde
Traditionell wird Eibisch bei Halsschmerzen verwendet, um durch seine reizmildernden Schleimstoffe Linderung zu bringen.
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Darmentzündung Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Eibisch bei Darmentzündungen eingesetzt, da die Schleimstoffe die Darmschleimhaut schützen sollen.
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Furunkel Volksheilkunde
Eibisch-Umschläge gelten volksheilkundlich als unterstützend bei Furunkeln, da die Pflanze entzündungshemmend wirken soll.
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Akne Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird Eibisch äußerlich bei Akne angewendet, um durch seine reizmildernden Eigenschaften Besserung zu fördern.
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Durchfall Volksheilkunde
Eibisch-Tee wird traditionell bei Durchfall verwendet, da die Schleimstoffe die Darmschleimhaut beruhigen sollen.
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Blasenbeschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt Eibisch als hilfreich bei Blasenbeschwerden, da die Schleimstoffe reizlindernd wirken sollen.
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Heiße Breiauflage aus Blättern und / oder Wurzeln.

Hilft bei

Heilrezepte

Andere Namen

Arznei-EibischEibischSamtpappelHeilwurzSchleimwurzelWeisswurzelFlusskraut

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeBlattgemüseBlütenstandgemüseSamengemüseWurzelgemüseVerzehrtauglichkeit EinfrierenGenussnahrungKochenLagernNotnahrungRohkoströstenTrocknenNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungKosmetikWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungAckerpflanzealte KulturpflanzeBauerngartenpflanzeBienenweideGartenleicht zu ziehenSichtschutzWochenendgartenSymbolpflanzeZauberpflanzeZierpflanze
Vorkommen VerbreitungMitteleuropa
Blütenfarbe rosa
Blütezeit Spätsommer | AugustFrühherbst | SeptemberHochsommer | Juli
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

first spring

Samen

full spring

Wurzel

Rezepte mit dieser Pflanze

Quellen

Steckbrief

Familie
Malvaceae
Gattung
Althaea
Ordnung
Malvales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
The upper margins of salt and brackish marshes, sides of ditches and grassy banks near the sea.
Essbarkeit
★★★★★
Heilwirkung
★★★★★

Anbau & Pflege

Succeeds in almost any soil and situation, though it prefers a rich moist soil in a sunny position. It also tolerates fairly dry soil conditions. Plants are hardy to about -25°c. Marsh mallow is often cultivated in the herb garden, as a culinary and medicinal herb as well as for ornament. Its roots were at one time the source of the sweet 'marsh mallow', but this sweet is now made without using the plant. The plant is heat tolerant in zones 9 through 1. (Plant Hardiness Zones show how well plants withstand cold winter temperatures. Plant Heat Zones show when plants would start suffering from the heat. The Plant Heat Zone map is based on the number of "heat days" experienced in a given area where the temperature climbs to over 86 degrees F (30°C). At this temperature, many plants begin to suffer physiological damage. Heat Zones range from 1 (no heat days) to 12 (210 or more heat days). For example, Heat Zone. 11-1 indicates that the plant is heat tolerant in zones 11 through 1.) For polyculture design as well as the above-ground architecture (form - tree, shrub, etc. and size shown above), information on the habit and root pattern is also useful and given here if available. The plant growth habit is a clumper with limited spread [1-2]. The root pattern is a tap root similar to a carrot going directly down [1-2]. The leaves and flowers can be harvested in summer. The roots are harvested in autumn after the leaves have died down. Marsh Mallow usually flowers from mid-summer to late summer. Marsh Mallow has a moderate growth rate and typically establishes itself within the first year, often reaching maturity in two to three years.
Vermehrung: Seed - sow spring or autumn in a cold frame. The seed is best sown as soon as it is ripe in late summer, the germination is often erratic. Stratification can improve germination rates and time. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle and plant them out in the summer[K]. Division in spring or autumn. Fairly easy, it is best to pot up the divisions in a lightly shaded position in a cold frame or greenhouse until they are growing away well and then plant them out into their permanent positions. Root cuttings in December.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Leaves Oil Root Edible Uses: Egg Oil Tea Leaves - raw or cooked. They are used as a potherb or to thicken soups. When used as a small proportion with other leaves, the taste and texture is acceptable, but if a lot of the leaves are cooked together their mucilaginous texture makes them unpalatable[K]. The leaves can be eaten raw but are rather fibrous and somewhat hairy, though the taste is mild and pleasant[K]. We have found them to be quite acceptable in salads when chopped up finely[K]. Root - raw or cooked. When boiled and then fried with onions it is said to make a palatable dish that is often used in times of shortage. The root is used as a vegetable, it is also dried then ground into a powder, made into a paste and roasted to make the sweet 'marshmallow'. The root contains about 37% starch, 11% mucilage, 11% pectin. The water left over from cooking any part of the plant can be used as an egg-white substitute in making meringues etc. The water from the root is the most effective, it is concentrated by boiling until it has a similar consistency to egg white. A tea is made from the flowers. A tea can also be made from the root.

Weitere Nutzung

Adhesive Fibre Oil Teeth Marsh Mallow can be used as a companion plant to improve biodiversity and attract pollinators. Its leaves can also be used as a mulch to enhance soil quality. The dried root is used as a toothbrush or is chewed by teething children. It has a mechanical affect on the gums whilst also helping to ease the pain. The root is also used as a cosmetic, helping to soften the skin. A fibre from the stem and roots is used in paper-making. The dried and powdered root has been used to bind the active ingredients when making pills for medicinal use. A glue can be made from the root. The root is boiled in water until a thick syrup is left in the pan, this syrup is used as a glue. An oil from the seed is used in making paints and varnishes. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Marsh Mallow flowers are attractive to pollinators, providing nectar and pollen for bees and other beneficial insects. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The leaves and flowers of Marsh Mallow are edible and can provide food for various wildlife, including insects. While the plant’s structure may not be dense enough for nesting, it can still provide some shelter. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – The plant can offer some cover for invertebrates, and the leaf litter can serve as a habitat for beneficial insects. However, it may not provide extensive ground cover. 4. Pest Confuser (Smell): No – Marsh Mallow is not specifically noted for its ability to confuse pests through its scent.

Verbreitung

Heimisch: Afghanistan, Africa, Albania, Algeria, Altay, Austria, Belarus, Belgium, Brussels-Capital Region, Bulgaria, Central European Russia, Corse, Czechia-Slovakia, DK, Denmark, East European Russia, England (England, Wales, Isle of Man, Scotland [I]); Ireland (Ireland, +Northern Ireland); Denmark; Belgium; Luxembourg; Germany (Brandenburg, +Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, +Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen [I], Sachsen-Anhalt, Thüringen); Switzerland [I]; Austria; Poland; Czech Republic; Slovakia; Hungary; Portugal; Spain; Andorra; Baleares [I]; France; Channel Isl. (Guernsey); Corsica; Sardinia; Italy; Sicily; Malta; Slovenia; Croatia; Bosnia & Hercegovina; Montenegro; Serbia; Kosovo; North Macedonia; Albania; Romania; Bulgaria; European Turkey; Greece (scattered mainland, Kerkyra, Ionian Isl., Thasos, Samothraki, Limnos); Crete; Estonia [I]; Latvia [I]; C-European Russia; E-European Russia; Ukraine; Crimea; Algeria; Tunisia; Siberia (Altay, Krasnoyarsk, W-Siberia); Russian Far East [I] (Primorye [I]); Kazakhstan; Turkmenistan; Uzbekistan; Kyrgyzstan; Tajikistan; Northern Caucasus; Georgia [Caucasus]; Armenia; Azerbaijan; East Aegaean Isl. (Lesvos); Turkey (E-Anatolia, Inner Anatolia, N-Anatolia, NW-Anatolia: Bithynia, S-Anatolia, SE-Anatolia, SW-Anatolia, W-Anatolia); Iraq (NE-Iraq); Iran (NE-Iran: Mts., N-Iran, Iranian Aserbaijan, W-Iran); Afghanistan (Herat, Kabul); Lebanon (C-Lebanon); Syria (C-Syrian Desert); Israel (coastal W-Israel, Rift Valley); China (Beijing [I], Shaanxi [I], Xinjiang, Yunnan [I], Jiangsu [I]); Pakistan [I] (Kurram [I]); NW-India [I] (Kashmir [I], Himachal Pradesh [I]); Canada [I] (New Brunswick [I], Ontario [I], Quebec [I]); USA [I] (Arkansas [I], Connecticut [I], Delaware [I], Kentucky [I], Massachusetts [I], Maryland [I], Michigan [I], North Dakota [I], Nebraska [I], New Jersey [I], New York [I], Ohio [I], Pennsylvania [I], Virginia [I], Wisconsin [I]), Europe & Northern Asia (excluding China), FI, Flanders, Flemish Region, France, Germany, Grand Duchy of Luxembourg, Great Britain, Greece, Hungary, Iran, Iraq, Italy, Kazakhstan, Kirgizstan, Krasnoyarsk, Krym, Lebanon-Syria, NW. Balkan Pen., Netherlands, New Brunswick, North America, North Caucasus, Pakistan, Palestine, Poland, Portugal, Romania, Sardegna, Sicilia, South European Russia, Spain, Tadzhikistan, Transcaucasus, Tunisia, Turkmenistan, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Uzbekistan, Walloon Region, West Siberia, Xinjiang Eingeführt: Arkansas, Baltic States, CA, CH, Connecticut, DZ, Delaware, EE, IE, IN, Ireland, Kentucky, LI, LV, Latvia, Liechtenstein, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Nebraska, New Brunswick, New Jersey, New York, North Dakota, Ohio, Ontario, Pennsylvania, Primorye, Quebec, Québec, Switzerland, Virginia, West Himalaya, Wisconsin

Alternative deutsche Namen

Echter EibischEibischGebraeuchlicher EibischGebräuchlicher Eibisch
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren