Eibischtee
Möchte man die heilenden Wirkungen des Eibischs bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, zur Minderung des Hustenreizes und bei leichten Entzündungen im Magen-Darm-Bereich anwenden, so muss er auf besondere Art (in diesem Fall: auf eine besonders einfache Art ;) zubereitet werden, denn seine reizmildernden, entzündungshemmenden Schleimstoffe dürfen nicht durch Hitze zerstört werden! Hitze löst Pektine und Stärke aus den Pflanzenteilen des Eibischs, zerstört aber die wichtigen Schleimstoffe.
Eibischtee kann sowohl mit Eibischblättern als auch mit Eibischwurzeln zubereitet werden. Die Art der Zubereitung bleibt gleich.
Die Tagesdosis beträgt bei getrockneten Eibischwurzeln 6 g (= 2 gehäufte TL), bei getrockneten Eibischblättern 5 g.
Zutaten
- 1.00 TL Eibischwurzel
- 150.00 ml Trinkwasser
Zubereitung
- 1.00 TL Eibischwurzel — geschnitten, getrocknet. Bei frischer Wurzel 1 Esslöffel.
- 150.00 ml Trinkwasser — kaltes
Eibischwurzeln mit k a l t e m Wasser übergießen und 2 Stunden unter gelegentlichem Umrühren stehen gelassen.
Abseihen.
Wer ein Bedürfnis nach Wärme verspürt, erwärmt den Tee auf maximal 40° Trinktemperatur.
Langsam, mit Zwischenpausen, in kleinen Schlucken trinken. Die verbliebenen Wurzelstückchen verspeisen.
Dosierung für Erwachsene: 2 Tassen täglich. Kinder erhalten ihrem Alter entsprechend weniger.