Andenbeere

Physalis peruviana

7 Fotos

Beschreibung

Die Heimat der Andenbeere ist zwar Südamerikas, doch lässt sich dieses Nachtschattengewächs auch bei uns im Garten ohne Probleme, ohne Schädlingsbefall, und besonders gut auch als Kübelpflanze, ziehen. Sie benötigt aber direkte Sonne und ist in Mitteleuropa nicht winterhart.  Belässt man sie ganzjährig im Glashaus, "schießt sie mehr ins Kraut, als dass sie Früchte bringt"!

Auch als „Kapstachelbeere“ wird diese Physalis-Art bezeichnet, seit sie von portugiesische Seefahrern nach Südafrika gebracht wurde, wo sie gut gedieh und sich in der Umgebung des Kaps der Guten Hoffnung ausbreitete.

Unter der Bezeichnung "Physalis" wird sie gerne mit der ausdauernden, winterharten Lampionblume verwechselt.

Verwendete Pflanzenteile

Im Winter bringen nur Kübelpflanzen im Warmhaus einen Ertrag.

Erläuterung

Bis spätestens Ende März. Die optimale Keimtemperatur liegt bei 25 ºC. Nach 2-3 Wochen in kleine Töpfe (7-9cm) pikieren. Ein weiteres Umtopfen nach einiger Zeit in etwas größere Töpfe fördert das Wachstum.

Portrait

  • Da sie mehrjährig, aber nicht winterhart ist, wird sie als Kübelpflanze bei 5° überwintert. Sie bleibt dabei frisch und grün. Es reifen sogar die meisten ihrer Früchte noch aus, und gleichzeitig setzt sie neue Blüten an.
  • Nur ganz ausgereift, sobald sich ihre Hüllblätter als trockener, brauner Lampion präsentieren, schmecken die leuchtend orangefarbenen Früchte erfrischend süß-säuerlich und dürfen dann - in Maßen - verzehrt werden.  Sie eignen sich besonders zum Frischverzehr, wobei es bereits Vergnügen bereitet, jede einzelne Frucht auszupacken! Sie sind eine nette Süßspeisen- oder Getränkedeko, bereichern Kompotte, Marmeladen, Gelees, Chutneys, Kuchenbelag und Obstsalat, lassen sich einfrieren und trocken.
    • Andenbeeren (Physalis, Kappstachelbeeren) zählen zu den nichtklimakterischen Früchten, d.h. unreif geerntete reifen nicht nach. Unreife schmecken nicht gut und können, wenn sie verspeist werden, unbekömmlich wirken.
      • Reife-Tipp: Schneidet man aber den ganzen Ast mit den unreifen Früchten ab und hängt ihn umgekehrt bei Zimmertemperatur auf, hat man eine gewisse Chance, dass manche noch ausreifen.
    • Reif geerntete Beeren können durch ihren hohen Pektingehalt für einige Wochen gelagert werden, sofern man sie in ihren Hüllen belässt und in einem trockenen Raum einlagig ausgebreitet. Lagertemperatur +10° bis +15°.
    • Überreif geerntet platzen die Früchte und beginnen zu schimmeln.
  • Vermehrt werden kann die Andenbeere durch Samen und durch Kopfstecklinge.
    • Vermehrung durch Samen:  
      Im März wird unter Glas ausgesät. Die optimale Keimtemperatur liegt bei 25 ºC. Nach 2-3 Wochen in kleine Töpfe (7-9cm) pikieren. Ein weiteres Umtopfen nach einiger Zeit in etwas größere Töpfe fördert das Wachstum.
    • Vermehrung durch Stecklinge:
      Sie ist ab Mitte August möglich. 15 cm lange Kopfstecklinge bewurzeln sich leicht, wenn sie bei ca. 20° Umgebungstemperatur in die Erde gesteckt werden und lassen sich platzsparend überwintern. Achtung: In die Erde stecken, denn Stecklinge im Wasserglas beginnen zu faulen!

Erntekalender

Früchte midsummer gekocht essbar

Im Winter bringen nur Kübelpflanzen im Warmhaus einen Ertrag.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

immunstärkend (Früchte) Volksheilkunde
wundheilend (Blätter) Volksheilkunde

Saubere Blätter werden als "grünes Pflaster" verwendet.

Saubere Blätter werden als "grünes Pflaster" verwendet.

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Pektine Ballaststoff
Eisen Mineral
Anthocyane Sekundär
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B1 / Thiamin Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Gruppen
Kohlenhydrate
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Organische Säuren
Polysaccharide
Sekundäre Pflanzenstoffe
Zitronensäure
Äpfelsäure
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Pektine

Pektine sind pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), genauer Polyuronide, die im Wesentlichen aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten bestehen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Nahrungsfasern. Viele Mikroorganismen dagegen sind in der Lage, Pektine in ihrem Stoffwechsel zu verwerten. In der Industrie finden Pektine hauptsächlich Verwendung als Geliermittel.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Anthocyane

Anthocyane oder Anthozyane sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die im Zellsaft nahezu aller höheren Pflanzen vorkommen und Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung verleihen.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B1 / Thiamin

Thiamin, auch Vitamin B1 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : positiver Einfluss auf das Nervengewebe, die Schilddrüse und den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Vitamin B1 gibt Energie, wird allerdings durch Alkohol, Schwarztee und säurebindende Medikamente vermindert. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Gruppen

Familienname

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Zitronensäure

Citronensäure (auch Zitronensäure) ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Tricarbonsäuren und zu den Fruchtsäuren zählt. Neben der wasserfreien Variante existiert das Citronensäuremonohydrat (C6H8O7 · H2O), das pro Molekül Citronensäure ein Molekül Kristallwasser enthält. Die Salze und Ester der Citronensäure sind die Citrate. Ein Konstitutionsisomer der Citronensäure ist die Isocitronensäure.

Äpfelsäure

Äpfelsäure ist eine chemische Verbindung aus den Gruppen der Dicarbonsäuren und Hydroxycarbonsäuren, die als rechtsdrehende D- und als linksdrehende L-Äpfelsäure vorkommt. Äpfelsäure bildet ein farbloses, fast geruchloses, sauer schmeckendes, kristallines Pulver.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Wundheilung Volksheilkunde
Die Andenbeere wird in der Volksheilkunde traditionell bei Wundheilung eingesetzt, da ihre Blätter entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Stressbewältigung Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt die Andenbeere als beruhigend und wird traditionell zur Unterstützung bei nervlicher Belastung und Stressabbau verwendet.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Hilft bei

Andere Namen

PhysalisKapstachelbeereLiebestaschePeruanische Blasenkirsche

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeObstVerzehrtauglichkeit EinmachenEntsaftenGenussnahrungKochenRohkostTrocknenPflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBalkongartenGartenWochenendgarten
Vorkommen LebensraumGärtenVerbreitungAfrikaSüdamerikaWeltweit
Blütenfarbe gelb
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

early spring

Samen

full spring

Jungpflanzen

midsummer

Stecklinge

Nachbarn im Garten

Schlechte Nachbarn:

Lade Nachbarschaftsgraph...

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Solanaceae
Gattung
Physalis
Ordnung
Solanales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Coastal regions and disturbed areas from sea level to 4500 metres.
Essbarkeit
★★★★★
Heilwirkung
★☆☆☆☆

Anbau & Pflege

Succeeds in a sheltered position in any well-drained soil in full sun or light shade. Prefers a rich loam but tolerates poor soils. If the soil is too rich it encourages leaf production at the expense of fruiting. Plants tolerate a pH in the range 4.5 to 8.2. The Cape Gooseberry is an evergreen shrub in its native environment. It is not very cold-hardy in Britain, however, though it can succeed outdoors as a herbaceous perennial in the mildest areas of the country or when grown in favoured positions such as the foot of a sunny wall. Some cultivars will tolerate temperatures down to about -10° when grown in this way[K]. It would be wise to apply a good protective mulch to the roots in late autumn after the top growth has been cut back by frosts. In most areas of Britain, however, it needs to be grown as an annual in much the same way as tomatoes. The plant is usually naturally bushy, but it can be useful to pinch out the growing tip whilst the shoots are less than 30cm tall in order to encourage side shoots[K]. This species is often cultivated for its edible fruit in warm temperate and tropical zones; there are some named varieties. 'Edulis' is the most common cultivar in Britain; it has considerably larger fruits than the species, but these do not have quite such a good flavour[K]. Yields of 20 tonnes per hectare are common in S. America, 33 tonnes has been achieved. Groundcherry is generally self-fertile. The fruit is typically harvested in late summer to early autumn (August to October in Northern Hemp.) when the husks turn brown and the fruits drop to the ground. Ground cherry usually flowers in late spring to summer. It grows moderately and typically matures about 100 to 120 days after sowing.
Vermehrung: Seed - sow March/April in a greenhouse only just covering the seed. Germination usually takes place quickly and freely. Prick out the seedlings into individual pots of fairly rich soil when they are large enough to handle and plant them out after the last expected frosts. Consider giving them some protection such as a cloche until they are growing away well. Diurnal temperature fluctuations assist germination. Division in spring. This is best done without digging up the plant. Remove young shoots that are growing out from the side of the clump, making sure that some of the below ground shoot is also removed. It is best if this has some roots on, but the shoot should form new roots fairly quickly if it is potted up and kept for a few weeks in a shady but humid part of the greenhouse[K].

Essbare Verwendung

Edible Parts: Fruit Edible Uses: Fruit - raw or cooked in pies, cakes, jellies, compotes, jams etc. A delicious bitter-sweet flavour, it has smaller but sweeter fruits than the cultivar 'Edulis'[K]. The dried fruit can be used as a raisin substitute, though it is not so sweet. The plant conveniently wraps up each fruit in its own 'paper bag' (botanically, the calyx) to protect it from pests and the elements. This calyx is toxic and should not be eaten. The fruit is rich in vitamin A (3000 I.U. of carotene per 100g), vitamin C and some of the B complex (thiamine, niacin and B12). The protein and phosphorus levels are exceptionally high for a fruit. The fruit is a berry about 2cm in diameter. The dried fruit is said to be a substitute for yeast. If picked carefully with the calyx intact, the fruit can be stored for 3 months or more. The fruit is about 2cm in diameter.

Weitere Nutzung

Agroforestry uses: Groundcherry can be used as a companion plant because it attracts pollinators and beneficial insects. It can also provide ground cover. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Physalis peruviana flowers produce nectar, attracting various pollinators such as bees and butterflies. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The fruit is edible and provides food for various wildlife, including birds and mammals. The leaves and other parts of the plant can contribute to habitat, but they are not typically consumed. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – The foliage and surrounding leaf litter can provide shelter for beneficial insects and other invertebrates, helping to create a more biodiverse environment. 4. Pest Confuser (Smell): No – While Physalis species can produce a scent, they are not primarily recognized as pest confusers or deterrents in the same way that some other plants are.

Verbreitung

Heimisch: Bolivia, Brazil North, Brazil West-Central Eingeführt: Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Angola, Ascension, Assam, Austria, Azores, Baleares, Bangladesh, Belgium, Bermuda, Botswana, Brazil South, Brazil Southeast, Bulgaria, Burundi, Cameroon, Canary Is., Cape Provinces, Cape Verde, Caroline Is., Central African Republic, Chad, Chile Central, China South-Central, China Southeast, Colombia, Congo, Cook Is., Costa Rica, Czechia-Slovakia, DR Congo, Dominican Republic, East Himalaya, Ecuador, Equatorial Guinea, Eritrea, Eswatini, Ethiopia, Fiji, Free State, Gabon, Galápagos, Galápagos Islands, Germany, Ghana, Gilbert Is., Great Britain, Guinea, Gulf of Guinea Is., Haiti, Hawaii, Hungary, India, Ireland, Italy, Jamaica, Jawa, Juan Fernández Is., Kazan-retto, Kenya, KwaZulu-Natal, Lebanon-Syria, Lesotho, Lesser Sunda Is., Madagascar, Madeira, Malawi, Marianas, Marquesas, Mauritius, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Morocco, Mozambique, Myanmar, Namibia, Nepal, New Caledonia, New Guinea, New South Wales, New Zealand North, Nigeria, Niue, Norfolk Is., Northern Provinces, Ogasawara-shoto, Tristan da Cunha

Alternative deutsche Namen

AndenkirscheKapstachelbeerePeruanische Blasenkirsche
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren