Heilpflanze: antioxidativ, nierenanregend, stuhlgangfördernd

Tomate

Solanum lycopersicum

17 Fotos

Beschreibung

Um die Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jhd. brachten die Spanier unter Kolumbus zusammen mit Mais, Kartoffeln, Chilischoten, Süßkartoffeln, grünen Bohnen und Kürbis   gelbe Beeren, ein Fruchtgemüse, das die Azteken „xitomatl“ nannten und als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel schätzten, nach Europa.

In Nordeuropa hielt man die Pflanze sehr lange Zeit für eine giftige Zierpflanze, die nur wegen Ihrer Schönheit und erotischen Ausstrahlung als Liebesapfel Einzug in die heimischen Gärten hielt.

Die versuchsfreudigen, kreativen Italiener hingegen erkannten recht bald diese Bereicherung für ihre Küche und integrierten die Tomate als fixen Bestandteil in ihren Speiseplan.

Heute ist die Tomate eines das am meistverzehrte Fruchtgemüse und – wie die Azteken damals – schätzen wir sie im ausgereiften Zustand, frisch und gekocht, als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel, …. sofern sie saisongemäß und biologisch angebaut wurde!!

  • Außerhalb der Saison greift man seiner Gesundheit zuliebe besser zu Tomatenfertigprodukten, deren Früchte während ihrer Hauptwachstumszeit reif geerntet wurden. Die Chance, dass sie mit wenig Pflanzenschutzmitteln und – vielleicht auf naturgegebenem Substrat (gesunde Erde) - gesund herangewachsen sind und  inhaltsschonend verarbeitet wurden, ist groß. Und Lycopin, das in so schmackhafter Form mitgeliefert wird, findet sich in gekochten Tomaten, falls man ihnen die Haut belässt, ohnehin mehr als in rohen! 

Verwendete Pflanzenteile

Vollreife, besonders widerstandsfähige Früchte des ersten Fruchtstandes für die Samengewinnung nutzen!

Erläuterung

mit 1 cm Erde bedecken.

Portrait

TOMATEN in MISCHKULTUR

Gute Nachbarn

  • Sie wehren Pilzkrankheiten ab: Knoblauch, Schnittlauch, Porree, Basilikum ( + Aroma verbessernd), Borretsch, Kohl, Karfiol (= Blumenkohl), Kohlrabi, Petersilie. Die Stars der Mischkultur mit Tomate sind Sellerie und Karfiol (Blumenkohl)!
  • Diese halten Nematoden fern: Ringelblumen, Tagetes, Zinnien.
  • Diese vertreiben Blattläuse, steigern Aroma und Ertrag: Dill, Sellerie, Majoran, Kerbel.
  • Als lebende Mulchecke, die beerntet werden kann, eignen sich: Neuseeländer Spinat, niedere Kapuzinerkresse.
  • Als Trockengut-Mulchdecke bewähren sich Gartenkresse, Gelbsenf, Stroh, Grasschnitt, Brennnessel, Beinwell, ausgegeizte, gesunde Tomatentriebe (kranke werden entsorgt).

Schlechte Nachbarn

  • Sie machen der Tomate das Leben schwer: Kartoffeln, Gurken, Fenchel, Rote Rüben, Sonnenblumen, Zuckermais.

 

WEITERE  KULTURANGABEN

Wasser 

  • Zieht man geeignete Tomatensorten im Freiland, ist in niederschlagsreichen Gegenden  Regenschutz notwendig, um der Braunfäule und anderen Pilzkrankheiten vorzubeugen. – Dazu eignet sich ein Platz an geschützter, sonniger Hauswand oder ein (selbst gefertigtes) Tomatenhaus. Siehe Fotos! 
  • Man gießt nach dem Auspflanzen nur mäßig, damit die Wurzelbildung angeregt wird. Die Wurzeln vermehren sich auf ihrer Suche nach Wasser! Ab der Fruchtbildung häufiger gießen, aber nicht ertränken. Zuviel Wasser schwächt das Aroma. 
  • Die Feuchtigkeit wird gleichmäßiger im Boden gehalten, wenn der Boden zwischen den Tomatenpflanzen gemulcht wird.  
  • Die Pflanzen während der Morgenstunden in den Wurzelbereich gießen, ohne die Blätter zu benetzen! Das Wasser sollte dabei Umgebungstemperatur haben. 
    Tipps zur sanften, gezielten Bewässerung: 
    • Einen Erdwall (Gießwall) um die Tomatenpflanzen formen. 
    • Umgekehrte, verschlusslose PET-Flaschen, deren Boden man weggeschnitten hat, in den Wurzelbereich der Pflanze stecken und da hineingießen. 

Düngen

  • Wenn genügend Kalk im Boden ist, wird das Aroma der Früchte intensiviert. Rechtzeitig vor der Pflanzung Holzasche aufbringen.
  • Tomaten bei einsetzender Fruchtentwicklung wöchentlich mit verdünnter Pflanzenjauche düngen. 

Schädlinge und Krankheiten

  • Virus- und Pilzkrankheiten, wie Kraut- und Braunfäule, wird durch geeigneten, regensicheren Standort, unempfindliche Tomatensorten und geeignete Düngung vorgebeugt. Nicht in die Nähe von Kartoffeln pflanzen! Tomaten und Kartoffeln stecken sich gegenseitig mit der Kraut- und Braunfäule an.
    • Zur Pilzvorbeugung und Zellstärkung die Tomatenpflanze alle 2 Wochen mit Ant-Pilz-Tee gießen und - ausnahmsweise - besprühen. Öfters 50 ml EM auf 10 l Gießwasser geben. 
  • Blattläuse, Weiße Fliege: Mit Schmierseifenlösung die ganze Pflanze, auch die Unterseiten der Blätter, besprühen. Nicht auf der sonnenbeschienen Pflanze anwenden!   

 

Endlich ...  E R N T E  ! 

 

E R N T E  der F R Ü C H T E:

  • Tomaten sind Selbstbestäuber. Dem Fruchtansatz kann man nachhelfen, indem man die Pflanzen während der Blüte öfters sanft schüttelt.
  • Die Früchte sollten, solange es geht, ganz ausgereift geerntet werden.
  • Tomaten sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie sonst sehr an Geschmack verlieren.
  • Bei bleibender Frostgefahr reißt man die gesamte Pflanze mit ihren noch unreifen Früchten aus, entfernt Wurzeln und Blätter und hängt sie im Haus im warmen Schatten kopfüber auf. Die Früchte reifen nach. Die Nähe reifer Äpfel beschleunigt den Vorgang!
  • Grüne Tomaten enthalten giftige Inhaltsstoffe wie Solanin, Tomatin und andere Alkaloide. Erst durch die Nachreifung werden diese Substanzen abgebaut. Solanin wird durch Kochen oder Braten nicht zerstört, durch milchsaure Konservierung wird es zum Teil abgebaut.

E R N T E  von  S A M E N   eigener  T O M A T E N  für die nächstjährige Aussaat:

Tomatensamen lassen sich unproblematisch gewinnen. Trocken aufbewahrt halten sie mehrere Jahre, und man kann immer wieder seine Lieblingstomate aussäen und ernten, sofern es sich dabei um eine samenechte Tomate handelt.

Nur samenechte Tomaten eignen sich für den Hobbygärtner zur Nachzucht. F1 Hypriden ergeben ungleiche Nachkommen und keine sortentypischen! Die Bezeichnung F1 Hybride ist übrigens auf dem Samensackerl vermerkt. 

Während in gentechnisch veränderten Tomaten nur ein „Resistenz-Gen“ gegen Pilzbefall eingebaut ist, haben alte Sorten ein großes Spektrum an solchen Resistenz-Genen, um sich gegen negative Einflüsse zu schützen. Durch gezielte Auslese werden sie lebendig erhalten und optimiert. Alte Sorten sind in der Regel samenechte Sorten.

Frisch geerntete Tomatensamen sollten - wie auch Gurkensamen - vor ihrer Aufbewahrung, einem Gärvorgang unterzogen werden. Ihre Samen sind nämlich von einer Schicht umgeben, die ihre Keimung im nächsten Jahr hemmen würde. Außerdem werden dabei evtl. vorhandene schädliche Pilze reduziert. 

  • So wird es gemacht:
    • Bei samenechten Sorten entnimmt man mit einem Teelöffel die Kerne der kräftigsten, gesunden Frucht des ersten Fruchtstandes der ausgewählten Sorte für die geplante Aussaat im nächsten Jahr. Es muss etwas Fruchtfleisch daran hängen bleiben.
    • Kerne + geringes, anhaftendes Fruchtfleisch werden in ein Glas gegeben und mit so viel Wasser bedeckt, dass sie sich frei bewegen können. Je nach Umgebungstemperatur (23° - 30°) lässt man sie so für 1 - 3 Tage absonnig stehen, rührt gelegentlich um und beobachtet:
      • Sobald Kerne zu Boden sinken und das Wasser leicht zu mousieren beginnt, holt man sich einen Kern heraus, spült ihn mit Wasser ab und befühlt ihn: Fühlt er sich nicht mehr glitschig an, muss man den Gärvorgang sofort beenden. Die Kerne würden sonst in diesem für sie wohligen Milieu vorzeitig auszutreiben beginnen und wären für das nächste Jahr verloren.
    • ​​​Man füllt das Glas mit den Samen drinnen mit Wasser auf, rührt um, wartet, bis die befruchteten Samen nach unten schwimmen, die tauben und Fruchtfleischreste nach oben. Diese werden mit dem Wasser langsam abgeschüttet. Zur endgültigen Reinigung spült man die "guten" Samen in einem Sieb durch. 
    • Auf einem Teller o.ä. fein ausgebreitet lässt man sie im Schatten unter gelegentlichem Verschieben bei 23° - 30° trocknen.
    • Ganz durchgetrocknet je 1 Teelöffel voll in einen mit Sortennamen und Datum beschrifteten Kaffeefilter oder in ein beschriftetes Gläschen füllen.
    • Dunkel, trocken, kühl - und mit Stolz - aufbewahren!
    • Tomatensamen bleiben übrigens bei richtiger Lagerung 3 - 6 Jahre keimfähig.

Bezugsquellen für Samen samenechter Tomaten - Damit man dann selber Samen ernten kann!

  • Tauschhandel unter FreundInnen und Bekannten.
  • Gekaufte Früchte samenechter Sorten oder gekauftes, samenechtes Tomatenpflänzchen.
  • Auch Online-Samenshops führen vereinzelt samenechte Tomaten.
    • Diesem Metier ganz verschrieben haben sich folgende Adressen:
      • Freie-Saaten (Nichtkommerzielle Gesellschaft im Dienste des Erhalts sowie der Verfügbarkeit pflanzlicher und tierscher Ressourcen im Sinne von Allgemeingut für die Allgemeinheit)
      • Kaiserstühler Samengarten (Stiftung zur Förderung der Pflanzenzucht und Bewahrung der Kulturpflanzenvielfalt in der Region Kaiserstuhl und Oberrhein) verschickt Samen aus seiner Samenliste  
      • Dreschflegel (Zusammenschluss kontrolliert ökologisch wirtschaftender Betriebe zur Saatgutvermehrung, -züchtung und -vermarktung mit Online-Shop.) 
      • ARCHE NOAH (Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt) führt neben dem im Online-Shop angebotenem Saatgut ein Sortenhandbuch, in dem registrierte ARCHE NOAH Mitglieder sowie Förderer aus der Fülle an seltenen Kulturpflanzen direkt beim Sortenarchiv bzw. bei den ErhalterInnen bestellen können. 
      • Bingenheimer Saatgut -  Das Sortiment besteht aus 100 % samenfesten Sorten. Das Saatgut wird auf ausschließlich ökologischen Flächen vermehrt.
      • Weitere Webseiten mit gentechnikfreiem, auch mit samenfestem Saatgut finden Sie unter diesem Link!
  • Tomaten lieben einen sonnigen, dabei aber luftigen Standort. Sie mögen kein Wasser auf ihren Blättern! Auch die Nähe der ihnen verwandten Kartoffel schadet ihnen, da sie für den gleichen neuen Stamm der Kraut- und Braunfäule, der vor 10 Jahren aus den USA eingeschleppt wurde, anfällig sind. Tomaten benötigen einen humus- und nährstoffreichen, lockeren Boden an einem regengeschützten Platz (z.B. Dachvorsprung oder Tomatenhaus).
  • Für alle Tomatensorten gilt: Mitte August werden alle Triebspitzen der Tomatenpflanze zwei Blätter oberhalb des jeweiligen höchsten Fruchtstandes abgeschnitten (= "gekappt"). So werden keine neuen Früchte mehr herangebildet. Die bestehenden erhalten die ganze Pflanzenkraft und reifen leichter aus.
  • Werden Tomaten in einem Topf gehalten, muss dieser mindestens 10 Liter Erde fassen, damit sich eine gute Ernte einstellt. Tipp: Erde mit Seramis oder Vermaculite mischen. So bleibt die Erde luftig und gut wasserführend.

Es gibt bei den Tomaten 2 unterschiedliche Wuchsformen (begrenzt wachsend und unbegrenzt wachsend) und je nachdem, welcher Wuchsform die Pflanze angehört, muss sie ausgegeizt werden oder nicht!

 

  1. Begrenzt wachsende Sorten
    Sie werden auch Buschtomaten genannt, denn ihre Wuchsform ist buschig. Sie hören ab einem gewissen Entwicklungsstadium mit der Produktion von neuen Seitentrieben auf („begrenzt wachsende Sorten“). Buschtomaten benötigen normalerweise kein Ausgeizen, erhalten aber eine Stütze und Stroh aus Mulchmaterial bzw. eine Folie als Unterlage, denn auch ihre Blätter dürfen den Boden nicht berühren. Eine Alternative ist ihre Kultur in Töpfen als Hängetomaten!
  2. Unbegrenzt wachsende Sorten
    Sie werden auch Stabtomaten genannt. Bei diesen Tomatensorten wachsen aus den Blattachseln stetig neue Seitentriebe. Aus diesem Grund ist ihr Wachstum nahezu unbegrenzt und man bezeichnet sie als „unbegrenzt wachsende Sorten“.
    Ihre Fruchtbildung profitiert vom „Ausgeizen“ (= Wegzwicken, Abkneifen) der frischen, ca. 10 cm langen Neutriebe und vom Aufleiten (Aufrichten) an dicken Schnüren oder Stäben. Daher der Name „Stabtomaten“.
    Der Ertrag starkwüchsiger Stabtomaten erhöht sich, wenn man ihnen allerdings den untersten Seitentrieb belässt, ihn auch wie den Haupttrieb nach oben zieht und anschließend wie diesen behandelt, das heißt, die aus ihm wachsenden Seitentriebe ausgeizt. Dabei aber nicht die Blütenansätze entfernen!

Wie wird ausgegeizt?
Dazu werden die aus den Blattachseln herauswachsenden Triebe, sobald sie 10 cm lang sind, an einem trockenen Sommertag, am bestens gleich morgens, händisch ausgebrochen. Aber dabei nicht die Blütenansätze entfernen!  - Man lässt die ausgegeizten Seitentriebe als Mulschschicht liegen oder verjaucht sie oder legt sie zur Vertreibung von Schadinsekten zwischen die Kohlpflanzen.

  • Ausgesucht nach Ertrag, Geschmack, Platzfestigkeit und Pilztoleranz (hundertprozentig pilzresistente Sorten gibt es nicht, aber einige Sorten zeigen eine bemerkenswerte Toleranz und Regenerationsfähigkeit gegenüber Phytophtera-Pilzen).
  • Eingeteilt nach ihrer Wuchsform, ob ausgegeizt werden muss oder nicht.
  • Beschrieben werden die Sorten unter dem Button "KULTIVIERUNG"!   

Ausgegeizt werden Fleischtomaten: Pflanzenhöhe ca. 1,50 m, ihre Früchte sind die größten der Tomatensorten, benötigen guten Schutz und Wärme. Sie werden in der Regel eintriebig gezogen.

Sorten: 'Apollo', Auriga', 'Berner Rosen', 'Brandywine', 'Marglobe', 'Marmande', 'Mezzo Forte', 'Ochsenherz Österreicher', 'Paprikaförmige', 'Pfundtomate', 'Winterkeeper'.

Ausgegeizt werden auch Eiförmige Tomaten: Pflanzenhöhe 1 - 3 m, mittlere Fruchtgröße.

Sorten: 'Amore', 'Black Gum', 'De Berao', 'Green Zebra', 'Lämpchen', 'Matina', 'Phytoresista', 'Purple Russian', 'Quadro', 'Rote Zora', 'San Marzano', S'iberia', 'Tigerella'.

Mäßig ausgegeizt werden Cocktailtomaten:  Diese ca. 2 m hohen, robusten  Pflanzen können zweitriebig, wie unter "Stabtomaten" angegeben, gezogen werden. An ihnen reifen den ganzen Sommer über bis zum Frost unzählige kleine, bis zu 3 cm große, aromatische Früchte. Durch ihre mundgerechte Größe sind sie ein gesundes Naschvergnügen ohne Kleckerei! Bei Kübelpflanzung mindestens 10 l Kübel verwenden.

Sorten: 'Brandywine Sherry', 'Cerise Gelb', 'Cerise Rot', 'Dattelwein', 'Resi'. 

Nicht ausgegeizt, aber mit einer Stütze versehen werden Busch- bzw. Topftomaten: Sie werden bis zu 80 cm  hoch, sind für eine Pflanzung in Töpfen besonders gut geeignet und müssen nicht ausgegeizt werden, sind aber dankbar für eine Stütze.

Sorten: 'Jani', 'Kremser Perle', 'Balkonstar', 'Sibirische Frühe'.

Nicht ausgegeizt werden Wildtomaten: Sie sind anspruchsloser als Kulturtomaten, dabei unempfindlich gegen Kraut- und Fruchtfäule. Zu viel Düngung und Wasser führen zu übermäßiger Laubbildung und verminderter Fruchtqualität. Ihre roten oder gelben Früchte sind, je nach Sorte, 5 – 30 mm groß, säurearm und fruchtig. Sie eignen sich besonders gut, als Hängetomaten in Töpfen, Schalen oder Balkonkästengezogen zu werden.

Sorten: 'Golden Currant', 'Humboldtii', 'Rote Murmel', 'Small Egg'.

Zeitpunkt der Aussaat: In der zweiten Märzhälfte bis in die ersten Apriltage.
 

VORARBEITEN:

  1. Überlegen, wie viele Pflanzen man haben möchte. Doppelt so viele Samenkörner herrichten, denn es werden nicht alle keimen und beim Verpflanzen gibt es auch wieder Verluste. 
  2. Gefäß mit Abzugslöchern besorgen.
  3. Aussaaterde herrichten oder Erde mit Seramis bzw. Vermaculite oder Sand mischen.
  4. Zum Abdecken der Aussaat ist eine Glasscheibe (Glasdeckel?) oder Frischhaltefolie nützlich.
  5. Manche GärtnerInnen  b e i z e n  die Samen kurz vor der Aussaat in einem Knoblauch-Kaltwasserauszug, um Pilzkrankheiten vorzubeugen:
    • 10 g kleingeschnittenen Knoblauch 1 Stunde lang in 100 ml zimmerwarmem Trinkwasser ziehen lassen, abseihen. Tomatensamen für 15 Minuten hineinlegen, dann abseihen und spätestens nach 12 Stunden aussäen.
    • Zum Beizen eignet sich auch auf 30° abgekühlter Tee von Baldrian oder Kamille bzw. Schachtelhalm oder auch Kren.   

DURCHFÜHRUNG der AUSSAAT:

  • Abzugslöcher des Gefäßes mit Steinchen luftdurchlässig abdecken.
  • Gefäß bis 4 cm unterhalb des Randes mit Erde anfüllen.
  • Samen im Abstand aufstreuen, leicht mit Erde bedecken.
  • Mit Wasser benetzen.
  • Mit Glas (Ersatz: Frischhaltefolie) abdecken oder das Erdreich öfters mit Wasser besprühen.
  •  Bis die Keimblätter da sind, bei Zimmertemperatur, ca. 24°, und absonnig, aber hell  halten.
  • Innerhalb von 2 Wochen zeigen sich die beiden länglichen Keimblätter. Sobald sie sich voll entfaltet haben, den Glasschutz  entfernen und das  Gefäß kühler (ca. 15°) stellen, und zwar an einen Fensterplatz, der täglich einige Stunden Sonne hat. Den Keimblättern folgen erst die richtigen Tomatenblätter!

Pikieren 

Sobald sich an gesunden Pflanzen 2 gebuchtete Tomatenblättchen entfaltet haben, ist es an der Zeit, die Pflänzchen zu pikieren. Dazu setzt man sie unter Zuhilfenahme eines Limonadenlöffels einzeln in mit nährstoffreicher Erde gefüllte Töpfe von 10 cm Durchmesser, gießt gut an (nicht über die Blätter) und hält sie noch für eine Woche im Zimmer.

Abhärtung 

Dann wird mit der Abhärtung begonnen, denn Tomatenpflanzen müssen gedrungen wachsen!
Also, wenn es draußen warm genug ist, untertags raus in die sonnige, frische Luft auf ein trockenes, geschütztes Plätzchen. Nicht verdursten lassen ... abends kommen sie wieder zurück ins Haus... u.s.w....u.s.f....bis sie ausgepflanzt werden dürfen. ;-)

Auspflanzen

Die abgehärteten Pflanzen werden frühestens ab Mitte Mai, also nach den Eisheiligen, auf ein mit reifem Kompost, altem Mist, Knochen- und Hornmehl oder Guano versorgtes Beet ausgepflanzt:

  • Dazu das unterste Blattpaar entfernen. Die Tomatenpflanze tiefer als vorher und mit schrägem Wurzelballen im Abstand von 50 – 70 cm setzen. Je tiefer die Tomatenpflanze gesetzt werden kann, umso mehr zusätzliche Wurzeln (Adventivwurzeln) bildet sie, umso kräftiger wird ihr Wachstum.
  • Um Krankheiten der Tomatenpflanzen zu vermeiden, auch später immer darauf achten, dass keine Blätter den Erdboden berühren!
  • Die meisten Tomatensorten brauchen eine bis 2 m hohe Stützvorrichtung (gespannte dicke Schnüre, Spiralstäbe, gut gereinigte Holzstäbe), an der sie hochgeleitet werden.
  • Topfkultur: 
    Pflanzkübel (Wasserabzugsloch!) mit mindestens 10 Liter Volumen nehmen. Nur Busch- bzw. Topftomaten kommen mit weniger Erdvolumen aus.

Gute Nachbarn, die aber auf Blattberührung mit der Tomate verzichten müssen: 

  • Sie wehren Pilzkrankheiten ab: Knoblauch, Schnittlauch, Porree, Basilikum ( + Aroma verbessernd), Borretsch, Kohl, Karfiol (= Blumenkohl), Kohlrabi, Petersilie.
  • Sie halten Nematoden fern: Ringelblumen, Tagetes, Zinnien.
  • Sie vertreiben Blattläuse, steigern Aroma und Ertrag: Dill, Sellerie, Majoran, Kerbel.
  • Als lebende Mulchecke, die beerntet werden kann, eignen sich: Neuseeländer Spinat, niedere Kapuzinerkresse.
  • Als Trockengut-Mulchdecke bewähren sich Gartenkresse, Gelbsenf, Stroh, Grasschnitt, Brennnessel, Beinwell, ausgegeizte, gesunde Tomatentriebe (kranke werden entsorgt).
  • Die Stars der Mischkultur mit Tomate sind Sellerie und Karfiol (Blumenkohl)!

Schlechte Nachbarn

  • Sie machen der Tomate das Leben schwer: Kartoffeln, Gurken, Fenchel, Rote Rüben, Sonnenblumen, Zuckermais.

Wasser 

  • Zieht man geeignete Tomatensorten im Freiland, ist in niederschlagsreichen Gegenden  Regenschutz notwendig, um der Braunfäule und anderen Pilzkrankheiten vorzubeugen. – Dazu eignet sich ein Platz an geschützter, sonniger Hauswand oder ein (selbst gefertigtes) Tomatenhaus. Siehe Fotos! 
  • Man gießt nach dem Auspflanzen nur mäßig, damit die Wurzelbildung angeregt wird. Die Wurzeln vermehren sich auf ihrer Suche nach Wasser! Ab der Fruchtbildung häufiger gießen, aber nicht ertränken. Zuviel Wasser schwächt das Aroma. 
  • Die Feuchtigkeit wird gleichmäßiger im Boden gehalten, wenn der Boden zwischen den Tomatenpflanzen gemulcht wird.  
  • Die Pflanzen während der Morgenstunden in den Wurzelbereich gießen, ohne die Blätter zu benetzen! Das Wasser sollte dabei Umgebungstemperatur haben. 
    Tipps zur sanften, gezielten Bewässerung: 
    • Einen Erdwall (Gießwall) um die Tomatenpflanzen formen. 
    • Umgekehrte, verschlusslose PET-Flaschen, deren Boden man weggeschnitten hat, in den Wurzelbereich der Pflanze stecken und da hineingießen. 

Düngen

  • Wenn genügend Kalk im Boden ist, wird das Aroma der Früchte intensiviert. Rechtzeitig vor der Pflanzung Holzasche aufbringen.
  • Tomaten bei einsetzender Fruchtentwicklung wöchentlich mit verdünnter Pflanzenjauche düngen. 

Schädlinge und Krankheiten

  • Virus- und Pilzkrankheiten, wie Kraut- und Braunfäule, wird durch geeigneten, regensicheren Standort, unempfindliche Tomatensorten und geeignete Düngung vorgebeugt. Nicht in die Nähe von Kartoffeln pflanzen! Tomaten und Kartoffeln stecken sich gegenseitig mit der Kraut- und Braunfäule an.
    • Zur Pilzvorbeugung und Zellstärkung die Tomatenpflanze alle 2 Wochen mit Ant-Pilz-Tee gießen und - ausnahmsweise - besprühen. Öfters 50 ml EM auf 10 l Gießwasser geben. 
  • Blattläuse, Weiße Fliege: Mit Schmierseifenlösung die ganze Pflanze, auch die Unterseiten der Blätter, besprühen. Nicht auf der sonnenbeschienen Pflanze anwenden!   

Endlich ...  E R N T E  ! 

 

 

  • Tomaten sind Selbstbestäuber. Dem Fruchtansatz kann man nachhelfen, indem man die Pflanzen während der Blüte öfters sanft schüttelt.
  • Die Früchte sollten, solange es geht, ganz ausgereift geerntet werden.
  • Tomaten sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie sonst sehr an Geschmack verlieren.
  • Bei bleibender Frostgefahr reißt man die gesamte Pflanze mit ihren noch unreifen Früchten aus, entfernt Wurzeln und Blätter und hängt sie im Haus im warmen Schatten kopfüber auf. Die Früchte reifen nach. Die Nähe reifer Äpfel beschleunigt den Vorgang!
  • Grüne Tomaten enthalten giftige Inhaltsstoffe wie Solanin, Tomatin und andere Alkaloide. Erst durch die Nachreifung werden diese Substanzen abgebaut. Solanin wird durch Kochen oder Braten nicht zerstört, durch milchsaure Konservierung wird es zum Teil abgebaut.

E R N T E  von  S A M E N   eigener  T O M A T E N  für die nächstjährige Aussaat:

Tomatensamen lassen sich unproblematisch gewinnen. Trocken aufbewahrt halten sie mehrere Jahre, und man kann immer wieder seine Lieblingstomate aussäen und ernten, sofern es sich dabei um eine samenechte Tomate handelt.

Nur samenechte Tomaten eignen sich für den Hobbygärtner zur Nachzucht. F1 Hypriden ergeben ungleiche Nachkommen und keine sortentypischen! Die Bezeichnung F1 Hybride ist übrigens auf dem Samensackerl vermerkt. 

Während in gentechnisch veränderten Tomaten nur ein „Resistenz-Gen“ gegen Pilzbefall eingebaut ist, haben alte Sorten ein großes Spektrum an solchen Resistenz-Genen, um sich gegen negative Einflüsse zu schützen. Durch gezielte Auslese werden sie lebendig erhalten und optimiert. Alte Sorten sind in der Regel samenechte Sorten.

Frisch geerntete Tomatensamen sollten - wie auch Gurkensamen - vor ihrer Aufbewahrung, einem Gärvorgang unterzogen werden. Ihre Samen sind nämlich von einer Schicht umgeben, die ihre Keimung im nächsten Jahr hemmen würde. Außerdem werden dabei evtl. vorhandene schädliche Pilze reduziert. 

  • So wird es gemacht:
    • Bei samenechten Sorten entnimmt man mit einem Teelöffel die Kerne der kräftigsten, gesunden Frucht des ersten Fruchtstandes der ausgewählten Sorte für die geplante Aussaat im nächsten Jahr. Es muss etwas Fruchtfleisch daran hängen bleiben.
    • Kerne + geringes, anhaftendes Fruchtfleisch werden in ein Glas gegeben und mit so viel Wasser bedeckt, dass sie sich frei bewegen können. Je nach Umgebungstemperatur (23° - 30°) lässt man sie so für 1 - 3 Tage absonnig stehen, rührt gelegentlich um und beobachtet:
      • Sobald Kerne zu Boden sinken und das Wasser leicht zu mousieren beginnt, holt man sich einen Kern heraus, spült ihn mit Wasser ab und befühlt ihn: Fühlt er sich nicht mehr glitschig an, muss man den Gärvorgang sofort beenden. Die Kerne würden sonst in diesem für sie wohligen Milieu vorzeitig auszutreiben beginnen und wären für das nächste Jahr verloren.
    • ​​​Man füllt das Glas mit den Samen drinnen mit Wasser auf, rührt um, wartet, bis die befruchteten Samen nach unten schwimmen, die tauben und Fruchtfleischreste nach oben. Diese werden mit dem Wasser langsam abgeschüttet. Zur endgültigen Reinigung spült man die "guten" Samen in einem Sieb durch. 
    • Auf einem Teller o.ä. fein ausgebreitet lässt man sie im Schatten unter gelegentlichem Verschieben bei 23° - 30° trocknen.
    • Ganz durchgetrocknet je 1 Teelöffel voll in einen mit Sortennamen und Datum beschrifteten Kaffeefilter oder in ein beschriftetes Gläschen füllen.
    • Dunkel, trocken, kühl - und mit Stolz - aufbewahren!
    • Tomatensamen bleiben übrigens bei richtiger Lagerung 3 - 6 Jahre keimfähig.

Bezugsquellen für Samen samenechter Tomaten - Damit man dann selber Samen ernten kann!

  • Tauschhandel unter FreundInnen und Bekannten.
  • Gekaufte Früchte samenechter Sorten oder gekauftes, samenechtes Tomatenpflänzchen.
  • Auch Online-Samenshops führen vereinzelt samenechte Tomaten.
    • Diesem Metier ganz verschrieben haben sich folgende Adressen:
      • Freie-Saaten (Nichtkommerzielle Gesellschaft im Dienste des Erhalts sowie der Verfügbarkeit pflanzlicher und tierscher Ressourcen im Sinne von Allgemeingut für die Allgemeinheit)
      • Kaiserstühler Samengarten (Stiftung zur Förderung der Pflanzenzucht und Bewahrung der Kulturpflanzenvielfalt in der Region Kaiserstuhl und Oberrhein) verschickt Samen aus seiner Samenliste  
      • Dreschflegel (Zusammenschluss kontrolliert ökologisch wirtschaftender Betriebe zur Saatgutvermehrung, -züchtung und -vermarktung mit Online-Shop.) 
      • ARCHE NOAH (Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt) führt neben dem im Online-Shop angebotenem Saatgut ein Sortenhandbuch, in dem registrierte ARCHE NOAH Mitglieder sowie Förderer aus der Fülle an seltenen Kulturpflanzen direkt beim Sortenarchiv bzw. bei den ErhalterInnen bestellen können. 
      • Bingenheimer Saatgut -  Das Sortiment besteht aus 100 % samenfesten Sorten. Das Saatgut wird auf ausschließlich ökologischen Flächen vermehrt.

Erntekalender

Früchte midsummer gekocht essbar

Vollreife, besonders widerstandsfähige Früchte des ersten Fruchtstandes für die Samengewinnung nutzen!

🌿

Traditionelle Heilkunde

Zum Heilkunde-Bereich →

Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

antioxidativ (Früchte) Volksheilkunde
nierenanregend (Früchte) Volksheilkunde
stuhlgangfördernd (Früchte) Volksheilkunde
immunstärkend (Früchte) Volksheilkunde
stimmungsausgleichend (Früchte) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Calcium Mineral
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Magnesium Mineral
Natrium Mineral
Phosphor Mineral
Zink Mineral
Alkaloide Sekundär
Carotinoide Sekundär
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B1 / Thiamin Vitamin
Vitamin B2 / Riboflavin Vitamin
Vitamin B3 / Niacin Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamin E / Tocopherol Vitamin
Vitamine Vitamin
Lycopin
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
SOLANIN
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Natrium

Natrium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 3. Periode und als Alkalimetall in der 1. IUPAC-Gruppe bzw. 1. Hauptgruppe. Natrium ist ein Reinelement, dessen einziges stabiles Isotop 23Na ist.

Phosphor

Phosphor ist ein chemisches Element mit dem Symbol P und der Ordnungszahl 15. Im Periodensystem steht es in der fünften Hauptgruppe, bzw. 15. IUPAC-Gruppe oder Stickstoffgruppe.

Zink

Zink ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wird zu den Übergangsmetallen gezählt, nimmt aber darin eine Sonderstellung ein, da es wegen der abgeschlossenen d-Schale in seinen Eigenschaften eher den Erdalkalimetallen ähnelt. Nach der veralteten Zählung wird die Zinkgruppe als 2. Nebengruppe bezeichnet, nach der aktuellen IUPAC-Nomenklatur bildet Zink mit Cadmium, Quecksilber und dem ausschließlich in der Forschung relevanten Copernicium die Gruppe 12. Es ist ein bläulich-weißes sprödes Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Zink ist für alle Lebewesen essentiell und Bestandteil wichtiger Enzyme. Der Name Zink kommt von Zinke, Zind, da Zink zackenförmig erstarrt.

Alkaloide

Alkaloide sind natürlich vorkommende, chemisch heterogene, meist alkalische, stickstoffhaltige organische Verbindungen des Sekundärstoffwechsels, die auf den tierischen oder menschlichen Organismus wirken.

Carotinoide

Als Carotinoide, auch Karotinoide, wird eine umfangreiche Klasse natürlich vorkommender fettlöslicher Pigmente (Lipochrome) bezeichnet, denen chemisch als Grundgerüst ein Tetraterpen gemeinsam ist.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B1 / Thiamin

Thiamin, auch Vitamin B1 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : positiver Einfluss auf das Nervengewebe, die Schilddrüse und den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Vitamin B1 gibt Energie, wird allerdings durch Alkohol, Schwarztee und säurebindende Medikamente vermindert. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B2 / Riboflavin

Riboflavin, auch Vitamin B2 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung: Als Bestandteil vieler Enzyme am Energiestoffwechsel, auch am Hirnstoffwechsel, beteiligt, kann Migräne verhindern. Außerdem ist es wichtig für Zellatmung, Wachstum, Sehschärfe und Haut (offene Mundwinkel). Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B3 / Niacin

Niacin, auch Vitamin B3, Nicotinsäure, Nicotinamid genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Die gesunde menschliche Leber kann unter Mithilfe der Aminosäure Tryptophan (z.B.Vollkorn ist Tryptophanspender !) Vitamin B3 erzeugen. Wirkung: Mitbeteiligung an der Regulierung von Blutzucker, Cholesterin, Schlaf, Herztätigkeit, Stimmungslage, besonders wichtig für Gesundung von Haut und Schleimhaut. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden. Bei Mangel, der bei Menschen, die sich hauptsächlich von Hirse oder Mais ernähren, vorkommt, tritt häufig die Hautkrankheit Pellagra auf.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin E / Tocopherol

Tocopherol, auch Vitamin E genannt, ist ein fettlösliches, hitzebeständiges Vitamin. Wirkung: Als Radikalfänger (Antioxidans) besonders wichtig für unser Immunsystem, für die Zellerneuerung. Wirkt gegen Entzündungen, Arteriosklerose, vorzeitiges Altern. Im Lebensmittelbereich schützt es Öle vor dem Ranzigwerden. Speicherung: Dieses fettlösliche Vitamin wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamingaben kann Schäden verursachen.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Lycopin

Lycopin, auch Lycopen oder Leukopin gehört zur Klasse der Carotinoide und wird in hohen Konzentrationen in Tomaten – von deren wissenschaftlichem Namen Solanum lycopersicum auch die Bezeichnung des Stoffes herrührt – und Hagebutten gefunden. Der Stoff gehört zu den Tetraterpenen und besitzt aufgrund seiner Polyen-Struktur eine rote Farbe, welche auch den Tomaten ihre charakteristische Färbung verleiht. Es ist als Lebensmittelfarbstoff E 160d in der EU zugelassen. Lycopin zählt zu den Antioxidantien und gilt als Radikalfänger, d. h., es kann bestimmte reaktionsfreudige Moleküle im menschlichen Körper unschädlich machen.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

SOLANIN

SOLANIN zählt zur Klasse der Alkaloide . Die giftigen Solanine findet man hauptsächlich in den grünen Teilen und in den Schalen der Nachtschattenpflanzen, zu denen auch Kartoffeln und Tomaten zählen. Kochtipps : Die derzeit am Markt erhältlichen, neueren Kartoffelsorten sind allerdings solaninarme Züchtungen. Da die Kartoffel ihren höchsten Solaningehalt in der Schale aufweist, soll sie aber trotzdem nur geschält verzehrt werden.  Sie haben nach der üblichen Zubereitung durch Kochen und Braten, bei der die verbliebenen Solanine bei hohen Temperaturen in das Kochwasser bzw. in das Bratfett übergehen, keinen gesundheitlich bedenklichen Alkaloid-Gehalt mehr. Um die ersten Anzeichen einer Solaninvergiftung zu spüren (Übelkeit, Erbrechen, erschwerte Atmung), müsste man 2,5 kg rohe Kartoffeln einer neuen Sorte innerhalb einiger Minuten verzehren. Unreife Tomaten bleiben aber sogar in kleinen Portionen, und das auch nach dem Kochen, bedenklich. Solanin ist ebenfalls im Fruchtkeil der reifen Tomaten enthalten, der aus diesem Grund immer herausgeschnitten werden sollte.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Blutdruck, zu hoher Volksheilkunde
Der hohe Kaliumgehalt der Tomate wird in der Volksheilkunde zur Unterstützung bei erhöhtem Blutdruck genutzt. Regelmäßiger Tomatenkonsum gilt als traditionelles Mittel zur Blutdruckregulation.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Verstopfung Volksheilkunde
Die Tomate wird volksheilkundlich bei träger Verdauung eingesetzt, da ihr Ballaststoffgehalt und hoher Wasseranteil die Darmtätigkeit anregen sollen.
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Infekt der Atemorgane Homöopathie
In der Homöopathie wird Solanum lycopersicum bei Atemwegsinfekten mit Husten und Bronchialbeschwerden eingesetzt.
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Hilft bei

Achtung!
kann giftiges Solanin enthalten

Unreife Tomaten und den grünlich, hellen Keil der Frucht ("Stielansatz ") weder roh noch gekocht verzehren!

Unreife Tomaten und den grünlich, hellen Keil der Frucht ("Stielansatz ") weder roh noch gekocht verzehren!

Andere Namen

Paradeiser (österreichisch)xitomatl (aztekisch)pomodoro (itl. aus pomo d’amore - „Liebesapfel“)tomato (engl.)

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat FruchtgemüseVerzehrtauglichkeit EinfrierenEinmachenEntsaftenGenussnahrungKochenLagernRohkostSaftTrocknenNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeGartenKübelpflanzeGenusspflanzeSymbolpflanze
Vorkommen HöhenstufenFlachlandHügellandMittelgebirgeLebensraumGärtenVerbreitungWeltweit
Blütenfarbe gelb
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

first spring

Samen

first spring

Jungpflanzen

full spring

Jungpflanzen

full spring

Jungpflanzen

early summer

Boden

early summer

Stängel

midsummer

Seitentriebe

late summer

Stängel

Nachbarn im Garten

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Solanaceae
Gattung
Solanum
Ordnung
Solanales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Not known in a truly wild situation.
Essbarkeit
★★★★★
Heilwirkung
★★★☆☆

Anbau & Pflege

Eine Pflanze der Tropen, die auch weit verbreitet in den Subtropen und der gemäßigten Zone kultiviert wird (wo sie oft unter Schutz angebaut wird). In den Tropen kann sie in Höhenlagen vom Meeresspiegel bis zu 2.000 Metern angebaut werden, fruchtet aber generell besser oberhalb von 1.000 Metern[418]. Sie wächst am besten in Gebieten, wo die jährlichen Tagestemperaturen im Bereich von 20 - 27°C liegen, kann aber 7 - 35°C tolerieren[418]. Sie bevorzugt eine diurnale Temperaturschwankung von mindestens 5 - 6°C[300]. Die Pflanze kann keinen Frost tolerieren[K]. Sie bevorzugt einen mittleren jährlichen Niederschlag im Bereich von 600 - 1.300mm, toleriert aber 400 - 1.800mm[418]. Hohe Niederschläge und hohe relative Luftfeuchtigkeit beeinträchtigen das Wachstum negativ[300]. Benötigt einen fruchtbaren, humusreichen, gut drainierten Boden in einer warmen sonnigen Lage[300]. Leicht saure Bedingungen mit einem pH-Wert im Bereich von 5,8 - 6,8 werden bevorzugt, obwohl die Pflanze 5 - 7,5 tolerieren kann[300, 418]. Erträge reifer Früchte von aufrechten Formen der Pflanze können 2 - 3 Monate nach der Aussaat des Samens beginnen; andere Formen benötigen möglicherweise 4 - 5 Monate[300, 418]. Erträge von 15 Tonnen pro Hektar können erreicht werden[300]. Erträge liegen hauptsächlich zwischen 20 - 40 Tonnen pro Hektar, aber Erträge von bis zu 150 Tonnen wurden verzeichnet[418]. Es gibt viele benannte Varietäten und über die beträchtliche Periode der Kultivierung durch den Menschen sind zwei deutliche Typen entstanden[183]. Diese sind:- L. Esculentum cerasiforme (Dunal.)A.Gray. Dies ist die Kirschtomate. Näher an der ursprünglichen Spezies, produziert sie eine große Ernte kleiner Früchte mit einer köstlichen Süße. L. Esculentum esculentum. Dies ist die häufiger angebaute Tomate mit viel größeren Früchten. Es gibt eine sehr große Anzahl von Kultivaren mit einer großen Vielfalt an Farben und Fruchtformen und -größen. Diese Spezies hybridisiert mit der Johannisbeertomate (S. Pimpinellifolium), hybridisiert aber nicht mit der Wildtomate (S. Peruvianum)[114].
Vermehrung: Samen - säen in Behältern oder in einem Saatbeet. Die Keimung ist normalerweise schnell und gut. Auspflanzen an endgültige Standorte wenn etwa 8 - 10cm hoch. Samen können auch direkt vor Ort gesät werden. Die Samenschale kann das Tomaten-Mosaik-Virus tragen. Jedoch bleibt durch eine Aussaat in 15mm Tiefe die Samenschale unter der Bodenoberfläche wenn der Samen keimt und die Krankheit wird inaktiviert.

Essbare Verwendung

Essbare Teile: Frucht Öl Samen Essbare Verwendung: Getränk Öl Frucht - roh oder gekocht[1 , 2 , 3 , 37 ]. Sie kann als pikantes Gemüse oder Würzmittel in gekochten Speisen verwendet werden oder direkt als Dessertfrucht gegessen werden. Sie wird häufig in Salaten und als Würzmittel in Suppen und anderen gekochten Speisen verwendet[183 ]. Ein aus der Frucht hergestellter Saft wird oft in Reformhäusern verkauft[183 ]. Die Frucht kann auch getrocknet und zu einem Pulver gemahlen werden, das als Würz- und Verdickungsmittel in Suppen, Broten, Pfannkuchen usw. verwendet werden kann[183 ]. Aus den Samen wird ein essbares Öl gewonnen[46 , 61 , 171 ]. Geeignet für kulinarische Zwecke[183 ]. Es kann roh in Salaten verwendet oder zur Herstellung von Margarine genutzt werden[418 ]. Die Samen sind klein und ihre Nutzung wäre sehr mühsam. Die Verwendung der Samen als Ölquelle ist nur dann praktikabel, wenn große Mengen der Pflanzen für ihre Früchte angebaut werden und die Samen nicht benötigt werden.

Weitere Nutzung

Mischkultur Kosmetik Insektizid Öl Repellent Seife Herstellung Zähne Agroforestry Verwendungen: Tomaten wachsen gut mit Spargel, Petersilie, Brassicas und Brennnesseln. Sie sind auch ein guter Begleiter für Stachelbeeren und helfen dabei, sie frei von Insektenschädlingen zu halten. Sie mögen es nicht, in der Nähe von Fenchel, Kohlrabi, Kartoffeln und Brassicas zu wachsen (dies ist kein Tippfehler, sondern lediglich eine Meinungsverschiedenheit zwischen verschiedenen Büchern). Andere Verwendungen Das starke Aroma dieser Pflanze soll Insekten von nahegelegenen Pflanzen abwehren. Aus dem Samen wird ein halbtrocknenes Öl gewonnen. Es kann zur Seifenherstellung verwendet werden. Siehe die obigen Anmerkungen bezüglich der Nutzung. Ein Spray aus Tomatenblättern ist ein wirksames, aber sehr giftiges Insektizid. Es ist besonders wirksam gegen Ameisen, sollte aber mit großer Vorsicht verwendet werden, da es auch nützliche Insekten tötet und bei Einnahme für Menschen toxisch ist. Das Fruchtfleisch der Frucht wird kosmetisch in Gesichtsmasken verwendet.

Verbreitung

Eingeführt: Alabama, Alaska, Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Andaman Is., Angola, Arizona, Arkansas, Assam, Austria, Azores, Bahamas, Baltic States, Bangladesh, Belarus, Benin, Bolivia, British Columbia, Bulgaria, Burkina, California, Cambodia, Cameroon, Canary Is., Cape Verde, Caroline Is., Central African Republic, Chagos Archipelago, Chatham Is., Christmas I., Colombia, Comoros, Connecticut, Cook Is., Costa Rica, Cuba, Cyprus, Czechia-Slovakia, DR Congo, Delaware, Dominican Republic, East Aegean Is., East European Russia, East Himalaya, Ecuador, Fiji, Florida, Galápagos, Georgia, Germany, Gilbert Is., Great Britain, Gulf of Guinea Is., Haiti, Hawaii, Illinois, India, Indiana, Iowa, Ireland, Ivory Coast, Jawa, Kansas, Kazakhstan, Kentucky, Korea, Laccadive Is., Laos, Leeward Is., Line Is., Louisiana, Madagascar, Madeira, Maine, Malawi, Mali, Marianas, Marquesas, Marshall Is., Maryland, Massachusetts, Mauritania, Mauritius, Mexico Northwest, Michigan, Mississippi, Missouri, Montana, Mozambique, Myanmar, Namibia, Nansei-shoto, Nauru, Nebraska

Alternative deutsche Namen

Tomate
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren