Heilpflanze: gallentreibend, verdauungsfördernd, entblähend

Kurkuma

Curcuma longa

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Die bis zu 1 m hohe Pflanze Kurkuma (Curcuma longa) wird auch als Gelber Ingwer, Safranwurzel, Indischer Safran und als Gelbwurzel bezeichnet. Sie stammt aus Südasien, wo sie seit Jahrtausenden als Gewürz und Arzneimittel verwendet und heute in Plantagen kultiviert wird. Von besonderem Interesse sind ihre stark verzweigten, zylindrischen, aromatischen Rhizome, die sie, an ihren Enden versehen mit Knollen, als Überdauerungsorgane ausgebildet. Das Kurkuma-Rhizom ähnelt dem des Ingwers, ist jedoch innen im Unterschied zum weißlichen Ingwer intensiv gelb -orange und schmeckt nicht zitronig-scharf wie jenes, sondern mildwürzig, etwas bitter. Im alten Persien spielte es aufgrund seiner Farbe als gelbes Gewürz eine Rolle im Sonnenkult.

Wozu wird die Kurkumapflanze heute verwendet?

Der lange haltbare, creme- bis rosafarbene Blütenstand der Kurkumapflanze wird als Schnittblume verwendet. Von großer Bedeutung jedoch sind ihre unterirdischen Rhizome. Sie werden heiß gewaschen, geschält und frisch oder getrocknet verwendet. Im europäischen Handel ist es meistens zu Pulver gemahlen, das ebenfalls einfach als „Kurkuma“ bezeichnet wird, erhältlich.

Inhaltsstoffe des Rhizoms
Als Energiereserve speichert die Pflanze Curcuma longa in ihren Rhizomen neben Wasser bis zu 40 % verkleisterte Stärke und, um sich vor Krankheitserregern und Fressfeinden zu schützen, wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe: Bis zu 7 % spezielle ätherische Öle, 3 – 8 % Curcumoide wie Curcumin I, II und III (Zahlenquelle: Schönfelder „Das neue Heilpflanzenbuch“). Sie sind für die gelbe Färbung und, zusammen mit den ätherischen Ölen der Kurkumarhizome, für die medizinische Wirkung hauptverantwortlich. - Folglich kann man das Rhizom zur Farbstoffgewinnung, als Gewürz und medizinisch nutzen!

KURKUMA ALS FARBSTOFF
Das Curcumin des Kurkumarhizoms ist ein intensiv orange-gelber, jedoch leider nicht lichtechter, natürlicher Farbstoff. Dem Licht ausgesetzt, verblasst das satte Kurkumagelb und verliert sich nach einigen Monaten ganz. Dunkel aufbewahrt, bleibt der Farbton erhalten.
Kurkuma bzw. Curcumin findet deshalb Verwendung als Farbstoff in der Lebensmittelindustrie, etwa für Senf, Teigwaren oder Kurkuma-Reis. Es wird auch als kostengünstiger Safranersatz genommen oder von Fälschern zum Strecken von Safran verwendet.

KURKUMA ALS GEWÜRZ
In der westlichen Küche spielt Kurkuma im Unterschied zur südasiatischen eine untergeordnete Rolle. Verwendet wird es als Bestandteil von Currypulver und als Safranersatz. Kurkuma passt in Currys, Chutneys, Relishes, Senfgemüse, Bohnen-, Linsen-, Kichererbsen- und Reisgerichte und verleiht Suppen, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten, Eierspeisen und Gemüse Farbe und gesundes, würziges Aroma.
Aufbewahrung: Kurkuma sollte dunkel und nicht zu lange gelagert werden, da die Farbe bei Licht schnell verblasst und es an Aroma verliert.

KURKUMA ALS ARZNEIMITTEL
Bereits seit Jahrtausenden wird Kurkuma in der ayurvedischen Medizin äußerlich für die Behandlung von Wunden und Ausschlägen verwendet, innerlich zusammen mit Schwarzem Pfeffer täglich als hilfreiches Gewürz warmer Speisen.
Heute ist der Wirkstoff Curcumin einer der am besten erforschten Pflanzenextrakte weltweit. Aufgrund seines breiten Wirkspektrums ergeben sich zahlreiche gesundheitlich wertvolle Anwendungsgebiete für den menschlichen Körper.
Die Curcuminoide des Rhizoms von Curcuma longa – (nicht mit Curcuma zanthorrhiza, der schwächer wirkenden „Javanischen Gelbwurz“, verwechseln) und die ätherischen Kurkumaöle des frischen Rhizoms verstärken gegenseitig ihre Wirkungen.

Curcumin wirkt

  • verdauungsanregend und gallentreibend. 
    Es kurbelt die Magensaftproduktion an und regt die Leber dazu an, mehr Gallensäuren auszuschütten. Diese erleichtern die Verdauung von Fett. Kurkuma lindert dadurch Blähungen und Völlegefühl.
  • Cucurmin wirkt vor allem auch stark entzündungshemmend, stark antioxidativ, antimikrobiell, immunstimulierend, krebshemmend. Weiters gefäßschützend, schmerzlindernd, neuroprotektiv, cholesterinsenkend, fettstoffwechselfördernd und knochenaufbauend.

Anwendungsgebiete:
Kurkuma bzw. Curcumin ist hilfreich zur Vorbeugung, aber auch zur Unterstützung bei der Behandlung chronischer Erkrankungen wie

Arthrose

Arthritis

Allergien

Alzheimer

Arteriosklerose

Colitis ulcerosa

Morbus Crohn

Tumorerkrankungen

Lebererkrankungen

Hypercholesterinämie

Hauterkrankungen

schwer heilende Wunden …

Nähere Informationen zu den medizinischen Wirkungen von Curcumin h i e r !

Negative Nebenwirkungen von Kurkuma und Curcumin
Kurkuma und Curcumin gelten als gut verträglich. Außer einer möglichen Magenverstimmung und einer verstärkten Förderung des Gallenflusses sind keine Nebenwirkungen bekannt. Kontraindikationen sind Gallensteine (Gefahr einer Kolik!) und Verschluss der Gallenwege.

Anwenden von Kurkuma
Die moderne Forschung bestätigt, dass die Bioverfügbarkeit von Curcumin gesteigert wird und es sein heilendes Potential im Körper besser entfalten kann, wenn man es so aufbereitet, wie es in Indien bereits seit Jahrtausenden gehandhabt wird:

  • Es wird natürliches Kurkuma verwendet, am besten das frische Rhizom, das von sich aus Curcumin im Verbund mit ätherischen Ölen beinhaltet. Diese erhöhen die Bioverfügbarkeit von Curcumin.
  • Kurkuma wird erwärmt eingenommen, nämlich mit warmen Speisen und Getränken, die ebenfalls etwas Öl bzw. Fett enthalten.
  • Kurkuma wird zusammen mit Schwarzem Pfeffer oder, noch besser, mit gemahlenen Bockhornkleesamen verwendet.

So gelangt man in den Genuss der heilenden Wirkung von Kurkuma:

Dosierung für Erwachsene:
Laut "Pschyrembel Naturheilkunde" 1,5 - 3 g Drogenpulver (Anm.: gebrühtes u. getrocknetes Rhizom) pro Tag. Als praktisches Maß eignet sich ein Teelöffel, der 5 ml fasst: 1 gestrichener TL Kurkumapulver = 1 g Kurkumapulver
Es versteht sich, dass man Kurkuma bester Qualität verwendet, von sonstigen Chemikalien unbelastet und richtig gelagert. Mit Bio-Kurkuma ist man in der Regel gut beraten.

Erste Möglichkeit der Einnahme: Ausreichend Kurkuma in den täglichen Speiseplan einbauen!
Man nimmt, eingebaut in den täglichen Speisenplan, täglich eineinhalb bis drei gestrichene Teelöffel Kurkumapulver. Bei Verwendung von frischer Wurzel die doppelte Menge nehmen. Die Bioverfügbarkeit von Curcumin erhöht sich, wenn das Kurkumapulver bzw. die Kurkumawurzel gekocht und zusammen mit etwas Öl und einer kräftigen Prise Pfeffer oder gemahlenen Bockshornkleesamen eingenommen wird, am sichersten in Form der praktischen, selbst zubereiteten Kurkumapaste. Sie kann auch gut in den Beruf mitgenommen, zu einer Kurkuma-Latte verrührt und mit Trinkhalm getrunken werden. So verhindert man eine, wenn auch nur kurzzeitige, mögliche Verfärbung der Zähne.

Zweite Möglichkeit: Curcumin in Form von Kapseln einnehmen
Curcumin gibt es in Apotheken, Bioläden und im Onlinehandel in Einnahmekapseln zu kaufen, u. z. in standardisierter Menge, meistens kombiniert mit Piperin (= Inhaltsstoff des Schwarzen Pfeffers), neuerdings auch kombiniert mit gemahlenen Bockshornkleesamen, die eine noch höhere Bioverfügbarkeit des Cucurmins ermöglichen sollen als Piperin.  

So gelangt man in den Genuss einer vorbeugenden Wirkung von Kurkuma:

Um eine vorbeugende Wirkung von Curcumin zu erreichen, baut man Kurkuma kreativ nach Lust und Laune, möglichst täglich, in den täglichen Speiseplan ein! Suppen, Soßen, warme Getränke, auch erwärmte Smoothies mit tierischer oder pflanzlicher Milch, viele süße und pikante Speisen eignen sich dazu, Kurkuma unterzubringen. Beispielsweise Kräutersalz mit Kurkuma, Leindottergomasio, Knoblauch-Zitronen-Tonikum mit Kurkuma, Hanfsamenmilch mit Kurkumapaste und Banane, Karfiolsuppe, Reis Kasimir ... für Tee-Fans in Form von Kurkumatee.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Zitierte Quellen für diese Pflanze

Literaturliste →
Belege:
  • 📘 Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), European Union herbal monograph on Curcuma longa L., rhizoma - Revision 1(2019), EMA/HMPC/329755/2017
    „Traditionelle Anwendung bei leichten Verdauungsbeschwerden einschließlich Völlegefühl, langsamer Verdauung und Blähungen. Nur für Erwachsene."
  • 📚 Ben-Erik van Wyk, Michael Wink, Handbuch der Arzneipflanzen, Curcuma longa
    „Die Curcuminoide der Gelbwurz werden in zahlreichen Studien zu entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften untersucht. Kurkuma ist seit über 4000 Jahren Bestandteil der ayurvedischen Heilkunde."

Traditionell beschriebene Eigenschaften

gallentreibend (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizin
verdauungsfördernd (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizin
entblähend (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizin
blutfettregulierend (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizin
antioxidativ (Rhizom) VolksheilkundeSchulmedizin
entzündungshemmend (Rhizom) Volksheilkunde
antimikrobiell (Rhizom) Volksheilkunde
immunstärkend (Rhizom) Volksheilkunde
gefäßschützend (Rhizom) Volksheilkunde
schmerzlindernd (Rhizom) Volksheilkunde
nervenstärkend (Rhizom) Volksheilkunde
stoffwechselanregend (Rhizom) Volksheilkunde
durchfallhemmend (Rhizom) Volksheilkunde
darmsanierend (Rhizom) Volksheilkunde
antiparasitär (Rhizom) Volksheilkunde
leberschützend (Rhizom) Volksheilkunde
wundheilend (Rhizom) Volksheilkunde
pilzhemmend (Rhizom) Volksheilkunde
kräftigend (Rhizom) Volksheilkunde

Und zwar Knochen aufbauend und kräftigend.

Knochen aufbauend und kräftigend

Inhaltsstoffe

Flavonoide Sekundär
Phenolsäuren Sekundär
Polyphenole Sekundär
Ätherische Öle Sekundär
Ferulasäure
Gingerole
Kaffeesäure
Kohlenhydrate
Makronährstoffe
Polysaccharide
Scharfstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Stärke
Details zu den Inhaltsstoffen
Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Phenolsäuren

Phenolsäuren (Phenolcarbonsäuren) sind aromatische chemische Verbindungen, wichtige Gruppen sind die Hydroxybenzoesäuren und Hydroxyzimtsäuren. Damit sind sie Phenole und aufgrund ihrer Carboxygruppe auch Carbonsäuren.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Ferulasäure

Ferulasäure ist eine organische Verbindung, die in verschiedenen Pflanzen, z. B. Stinkasant, Dill oder Süßgräsern wie Reis, Weizen oder Gerste, vorkommt. Sie spielt eine Rolle bei der Synthese von Lignin in den Zellwänden der Pflanzen.

Gingerole

Gingerole sind sekundäre Pflanzenstoffe, wichtige geschmacksgebende Komponenten des Ingwerrhizoms und der Hauptverursacher von dessen scharfem Geschmack.

Kaffeesäure

Kaffeesäure (3,4-Dihydroxyzimtsäure) ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der zur Gruppe der Hydroxyzimtsäuren und damit auch zu den Phenolsäuren gehört. Kaffeesäure bildet einen gelben, geruchlosen, bitter schmeckenden Feststoff und kommt in hohen Mengen in Kaffee vor.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Scharfstoffe

Als SCHARFSTOFFE wird eine chemisch nicht einheitliche Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe bezeichnet, deren gemeinsame Merkmale der scharfe Geschmack und die Hautreizung sind.   Wirkungen: Von manchen Pflanzen als Abwehrmaßnahme gegen pflanzenfressende Säugetiere ausgebildet, wirken sie in den Speisen als scharfer Geschmacksverstärker mit beachtlichen medizinischen Vorteilen: Die Inhaltsstoffe vieler scharfer Früchte hemmen das Wachstum von Bakterien . Ein Vorteil nicht nur in Ländern, in denen das Wachstum von Bakterien (also auch Krankheitserregern) durch das warme Klima besonders begünstigt ist! Außerdem sind sie sehr verdauungswirksam und damit krebsvorbeugend . Frische Zubereitungen verdünnt einnehmen, da sie sonst die damit in Berührung kommenden Schleimhäute zu sehr reizen . Da hohe Schärfegrade die Hautporen am ganzen Körper öffnen und damit das Schwitzen fördern , kann durch Essen scharfer Speisen auch die Körpertemperatur gesenkt werden. Auf die Haut aufgetragen desensibilisieren Scharfstoffe über extreme Wärmestimulation das Schmerzempfinden . Dieser durchblutungsfördernde, muskelentspannende, schmerzlindernde Effekt wird medizinisch in geeigneter Art  heilend genutzt bei Muskel- und Gelenkschmerzen Nackensteife Bandscheibenbeschwerden Nervenschmerzen rheumatischen Beschwerden Anti-Schärfe-Tipps: Zucker und Tomatensaft reduzieren die Schärfe in Speisen. Scharfstoffe werden durch Kochen nur unwesentlich geschwächt.   Kontaktschärfe wird sowohl im Mundraum als auch auf der Haut durch Öl oder fetthaltige Flüssigkeiten wie Milch gemildert, nicht durch Wasser.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Stärke

Stärke (lateinisch amylum; früher auch Amlung, Amilum und Amidum sowie „Kraftmehl“ genannt) ist eine organische Verbindung, ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n, das aus α-D-Glucose-Einheiten besteht. Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten. Tierische Organismen, der menschliche Körper und Pilze verwenden Glycogen als Kohlenhydratspeicher. Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Verdauungsbeschwerden Volksheilkunde
Kurkuma wird traditionell zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt, da es die Magensaftproduktion anregen soll.
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Gallenbeschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt Kurkuma als gallenfördernd und wird bei träger Gallenfunktion traditionell verwendet.
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Leberbeschwerden Volksheilkunde
Kurkuma wird volksheilkundlich zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt und gilt als leberschützend.
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Völlegefühl Volksheilkunde
Die Pflanze wird traditionell bei Völlegefühl und Blähungen verwendet, um die Verdauung zu fördern.
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Bronchitis Volksheilkunde
Kurkuma gilt in der Volksheilkunde als auswurffördernd und wird bei Bronchitis zur Unterstützung eingesetzt.
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Wurmerkrankung Volksheilkunde
Traditionell wird Kurkuma wegen seiner antiparasitären Eigenschaften bei Wurmbefall verwendet.
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Wundheilung Volksheilkunde
Die Pflanze wird volksheilkundlich äußerlich angewendet, um die Wundheilung zu fördern und Infektionen zu hemmen.
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Arthrose Volksheilkunde
Kurkuma gilt in der Volksheilkunde als entzündungshemmend und wird traditionell bei Arthrose-Beschwerden eingesetzt.
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Arthritis Volksheilkunde
Die Pflanze wird volksheilkundlich bei entzündlichen Gelenkerkrankungen verwendet, um Entzündungen zu lindern.
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Prellung - Quetschung Volksheilkunde
Kurkuma wird traditionell äußerlich bei Prellungen angewendet, um Schwellungen und Blutergüsse zu reduzieren.
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Insektenabwehr Volksheilkunde
Kurkuma wird traditionell als natürliches Insektenschutzmittel verwendet und soll Insekten abwehren.
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Hautpilz Volksheilkunde
Die Pflanze wird volksheilkundlich äußerlich bei Pilzinfektionen der Haut angewendet.
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Allergien Volksheilkunde
Kurkuma gilt in der Volksheilkunde als allergiehemmend und wird zur Linderung allergischer Reaktionen verwendet.
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Darmentgiftung Volksheilkunde
Traditionell wird Kurkuma zur Unterstützung der Darmreinigung und Entgiftung eingesetzt.
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Darmentzündung Volksheilkunde
Die Pflanze wird volksheilkundlich bei Darmentzündungen verwendet, um Entzündungen zu lindern.
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leichte Leber-Gallen-Beschwerden

Hilft bei

Andere Namen

GelbwurzelGelber IngwerIndischer SafranSafranwurzel

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeFrischblumenhandelHeilpflanzeNahrungspflanzeKräuter und GewürzeVerzehrtauglichkeit EinfrierenGenussnahrungKochenLagernMahlenNotnahrungRohkostTrocknenPflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungFarbstoffWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungAckerpflanzealte KulturpflanzeBalkongartenKübelpflanzeWohnungAromatherapieSymbolpflanze
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Rezepte mit dieser Pflanze

Quellen

Steckbrief

Familie
Zingiberaceae
Gattung
Curcuma
Ordnung
Zingiberales
Klasse
Liliopsida

Verbreitung

Heimisch: India Eingeführt: Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Andaman Is., Assam, Bangladesh, Belize, Borneo, Cambodia, Caroline Is., China South-Central, China Southeast, Comoros, Congo, Cook Is., Costa Rica, Cuba, Dominican Republic, East Himalaya, Easter Is., Fiji, Gilbert Is., Guinea-Bissau, Gulf of Guinea Is., Haiti, Hawaii, Ivory Coast, Jawa, Leeward Is., Lesser Sunda Is., Malaya, Marquesas, Mauritius, Myanmar, New Caledonia, New Guinea, Nicobar Is., Philippines, Pitcairn Is., Puerto Rico, Queensland, Réunion, Samoa, Society Is., Solomon Is., Sri Lanka, Sumatera, Taiwan, Thailand, Tibet, Tonga, Trinidad-Tobago, Tuamotu, Tubuai Is., Vanuatu, Vietnam, Windward Is.

Alternative deutsche Namen

GelbwurzelKurkuma
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren