Die MYRTE (Myrtus communis), auch Brautmyrte, Echte Myrte und Gemeine (Gewöhnliche) Myrte genannt, ist ein immergrüner Strauch des Mittelmeergebietes. Die ganze Pflanze – Holz, Blätter, Beeren, Blüten – duftet und schmeckt aufgrund ihres ätherischen Öles, das auch daraus destilliert wird, aromatisch, atembefreiend.
Portrait
Verwendung:
Beeren, Blätter und auch die Blüten werden wegen ihrer appetitanregenden, würzigen Wirkung frisch und auch getrocknet in der Küche verwendet. Getrocknete Beeren wie Wacholderbeeren unmittelbar vor ihrer Verwendung anquetschen!
Getrocknete Myrtenblätter und Zweige entfalten beim Räuchern einen hellen Rauch mit einem angenehmen, leicht harzigen Duft, wie man ihn in den Bergdörfern der herbstlichen Peloponnes erleben kann. Die getrockneten Zweige eignen sich zum Räuchern von Fischen, aber auch als Abschlussräucherung eines Lagerfeuers. Zerkleinerte Blätter lassen sich gut zusammen Harz (Weihrauch, Myrrhe, Fichten- oder Kiefernharz) zumRäuchern auf Räucherkohle verwenden.
Aufgrund der atembefreienden Wirkung (schleimlösend) findet die Pflanze bei Atemwegserkrankungen Verwendung in der Volksmedizin. Auch ihr ätherisches Öl, das Myrtenöl, wird dazu genutzt.
Aus Beeren und Blättern der Myrte kann ein leckerer Ansatzschnaps hergestellt werden, der die kulinarischen und medizinischen ;) Vorzüge der Myrtenbeeren und Blätter vereint.
Bekannt ist er in Sardinien unter dem Namen „Licore de murta“. Hier gibt es ihn in zwei Variationen:
Mirto Rosso: Süßer, dunkelroter Likör, der aus Beeren hergestellt wird.
Mirto Bianco: Trockener, weißer Ansatzschnaps bzw. Likör, der aus den Blättern hergestellt wird.
Myrten-Likör – nicht zu verwechseln mit „Myrtillo“, einem Likör aus Heidelbeeren – wird auch in anderen Mittelmeergebieten (Korsika, südliche Toskana, Dalmatien) gemacht und unter den Namen Licòr di mortula, Myrtei, Mirto, Martina gerne kalt getrunken.
H i e r ein Rezept für einen Mirto rosso, falls Sie, evtl. im Urlaub, reife Myrtenbeeren ernten dürfen!
• Kultische Verwendung
Geruch und die strahlend weiße Blüte ließen die Griechen der Antike die Pflanze der Liebesgöttin Aphrodite weihen. Vereint sie ( die Pflanze ;) doch den patriarchalischen Wunschtraum einer ehelichen Beziehung:
Blüte – jungfräuliche Braut
Viele Früchte, noch dazu blaue ;) – glückliche sexuelle Beziehung mit Nachkommen, im Sinne von männlichen Nachkommen. Fragte man einen Griechen nach der Anzahl seiner Kinder, nannte er die Zahl seiner Söhne.
Immergrüne Pflanze – Zeugnis bzw. Hoffnung auf eine über den Tod hinausgehende Liebe zischen den Eheleuten
Ein frischer Myrtenkranz mit seinen weißen Blüten schmückte Braut und Brautjungfern nicht nur in der Antike, sondern viele Jahrhunderte lang auch im deutschsprachigen Raum.
Wurzelte ein Zweigerl aus dem Hochzeitskranz, war das Glück vollkommen. Selbstverständlich wurde die Pflanze gehegt und gepflegt. Für das eigene häusliche Glück und auch, um das Glück in Form von blühenden Zweigerln für Hochzeitkränzchen und Ansteckblumen weiterzugeben.
Bei unterschiedlichen Kulthandlungen wurde und wird, so wie es auch mit frischen Lorbeerblättern praktiziert wird, der Boden mit Myrtenblättern bestreut, die, sobald sie auf ihnen gegangen oder getanzt wird, ihren Duft verströmen. Um die Wirkung zu vertiefen, zusammen mit Weihrauch-Räucherung!
Verwendung als Kübelpflanze
In Mitteleuropa ist die Myrte nicht winterhart. Sie kann aber als dankbare – und hübsche – Kübelpflanze unkompliziert gehalten werden, sofern man ihre Grundbedürfnisse beachtet:
Sowohl im Sommer, den sie im Freien auf einem halbschattigen Platz, am besten in die Erde eingesenkt, verbringt, als auch im Winterquartier bei 5° - 10° n i c h t vertrocknen lassen!! Alarmzeichen: Hängende Zweigspitzen! Sofort wässern, aber auch nicht ständig ersäufen!
Sollte das Wasser zu spät kommen, wirft sie alle Blätter ab. Ein Rettungsversuch kann durch kräftiges Zurückschneiden gelingen. Wenn ihr zartes Wurzelgeflecht nicht ganz vertrocknet ist, besteht die Chance, dass sie wieder austreibt.
Um die Myrte buschig wachsen zu lassen, werden ihre Jungtriebe im Frühling entspitzt.
Während der Vegetationszeit bewurzeln sich 10 cm lange Stecklinge, wenn sie 2 cm tief in sandige Erde gesteckt und im lichten Schatten aufgestellt werden.
Getrocknete Beeren wie Wacholderbeeren unmittelbar vor ihrer Verwendung anquetschen!
Aus Beeren und Blättern kann ein leckerer Likör ( "Mirto") angesetzt werden.
Zweigeearly spring
Zweige fallen beim Zurückschneiden der Myrte im Frühjahr an. Anschließend getrocknet können sie ganzjährig verwendet werden: Sie entfalten beim Räuchern einen hellen Rauch mit einem angenehmen, leicht harzigen Duft und eignen sich dadurch zum Räuchern von Fischen, aber auch als Abschlussräucherung eines Lagerfeuers.
Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und
Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische
Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung
(Details).
Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.
Traditionell beschriebene Eigenschaften
appetitanregend(Blätter)Volksheilkunde
appetitanregend(Früchte)Volksheilkunde
schleimlösend(Jungtriebe)Volksheilkunde
schleimlösend(Früchte)Volksheilkunde
Inhaltsstoffe
AnthocyaneSekundär
BitterstoffeSekundär
FlavonoideSekundär
GerbstoffeSekundär
LimonenSekundär
PolyphenoleSekundär
TannineSekundär
Ätherische ÖleSekundär
Flavanole
Mikronährstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Anthocyane
Anthocyane oder Anthozyane sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die im Zellsaft nahezu aller höheren Pflanzen vorkommen und Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung verleihen.
Bitterstoffe
Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die durch Aktivierung von T2R einen bitteren Geschmack aufweisen. Sie können sowohl aus der Natur kommen als auch synthetisch hergestellt werden. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken.
Flavonoide
Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.
Gerbstoffe
Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.
Limonen
Limonen [limoˈneːn] ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Terpene.
Polyphenole
Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.
Tannine
Die Tannine sind pflanzliche Gerbstoffe, die in einigen bedecktsamigen Stauden, Sträuchern, Baumblättern und anderen Pflanzenteilen besonders der Tropen und Subtropen weit verbreitet sind und von pflanzenfressenden Säugetieren aufgenommen werden. Diese Verbindungen haben eine molare Masse von 300–5000 g/mol. Als Monomer tritt häufig die Gallussäure und die Ellagsäure auf.
Ätherische Öle
Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.
Flavanole
Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.
Mikronährstoffe
Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.
Traditionelle Verwendung
Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze
traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.
VerdauungsbeschwerdenVolksheilkunde
Die Myrte gilt in der Volksheilkunde als verdauungsfördernd und wird traditionell bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt.
💬Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
AppetitlosigkeitVolksheilkunde
Traditionell wird die Myrte als Bitter- und Tonikum verwendet, um den Appetit anzuregen und die Magensekretion zu fördern.
💬Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Infekt der AtemorganeVolksheilkunde
Die ätherischen Öle der Myrte gelten in der Volksheilkunde als desinfizierend und werden traditionell bei Atemwegsinfekten eingesetzt.
💬Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
VerwendungNutzpflanzeFrischblumenhandelHeilpflanzeNahrungspflanzeKräuter und GewürzeVerzehrtauglichkeit DestillierenEinfrierenGenussnahrungKochenNotnahrungRohkostTrocknenNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungKübelpflanzeleicht zu ziehenSchnittblumeAromatherapieGenusspflanzeRäucherpflanzeSymbolpflanzeZauberpflanzeZierpflanze
Agroforstwirtschaftliche Nutzung: Myrte kann als Hecke oder Sichtschutz verwendet werden, und ihre aromatischen Blätter können dabei helfen, Schädlinge im Agroökosystem abzuwehren. Sie kann auch durch Blattstreu die Bodenqualität verbessern.
Landschaftsnutzung: Einfassung, Container, Erosionskontrolle, Fundament, Hecke, Gruppenpflanzung, Steingarten, Hochstamm, Erstklassige Hecke, Solitär.
Gedeiht in angemessen gutem Boden, solange er gut drainiert ist. Bevorzugt einen mäßig fruchtbaren, gut drainierten neutralen bis alkalischen Lehm in sonniger Lage. Gedeiht in trockenen Böden. Eine sehr dekorative Pflanze, die bei vollständiger Winterruhe zwischen -10 und -15°C winterhart ist, solange sie vor kalten austrocknenden Winden geschützt ist, obwohl sie beträchtlicher maritimer Exposition standhält. Späte Fröste können den jungen Austrieb im Frühling schädigen. Diese Art gedeiht nicht im Freien in den kälteren Teilen Britanniens. Eine mäßig schnell wachsende Pflanze in der Jugend, die aber bald mit dem Alter langsamer wird. Es gibt mehrere benannte Varietäten. 'Tarentina' mit schmalen kleinen Blättern ist winterhärter als der Typ und ist besonders windresistent, 'Microphylla' ist eine Zwergform und 'Leucocarpa' hat weiße Beeren.
Myrte wird oft im Mittelmeerraum kultiviert, wo die Pflanze als Symbol für Liebe und Frieden gilt und sehr für die Verwendung in Hochzeitssträußen geschätzt wird. Das Laub ist intensiv aromatisch. Jeder Rückschnitt wird am besten im Frühling durchgeführt. Pflanzen dieser Gattung sind bemerkenswert resistent gegen Hallimasch.
Besondere Merkmale: Attraktives Laub, Duftendes Laub, Nicht nordamerikanisch heimisch, Attraktive Blüten oder Blütenstände.
Myrtus communis ist im Allgemeinen selbstfertil, aber Kreuzbestäubung kann Fruchtproduktion und -qualität verbessern. Myrtenblätter und -beeren können während der gesamten Wachstumsperiode geerntet werden, aber Beeren werden typischerweise im Spätsommer bis frühen Herbst gepflückt. Die Blütezeit tritt gewöhnlich im späten Frühling bis frühen Sommer auf. Myrte gilt als mäßiger Wachser und erreicht etwa 3 bis 5 Fuß (1 bis 1,5 Meter) Höhe innerhalb von 3 bis 5 Jahren, abhängig von den Wachstumsbedingungen.
Vermehrung: Weiche die Samen 24 Stunden in warmem Wasser vor und säe sie dann im Spätwinter in einem Gewächshaus aus. Pikiere die Sämlinge in einzelne Töpfe, sobald sie groß genug zum Handhaben sind und ziehe sie im Gewächshaus mindestens für ihren ersten Winter heran. Pflanze sie im Spätfrühling oder Frühsommer an ihre endgültigen Standorte aus, nach den letzten erwarteten Frösten. Stecklinge von halbreifem Holz, 7 - 10cm mit einem Absatz, Juli/August in einem Frühbeet. Topfe im Herbst um und überwintern in einem kalten Frühbeet. Pflanze im Spätfrühling aus. Hohe Erfolgsrate. Stecklinge von reifem Holz des aktuellen Jahrestriebs, 7 - 12cm mit einem Absatz, November in einem schattigen und frostfreien Frühbeet. Pflanze im Spätfrühling oder Frühherbst aus. Hohe Erfolgsrate. Absenker.
Essbare Verwendung
Essbare Teile: Blüten Frucht Essbare Verwendung: Gewürz Getränk Frucht - roh oder gekocht. Die Frucht hat einen aromatischen Geschmack, sie kann frisch gegessen werden wenn reif oder kann getrocknet werden und wird dann als aromatisches Nahrungsmittelaroma verwendet, besonders im Nahen Osten. Sie kann auch zu einem säuerlichen Getränk verarbeitet werden. Die Frucht hat etwa 8mm Durchmesser. Die Blätter werden als Aroma in gekochten herzhaften Gerichten verwendet. Die getrockneten Früchte und Blütenknospen werden verwendet um Saucen, Sirupe etc. zu aromatisieren. Ein ätherisches Öl aus den Blättern und Zweigen wird als Gewürz verwendet, besonders wenn es mit anderen Gewürzen gemischt wird. In Italien werden die Blütenknospen gegessen. Die Blüten haben einen süßen Geschmack und werden in Salaten verwendet.
Weitere Nutzung
Kohle Essentielle Hecke Hecke Die Pflanze ist sehr tolerant gegenüber regelmäßigem Schnitt und kann als Hecke in den milderen Teilen Großbritanniens angebaut werden. Ein ätherisches Öl aus der Rinde, den Blättern und Blüten wird in der Parfümerie, für Seifen und Hautpflegeprodukte verwendet. Eine durchschnittliche Ausbeute von 10g Öl wird aus 100 Kilo Blättern gewonnen. Ein parfümiertes Wasser, bekannt als "eau d'ange", wird aus den Blüten gewonnen. Eine hochwertige Kohle wird aus dem Holz hergestellt. Holz - hart, elastisch, sehr feinkörnig. Verwendet für Spazierstöcke, Werkzeuggriffe, Möbel etc. 1. Nektarium - Blüten reich an Nektar und Pollen: Ja – Myrtenblüten sind reich an Nektar und Pollen und machen sie dadurch sehr attraktiv für Bienen und andere Bestäuber. 2. Tierwelt - Nahrung (Frucht, Samen, Laubstreu, Schutz, Nisten, Ruhen): Ja – Die Beeren der Myrte werden von Vögeln gefressen, und das dichte Laub kann Schutz, Nist- und Ruheplätze für kleine Vögel und Insekten bieten. Zusätzlich kann die Laubstreu zur Bodengesundheit beitragen und andere Tiere indirekt begünstigen. 3. Wirbelloser Schutz (Überwinterungsplätze, Laubstreu, Bodendecker): Ja – Myrte kann Wirbellosen durch ihre dichten Äste, Laubstreu und raue Rinde Schutz bieten, die als Überwinterungsplätze dienen können. 4. Schädlingsverwirrung (Geruch): Ja – Myrte hat einen starken aromatischen Duft von ihren Blättern, der repellente Wirkungen auf bestimmte Schädlinge haben kann.
Verbreitung
Heimisch: Afghanistan, Albania, Algeria, Azores, BR, Baleares, Bosque Renace, Canary Is., Corse, Cundinamarca, Cyprus, East Aegean Is., Eritrea, Ethiopia, Faial Island, France, Global, Greece, Iran, Iraq, Italy, Jardín Botánico de Bogotá, Kriti, Lebanon-Syria, Libya, Madeira, Madeira Island, Morocco, NO, NW. Balkan Pen., North America, Pakistan, Palestine, Pico Island, Portugal, Portugal Continental, Santa Maria Island, Sardegna, Saudi Arabia, Sicilia, SouthAfrica, SouthernAfrica_FSA, Spain, São Jorge Island, Tunisia, Türkiye, WesternCape, Yemen, ZA, conterminous 48 United States
Eingeführt: AU, Azores, Açores, California, Canary Is., Cape Provinces, Cuba, ES, Leeward Is., Louisiana, Puerto Rico, Texas, Windward Is., YE
Alternative deutsche Namen
Myrte
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren