Heilpflanze: antiviral, entzündungshemmend, entspannend

Zitroneneukalyptus

Corymbia citriodora (Hook.) K.D.Hill & L.A.S.Johnson

5 Fotos

Erläuterung

Portrait

 

DER  ZITRONENEUKALYPTUS  ALS  ZIMMERPFLANZE 

Der Zitroneneukalyptus stammt aus Australien. An seinem natürlichen Standort erreicht er Höhen bis über 30 m. Als Kübelpflanze kann er durch seine Schnittverträglichkeit in einer Höhe von 150 – 250 cm gehalten werden. Seine gleichmäßig grünen, länglichen, zugespitzen Blätter werden trotzdem bis zu 15 cm groß. Sie fühlen sich weich und durch ihre zarte Behaarung samtig an. Manche zeigen einen hübsch gekräuselten Blattrand.

Wie viele Eukalyptusarten bildet der Zitroneneukalyptus bereits als Jungpflanze einen Lignotuber aus, eine mit schlafenden Knospen und Nährstoffen versehene verholzte Verdickung an der Basis des Stammes. Er kann sich knapp oberhalb oder unterhalb der Erde befinden. Die Pflanze hat durch einen Lignotuber den Vorteil, dass, wenn ihre oberirdischen Pflanzenteile zerstört werden, beispielsweise durch Schnitt, Tierfraß oder Feuer, der Lignotuber meist nicht beschädigt wird und sie von dort aus neu austreiben kann.

 

  •  Zitroneneukalyptus aus Samen ziehen

Zitroneneukalyptus, dessen Duft die Luft erfrischt und Insekten vertreibt, der, je nach Größe, die Feuchtigkeit der Raumluft erhöht, lässt sich ganzjährig sehr gut selber aus Samen ziehen. Letzterer kann im Internethandel preisgünstig erworben werden. Die Saatanleitung wird mitgeliefert. Es keimen nicht alle Samenkörner gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt. Auch entwickeln sich nicht alle gleich rasant und gleich stark, jedoch duften alle bereits bei kleinster Berührung intensiv nach Zitrone!

Dieser Duft ist in Drüsenhaaren, Blattzellen und Stammzellen gespeichert und wird auch durch Wasserdampfdestillation als ätherisches Öl gewonnen und verkauft.

 

  • Standort

Der Zitroneneukalyptus ist nicht winterhart. Er wird bei etwa 20°C und sehr hell – ohne pralle Mittagssonne – überwintert. Man bedenke bei seiner Haltung, seine Herkunft: Wenn bei uns Winter ist, ist in Australien Sommer! - Im mitteleuropäischen Sommer steht er als Kübelpflanze gerne draußen.

 

  • Gießen

Zitroneneukalyptus zählt zu den durstigen Pflanzen, und zwar ganzjährig! Er steckt nicht nur viel Feuchtigkeit in sein rasantes Wachstum, sondern gibt sie auch in die Luft ab. Gegossen wird er mit kalkarmem Wasser, am besten mit Regenwasser. Trocknet er durch, wirft er seine Blätter ab und kann nur mehr durch einen radikalen Rückschnitt gerettet werden: Er treibt aus seinem Lignotuber neu aus.

 

  • Düngen

Während seiner Wachstumszeit wöchentlich düngen.

 

  • Wann umtopfen und schneiden?

Umgetopft und zurückgeschnitten wird im Spätherbst. In jungen Jahren benötigt der Zitroneneukalyptus jährlich einen größeren Topf.

 

  • Schädlinge:

Schädlinge sind bei dieser Pflanze, sofern sie hell und nicht zu kalt steht und genügend weiches Wasser erhält, kein großes Thema.

 

  • Zimmer-Zitroneneukalyptus als Teepflanze

Mit einem Zitroneneukalyptus-Bäumchen haben Sie zudem eine Teepflanze in Ihrer Wohnung: Beim Rückschnitt fallen Blätter an. Sowohl aus den frischen als auch aus den getrockneten Blättern allein oder zusammen mit Jiaogulan, der auch bei Zimmerhaltung immer wieder Blätter spendiert, kann ein feiner Tee aufgebrüht werden. Dieser schmeckt heiß und auch kalt getrunken. Gesund ist er sowieso ;)

 

BEMERKENSWERTES  ZUM  ÄTHERISCHEN  ÖL  DES  ZITRONENEUKALYPTUS

Das ätherische Öl des Zitroneneukalyptus gelangt als Eukalyptusöl citriodora bzw. als Corymbia citriodora in den Handel.

Im Unterschied zum bekannteren Eukalyptusöl des Blaugummibaumes (Eucalyptus globulus) enthält es kein nach Hustenbonbon duftendes, hautreizendes Eukalyptol. Sein Hauptinhaltsstoff ist zitronenduftendes Citronellal (bis zu 90%). Ein Duft, den Stechmücken hassen, der uns aber guttut:

Er entspannt und belebt, schlägt Viren in die Flucht, hilft bei Heuschnupfen und hält uns Stechmücken vom Leib. Aufgrund dieser Eigenschaften und seiner Hautverträglichkeit eignet sich Eukalyptusöl citriodora wunderbar als Zutat für: 

Erkältungsbäder

Hustenbalsam 

Wohnraumbeduftung in Grippezeiten

Sommerlichen Mückenschutz

🌿

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

antiviral (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
entzündungshemmend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
entspannend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
erfrischend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
insektenabweisend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle Sekundär
Mikronährstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Erkältung Volksheilkunde
Das ätherische Öl wird traditionell inhaliert oder als Dampfbad verwendet, um die Atemwege zu unterstützen und das Wohlbefinden bei Erkältungen zu fördern.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Grippaler Infekt Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt Zitroneneukalyptus als hilfreich bei grippalen Infekten, da sein Aroma die Atemwege erfrischend beeinflussen soll.
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Husten Volksheilkunde
Zitroneneukalyptus wird in der Volksheilkunde bei Husten verwendet, da sein Öl auswurffördernd wirken und die Atemwege beruhigen soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Schnupfen Volksheilkunde
Das ätherische Öl gilt traditionell als hilfreich bei Schnupfen und wird durch Inhalation oder Dampfbäder zur Befreiung der Nasenwege eingesetzt.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Heuschnupfen Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird das erfrischende Aroma bei Heuschnupfen genutzt, um die Atemwege zu unterstützen und das Wohlbefinden zu verbessern.
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Stressbewältigung Volksheilkunde
Das zitronig-frische Aroma des Eukalyptus wird traditionell zur Entspannung und mentalen Erfrischung bei Stress und Anspannung verwendet.
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Insektenabwehr Volksheilkunde
Das ätherische Öl des Zitroneneukalyptus wird volksheilkundlich zur natürlichen Abwehr von Insekten eingesetzt, besonders gegen Mücken und Zecken.
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Hilft bei

Andere Namen

Eucalyptus citriodora Hook.

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeTeepflanzePflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungHolzInsektizideWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungKübelpflanzeWohnungAromatherapieWellnessZierpflanze
Vorkommen VerbreitungAustralien
Blütenfarbe grün
Blütezeit Winter | Dezember | Januar | FebruarFrühsommer | Juni
Wuchsform Baum

Aussaat & Pflege

first spring

Samen

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Myrtaceae
Gattung
Corymbia
Ordnung
Myrtales
Klasse
Magnoliopsida

Verbreitung

Heimisch: BR, Caribbean, Cundinamarca, Global, Hawaii, Jardin Botánico de Bogotá, KM, Manizales, New South Wales, North America, Oceania, Queensland, SouthAfrica, SouthernAfrica_FSA, VN, WesternCape, ZA, conterminous 48 United States, Área urbana de Bogotá, D.C. Jardín Botánico José Celestino Mutis – Sede central Eingeführt: Assam, Bangladesh, Bogotá, Burkina, CM, CU, California, Canary Is., China South-Central, China Southeast, Comoros, Cuba, Dominican Republic, Easter Is., El Salvador, GM, Gambia, Guinea-Bissau, Hawaii, IN, India, Kenya, Malawi, Mare Aux Cochons, Morne Seychellois National Park, Morocco, Mozambique, PE, Puerto Rico, RW, Rwanda, SC, Society Is., TW, Tanzania, Trinidad-Tobago, Uganda, Wake I., ZW, Zambia, Zimbabwe
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren