Sibirische Schwertlilie

Iris sibirica · auch: Schwertlilie, Sibirische-

Wildpflanze giftig
8 Fotos

Beschreibung

Die prächtigen, fein gezeichneten, blauen Blütendome der Sibirischen Schwertlilie (Iris sibirica) prägen im Mai und Juni die Feuchtwiesen des österreichischen Naturschutzgebietes Stainach – Wörschach, Bezirk Liezen im Ennstal, Steiermark. Man entdeckt die Iriswiesen („Iris-Sibirica Wiesen“) direkt an der Bundesstraße zwischen den Ortschaften Stainach und Wörschach.

 

Portrait

Die traditionelle einmalige Mahd dieser Wiesen („einmahdige Rosswiesen“) im trockenen Spätsommer fördert das Vorkommen der Sibirischen Schwertlilie und ihrer Begleitpflanzen, wie Sternnarzisse (Narzissus radiiflorus), Trollblume (Trollius europaeus), Schlangenknöterich (Persicaria bistorta), Blaues Pfeifengras (Molinia caerulea) u.a.

Andere Namen

Wiesen-Schwertlilie

Merkmale

Vorkommen VerbreitungMitteleuropa
Blütenfarbe blau
Blütezeit Vollfrühling | MaiFrühsommer | Juni

Nachbarn im Garten

Gute Nachbarn:

Lade Nachbarschaftsgraph...

Steckbrief

Familie
Iridaceae
Gattung
Iris
Ordnung
Asparagales
Klasse
Liliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Damp woodland, pastures and heaths.
Essbarkeit
★☆☆☆☆
Heilwirkung
★☆☆☆☆
Licht
8/10
Feuchtigkeit
8/10
Boden
2/10
pH-Wert pH 7 – 7.5

Anbau & Pflege

Verwendung in der Landschaft: Rabatte, Container, Grundbepflanzung, Flächenbepflanzung, Solitär, Waldgarten. Bevorzugt humusreiche Böden und gedeiht in feuchten Rabatten oder am Wasser. Wächst gut in schweren Lehmböden. Die Pflanzen sind sehr kältetolerant, können aber während der Dormanz Schäden erleiden, wenn der Boden zu feucht ist. Eine sehr ornamentale Pflanze, von der es viele benannte Varietäten gibt. Die Wurzeln sehr flach pflanzen. Mitglieder dieser Gattung werden selten oder nie von Rehen oder Kaninchen verbissen. Besondere Merkmale: Attraktives Laub, Nicht nordamerikanisch heimisch, Verwildernd, Die Pflanze ist ganz oder teilweise toxisch, Feuchtgebietspflanze, Geeignet als Schnittblume.
Vermehrung: Samen - am besten aussäen sobald er reif ist in einem Kalthaus. Gelagerter Samen sollte so früh wie möglich im Jahr in einem Kalthaus gesät werden. Die Sämlinge in einzelne Töpfe pikieren wenn sie groß genug zum Handhaben sind und sie im Gewächshaus oder Kalthaus für ihr erstes Jahr weiterziehen. Im späten Frühling oder frühen Sommer an ihre endgültigen Standorte auspflanzen. Teilung, am besten im August/September nach der Blüte durchführen, kann aber auch im April gemacht werden. Sehr einfach, größere Horste können direkt an ihre endgültigen Standorte gepflanzt werden, obwohl es am besten ist kleinere Horste einzutopfen und sie in einem Kalthaus weiterzuziehen bis sie gut bewurzelt sind. Sie im Frühling auspflanzen.

Essbare Verwendung

Essbare Teile: Wurzel Essbare Verwendung: Wurzel - es wird gesagt, dass eine essbare Stärke daraus gewonnen wird. Die Wurzel wird in China nicht gegessen. Einige Vorsicht ist geboten, da es Berichte gibt, dass die Pflanze möglicherweise giftig ist. Vielleicht ist die gewonnene Stärke essbar.

Weitere Nutzung

Insektizid Ein Insektizid wird aus der Pflanze gewonnen. (aus der Wurzel?)

Verbreitung

Heimisch: Altay, Austria, Baltic States, Belarus, Bulgaria, Central European Russia, Czechia-Slovakia, East European Russia, France, Germany, Hungary, Italy, Kazakhstan, Krasnoyarsk, Mongolia, NW. Balkan Pen., North America, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Poland, Romania, South European Russia, Switzerland, Transcaucasus, Türkiye, Ukraine, West Siberia Eingeführt: British Columbia, California, Connecticut, Great Britain, Illinois, Korea, Maine, Massachusetts, Minnesota, New York, Ontario, Pennsylvania, Sweden, Vermont, Washington

Alternative deutsche Namen

Sibirische SchwertlilieWiesen-Schwertliliesibirische Schwertlilie
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren